Bewegungserkennung im Void

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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Yukterez » Do 27. Jun 2013, 17:25

Jolandar hat geschrieben:alles nicht schwer, darum versteht es ja auch jeder und die RT wird schon in der Grundschule gelehrt...

Im Prinzip ist es nicht so schwer zu begreifen wie es schwer ist das zu rechnen, aber beides geht. Schwer wird es nur, wenn man versucht den Minkowskiraum in das expandierende Universum einzubetten, und dabei den Fehler begeht, beide einfach nur zu vermischen. Gehe ich richtig in der Annahme, daß dir die Expansion begreiflich ist, und das Problem bei der Lorentztransformation liegt?

Jolandar hat geschrieben:Die Frage ist immer nur, wie mit meinen -500 Kg, ob das dann auch in der Realität so ist und/oder funktionieren kann. Meine -500 Kg funktionieren schonmal nicht, wie das mit Minkowski und LT aussieht kann ICH nicht ermessen - DU ?

Das kommt darauf an wie man's nimmt. -500 kg kann ich mir als Masse nicht zuschreiben, aber in Anbetracht der Erdanziehungskraft würde ich bei einem Auftrieb von (500kg+mein_Gewicht)*g als Kraft, beispielsweise, wenn ich mich an einem Heißluftbaloon festhalte, aber meine Schuhe auf einer Waage festkleben, auf der Anzeige -500kg ablesen, sofern die Skala so weit reicht. Die Frage ist dann natürlich, die ich das, was ich ablese, interpretiere.
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 17:26

Lübecker hat geschrieben:
blablabla




Kommt jetzt noch mal was Inhaltliches zum Thema v>c oder bist Du nur ein notorischer Wichtigmacher?

Wenn ich streiten will, kann ich in jede beliebige Kneipe gehen, da brauche ich DICH ganz sicher nicht dazu.
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 17:29

Yukterez hat geschrieben:
Jolandar hat geschrieben:alles nicht schwer, darum versteht es ja auch jeder und die RT wird schon in der Grundschule gelehrt...

Im Prinzip ist es nicht so schwer zu begreifen wie es schwer ist das zu rechnen, aber beides geht. Schwer wird es nur, wenn man versucht den Minkowskiraum in das expandierende Universum einzubetten, und dabei den Fehler begeht, beide einfach nur zu vermischen. Gehe ich richtig in der Annahme, daß dir die Expansion begreiflich ist, und das Problem bei der Lorentztransformation liegt?

Jolandar hat geschrieben:Die Frage ist immer nur, wie mit meinen -500 Kg, ob das dann auch in der Realität so ist und/oder funktionieren kann. Meine -500 Kg funktionieren schonmal nicht, wie das mit Minkowski und LT aussieht kann ICH nicht ermessen - DU ?

Das kommt darauf an wie man's nimmt. -500 kg kann ich mir als Masse nicht zuschreiben, aber in Anbetracht der Erdanziehungskraft würde ich bei einem Auftrieb von (500kg+mein_Gewicht)*g als Kraft, beispielsweise, wenn ich mich an einem Heißluftbaloon festhalte, aber meine Schuhe auf einer Waage festkleben, auf der Anzeige -500kg ablesen, sofern die Skala so weit reicht. Die Frage ist dann natürlich, die ich das, was ich ablese, interpretiere.


Ääääh, nur sicherheitshalber gefragt - willst Du so weitermachen wie der Lübecker oder sprechen wir lieber über Fakten?

Ich habe gesagt, ich kann mathematisch alles beweisen, aber das beweist nicht, ob das dann real ist.

Ferner sind wir bei v>c oder nicht v>c.

Ich wäre Dir dankbar, wenn wir uns nicht auf des Lübeckers Niveau begeben sondern um physikalische Belange diskutieren.

Also, WAS hält mich davon ab, in einem 13Mrd LJ großen völlig leeren Void c zu erreichen?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 17:38

*gähn*
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Yukterez » Do 27. Jun 2013, 17:42

Ääääh, nur sicherheitshalber gefragt - willst Du so weitermachen wie der Lübecker oder sprechen wir lieber über Fakten?

Warum, weil ich gefragt habe, ob die Lorentztransformation Probleme macht? Den Teil der Antwort schrieb ich bevor dein neuer Beitrag erschien, da war ich zu langsam. Erst bei Absatz 2 habe ich gelesen daß du es rechnen kannst, die Frage ließ ich nur zur Sicherheit stehen, weil Fragen ja nichts kostet.

