Chief hat geschrieben:Dilatation der Zeit und Verkürzung von Längen bedeutet tatsächliche Veränderung dieser Größen!
Ernst hat geschrieben:Die transformierten Werte sind in der SRT die Realität.
Ihre platten ontologischen Aussagen besitzt keinerlei physikalische Bedeutung.
Physikalische Bedeutung hätten jedoch Meßwerte, immer gerne auch im Gedankenexperiment dargestellt. Hier, Herren Chief und Ernst, scheitern Sie jedoch.
Wichtig hier: die unscharfe Unterscheidung zwischen Ontologie und Physik ist eine der Schwächen gewisser Formen der sog. "Kritik", die Sie hier wieder schön dargestellt haben.
Chief hat geschrieben:DerDicke hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Woher weiß die Uhr, das sie bewegt ist?
Ganz einfach: überhaupt nicht! Genau das sagt das Relativitätsprinzip übrigens schon seit Galilei.
Nein, das besagt das Galileische Relativitätsprinzip nicht!
Die Metapher die nWdD konkret auf Galilei zurückgeht war, daß der im Bauch des Schiffes sitzende Beobachter zwischen Ruhe und gleichförmiger Fortbewegung nicht unterscheiden kann.
Sie haben schön gezeigt, wo Ihre tatsächlichen Lücken liegen.
Ernst hat geschrieben:Und nicht nur anders skaliert. Sonst könnte der Zwilling ja auch nicht real stärker gealtert sein.
Hier haben wir ja auch einen asymmetrisch meßbaren Beschleunigungsvorgang. Der führt zu asymmetrisch meßbaren Anzeigen der Uhren.
Es bleibt auch in der SRT dabei, daß reine Transformationen von Skalen (auch im Gedankenexperiment) keine meßbare Wirkung zeitigen.
Ernst hat geschrieben:Der selbe Quatsch. Es ist keine Anpassung der Zeitskala. Die Zeit selbst soll schneller/langsamer laufen.
Du hast nicht den Schimmer einer Ahnung, was die SRT ist.
Die Zeit IST eine Skala innerhalb eines Koordinatensystems. Wer die Zeit anpaßt der paßt eine Skala an.
Sie, Herr Ernst verstehen das nicht und halten das ablaufen der "Zeit selbst" für einen physikalischen Prozeß.
Insoweit haben Sie ein Standardproblem einer gewissen Sparte der sog. "Kritik" hier schön dargestellt:
Unfähigkeit zwischen mathematischen Werkzeugen (Skalen, Koordinaten) einerseits und Objekten/Prozessen andererseits zu unterscheiden.
Ernst hat geschrieben:Ich habs ja geahnt, daß dein Grips dazu unzureichend ist.
Ihre Rechthaberei hat ihr Gutes. Sie stellen Ihren Fehler das "Laufen" der Zeit für einen physikalischen Prozeß zu halten wiederholt und unmißverständlich dar. Tatsächlich ahnen Sie Ihre eigene Überforderung, weswegen Sie ja auch letztlich Zuflucht zum ad-hominem nehmen müssen.
Jondalar hat geschrieben:Jetzt rutscht es mehr und mehr in Peinlichkeiten ab. Langsam würde ich aufhören und mir weitere Peinlichkeiten ersparen.
Die grundlegende Darstellung der Zeitdilatation ala SRT ist, daß der "ruhende" Beobachter den Uhrengang des "bewegten" Beobachters verlangsamt "sieht".
Highway hat geschrieben:Er meint, die Zeit sei immer die gleiche, welche aber lediglich mit unterschiedlich laufenden Uhren gemessen wird
Hochinteressant: wenn jemand von 2 alternativen Zeitskalen spricht unterstellt die Userin Highway reflexartig eine dritte absolute Zeit, die "lediglich mit unterschiedlich laufenden Uhren gemessen wird".
Es ist richtig. daß die naive Auffassung von der Zeit als absolutem physikalischem Prozeß nicht mit der SRT vereinbar ist. Insoweit wurden die gedanklichen Constraints einer Spielart der sog. "Kritik" wieder mal schön auf den Punkt gebracht.