Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Kurt » So 23. Feb 2014, 11:12

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also in unserem Universum gehen Uhren immer nach den Umständen denen sie ausgesetzt sind, also nach den Umständen die am Ort an dem sie ihre Takte erzeugen, gerade herrschen.

Hast du denn zwei Uhren, die am gleichen Ort, aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten, gleich gehen?


Also in unserem Universum haben wir das nicht, es mag bei eurem anders sein, hier aber geht das nicht.
Am Ort kann immer nur eine sein, denn ihre Atome und sonstigen Bausteine brauchen "Raum", und da hat halt eine zweite keinem Platz.

Ausserdem wird bei uns einer Uhr nur dann eine Geschwindigkeit -zugewiesen- wenn auch der Bezug zur Geschwindigkeitsangabe gemacht wurde, wenn das bei euch anders ist, naja.

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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon Jondalar » So 23. Feb 2014, 11:21

fallili hat geschrieben:Diese Annahme ist sehr gewagt - ich will sie aber nicht lächerlich machen.

Mit fällt dazu aber auch etwas anderes sein.

1) Ich mach ne sehr schnelle Pirouette. Daher treten Fliehkräfte auf und meine Arme zieht ganz gewaltig nach außen.

2) Ich bleib in Ruhe aber nun lassen wir den Rest des Universums schnell um mich rotieren. Zieht nun meine Arme auch ganz gewaltig nach außen?
Mach behauptet "Ja", aber ich versteh auch das nicht wirklich.
Ich hab da eher das Gefühl, das man mit Aussagen wie "nicht ich sondern das ganze Universum dreht sich" sowie bei Deinem Beispiel "nicht ich sondern das ganze Universum bewegt sich" sehr vorsichtig sein muss. Wie soll man beurteilen ob sich ein Universum dreht oder bewegt? Das geht ja nur von außen - aber es gibt zum Universum kein "Außen".
Es sei denn, unser Universum ist irgendein Teil eines x-dimensionalen Überuniversums und ein "x-dimensionaler Beobachter aus einem andere Teil" kann unser Universum beurteilen.
Kann ja sein, aber dann ist klar, das unsere Vorstellung von Physik und des Universums logischerweise völlig unzureichend ist.

Kurt hat recht, wenn er meint, dass Du auf klare Antworten von mir also lange warten wirst. Wenn Du klare und unantastbar "richtige Antworten" hören willst empfehle ich daher, dass Du Dich an Kurt wendest - bekannterweise hat er diese Antworten ja.


Ja, da gibt es auch nichts lächerlich zu machen, es ist nur das, was die RT fordert, nicht etwas, was ich teilen würde. Nicht ich, sondern die RT sagen, dass jeder sich als unbewegt sehen darf, ungeachtet dessen, wie es für "normale" Menschen aussieht. Die Trollfraktion meint immer, wenn ich RT-Aussagen treffe, dann spiegelt das meine Meinung wieder. Schön, dass Du das trennen kannst, ich glaube nämlich überhaupt nicht an den gequirlten Mist der RT.

Ich brauche auch eigentlich gar keine Antwort von Dir oder Kurt, Du solltest Dir nur selber überlegen, ob es sein kann, dass drei Uhren gleichzeitig insgesamt 9 Zeiten anzeigen können. Darauf aufbauend kann man eben anderen Unsinn wie die Äquivalenz von E und mc² sowie selbige von G und a ableiten und deren Gehalt überprüfen.

Die RT fordert ganz klare Ergebnisse, die die Trolle dann gerne verbiegen und umdrehen. Eines kann man aber mit dem anderen relativieren. Gilt das Äquivalenzprinzip nicht für G und a, dann gilt auch nicht, dass E=mc² ist. Entweder äquivalent oder halt nicht äquivalent.

Wenn man aber alle geforderten Postulate und Ableitungen ernst nimmt, kommt so Mist raus wie die 9 Zeiten auf 3 Uhren oder die SL in die niemals Materie fallen kann und darf.

Herzliche Grüße
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon Jondalar » So 23. Feb 2014, 11:24

Chief hat geschrieben:Aber Jondalar beschleunigt sein Universum, so dass es sich dreht. Oder nicht?


Ja, völlig korrekt. Ich drehe auch das Universum nur so langsam um meine Rakete herum, dass meine Arme normal hängen bleiben. Mit elektronischer Schubkontrolle - wie sie heute ja schon lange üblich ist - werde ich immer nur 1G spüren, egal, wie ich das Universum um meine Rakete rotiere. Der Kreis beim umdrehen darf ja ruhig größer sein, macht nur die Rechnung schwieriger, ändert aber am Ergebnis nichts.