Ich habe gesagt, ich kann mathematisch alles beweisen, aber das beweist nicht, ob das dann real ist.

Dann weisst du aber auch, warum ich im normalen Modell mit >5c wegfliegen kann, aber nicht mit >1c zurückkomme.

Ferner sind wir bei v>c oder nicht v>c.

Da hat man im expandierenden Universum geometrischen Rückenwind bei der Expansion, aber auch Gegenwind, wenn man sich einem Objekt, egal in welcher Richtung, annähert.

Also, WAS hält mich davon ab, in einem 13Mrd LJ großen völlig leeren Void c zu erreichen?

Du hast nichts mehr, woran du deine Geschwindigkeit messen könntest, es sei denn, du setzt Sonden aus, und misst deine Relativgeschwindigkeit zu denen, oder du orientierst dich an deinem eigenen Abgasstrahl (dann ist der Raum aber nicht mehr leer), oder du hast nach 13 Mrd Lj wieder ein Objekt, an dem du dich orientieren musst, ob dein Teleskop nun so weit sieht ist da unerheblich. Du kannst aber auf jeden Fall auch in weniger als 13 Mrd Jahren das nächste Filament erreichen, sofern du die Energie dabei hast, immer weiter zu beschleunigen:

http://yukterez.ist.org/np/netphysik_zd.htm
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Yukterez » Do 27. Jun 2013, 18:01

Dazu gesagt werden muss noch, daß man zwar in kürzester Zeit ein Objekt in 13e9 Lj erreichen kann, aber eines in 15e9 Lj nie, auch nicht mit Beschleunigung (13e9 ist vor, 15e9 hinter dem Ereignishorizont).
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 18:19

Yukterez hat geschrieben:
Warum, weil ich gefragt habe, ob die Lorentztransformation Probleme macht? Den Teil der Antwort schrieb ich bevor dein neuer Beitrag erschien, da war ich zu langsam. Erst bei Absatz 2 habe ich gelesen daß du es rechnen kannst, die Frage ließ ich nur zur Sicherheit stehen, weil Fragen ja nichts kostet.

Dann weisst du aber auch, warum ich im normalen Modell mit >5c wegfliegen kann, aber nicht mit >1c zurückkomme.



Sorry, das war nicht böse gemeint, ich kenne das nur, dass viele Relativisten so wie der Kollege da ankommen - ohne Fakten aber mit Schmähungen usw. War also nicht persönlich gemeint, und ja, klar kannst Du fragen. Nochmal sorry!

Du sagst also, dass ich v>c erreichen kann? - Die Richtung ist jetzt mal nebensächlich, auch die Bestimmung der v, dazu kommen wir später.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Kurt » Do 27. Jun 2013, 18:22

Jondalar hat geschrieben:
Der Hintergrund der Frage wurde auch in einem anderen Forum ganz gut beleuchtet, das klaue ich einfach mal ungefragt:

Entweder, es muss irgendein absolutes Bezugssystem geben, das mich daran hindert c zu erreichen, oder es gibt kein absolutes Bezugssystem, dann weiss niemand, warum man nicht v>c erreichen können sollte.


Ich hoffe, das wird nun, auch im Zusammenhang mit dem späteren verlassen des Voids, deutlicher. Wenn man also die Hintergrundstrahlung dafür verantwortlich machen möchte, müsste diese wiederum das absolute BS darstellen, andernfalls könnte man auch nur seine Relativgeschwindigkeit dagegen messen.


Wozu ein absolutes Bezugsystem?
Gibt's doch nicht.
Alles, wirklich alles, und nochmal! wirklich alles ist von den Umständen geprägt/abhängig die an dem Orte herrschen an dem die Umstände sind!

Wir machen Umstände, legen welche fest.
Du hast ein Void vorgeschlagen, eine grosse Leere.

Es sei ein grosses Void, es expandiere nicht, ist also sozusagen statisch.
In diesem Void ist, wie in jedem anderem auch, egal wie gross es ist, die Strahlung vorhanden die von Materie stammt die ausserhalb des Voids ist.

Diese Strahlung soll unser Bezug sein (kein Doppler vorhanden dann Null v) wenn es um Geschwindigkeit (ohne weitere Angaben) geht.
Einverstanden?

