Hannes hat geschrieben:Wir müssen uns auf ein gemeinsames Zeitmaß einigen. Sonst können wir nicht messen. Am Maßstab herumzuschnitzeln ist keine Physik.
ein "gemeinsames Zeitmaß" ist auch bei Verwendung verschiedener Skalen gegeben, wenn die Transformationsgleichungen von einer Skala zur anderen wohldefiniert sind. Dies ist z.B. in der LT der Fall.
Die Verwendung Problemangepaßter Koordinaten ist in der Physik weit verbreitet und zwar nicht nur in der Relativitätstheorie, sondern auch der klassischen Physik.
Ernst hat geschrieben:Zeit ist ein Ding, das Veränderungen beschreibt.
Es ist einer der charakteristischen Denkfehler einer gewissen Richtung der sog. "Kritik" mathematische Werkzeuge (Skalen, Koordinatensystemen) mit Dingen bzw. Objekten zu verwechseln.
Ernst hat geschrieben:Es gibt keine absolute Zeitskala.
An diesem PUnkt könnten wir uns fast einigen. Nur leider ...
Ernst hat geschrieben:Es ist also ein Sonnentag 24h bzw. ein siderischer Tag 23 h, 56 min, 4s Sekunden die vereinbarte Zeiteinheit.
und wenn nun ein Zwilling aus dem Weltall kommt und behauptet, er wäre nur 5 Tage weggewesen und sich während seiner Abwesenheit die Erde aber 40 mal gedreht hat, dann war seine Uhr kaputt oder er lügt.
... kommen Sie, Herr Ernst, doch nicht klar, ohne der lokalen Erd-Zeitskala wiederum absolute Gültigkeit zu verpassen.
Herr Ernst, Sie zeigen an dieser Stelle übrigens, daß Sie SRT fundamental mißverstanden haben. Selbstverständlich behauptet der Zwilling keineswegs, daß im Erdsystem nur 5 Tage vergangen seien, während sich die erde 40-mal gedreht habe. Er behauptet lediglich, daß der Ablauf der dynamischen Prozesse innerhalb seines Raumschiffes der Zeitspanne von 5 Tagen entspreche.
Womit sich der Ihrerseits konstruierte Widerspruch spielend leicht aufgelöst hätte. Was bleibt ist Ihr Stereotyp, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Über diesen Punkt sind Sie auch hier wieder nicht hinausgekommen.