Hi Yukterez,
ich glaube wir sitzen einer Verwechslung auf oder du weißt nicht mehr was du auf Seite 30 von dir gelassen hast. Endlich zeigt sich die Zitierfunktion als nützlich:
Yukterez hat geschrieben:Verschieden schwere Körper fallen gleich schnell (im Vakuum). Der Unterschied ist nur, daß bei einem schweren Körper auch der andere Körper in die entgegengesetzte Richtung zu fallen beginnt. Wenn man in Positionen rechnet, kann man die Eigenmasse rauskürzen, rechnet man aber die relativen Abstände, braucht man beide Massen (auch wenn das bei alltäglichen Gegenstnden 'many orders of magnitude' zu kleine Effekte zum Messen ergibt).
Nachhilfe erteilend, Yukterez
Verschieden schwere Körper fallen eben nicht gleich schnell, weil schwere Körper ab einer gewissen Größe eine eigene Fallbeschleunigung entwickeln, welche nicht mehr vernachlässigbar ist. Deshalb fällt der Mond schneller auf die Erde, als ein Hammer. Das Wegkürzen der Masse, wie es Harald Maurer gesagt hat, ändert doch nichts daran, dass die Fallbeschleunigung eines Körper einzig und allein von seiner Masse abhängt.
Vielleicht verstehen manche sog. Wissenschaftler unter dem Physik-Begriff "Fall" Unterschiedliches. Wenn ein Körper gerade auf einen anderen Körper fällt, dann ist die Fallzeit die Zeit bis der Abstand zwischen den beiden Körpern auf Null abgesunken ist. Berührt der Hammer oder der Mond die Erde, ist der Fall beendet. Die Fallzeit gibt an, wie lange es dauert, bis aus einem bestimmten Abstand der Abstand auf Null gesunken ist.

Was ist so schwierig daran, diese Skizze zu verstehen. Der Mond zieht die Erde an und die Erde den Mond, ein Hammer zieht die Erde fast gar nicht an, daher dauert es länger, bis der Hammer zu Erde fällt, als der Mond.
Jondalar hat doch das die ganze Zeit versucht verständlich zu machen, während ihr darauf pochtet, dass die Fallzeiten für alle Massen immer gleich seien. Das ist Quatsch! Die Massen sind verantwortlich für die Fallbeschleunigung und folglich auch für die Fallzeiten. Wo ist das Problem?
McDaniel-77