All hat geschrieben:Du hast natürlich recht , Jondalar. Ohne Logik können wir nicht denken. Gar keine Frage, auch gar keine Diskussion. Versuche aber mal den Ursprung der Logik zu finden, dann landest du automatisch bei dem Münchhausen-Trilemma.
Mir geht es aber um einen Physiker, der weitaus mehr gleistet hat als Einstein. Das ist Heisenberg. Seine Gedanken haben nach meiner Ansicht die Physik mehr geprägt, als alle anderen Physiker zudammen.
Du hast aber das unbestimmte Universum nach Heisenberg sehr schön beschrieben. Schau mal:
asdgkjbaerügbaqergökjaberüghaerohgnaüergnaüerghaoergnbaerohgnaoernböalkfjgosaebrgtäüaehrbgnäoaerhg
Da verschwimmt doch alles, oder?
Noch etwas. Danke das du meine Denkweise akzeptierst, das gelingt nicht vielen.
Ich möchte mich nicht vordrängeln. Die Diskussion mit fallili ist ja auch interessant. Wir haben hier ja auch viel Zeit.
Gruß
All
Also,
zuerstmal gibt es gar nichts zu Danken. Für mich ist wissenschaftliche Arbeit auch - nicht nur, aber eben AUCH - dass man anderen zuhört, sich Gedanken darüber macht, und dann die Konklusion daraus entweder annimmt oder verwirft. Manche Konzepte sind interessant und einer Überprüfung "würdig", andere scheinden von vorne herein aus. Das ist aber auch immer ein klein wenig Ansichtssache. Als Beispiel mal eine hypothetische Studie:
Ich bin also ein Prof in einer renommierten Uni und habe einen Doktoranden. Seine Doktorarbeit soll über das Thema "Ölverseuchung in Nigeria" handeln.
Mein Doktorand weiss natürlich, wie ich "ticke". Bin ich ein Mensch, der den Wohlstand und den Fortschritt über alles hebe, wird das Ergebnis dieser Studie sein: "Die Ölpest in Nigeria ist eine Folge der Unachstamkeit der Bewohner des Landes, da diese lieber das Öl abzapfen um ihren Wohlstand zu sichern, als die Sicherheitsvorschriften des Landes und des Konzernes zu achten". Bin ich aber ein Mensch, der die Welt bewahren und konservieren will, wird das Ergebnis der Studie lauten "Die Konzerne Shell und Weitere beuten das Land aus, hinterlassen Verwesung und Elend und die Bevölkerung Nigerias lebt trotz immenser Ölfördereinkommen immer noch in Armut und erhält keinerlei Unterstützung seitens der Ölkonzerne oder der Regierung ihres Landes".
Ein und die Selbe Studie unter verschiedenen Anfangsvorgaben liefert also die unterschiedlichsten Ergebnisse. Das mag KEINER zugeben, aber das IST so. Alleine die Fragestellung beeinflusst so das Ergebnis und das ist unumkehrbar und meistens felsenfest.
Das mal hierzu, aber ich finde wirklich auch, dass Fallili es verdient hat, zu einem Ergebnis zu gelangen, das - ich hoffe, ich schaffe das - unabhängig von Liebeleien, Seilschaften und Lobbyismus zu einem für IHN befriedigen Ziel führt.
Herzliche Grüße und eine gute Nacht allen