Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 18:18

Habe ich doch geschrieben. chief hatte es sogar schon richtig vermutet.Schau doch nach.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Do 18. Jul 2013, 18:25

All hat geschrieben:Habe ich doch geschrieben. chief hatte es sogar schon richtig vermutet.Schau doch nach.

Ist das ein Suchspiel? Ich versuche nur zu helfen.

Gehe ich recht in der Annahme, dass die betreffende Quelle bezueglich des Atommodelles sich irgendwo auf dieser Seite befinden soll? http://www.xn--relativittsprinzip-ttb.info/
Waere es zuviel verlangt, wenn All andeuten koennte, wo genau dieses Zitat zu finden ist?

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Do 18. Jul 2013, 21:24

All hat geschrieben:
Nehmen wir mal diese Beispiele. Evtl. habe meinen Mangel noch nicht entdeckt. Die relativistische Geschwindigkeit wären Geschwindigkeiten im Bereich der Lichtgeschwindigkeit, wo keine Orts- und Zeitfaktoren gelten.

Einen Blitz müsste ich mit der ART rechnen.
Auto/Zug mit SRT.


Ich nehme jetzt das viel zitierte Beispiel mit dem Blitz im/am/um den Zug, so habe ich einen Blickwinkel aus der SRT, muss aber den Blitz nach der ART rechnen.

Ist das jetzt richtig oder total daneben?

Gruß

All

Du prüfst vorher, welche Einflüsse wichtig sind.
Im Zugbeispiel ist die Gravitation vernachlässigbar und du rechnest nach der SRT , Blitz hin oder her (abgesehen davon, daß ein Zug, der mit 0,5c unterwegs ist, sowieso nur eine Krücke ist).

Wenn du zum Beispiel die Flugbahnen von Raketen im Weltraum berechnest, wird die Gravitation wohl eine Rolle spielen und du wirst wohl die Art nehmen.

Ich bin mir bei den Raketen allerdings nicht sicher, ob da die SRT auch einfließt.
Aber da ist es besser du fragst einen Physiker, der beruflich damit zu tun hat, die können dir das viel besser erklären.


Ich kann dir nur raten, wenn du wissen willst, wie das wirklich läuft, erkundige dich in einem Forum wo der Mainstream präsent ist.
Meiner Erfahrung nach bekommt man da alles genauestens erklärt.

Nur so als Beispiel, weil hier immer und immer wieder die Frage nach dem Begriff "was ist real" diskutiert wird. Das hat mich vor einiger Zeit auch interessiert und ich habe nachgefragt: http://www.relativ-kritisch.net/forum/v ... php?t=2001
Für mich wurde dort meine Frage umfassend beantwortet.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 18. Jul 2013, 21:39

Zitiert aus Link hat geschrieben:Das Ergebnis aus meiner Sicht:
1. Ich habe nach nicht mal 1% der Zeit die andere da (früher) investiert haben, das Handtuch geworfen.
2. Ich weiss jetzt, wie sich die Leute bei diesen Diskussionen gefühlt haben.
3. Diesen Fehler werde ich nie wieder begehen.


Der Mann ist doch nicht nur ein Troll, er lügt auch noch, dass sich die Balken biegen.......

(Hervorhebung und Farbe durch mich !)
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Do 18. Jul 2013, 21:52

Jondalar hat geschrieben:...
Der Mann ist doch nicht nur ein Troll, er lügt auch noch, dass sich die Balken biegen.......
...


Na, heute schaust du ja oft in den Spiegel.


Ich habe den Link übrigens nicht für dich reingestellt.

Interessant ist auch nicht die Einleitung, sondern die Beantwortung der Fragen in den nachfolgenden Kommentaren.
Den Smalltalk dazwischen kann man ja wohl überlesen/ignorieren, der tut ja nichts zum Thema.

PS/Nachtrag:
Achja, und wenn man nicht weiss, worum es damals (2011) gegangen ist, wäre es empfehlenswert, wenn du einfach mal die Klappe hältst.
M.S
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Do 18. Jul 2013, 22:05

Highway hat geschrieben:
...
Für wen denn? Hast du mal wieder ein Problem Ross und Reiter zu nennen?
...

