Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2013, 15:30

fallili hat geschrieben:Es gibt schon lustige "Begründungen" warum es keine 100 Hz sein können weil 47,27 Schwingungen "fehlen".

Zitat Harald Maurer:
Deine Tabelle kann man nur in Jux und Tollerei einreihen. Wir senden oben nur eine Sekunde lang, also Deiner Tabelle nach 052,76 Hz und dann drehen wir den Sender ab! Unten kommen in einer Sekunde lt. Deiner Tabelle dann 100 Hz an. Wo kommen die zusätzlichen 47,24 Schwingungen her?

Ist es eigentlich so verblüffend, dass, wenn man einen Sender nach 52,76 Schwingungen ausschaltet dann unten auch NUR 52,76 Schwingungen ankommen können ?
Ist es unbekannt, dass - wenn z.B. 50 Schwingungen in einer halben Sekunde gemessen oder 25 Schwingungen in 1/4 Sekunde werden die Frequenz dennoch 100 Hz beträgt?

Ist es so schwer zu verstehen, dass also, wenn für die empfangenen 52,76 Schwingungen unten eine Zeitdauer von 0,5276 Sekunden gemessen wird dann die Frequenz dennoch 100 Hz beträgt?

Oder ist Harald der Meinung, dass man UNBEDINGT genau eine Sekunde lang messen muss - sonst gilt die ermittelte Frequenz nicht?


Gratuliere, du hast das Prinzip der Frequenzmessung verstanden.
Dann steht ja dem "Beweis" der Blauverschiebung nichts mehr im Wege.

Kurt


Frage: wie lang hat der Sender oben gesendet?
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » Mi 18. Sep 2013, 16:52

Kurt hat geschrieben:Dann steht ja dem "Beweis" der Blauverschiebung nichts mehr im Wege.

Der Beweis ergibt sich aus den Messungen und den Formeln. Wenn du die Bestehenden leugnest, und auch keine Eigenen vorlegen kannst, kann man dir weder was beweisen, noch auf dein Urteil vertrauen.
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2013, 16:57

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Einzelne Atome testen die Relativitätstheorie

Das Experiment wurde von Wissenschaftlern durchgeführt, so wie die gemessen haben, kann ganz offensichtlich gemessen werden, das die Dauer der SI-Sekunde einer höher stehenden Uhr „kürzer“ ist, als einer Uhr die tiefer steht. Diese ganzen Ausweichmanöver zeigen klar die das hilflose Gestrampel des Protagonisten bei physikalischen Fragestellungen. Dabei ist es ganz einfach, wenn in einem Gedankenexperiment die Geschwindigkeit eines Körpers mit 100 m/s vorgegeben ist, dann wird kein normaler Mensch fragen, wie die dann gemessen wurde, welche Bartlänge der Beobachter hat und welche Farbe das Messgerät. Aber mal zur Hilfestellung: Frequenz bedeutet die Anzahl von gleichen Zuständen, Phasenlagen eines sich periodisch wiederholenden Signals. Werden pro Zeiteinheit (Sekunde) 10.000 solcher Zustände (Schwingungen, gleiche Phasenzustände) erzeugt, und kommen pro Sekunde 10.000 solcher Zustände (Schwingungen, gleiche Phasenlagen) beim Empfänger an, wird von einer Sende- und Empfangsfrequenz von 10.000 Hz gesprochen. Was ist daran unklar?

Was willst du überhaupt? Alle für blöd verkaufen oder was? Um festzustellen ob Atome unter anderen Umständen anders schwingen ist ein Bezug zu verwenden, bzw. wird in der Wissenschaft verwendet, der es erlaubt eine Differenz festzustellen. Genau dieses wissenschaftliche Vorgehen hast du selber als Aufhängefaden eingestellt. Und jetzt sagst du wiederum aus, dass Atome unterschiedlich schwingen.

Nicht wieder etwas behaupten ohne es zu belegen, bitte die Stelle wörtlich zitieren, wo angeblich ausgesagt wurde, dass Atome unterschiedlich schwingen.


Kurt hat geschrieben:Ist ja voll in Ordnung, ist so, wird so gemessen.

Na wenn es voll in Ordnung ist, braucht der Protagonist doch auch nicht so aus der Rolle fallen, oder?



Was jetzt, redest du mit mir oder mit jemanden der Protagonist heisst?
Melde dich bei mir wenn du mit mir redest.