Dann deine Rakete, sag wie sie beschleunigt/angeschoben wird.
Der Treibstoff sei als unendlich vorhanden angesehen und habe keine Masse.


Kurt
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 18:29

Kurt hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Der Hintergrund der Frage wurde auch in einem anderen Forum ganz gut beleuchtet, das klaue ich einfach mal ungefragt:

Entweder, es muss irgendein absolutes Bezugssystem geben, das mich daran hindert c zu erreichen, oder es gibt kein absolutes Bezugssystem, dann weiss niemand, warum man nicht v>c erreichen können sollte.


Ich hoffe, das wird nun, auch im Zusammenhang mit dem späteren verlassen des Voids, deutlicher. Wenn man also die Hintergrundstrahlung dafür verantwortlich machen möchte, müsste diese wiederum das absolute BS darstellen, andernfalls könnte man auch nur seine Relativgeschwindigkeit dagegen messen.


Wozu ein absolutes Bezugsystem?
Gibt's doch nicht.
Alles, wirklich alles, und nochmal! wirklich alles ist von den Umständen geprägt/abhängig die an dem Orte herrschen an dem die Umstände sind!

Wir machen Umstände, legen welche fest.
Du hast ein Void vorgeschlagen, eine grosse Leere.

Es sei ein grosses Void, es expandiere nicht, ist also sozusagen statisch.
In diesem Void ist, wie in jedem anderem auch, egal wie gross es ist, die Strahlung vorhanden die von Materie stammt die ausserhalb des Voids ist.

Diese Strahlung soll unser Bezug sein (kein Doppler vorhanden dann Null v) wenn es um Geschwindigkeit (ohne weitere Angaben) geht.
Einverstanden?

Dann deine Rakete, sag wie sie beschleunigt/angeschoben wird.
Der Treibstoff sei als unendlich vorhanden angesehen und habe keine Masse.


Kurt


Nuja Kurt,

wir machen hier ja "Gedankenexperimente". Wir setzen Beobachter auf Lichtstrahlen, wie lassen Züge mit 0,5c rasen, wir schicken Zwillinge auf Lichtreisen usw usf.

Also habe ich jetzt auch einen völlig leeren, 13 Mrd-LJ großen Void. Was ist daran nun wieder ungültig im Vergleich zu anderen "Gedankenexperimenten" ?

Alles, was ich will ist eine Antwort auf die Frage, warum und unter gar keinen Umständen etwas schneller als c sein darf. Ohne Konstrukte und ohne "das ist halt so" und ohne sonstwas.

Auch bei Deinem Beispiel, das habe ich ja auch schon geschrieben, kann ich höchstens messen, wie ich mich gegen die Hintergrundstrahlung verhalte, aber nicht, wie schnell ich mich tatsächlich bewege. Wenn die HS sich schon mit 0,5c bewegt und ich dazu dann 0,75c hätte, würde ich mich absolut ja schon mit 1,25c bewegen. Da das aber nicht sein darf, frage ich hartnäckig, WAS hält mich davon ab?

Herzliche Grüße
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Re: Bewegungserkennung im Void

Beitragvon Kurt » Do 27. Jun 2013, 18:52

Jondalar hat geschrieben:Nuja Kurt,

wir machen hier ja "Gedankenexperimente". Wir setzen Beobachter auf Lichtstrahlen, wie lassen Züge mit 0,5c rasen, wir schicken Zwillinge auf Lichtreisen usw usf.

Also habe ich jetzt auch einen völlig leeren, 13 Mrd-LJ großen Void. Was ist daran nun wieder ungültig im Vergleich zu anderen "Gedankenexperimenten" ?


Ich versuche belastbare Fakten</Umstände zu schaffen.

Jondalar hat geschrieben:Alles, was ich will ist eine Antwort auf die Frage, warum und unter gar keinen Umständen etwas schneller als c sein darf. Ohne Konstrukte und ohne "das ist halt so" und ohne sonstwas.


Was ist denn: schneller als c?

Jondalar hat geschrieben:Auch bei Deinem Beispiel, das habe ich ja auch schon geschrieben, kann ich höchstens messen, wie ich mich gegen die Hintergrundstrahlung verhalte, aber nicht, wie schnell ich mich tatsächlich bewege.


Was heisst denn: "tatsächlich bewege"?
Was ist "tatsächlich sich bewegen"?
Wer oder was ist "tatsächlich bewegt"?
Was ist "nicht bewegt"?


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