...
Ach, Highway, musst du wieder einmal beweisen, daß sinnerfassendes Lesen nicht gerade zu deinen Stärken gehört.
M.S
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Do 18. Jul 2013, 22:39

Jondalar hat geschrieben:

Nachtrag für Fallili:
Nur zur Sicherheit, bevor Dich der Limburger wieder mit seinem Unsinn zutextet: Minkowski hat, wie DU schon richtig bemerkt hast, die drei Raumdimensionen auf EINE zusammengestrichen. WIE soll da eine Länge vorhanden sein? Es ist ein PUNKT ;)


Ich lass mich eigentlich schwer "zutexten".

Und eindimensional ist eine Linie !! Punkte sind 0-dimensional weil sie keine Ausdehnung haben!.
Daher sind Linien im Minkowski Diagramm selbstverständlich erlaubt.

Es ist auch nicht so, dass Minkowski hier dann "eindimensional" denkt. Es wird halt "nur" das berücksichtigt, was wichtig ist. Und da es laut SRT keine Höhen- und Tiefenkontraktion gibt, sondern nur in EINER Dimension etwas passiert, reicht eben ein x t Diagramm vollständig aus, um die Folgerungen der SRT RICHTIG zu beschreiben!
Diese Diagramme bieten daher eine vollständige und nicht anfechtbare Darstellung der SRT, mit dem enormen Vorteil, dass sie "einfach" lesbar sind,

Ob die SRT richtig ist, wird dadurch nicht ausgesagt.

Und die SRT handelt NICHT NUR von Zügen und Blitzen, aber SRT und ART sind nur auf "relative große" Objekte anwendbar.
Im Microkosmos ist die Quantenmachanik anzuwenden - und, zum Leidwesen aller Physiker, ist es noch nicht gelungen eine unumstrittene Quantentheorie der Gravitation hinzukriegen.
Also sieht es derzeit so aus, dass entweder bei der ART noch was "fehlt" oder bei der Quantenmechanik.
Im "Grenzbereich" gibt es enorme Probleme, noch schlimmer, es ist nicht klar, wo denn eine Grenze zwischen Micro- und Makrokosmos gezogen werden kann. Fullarene sind große Moleküle und die zeigen ein Beugungsmuster!
Oder anders gesagt - ein derart großes Molekül verhält sich wie eine Welle. Na toll, da versuch mal einer das zu "verstehen".
Beim Elektron hat man es ja noch "geschluckt", dass es auch als Welle beschrieben werden kann - aber man sieht inzwischen, dass eben mit Elektonen oder sonstigen subatomaren "Bausteinen" noch lange keine Grenze erreicht ist.

Aber sowohl QM als auch SRT / ART haben sich auf den entsprechenden Einzelgebieten für die sie anwendbar sind, bisher halt sehr gut bewährt.

Ich gehöre zu den Menschen, die eine Theorie nicht nur deswegen ablehnen, weil ich sie nicht verstehe.
Erst wenn ich das Gefühl habe einen Fehler gefunden zu haben, würde ich Theorien ablehnen. Aber dazu müsste der Fehler auch von mir beweisbar sein.
Und ich bin in diesem Forum, weil ich eben versuchen möchte die SRT besser zu verstehen - wenn jemand auch nur einen wirklichen "Fehler" in der SRT nachweist, werde ich sofort bereit sein die SRT als falsch zu bezeichnen un den (höchstwahrscheinlich vergebenen) Versuch machen etwas Besseres zu finden.

Aber bisher hab ich hier nur "persönliche Meinungen" gehört, wonach die SRT eben nicht richtig sein kann.
Das ist mir zu wenig.
fallili
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Fr 19. Jul 2013, 00:30

Hallo fallili, kannst du vielleicht ein wenig Licht auf meine Frage werfen, ob die LK real sei ?

Leider wurde das Thema von DerDicke etwas breitgetrampelt, will meinen, der Begriff "real" wurde aufgerieben und nun weiss ich gar nicht mehr, ob und wie man den Effekt der LK einordnen sollte. (Wobei meine eigntliche Frage sich auf die ZD bezog.)

Zumal Luebecker, fuer mich ueberaschend, hier auch geaeussert hatte, dass die LK und die ZD reale Effekte seien. Das ist starker Tobak fuer mich, speziell die LK. Wie sollte sie real sein, wenn es doch nur ein Messeffekt ist? Und was ist mit der ZD, ist sie dann "noch realer" als die LK? Denn die ZD kann man ja angeblich sogar mit Atomuhren nachweisen! Oder wird hier Schindluder getrieben mit dem Begriff "real"? Wie sonst soll ich mich ausdruecken, wenn nicht das Wort "real" benutzt werden sollte?

