Hallo Trigemina,
danke, so bringen uns Diskussionen vorwärts1
Ich sehe unsere grösste Divergenz in der Gravitation, weshalb wir das Augenmerk eher auf diese richten sollten als auf die gesamthaft gesehen doch äusserst komplexe und z.T. auch spekulative Kosmologie, insbesondere die der dunklen Materie und Energie.
Korrekt, so ist das. Ich gehöre nicht zu denen die behaupten dass die Physik grundsätzlich falsch ist. Aber wenn ich mir als Techniker über Problemlösungen (technischer Art!) Gedanken mache und stosse dabei auf offensichtliche Widersprüche, so sollte es doch gestattet sein diese zu hinterfragen. Dabei bin ich über die Bewegungsgesetze, speziell die Kreiselgesetze, gestolpert und so zur Betrachtung der Bewegungen der Planeten gekommen. Die Kritik am Gravitationsgesetz und der ART ist dabei eigentlich nur ein Nebenprodukt. Da geht es im Hintergrund um etwas ganz anderes das hier gar nicht zur Diskussion steht.
Ich habe mich auf deiner Homepage mal umgeschaut, selbstverständlich nur extensiv, da ausreichend viel Text zur Verfügung gestellt wird, den komplett durchzulesen äusserst zeitraubend wäre. Deshalb beschränke ich mich auf einige zentrale
Punkte, die meiner Meinung nach hinterfragungswürdig sind.
Das stimmt wohl und ich habe das auch nicht an nur einem Tag geschrieben und noch weit länger daran gegrübelt. Ich habe Vertändnis dafür das man dies nicht an einem Tag so alles nachvollziehen kann. Ich habe ebenso Verständnis dafür, dass dein Zeitlimit sich damit zu beschäftigen begrenzt ist. Aber mit einem kurzen extensiven Betrachtung kann man die einigermassen komplizierte Argumentation wohl doch nicht endgültig beurteilen. Ich denke wir könnten uns da nur Schritt für Schritt annähern. Die ersten sind ja schon getan.
Sinngemäss postulierst du ein räumlich begrenztes Gravitationsfeld, das im Widerspruch mit Newtons und Einsteins unendlicher Ausdehnung steht und als 1/r²-Abhängigkeit – wenn auch in schwacher Form – auch über entfernteste Distanzen wirkt, resp. den Raum krümmt. So kann man den Schwarzschildradius auch über Newtons Gravitationspotential berechnen, ausgehend von einem Probekörper in unendlicher Entfernung, der beim Schwarzschildradius die Lichtgeschwindigkeit c hätte.
Das hervorgehobene hasst du richtig verstanden. Ich postuliere und begründe die räumliche begrenzte Grösse von Gravitationsfeldern, wobei die 1/r^2 Abhängigkeit innerhalb bis zu einer definierbaren Grenze zutreffend ist. Das andere jedoch hast du noch nicht gabz richtig verstanden, den die räumliche Begrenzeung und die unbegrenzte Reichweite widersprechen sich. Ich meine vielmehr das sich aus den Zahlen eine hirachische Ordnung der einzelenen Gravitationsfelder ergibt. Das habe ich im Kapitel 13.2 Das Bezugssystem definiert und begründet. So wie z.B. dem Erdgravitationsfeld das Gravitationsfeld des Mondes untergeordnet ist, ist auch das Erdgravitationsfeld dem der Sonne untergeordnet. Denn das eine könnte ohne das jeweils übergeordnete nicht existieren. Und so geht die Hirarchie weiter bis zum alles überlagernden Gravitationsfeld des Universums. Innerhalb dieser Hirarchie ist, so meine ich ein Informationsaustausch auch möglich und so wechselwirken alle Gravitationsfelder nicht direkt aber indirekt auch über grosse Distanzen miteinander.
Weiterhin zweifelst du anhand von (gerundeten?) Tabellenwerten die Konstanz der Gravitationskonstante G an, die nur im Erdfeld gültig sein soll und ausserhalb davon unterschiedliche Werte aufweisen soll.
