Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Di 23. Jul 2013, 19:16

fallili hat geschrieben:
Das sind nicht immer alles andere Voraussetzungen. Nur, wenn man in einer Diskussion zum 100sten Male nicht mehr weiterkommt, weil nur mehr Behauptungen aufgestellt werden und subjektive Meinungen aufeinader prallen, dann muss man das Beispiel eben so ändern, dass möglichst wenig strittige Punkte zur Diskussion stehen.
Optimalerweise geht es dann nur mehr um EINEN MÖGLICHST EINFACHEN strittigen Sachverhalt.

Den Sprengstoff hab übrigens "freundlicherweise" ICH eingeführt. Und ob ich einsteige oder nicht hängt davon ab, ob nun die ganze LK und ZD real ist oder nicht.
Und obwohl eigentlich hier ewig über diese Frage diskutiert wird, gibt hier niemand der SRT Gegner eine verbindliche Antwort mit einem überzeugenden Beweis!

Zu sagen, LK ist nicht real hilft da gar nix.
Und auf alle Versuche von mir irgend eine Mögllichkeit zu finden, bei der definitiv nachgewiesen werden könnte, ob diese Effekte reale Auswirkungen haben, wird eigentlich nur ausweichend geantwortet.

In meinem letzten Beispiel (das ich auf Haralds "Wunsch" in einem neuen Thread beschrieben habe), geht es "nur" mehr um die simple Frage (die auch Jondalar sofort erkannt hat) ob zwei Uhren die ABSOLUT GLEICH behandelt werden, dann noch synchron gehen oder nicht.

Wenn JA, kommt meiner Meinung nach die SRT in ernste Bedrängnis.
Wenn NEIN möchte ich aber genau wissen, warum nicht? ICH kann mir nämlich nicht vorstellen, dass diese Uhren "desynchronisieren" dürfen und ein paar Gedanken, weswegen ich mir das nicht vorstellen kann, hab ich ja dort schon beschrieben.


Also ist hier wieder Schicht im Schacht, bis in Deinem neuen Thema auch wieder nichts weiter geht und dann machen wir wieder und wieder und wieder und wieder einen neuen auf ?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 24. Jul 2013, 11:20

Chief hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:...
Kappes, die Aussagen der SRT passen sauber zusammen, gibt keine Paradoxen, sie ist seit über 100 Jahren Stand der Physik und Basis der QED die Theorie welche die genausten Vorhersagen über die Natur macht...

Du lügst, QED hat mit der SRT nichts zu tun! Die Relativisten haben zwar versucht (durch faule Tricks wie z.B. sog. "Renormierung") QED der SRT anzupassen. Da haben sie aber ein unüberwindbares Problem, QED benötigt ein "Vermittlungsmedium" (Äther).

Deine Berater taugen nichts! Wer sind deine Berater eigentlich? RalfKannenberg, Uli, Galileo2609, Joachim Schulz .... :mrgreen:


Ja, der Prototyp lässt sich bestimmt auch zum Beispiel von RalfKannenberg beraten: Der Mann ist als Mathematiker nämlich so intelligent, dass er sogar bis zur Unendlichkeit zählen kann - aber nur Erbsen. :mrgreen:

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » Fr 26. Jul 2013, 08:05

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Von einem "gebrochenen Stock" war im Beitrag DesDicken nie die Rede.
Der Stock sieht gebrochen aus!

... ist aber nicht gebrochen. Daher schrieb DerDicke: "Von einem "gebrochenen Stock" war im Beitrag DesDicken nie die Rede."


Chief hat geschrieben:Was sieht der Beobachter?

In der RT meint "Beobachter" ein Koordinatensystem und "sehen" meint Darstellung einer Situation anhand dieses Koordinatensystems.
Im Stock-Szenario "sieht" der "Beobachter" einen geraden Stock und gebrochene Lichtstrahlen.

Aber, Herr Chief, möglicherweise haben Sie einfach sprachliche Schwierigkeiten. Dem werden wir hier Rechnung tragen.
Vielleicht meinen Sie, Herr Chief, ja mit "Beobachter" ein biologisches oder elektronisches optisches System. Und vielleicht meinen Sie mit "sehen" die Erstellung eines 3D Modells.

Falls es sich bei diesem optischen System um eine menschlich-biologische Optik handeln sollte, wird ein geknickter Stock "gesehen". Bei einem elektronischen System kommt es auf den Auswertealgorithmus an, sicherlich ist es ein Leichtes die Brechung des Lichtes an der Wasseroberfläche herauszurechnen.

Sie sehen, Herr Chief, in ontologischem Geschwurbel über Sein und Schein sind Sie immer gut drauf, aber sobald es um tatsächliche Scheineffekte in der Meßtechnik geht, stehen Sie ziemlich am Schlauch.


