Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Do 22. Aug 2013, 14:40

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Nur der Wert der Verschiebung ist unterschiedlich - bei Schall ist es für die Größe der Verschiebung NICHT egal ob sich Schallquelle oder Empfänger bewegen - bei Licht ist es egal.

Es besteht kein prinzipieller Unterschied zwischen Schall und Licht.
beides ist im Medium.
Nur das Medium für Schall ist selber im Medium.

Licht braucht kein Medium, weil es sich wie Korpuskeln ausbreitet.


Also in Abhängigkeit seines Erzeugers.

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 15:32

Ernst hat geschrieben:Die Annahme eines Äthers ist genauso unbegründet wie die Annahme von Marsbewohnern. Beide konnte noch niemals jemand sehen oder nachweisen.


Das ist natürlich ein unschlagbar logischer und zwingender Grund ;)

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2013, 16:46

Jondalar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Annahme eines Äthers ist genauso unbegründet wie die Annahme von Marsbewohnern. Beide konnte noch niemals jemand sehen oder nachweisen.


Das ist natürlich ein unschlagbar logischer und zwingender Grund ;)

Die Leute, welche wissen, daß im Himalaya Schneemenschen leben, sind deutlich realitätsnäher als Leute, welche wissen, daß es einen Äther gibt. :)
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 16:54

Ernst hat geschrieben:Die Leute, welche wissen, daß im Himalaya Schneemenschen leben, sind deutlich realitätsnäher als Leute, welche wissen, daß es einen Äther gibt. :)


Ich habe ja nicht gesagt, DASS es einen gibt, aber Deine Begründung ist sehr dünn. DM existiert daher ja auch nicht ( tut sie wirklich nicht, aber egal ;) ), ZD und LK existieren so oder so nicht - aber, dass sie nicht existieren, weil:

Ernst hat geschrieben:Beide konnte noch niemals jemand sehen oder nachweisen.


ist doch wirklich keine Begründung oder? Da bin ich von Dir schon Anderes gewohnt ;)

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 17:36

Äther. Higgs-Feld. Gluonen. DM. DE. Big Bang. Raum-Zeit, Raum-Kruemmung. Wurden alle noch nie gesehen. Ist wohl eher eine individuelle Einschaetzung, das ein oder andere als existent annehmen zu wollen, basierend auf Wahrscheinlichkeiten, die Theorien in Messergebnisse hineininterpretiert haben. Haengt wohl auch von der Genialitaet und Einfallsreichtum des Theoretikers ab, wie die Naturphaenomene fuers menschliche Bewusstsein abstrahiert werden koennen.

Und letzten Endes sei alles doch ganz anders, als man denkt.

Gruss Ralf.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Do 22. Aug 2013, 17:45

Also ein "Äther" wäre extrem leicht nachzuweisen. Allein die unterschiedliche Geschwindigkeit von Lichtausbreitung würde da schon ausreichen.
Und da Erde und Sonnensystem sich enorm schnell bewegen, sollte der Nachweis sehr leicht fallen.

Ich weiß schon, dass da dann eben "Mitführeffekte" vorgeschoben werden, um zu erklären warum der Nachweis eben nicht gelingt.
Aber hat schon jemand darüber nachgedacht wie ein "mitgeführter" - also NICHT HOMOGENER - Äther sich auf die Lichtausbreitung auswirken würde.

Was Lichtausbreitung in nicht homogenem Medium bewirkt, kann man an jedem heißen Sommertag an der Straßenoberfläche sehen - wer weiter weg fahren will kann es an Fata Morgana's sehen.
Und da soll ein mitgeführter Äther, der nicht nur in Bewegungsrichtung sondern auch noch an die Rotationsgeschwindigkeit der Planeten angepasst sein sollte - also schon innerhalb des Sonnensystems inhomogen bis zum geht nicht mehr- bisher noch nicht nachweisbar gewesen sein?

Da bleib ich doch lieber bei der Meinung, dass er nicht nachweisbar ist weil es keinen Äther gibt.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 18:00

fallili hat geschrieben:Da bleib ich doch lieber bei der Meinung, dass er nicht nachweisbar ist weil es keinen Äther gibt.


Ja, und genau darum gibt es auch keine DM, weil die Gravitationslinsen en Masse erzeugen muss und ausserdem keine klaren Bilder des Universums entstehen lässt usw usf.

Früher konnte man nichtmal Luft nachweisen - ist sie darum nicht existent?

