Ralf Maeder hat geschrieben:Das ist allerdings ein Tiefschlag fuer mich (weil ich anderer Meinung war). Wie soll ich mir das bei der LK vorstellen, dass sie real ist? Oder ist "real" in diesem Zusammenhang ein Wortspiel, so wie DerDicke das bei der ZD machte? Wenn LK real waere, so wie die ZD, dann wie kommt es, dass die LK nicht permanent ist, die ZD aber eine messbare Differenz aufweist, nachdem die Uhren wieder gemeinsam ruhen? Was bedeutet real im Zusammenhang mit der LK auf Grundlage der SRT?
Keine Panik Ralf,
die limburgerschen Postulate funktionieren nur, weil er, wie schon beschrieben, Längen in ein Punktdiagramm einzeichnet. Man kann mit Minkowski nicht so umgehen, das hat er weder verdient, noch gibt er es her. Die LK hatten wir ja schon mehrfach, da dürfte inzwischen ganz klar sein, dass sie ein Messeffekt ist und damit kein realer, der die Längen physikalisch verkürzt.
Auch mit der ZD ist das genauso. Ein ganz akutes Beispiel ist wieder das SL, bei dem die Materie am EH c erreichen soll und damit alle Zeit still steht. Nichts dürfte jemals in ein SL fallen können, weil für uns die Zeit dort still steht. Siehe dazu z.B.
Hier
Auch die vielen zitierten Stellen sind von den "Verstehern" der RT nur eben falsch ausgelegt worden. Die RT sagt, dass ein bewegter Stab verkürzt ERSCHEINT, sie sagt nicht, er IST verkürzt - bitte genau im Originalmanuskript nachlesen. Auch, dass sich die Beobachter bezüglich der Gleichzeitigkeit nicht einig sind, habe ich schon erwähnt. Der Schaffner sagt etwas anderes als der Wärter, aber trotzdem hat jeder für sich Gleichzeitigkeit festgestellt. Ich denke, Du hast das alles mitgelesen, ansonsten linke ich Dir das auch bei Bedarf nochmal alles zur Gegenüberstellung.
Wie schon gesagt, Leute, die ein Minkowski-Diagramm mit Längen von Körpern benutzen, haben nichts, aber auch gar nichts verstanden - so einfach ist das.
Herzliche Grüße