Harald Maurer hat geschrieben:Deswegen wurde auch geschrieben:"Die RT sagt, dass jeder sich als ruhend betrachten darf..." Dürfen Sie das nicht? Ich betrachte mich gerade als ruhend! Dürfen Sie sich deshalb nicht mehr als ruhend betrachten?

Das vollständige zitat lautet:
Jondalar hat geschrieben:
Arti hat geschrieben:Von zwei Systemen kann sich eines all unbewegt definieren, das andere nicht.
Die RT sagt, dass jeder sich als ruhend betrachten darf, hier kommt nun so ein Mist.

H.Maurer sitzt in einem Ferrari, DerDicke in einem Corsa. Selbstverständlich darf sich jeder von uns als "ruhend" betrachten. Aber jeder, der sich selbst als "ruhend" betrachtet, darf den anderen nicht mehr als "ruhend" betrachten. (Ausnahme: H.Maurer fährt in seinem Ferrari neben dem Corsa in selber Geschwindigkeit her, das darf doch wohl nicht sein). Dieser vermeintliche Wiederspruch hat unseren Jondalar sichtlich überfordert.


Harald Maurer hat geschrieben:
Die SRT sagt aus, das zwei Ereignisse die in einem IS gleichzeitig sind, NIEMALS in einem anderen IS auch gleichzeutig sind.
Na, da fehlen die Wörter "räumlich getrennte" vor "Ereignisse". Und dennoch weiß jeder, was gemeint ist.

Dem echten Haarspalter sollten da mindestens noch anderthalb Gegenbeispiele einfallen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Fr 26. Jul 2013, 08:27

DerDicke hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Arti hat geschrieben:Von zwei Systemen kann sich eines all unbewegt definieren, das andere nicht.
Die RT sagt, dass jeder sich als ruhend betrachten darf, hier kommt nun so ein Mist.

H.Maurer sitzt in einem Ferrari, DerDicke in einem Corsa. Selbstverständlich darf sich jeder von uns als "ruhend" betrachten. Aber jeder, der sich selbst als "ruhend" betrachtet, darf den anderen nicht mehr als "ruhend" betrachten. (Ausnahme: H.Maurer fährt in seinem Ferrari neben dem Corsa in selber Geschwindigkeit her, das darf doch wohl nicht sein). Dieser vermeintliche Wiederspruch hat unseren Jondalar sichtlich überfordert.


Der Dicke kann also nicht nur falsch zitieren und für alle Personen sprechen, er kann auch noch ganz genau beurteilen, was mich überfordert. Ich gratuliere dem letzten der Universalgenies!

Es ging darum, dass Euer Limburger immer behauptet, dass diese Lichtblitzgeschichten IMMER NUR an Bhf gleichzeitig sind und NIEMALS im Zug. Ich hingegen habe geschrieben, dass auch der Zug sich als ruhend definieren darf, da wäre dann der Bhf nicht mehr gleichzeitig sondern der Zug.

Wenn den Dicken solcherlei "komplexe" :lol: :lol: :lol: Zusammenhänge schon überfordern und er - wie in der RT - das Augenscheinliche für "die Wahrheit" hält, sollte er sich mal Dieter Nuhr zu Gemüte führen. Ich tendiere inzwischen immer mehr zu Chiefs Anrede für den Dicken - mehr ist da wohl nicht zu erwarten.

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » Fr 26. Jul 2013, 19:30

Jondalar hat geschrieben:Es ging darum, dass Euer Limburger immer behauptet, ...

Aha, natürlich wieder die Ausflüchte!
DerDicke hat sich konkret und nachvollziehbar auf IHRE STellungnahme zum Beitrag von ARTIE bezogen:
Jondalar hat geschrieben:
Artie hat geschrieben:Von zwei Systemen kann sich eines all unbewegt definieren, das andere nicht.
Die RT sagt, dass jeder sich als ruhend betrachten darf, hier kommt nun so ein Mist.

DerDicke hat nun versucht die Problematik mit dem Beispiel vom Ferrari H.Maurers und dem Corsa DesDicken zu erläutern. Bei Fragen steht DerDicke jederzeit zur Verfügung.


Jondalar dem Lübecker in den Mund legend hat geschrieben: dass diese Lichtblitzgeschichten IMMER NUR an Bhf gleichzeitig sind und NIEMALS im Zug.

wenn eine Lichtblitzgeschichte PER SZENARIO als "am Bhf gleichzeitig" definiert wurde, dann läßt sich das nicht durch eine Spielerei mit Koordinatensystemen aushebeln.
Wenn Lübecker nun das "IMMER" unabhängig von einem konkreten Szenario aufgestellt haben sollte, dann verlinken Sie mir jetzt mal genau wo das passiert ist.



tja nun nun das allerletzte, das ad-hominem als Markenzeichen der sog. "Kritik"
Jondalar hat geschrieben:... dass Euer Limburger immer behauptet, ...