Richtig ich bezweifele ihre Konstanz im gesamten Universum. Okey die Tabellenwerte aus den Sternenatlanten mögen gerundet sein und es mögen sich daraus numerische Differenzen von ein paar Prozent ergeben. Aber niemals ganze Zehnerpotenzen!
Für die Ephemeridenberechnung kann ich dir versichern, dass für sämtliche Himmelskörper in unserem Sonnensystem der gleiche Proportionalitätskonstante G verwendet wird und die Planetenbahnen mit allen gegenseitigen Beeinflussungen äusserst präzise berechnet werden können. Ich selber habe mir ein differentielles iteratives Programm geschrieben, das über die aktuellen Positionen sowie deren Geschwindigkeitsvektoren mit ihren Kräftevektoren nicht-relativistisch aufsummiert und über die sphärische Projektion ins äquatoriale Koordinatensystem der Erde transformiert. In einem Intervall von 15 Sekunden werden die Positionen und ihre aktuellen Geschwindigkeits- und Kräftevektoren immer wieder neu bestimmt. Dennoch beträgt die grösste Abweichung (natürlich des Erdmondes) nach über 8 Jahren gerade mal ein paar Bogensekunden. Institutionen wie die NASA oder das BDL (Bureau des Longitudes) berechnen das selbstverständlich noch viel genauer!
Das will ich dir ohne jede Diskussion glauben, weil ich im Planetarium der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eine solche Berechnung selbst gesehen und sogar teilweise nachgerechnet habe! Es stimmt!!
Als einen Beweis muss man das nicht gelten lassen, jedoch deutet diese numerische Präzision – trotz Rundungsfehler durch eine Hintereinanderreihung der Berechnung (Ergebnis ist Ausgangswert für die nächste Iteration) – auf eine Konstanz von G auch ausserhalb des gravitativen Erdfeldes hin.
Auch das stimmt! Ich betreite ja gar nicht, das man auf dieser Grundlage die Planetenbahnen genauestens berechnen kann und habe das auch schon mehrfach kundgetan. Aber die Planetenbahnen zu berechnen ist etwas anderes als die Grösse, geometrische Form, die Krümmung und alle sonstigen Eigenschaften eines Gravitationsfeldes eben dieser Planeten darzustellen. Denn das jeder Planet ein eigenes Kraftfeld hat ist offensichtlich unstrittig.
Und deshalb möchte ich dir ein Beispiel nennen warum ich der ART und der etablierten Physik misstraue. Sie verkaufen uns das die Korrektheit der ART an ihren klassischen Tests (ich weiss es gibt noch mehr!) nachgewiesen wurde. Einer der ersten war die Berechnung der 43 Bogensekunden der Periheldrehung des Merkurs. Ich hab die entsprechende Gleichung aus der Wikipedia abgeschrieben und mir erlaubt nachzurechnen! Hast du sie schon nachgerechnet?? Sie ergibt weder den numerischen Wert 43 noch die die Einheit Bogensekunden!! Dies kannst du auch im Kapitel 5.1 nachlesen. Dort habe ich auch die alternative Interpretation und die Gleichungen wie sich diese Werte tatsächlich berechnen dargestellt. Das Ganze absolut ohne Gravitatiuonskonstante und ohne Masse! Das sind noch nicht einmal komplizierte Gleichungen. Kannst du mir erklären warum die Einsteingleichungen dazu nur Unsinn liefern und meine exakte Resultate?? Oder kannst du mir in dieser Rechnung mathematische Fehler nachweisen? Falls ja dann bitte tu das.
Grüsse Icabaru
PS. Den von Harald zitierten und verlinkten Beitrag habe ich auch gelesen. Leider weiss ich nicht genau ob meine Resultate sich mit denen des MIT vereinbaren lassen oder miteinander korrospondieren. Das müssen wir noch herausfinden. Dazu hier noch einen Link
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft ... 40615.htmlGrüsse Icabaru