Herzliche Grüße
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon Kurt » So 23. Feb 2014, 11:25

fallili hat geschrieben:1) Ich mach ne sehr schnelle Pirouette. Daher treten Fliehkräfte auf und meine Arme zieht ganz gewaltig nach außen.

2) Ich bleib in Ruhe aber nun lassen wir den Rest des Universums schnell um mich rotieren. Zieht nun meine Arme auch ganz gewaltig nach außen?
Mach behauptet "Ja", aber ich versteh auch das nicht wirklich.


Nunja, er mag es ja behaupten, obs stimmt?
Wohl eher nicht, er geht davon aus dass er nur seine Sichtweise ändern muss und schon geht's andersrum.
Jedenfalls zeigt Materie an dass sie sich "im Universum" befindet, dieses sie dominiert, nicht andersrum (es ist die Trägheit die das anzeigt).

fallili hat geschrieben:Kurt hat recht, wenn er meint, dass Du auf klare Antworten von mir also lange warten wirst.


Ja, und das ist ein bisserl traurig.

fallili hat geschrieben: Wenn Du klare und unantastbar "richtige Antworten" hören willst empfehle ich daher, dass Du Dich an Kurt wendest - bekannterweise hat er diese Antworten ja.


Wenn dem mur mal so wäre, er hat sie leider nicht.
Er kann auch nur spekulieren und hoffen dass er nicht daneben liegt, wissen/absolut wissen, nein, bestimmt nicht.
Aber auf Logik vertrauen und auf das was in der Natur sichtbar ist, das schon.

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Jondalar » So 23. Feb 2014, 11:28

Nachtrag nochmal für Fallili:

Egal, wie man es dreht und wendet - entweder die geforderten "Ungereimtheiten" sind real, oder die RT ist falsch, da bleibt kein Platz für Spielraum.

Wenn alles Vorherige nicht stimmt, dann muss es einen bevorzugten Beobachter geben, damit ist dann der Rest ebenso hinfällig, wie wenn es keinen bevorzugten Beobachter gibt und dafür dann so Mist heraus kommt.

So oder so stimmt das Ergebnis nicht. Denks mal ganz durch ;)

Herzliche Grüße
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon fallili » So 23. Feb 2014, 11:30

Jondalar hat geschrieben:..........
Ja, das meinte ich, nur, dass wir da unsere Satelliten nicht im Kreis geschickt haben sondern linear hin und her.
Die Ereignisse für die Erde hast Du korrekt beschrieben, aber da sitzt noch einer in Sat1 und einer in Sat2. Der in Sat1 wird sehen, dass seine Uhr am schnellsten läuft, die der Erde langsamer und die in Sat2 noch langsamer, weil die Erde sich mit 0,5c und Sat2 mit 0,9x c von ihm wegbewegt. Dito Sat2, der sieht das ebenso. Am Ende kommt eben heraus, dass alle drei Uhren zur gleichen Zeit des Uhrenvergleiches jeweils drei verschiedene Zeiten gleichzeitig anzeigen müssen.

Uhr Sat1 zeigt an: Ich gehe am schnellsten, mittel und am langsamsten
Uhr Erde zeigt an: Ich gehe am schnellsten, mittel und am langsamsten
Uhr Sat2 zeigt an: Ich gehe am schnellsten, mittel und am langsamsten

Und das alles gleichzeitig bei allen Uhren - glaubst Du das wirklich oder könnte es doch sein, dass die ZD ausgekochter Schmarrn ist?

Herzliche Grüße


Die Uhren müssen gar nix von schneller oder langsamer anzeigen, die gehen für den daneben stehende Beobachter ganz normal. Egal in welchem der 3 System ich mich befinde, mein Frühstücksei wir immer 5 Minuten brauchen bis es mir passt ( 1bar Innendruck damit Wasser schon noch bei 100 ° kocht).
Wie ein Beobachter aus einem anderen IS meine Zeit beurteilt kann mir völlig egal sein.

Wenn ich aber hinterher die 3 Uhren wieder in einem IS gemeinsam vergleichen will, müssen diese 3 Uhren aber wieder zusammenkommen. Und dabei treten eben eindeutig für die 3 Teilnehmer die entsprechenden IS Wechsel auf ( oder bei Einem eben nicht auf) und das ist entscheidend.
Auf der Erde bleiben wir ohne IS Wechsel - bei Sat1 und Sat2 müssen wir identische IS Wechsel haben, damit die beiden Satellitenuhren wieder mit der Erduhr zusammenkommen. Also werden die beiden Sat-Uhren auch identische Zeiten anzeigen, haben ja die selbe "Geschichte" hinter sich.
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon Jondalar » So 23. Feb 2014, 11:34

fallili hat geschrieben:Die Uhren müssen gar nix von schneller oder langsamer anzeigen, die gehen für den daneben stehende Beobachter ganz normal. Egal in welchem der 3 System ich mich befinde, mein Frühstücksei wir immer 5 Minuten brauchen bis es mir passt ( 1bar Innendruck damit Wasser schon noch bei 100 ° kocht).
Wie ein Beobachter aus einem anderen IS meine Zeit beurteilt kann mir völlig egal sein.