Ich habe das Gefuehl, hier wird auf Begriffen rumgeritten, und letztendlich ist es doch so, wie ich es schon verstanden habe: die LK ergibt sich, wenn man aus einem ruhendem IS in ein bewegtes IS misst/beobachtet/transformiert! Also keine echt/real/wirklich/materiell gestauchte/verformte/kontrahierte/gequetschte Zuege, Bahnsteige und Schaffner! Das wuerde ja wehtun, oder?

Vielleicht liegt das Verstaendnisproblem bei mir, ich bin nur bis zum Abitur gekommen und habe nie studiert. Deshalb vielleicht meine Konfusion ueber die Bedeutung des Begriffes "real" in der Physik?
Dann mache ich es so wie Kurt und frage ganz unverbluemt: Was bedeutet "real" bezogen auf relativistische Effekte der SRT?
Ob es darauf reale Antworten gibt?

Gruss Ralf
Ralf Maeder
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 19. Jul 2013, 05:21

Ralf Maeder hat geschrieben:
Ich habe das Gefuehl, hier wird auf Begriffen rumgeritten, und letztendlich ist es doch so, wie ich es schon verstanden habe: die LK ergibt sich, wenn man aus einem ruhendem IS in ein bewegtes IS misst/beobachtet/transformiert! Also keine echt/real/wirklich/materiell gestauchte/verformte/kontrahierte/gequetschte Zuege, Bahnsteige und Schaffner! Das wuerde ja wehtun, oder?

Vielleicht liegt das Verstaendnisproblem bei mir, ich bin nur bis zum Abitur gekommen und habe nie studiert. Deshalb vielleicht meine Konfusion ueber die Bedeutung des Begriffes "real" in der Physik?
Dann mache ich es so wie Kurt und frage ganz unverbluemt: Was bedeutet "real" bezogen auf relativistische Effekte der SRT?
Ob es darauf reale Antworten gibt?



Was fragst Du Lübecker/fallili und die anderen anonymen Figuren der Relativistik hier im Forum? Hast Du noch nicht mitbekommen, dass Du nie eine eindeutige Antwort erhalten wirst und auf Begriffe weiter herumgeritten wird, bist Du alt und grau bist? Das ist doch so seit 100 Jahren, das ist doch so zum Beispiel seit Herbert Dingle, der ein bisschen weiter als bis zum Abi gekommen war.

Was fragst Du ein paar anonyme Figuren in einem Forum? Was bringt es Dir? Willst Du eine eindeutige, verbindliche Antwort bekommen? Dann frag doch mal Thomas Bührke, was hindert Dich daran? Das ist die normale, legale und in der Praxis gängig angewandte Methode des wissenschaftlichen Diskurses, worauf sogar vom Bundesministerium von Bildung und Forschung 2007 ausdrücklich hingewiesen wurde, siehe: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2007/ ... yne-lopez/

Zitat BMBF:

[...] Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. [...]


Hast Du Angst? Wovor hast Du Angst? Vor Deiner eigenen Courage?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Fr 19. Jul 2013, 05:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Fr 19. Jul 2013, 06:34

Luebecker, alles in allem fand ich deinen letzten Post unfair. Viele der von dir zitierten Kommentare wurden gemacht, um einen anderen Forenteilnehmer von der Idee abzubringen, dass sich Elektronenkreisbahnen irgendwie stauchen wuerden. Das schien mir so abtrus, dass ich da etwas nachhakte.

Mir ist natuerlich bewusst, dass ich de Weisheit nicht mit Loeffeln gefressen habe, wie denn auch, wenn ich mich erst seit ein paar Monaten mit der Materie befasse. Zu fragen, wie ich das Abitur geschafft habe, ist allerdings ziemlich unangebracht, solche "Argumente" haette ich nicht von dir erwartet. Davon abgesehen besteht durchaus das Interesse dazuzulernen. Du wuerdest mit den Ohren schlackern, wenn du mich vor ein paar Monaten noch von der SRT haettest sprechen hoeren (lesen), da hatte ich noch weniger Ahnung als jetzt. Stell dir das mal vor!

Du hast dir meiner Meinung mit deinem doch ziemlich persoenlich ausgerichteten Post keinen Zacken aus der Krone gebrochen.

Gruss Ralf.

PS: Wenn du Leute vor den Kopf stossen willst, die eigentlich neutral eingestellt sind, dann ist dein hier gezeigtes Vorgehen genau das richtige.
Zuletzt geändert von Ralf Maeder am Fr 19. Jul 2013, 06:42, insgesamt 1-mal geändert.
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