Oha Herr Jondalar Sie sind wohl ein kleiner Gourmet.
mit nem Hang zu neckischen Wortspielereien.
Dann geben Sie ab sofort den Harzer und DerDicke den Camembert, dann machen wir schon fast ne Käseplatte.
Oder wäre es Ihnen dann doch lieber "Jolanthe" genannt zu werden?
DerDicke
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Fr 26. Jul 2013, 19:44

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:...

Geht es noch schwachsinniger? :lol:


Ja, ich habe es selber nicht geglaubt, aber es geht noch ;) Irgendwie haben die alle keinerlei Argumente, produzieren aber hunderte von Beiträgen.

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Fr 26. Jul 2013, 19:51

DerDicke hat geschrieben:
Oha Herr Jondalar Sie sind wohl ein kleiner Gourmet.

mit nem Hang zu neckischen Wortspielereien.

Dann geben Sie ab sofort den Harzer und DerDicke den Camembert, dann machen wir schon fast ne Käseplatte.
Oder wäre es Ihnen dann doch lieber "Jolanthe" genannt zu werden?


Übrigens:

Ja
Ja
Und wie mich Dick-und-Doof nennen mag überlasse ich ganz seinem erlesenen Geschmack.

Dass er sich gar nicht zu Themen sondern immer nur Drumherum äussert, sagt ja alles. Was juckts die Eiche .....

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Fr 26. Jul 2013, 21:30

Jondalar hat geschrieben:
...
Dass er sich gar nicht zu Themen sondern immer nur Drumherum äussert, sagt ja alles.
...

Herzliche Grüße


Die Verhunzungen "Limbecker, Dick-und-Doof, der Dumme" usw oder die Geschichten über die böse Mathematik und das Gewicht eines Menschen sind natürlich sehr themenbezogen.

Da mangelt es wohl etwas an der lieben Selbstreflexion. Das ist allerdings üblich beim Dunning-Kruger Effekt.

(Hervorhebung (b) von mir eingefügt)
M.S
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Fr 26. Jul 2013, 21:35

M.S hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
...
Dass er sich gar nicht zu Themen sondern immer nur Drumherum äussert, sagt ja alles.
...

Herzliche Grüße


Die Verhunzungen "Limbecker, Dick-und-Doof, der Dumme" usw oder die Geschichten über die böse Mathematik und das Gewicht eines Menschen sind natürlich sehr themenbezogen.

Da mangelt es wohl etwas an der lieben Selbstreflexion. Das ist allerdings üblich beim Dunning-Kruger Effekt.

(Hervorhebung (b) von mir eingefügt)


Irgendwelche Argumente zum Thema ZD?

Nein?

War klar, hab noch nie Argumente von Dir gesehen. Wir haben es jetzt dreimal probiert, es kommt immer noch nichts - fröhliches Weiterunken!
Jondalar
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 27. Jul 2013, 00:52

Ich habe mir ein paar Gedanken ueber das Thema gemacht. Ich gebe zu bedenken, dass mein Wissen der SRT nicht vollstaendig und moeglicherweise inkorrekt ist.

Zeitdilatation zwischen Inertialsystemen:
Jedes der beiden IS sieht die Uhr des anderen IS im Vergleich zum eigenen IS verlangsamt laufen. Das bedeutet, dass die Zeitdilatation in diesem speziellen Falle der gleichfoermig bewegten Bezugssysteme (IS) keine physikalische Bedeutung hat, denn die Zeit wird weder im eigenen IS verlangsamt gemessen, noch aus Sicht des anderen IS gibt es dort eine verlangsamte Zeit und der Effekt ist absolut symmetrisch - hebt sich auf. Die ZD ist in diesem Fall nur auf mathematischen Wege darstellbar.

Eindeutiger und einsichtiger waere es, wenn in diesem Fall ganz davon abgesehen werden koennte, eine Zeitdilatation zu proklamieren, da die sich eben effektiv gar nicht darstellt. Nun kann man andererseits hier das Myonen-Beispiel anfuehren, nach dem diese Teilchen durch ihre hohe Geschwindigkeit verlangsamt verfallen. In der Tat ist das ein wenig konfus (wahrscheinlich nur in meinem Kopf), jedoch wurde hier schon geaeussert, dass die ZD bei Beschleunigungen hervorgerufen wird (so aehnlich hat es der DerDicke ausgedrueckt - vielleicht kann man mir das anders erklaeren als es DerDicke versucht hat?). Also wo sich nichts beschleunigt, keine ZD (sondern nur als mathematische Groesse, ist eine Aussage von mir).

Ob sich eine Zeitdilatation bei beschleunigten Bezugssystemen manifestiert, das kann ich nicht sagen, koennte aber eine physikalische Tatsache sein. Allerdings waere es interessant herauszufinden, wieso die ZD sich in diesem Falle physikalisch manifestiert, waehrend sie es bei zwei zueinander bewegten IS nicht tut.

Vielleicht kann mir jemand ein paar Dinge geraderuecken, bitte?

Gruss Ralf.
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