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2013, 16:59

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dann steht ja dem "Beweis" der Blauverschiebung nichts mehr im Wege.

Der Beweis ergibt sich aus den Messungen und den Formeln. Wenn du die Bestehenden leugnest, und auch keine Eigenen vorlegen kannst, kann man dir weder was beweisen, noch auf dein Urteil vertrauen.


Welchen Messungen, welchen Formeln?

Du kannst ja das was ich als Beweis einbringe nachrechnen, dann kann zumindest niemand sage dass ich bescheissen will.

Kurt
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » Mi 18. Sep 2013, 17:25

Obwohl du selbst zwar immer glaubst, daß man dich bescheißen will, und man normalerweise ja von sich auf andere schließt, glaube ich zwar nicht, daß du aus dem Motiv zu bescheißen handelst, aber die Blauverschiebung ist offiziell bewiesen, und wenn du sie widerlegen willst, dann musst du das gescheit machen sonst wird, unabhängig von meiner bescheidenen Meinung, auch der allgemeine Konsens, und auch du selbst nichts von deinen Ideen haben.
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2013, 20:27

Yukterez hat geschrieben:Obwohl du selbst zwar immer glaubst, daß man dich bescheißen will, und man normalerweise ja von sich auf andere schließt, glaube ich zwar nicht, daß du aus dem Motiv zu bescheißen handelst, aber die Blauverschiebung ist offiziell bewiesen, und wenn du sie widerlegen willst, dann musst du das gescheit machen sonst wird, unabhängig von meiner bescheidenen Meinung, auch der allgemeine Konsens, und auch du selbst nichts von deinen Ideen haben.


Gut, dann lass und überlegen.

Wenn Blauverschiebung existiert dann müssen herunten pro Zeiteinheit mehr Schwingungen ankommen als oben gesendet wurden.
Es müssen also unterwegs welche geboren werden.

Wenn das nicht stattfindet dann kommen herunten so viel an wie oben gesendet wurden.

Mit Zahlen: werden oben 1.000.000 Schwingungen gesendet kommen herunten auch 1.000.000 an.

Widerspruch?


Kurt
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Harald Maurer » Mi 18. Sep 2013, 20:50

Kurt hat geschrieben:Mit Zahlen: werden oben 1.000.000 Schwingungen gesendet kommen herunten auch 1.000.000 an.

Richtig. Der gesendete Energiebetrag ist daher oben und unten derselbe! Wo also bleibt die Energiezunahme aufgrund der Fallbeschleunigung im Gravitationsfeld?
Tatsächlich wäre eine Veränderung der Frequenz auf dem Weg für das GPS tödlich, denn die Informationen auf dem gesendeten Code sind zeitlich codiert, d.h. der zeitliche Abstand von einem Bit zum nächsten entspricht einer Strecke von 300 km. Verändert sich dieser Abstand durch Zunahme der Frequenz nach unten, stimmt diese Grundlage zur Entfernungsberechnung durch Korrelation der Signale nicht mehr! Deshalb kommen im GPS die SIgnale unten so an wie sie oben gesendet werden; den Photonen ist ihr Fallen im Gravitationsfeld offensichtlich ganz egal. Ihre Energie, somit ihre Frequenz nimmt nicht zu! Die ART behauptet das aber!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2013, 21:31

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du kannst einpacken, niemand fällt auf dein Spielchen rein.

Argument nicht gegeben, sachlicher Beitrag zum Thema gleich null. Dafür wieder gegen die Person. Super Diskussionsstil. Ganz klar, der Protagonist pfeift sachlich aus dem letzten Loch.


Aber Manuel, du weisst doch!
Sobald du mich nicht anständig anredest ist Schluss mit lesen.

Es hilft nichts, deine Blauverschiebung findet nicht statt.

Kurt
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mi 18. Sep 2013, 22:22

Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du kannst einpacken, niemand fällt auf dein Spielchen rein.

Argument nicht gegeben, sachlicher Beitrag zum Thema gleich null. Dafür wieder gegen die Person. Super Diskussionsstil. Ganz klar, der Protagonist pfeift sachlich aus dem letzten Loch.


Aber Manuel, du weisst doch!
Sobald du mich nicht anständig anredest ist Schluss mit lesen.

Es hilft nichts, deine Blauverschiebung findet nicht statt.

Kurt



Hallo Manuel, ich hab was für dich.