Magnetische Feldlinien sind auch nicht nachweisbar - die Eisenspäne könnten sich warum auch immer so anordnen, Ralf hat auch schon ein paar Beispiele genannt - alles nicht nachweisbar und daher nicht existent. Vor allem aber die ZD und die LK - also ist die RT schon alleine daran gescheitert :)

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 18:06

Nun ja, das Wort Aether ist ja schon ziemlich verpoent. Letztendlich gibt es wohl mannigfalte Interpretationen, was man unter Aether verstehen koennte. Ist eben etwas, dass aus Aetherelementen zusammengesetzt ist. Koennte vieles sein. Wieso ist die Raum-Zeit kein Aether? Ihm werden doch Eigenschaften zugestanden? Spass beiseite, Raum-Zeit ist natuerlich kein Aether, sorry fuer den schlechten Witz.

Fallili, wenn du mal Zeit und Laune hast, schau dir doch einmal ein paar der Artikel von Paul Marmet an ( http://www.newtonphysics.on.ca/index.html ). Nicht zum Thema Aether, keine Sorge.

Gruss Ralf.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 18:19

Ralf Maeder hat geschrieben:Nun ja, das Wort Aether ist ja schon ziemlich verpoent.


Es sind viele Wörter verpönt, aber das macht sie nicht automatisch ungültig. Männlich bezeichnet einen Mann, weiblich bezeichnet ein Weib - trotzdem ist Weib - ausserhalb Bayerns ;) - ein Schimpfwort.

Ich bin nicht so der Typ, der auf PC Wert legt, ich rede, wie die Worte grundlegend gemeint sind, nicht, wie man es evtl interpretieren könnte.

DM, Plasma, Vakuum, irgendwo ist doch alles Äther, nur das Wort darf man nicht erwähnen ....

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 22. Aug 2013, 19:18

Ernst hat geschrieben:Licht braucht kein Medium, weil es sich wie Korpuskeln ausbreitet.
Die Annahme eines Äthers ist genauso unbegründet wie die Annahme von Marsbewohnern. Beide konnte noch niemals jemand sehen oder nachweisen. Reines Wunschdenken.
Eines ist sicher: Einen Äther als Träger des Lichtes gibt es nicht.


Die Situation von Erkenntnis, Phänomen und dessen Beschreibung und Handhabung bleibt doch für den Physiker immer ähnlich: Es gibt einen physikalischen Sachverhalt - hier das Licht - und es sind dazu etliche Eigenschaften festgestellt worden. Um weitere Forschungsergebnisse zu erzielen oder um das Thema Licht auch nur halbwegs befriedigend unterrichten zu können, wird u.a. eine bewährte physikalische Methode angewendet - man bildet eine Modellvorstellung. Ein solches Modell stellt keine 1:1 Übertragung des Forschungsgegenstandes Licht in das erkennende Bewußtsein dar.

Dann wird es einige Fachleute geben, die der Auffassung sind, dass sie weder Modellvorstellung noch Äther bräuchten, ihr gutes Recht - nur es gibt viele andere Wissenschaftler seit Jahrhunderten, die der Auffassung sind, dass das Äthermodell Erklärungskraft hat.

Die hohe Erklärungskraft des Äthermodells sei nur einmal bezüglich der konstanten Lichtgeschwindigkeit c demonstriert. Man geht wie beim Schall von der Auslenkung einer Membran aus, was hier ein schwingendes Elektron sein soll. Bei einer Auslenkung in einem - angenommenen - Medium von elastisch verbundenen Ätherteilchen müssen die vor der Auslenkvorrichtung befindlichen Teilchen erstmal weg bewegt werden - somit wird sich ein Druckimpuls durch das Medium Äther ausbreiten bis ein Freiraum gefunden ist, wohin diese Teilchen fließen können. Wenn sich so die ersten Teilchen in größerer Entfernung bewegt haben, bewegt sich eine Entlastung zur auslenkenden Apparatur, so dass diese wieder etwas weiter kann. Dieses Pendeln könnte als Wellenzug oder Photon bezeichnet werden und die Geschwindigkeit, mit der ein solcher Druckimpuls sich bewegt, wäre die Lichtgeschwindigkeit c.

Wer etwas gegen solche Erklärungen hat, der möge sich auch einmal darin versuchen die konstanten Geschwindigkeiten von Schall und Licht zu erklären.
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