Wenn ich aber hinterher die 3 Uhren wieder in einem IS gemeinsam vergleichen will, müssen diese 3 Uhren aber wieder zusammenkommen. Und dabei treten eben eindeutig für die 3 Teilnehmer die entsprechenden IS Wechsel auf ( oder bei Einem eben nicht auf) und das ist entscheidend.
Auf der Erde bleiben wir ohne IS Wechsel - bei Sat1 und Sat2 müssen wir identische IS Wechsel haben, damit die beiden Satellitenuhren wieder mit der Erduhr zusammenkommen. Also werden die beiden Sat-Uhren auch identische Zeiten anzeigen, haben ja die selbe "Geschichte" hinter sich.


Das kann man so sehen wenn man will, aber dann haben auch Deine beiden Schlitten mit den Kontaktplatten die gleichen Umstände hinter sich und lösen eben den Kontakt gleichzeitig aus..........

Auf der Erde hat man im Übrigen ständig IS-Wechsel. Alle 24h ändert sich der Vektor von G um 360°!

Herzliche Grüße
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon fallili » So 23. Feb 2014, 11:41

Jondalar hat geschrieben:Nachtrag nochmal für Fallili:

Egal, wie man es dreht und wendet - entweder die geforderten "Ungereimtheiten" sind real, oder die RT ist falsch, da bleibt kein Platz für Spielraum.

Wenn alles Vorherige nicht stimmt, dann muss es einen bevorzugten Beobachter geben, damit ist dann der Rest ebenso hinfällig, wie wenn es keinen bevorzugten Beobachter gibt und dafür dann so Mist heraus kommt.

So oder so stimmt das Ergebnis nicht. Denks mal ganz durch ;)

Herzliche Grüße


So oder so ist es eigentlich nicht möglich, das ich mich mit 0,999999 c (ich nehm mal einen übertrieben hohen Wert) von der Erde wegbewege, mir jemand mit der Taschenlampe nachleuchtet und das Licht der Taschenlampe dennoch mit c an mir vorbeisaust!

Es gibt nun nur zwei Möglichkeiten damit umzugehen:
1) Das ignorieren bzw. als falsch und "Verschwörung aller Physiker" anzusehen.
2) Das zu akzeptieren und versuche ein Theorie zu finden die mit diesem Ergebnis umgehen kann.
Und da ich, wie ja inzwischen bekannt sein sollte, zu 2) neige, bleibt mir nix anderes übrig als die SRT auch zu akzeptieren, in der Hoffnung deren unintuitiven Aussagen auch mal verstandesmäßig erfassen zu können oder irgendwann von einer bessere Theorie zu hören, die sowohl die Vorgänge in der Natur richtig beschreibt als auch für mich verstehbar ist.
(Noch besser wärs so eine Theorie selber erstellen zu können)
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon Yukterez » So 23. Feb 2014, 11:42

Verkanntes Genie Jodelnarr,

Jondalar hat geschrieben:Ja, da gibt es auch nichts lächerlich zu machen, es ist nur das, was die RT fordert

Das ist nur das, was du dir unter der RT vorstellst Bild
Die RT sagt, wie jeder weiß, an der betreffenden Stelle "konstante Bewegung", aber du Dodelnarr redest von Beschleunigung, als wäre der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen nicht schon unzählige Male erklärt worden Bild

Jondalar hat geschrieben:Ich brauche auch eigentlich gar keine Antwort

Na Hauptsache die Welt braucht deine Antworten Bild

Bild

Dir den Boden der Realität auf die Füße klatschend,

Yukterez
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosphie

Beitragvon Kurt » So 23. Feb 2014, 11:49

Yukterez hat geschrieben:... zeigt ein Bild wo Raumzeitkrümmung draufsteht


Soso, ihr habt also in eurem Universum Raumzeitkrümmung.
Was krümmt sich denn da so (vielleicht vor lachen)?

Raum?
Was ist das für ein Ding?
Zeit?
Was ist das für ein Ding?

Oder etwas das zusammengemixt/verquierlt wurde, zu Raumzeit?
Was ist das....


Kurt


Euer Universum scheint gar arg seltsam zu sein, gefällt euch das denn überhaupt?


.
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