Schau mal zu Hause nach.

Da siehst du wie gemessen wird.



Kurt
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Harald Maurer » Mi 18. Sep 2013, 23:15

Lübecker hat geschrieben:Die SI-Sekunde ist eine anständig festgelegte Maßeinheit und mit der wird auch in der Wissenschaft gearbeitet, wurde ja auch mehrfach belegt, und keiner hier konnte etwas anderes nachweisen. Es ist keine persönliche Einheit, damit wird in der Wissenschaft gearbeitet. Und es wurde auch mehrfach gezeigt, dass die SI-Einheit Herz [Herz] eben als Kehrwert der SI-Sekunde definiert ist, somit ist es eine Tatsache, dass die Frequenz am Sender mit der dort vor Ort gültigen SI-Sekunde gemessen wird und nicht mit einer willkürlichen.

Der letzte Satz ist falsch. Ein Wissenschaftler wird mit jener Sekunde messen, die in seinem Bezugssystem gilt! Das Bezugssystem eines Beobachters am Erdboden ist unbegrenzt und reicht bis zum Satelliten und darüber hinaus. Es gilt also jene SI-Sekunde, wie sie am Erdboden realisiert wird. Läuft eine Uhr im Satelliten schneller, dann läuft sie im Bezugssystem des Beobachters am Erdboden falsch und muss korrigiert werden, wie es auch gemacht wird. Daher ist die Frequenz gemessen mit der im Bezugssystem des GPS gültigen SI-Sekunde oben wie unten dieselbe. Kein Beobachter wird sich in den Satelliten begeben, um dort die Frequenz zu messen. Überall im GPS, oben wie unten, gilt die SI-Sekunde, die sich auf die Sekunde alter Definitionen, also auf die Erdrotation bezieht, und die neue Definition hat nur den Zweck, genauer zu sein! Überall im gesamten GPS wird mit der SI-Sekunde gerechnet und gemessen und diese verbreitet, wie sie auf dem Erdboden gilt. Und es gibt keine andere. Deshalb werden schneller laufende Uhren oder schneller schwingende Oszillatoren in Sendern als Fehlerquelle behandelt und auf die gültige SI-Sekunde abgestimmt. Jede Frequenz ist so gültig, wie sie im Bezugssystem des Beobachters gemessen wird. Denn nur so kann eine Veränderung einer Frequenz festgestellt werden.
Die Definition der SI-Sekunde bezieht sich auf ein bestimmtes Verhalten von Atomen. Dieses Verhalten muss mit diversen Methoden gemessen werden. Läuft eine Atomuhr gravitationsbedingt anders, heißt das noch lange nicht, dass sich das Verhalten der Atome geändert hat, sondern könnte auch auf einen Einfluss der Gravitation auf die Messung selbst zurückgeführt werden. Da sind ja noch andere elektronische Bauteile im Spiel, die den Gang der Uhr bestimmen durch Messung des Atomverhaltens. Ist das so, dann liegt einfach eine falsch gehende Uhr vor aufgrund veränderter Messung eines unveränderten Atomverhaltens. Und von einer anders verlaufenden Zeit kann keine Rede sein. Denn die für uns gültige Zeit bezieht sich nach wie vor auf die Erdrotation - und auf nichts anderes. Mit der SI-Sekunde eben genauer, weil diese Rotation selbst nicht regelmäßig ist. Und da können Uhren beliebig laufen, die Erdrotation verändert sich aber dadurch nicht und definiert damit unsere Zeit soweit man diese Rotation wahrnehmen kann! Zeit ist nicht das, was Uhren zeigen, sondern das, was die Erdrotation zeigt. Alle Versuche, die Sekunde genau zu definieren sind Versuche, diese Sekunde möglichst genau an jene Zeit anzugleichen, wie sie den Intervallen entspricht, mit welchen wir die Erdrotation unterteilen. Spielen Uhren diese Intervalle nicht mit, sind sie unbrauchbar!
Alle Anwendungen und Messungen zeigen, dass Frequenzen sich nicht auf dem Weg zwischen unterschiedlichen Höhen verändern, sondern höhenabhängig generiert werden. Das ist nicht die gravitative Rot-od.Blauverschiebung, wie sie von der ART aufgrund Energiegewinns oder Energieverlusts auf dem Weg durch das Gravitationsfeld postuliert wird!

Grüße
Harald Maurer
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