Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » So 20. Apr 2014, 22:26

Wie Harald schon genau dargestellt hat, wäre ein Phasensprung selbst dann kein Problem, wenn er nur in einem Lichtweg auftreten würde.
Führt ja nur dazu, dass positive und negative Interferenz eben vertauscht würde.
Und, wie ich schon geschrieben habe, es wird ja nicht das MMI in Betrieb genommen und nur einmalig geschaut was am Detektor ankommt - sondern es geht darum ob und wann sich bei einer Drehung was ändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » So 20. Apr 2014, 22:38

fallili hat geschrieben:Wie Harald schon genau dargestellt hat, wäre ein Phasensprung selbst dann kein Problem, wenn er nur in einem Lichtweg auftreten würde.
Führt ja nur dazu, dass positive und negative Interferenz eben vertauscht würde.
Und, wie ich schon geschrieben habe, es wird ja nicht das MMI in Betrieb genommen und nur einmalig geschaut was am Detektor ankommt - sondern es geht darum ob und wann sich bei einer Drehung was ändert.


Und da kommt, dann wenn Wind weht (und die Einrichtung gut funktioniert) zur Wanderung des Interferenzmusters.

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » So 20. Apr 2014, 23:13

Kurt hat geschrieben:Und da kommt, dann wenn Wind weht (und die Einrichtung gut funktioniert) zur Wanderung des Interferenzmusters.

Nein, kommt es nicht.
Und wenn Du noch einmal Deinen sinnlosen Senf in diesen Thread schmierst, lösche ich jeden Beitrag. Verstreue Deine Weisheiten also bitte in anderen Threads!

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 21. Apr 2014, 10:33

@Harald Maurer:

Bild
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 21. Apr 2014, 10:44

Highway hat geschrieben:Noch ein Versuch. Wir möchten uns eine Tennis Ballkanone vorstellen. Diese verschießt Tennisbälle im Sekundentakt mit einer Geschwindigkeit c von 10m/s. Der Tennisspieler steht 10 m entfernt. Auf ihn kommen die Bälle mit 10 m/s im Takt von 1 Sekunde zu.

Nun bewegt sich die Ballmaschine mit 1 m/s vom Tennisspieler weg. Der erste Ball erreicht den Tennisspieler nach einer Sekunde und dieser kann den Ball zurückspielen (reflektieren). Auf den nächsten Ball muss er aber 11m / 10m/s warten auf den zweiten 12m / 10m/s usw. usf. Das verstehen wir unter Doppler. Der Tennisspieler kann die Bälle also jeden weiteren Ball später zurück spielen (reflektieren), denn nur was den Spieler (Spiegel) erreicht hat kann auch zurück gespielt (reflektiert) werden.

Wie kann er das kompensieren? Ganz einfach, indem er sich ebenso wie die Ballmaschine bewegt. Dann bekommt er die Bälle wieder pünktlich und kann diese dann auch pünktlich reflektieren. Für ihn sieht es so aus, als würden sich die Bälle mit konstant c zwischen Ballmaschine und ihm bewegen.

Vollständige Kompensation!

Völlig richtig. Den wesentlichen Punkt, der auch im MMI ganz wichtig ist, habe ich rot markiert. Davon wird in meinem nächsten Beitrag auch die Rede sein. Leider lässt sich die Problematik nicht in wenigen Sätzen abhandeln. Daher wird's ein längerer Beitrag - und noch etwas dauern.
Vorweg nur gesagt: wenn sich Licht in einem Absolutmedium auf dieses bezogen mit c ausbreitet, dann sind die üblicherweise mit c+/-v berechneten Laufzeiten falsch. Denn der in Highways rot markierte Umstand führt im Zusammenhang mit der Freuqenzkonstanz eben dazu, dass elektrische Felder nicht zu jedem beliebigem Zeitpunkt einen Spiegel erreichen. Tatsächlich ergibt sich bei Zweiwegmessung stets der einer LG c entsprechende Wert, und nie die mit c+/-v berechnete, etwas größere Laufzeit!
Doch davon Genaueres im nächsten Beitrag. Bis dahin...

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 21. Apr 2014, 10:57

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:@Harald Maurer:

Bild

Ja, diese nette Animation kennen wir schon. Sie ist falsch, weil mit c+/-v berechnet. Sollten diese hübschen Autos elektrische Felder darstellen, dann müsste berücksichtigt sein, zu welchen Zeitpunkten diese Felder jeweils ihre Maxima haben. Nur zu solchen Zeitpunkten könnten die lieben Autos weiter fahren.
Es wäre gut, wenn mit solchen Störfeuer-Beiträgen mal abgewartet wird, bis mein Beitrag gepostet ist, in welchem alle diese Punkte behandelt werden. Danach könnt ihr ihn nach allen Regeln der Kunst zerfetzen.

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 21. Apr 2014, 11:12

Chief hat geschrieben:Bewegt sich der Sender dann ist Wellengeschwindigkeit relativ zum Sender c+-v

Rechnungen mit c+v und c-v sind Unsinn, weil die Felder einer Welle, die sich im Absolutmedium ausbreitet, in diesem Medium lokalisiert bleiben (sie bewegen sich nicht von A nach B, weil Transversalwelle). D.h., ein diesen Feldern entlang fahrender Spiegel wird nur dann reflektieren, wenn er gerade eines dieser im Medium ruhenden, aber gar nicht stetig existierenden elektr. Felder erreicht! Diese Felder wechseln doch im Takt der Frequenz vom Maximum zum Minimum, und reflektiert wird stets nur ein Maximum. Bei diesen c+/-v Rechnungen wird stets übersehen, dass nicht c+/-v die Zeitpunkte der Reflexionen bestimmen kann, sondern dies durch die frequentiell bedingten wechselnden Existenzen der Maxima elektrischer Felder bestimmt wird, die bezogen auf das Medium in diesem ruhend oszillieren!!! Vergesst doch mal gleich dieses naive c+/-v !

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mo 21. Apr 2014, 12:36

Highway hat geschrieben:Noch ein Versuch. Wir möchten uns eine Tennis Ballkanone vorstellen. Diese verschießt Tennisbälle im Sekundentakt mit einer Geschwindigkeit c von 10m/s. Der Tennisspieler steht 10 m entfernt. Auf ihn kommen die Bälle mit 10 m/s im Takt von 1 Sekunde zu.

Nun bewegt sich die Ballmaschine mit 1 m/s vom Tennisspieler weg. Der erste Ball erreicht den Tennisspieler nach einer Sekunde und dieser kann den Ball zurückspielen (reflektieren). Auf den nächsten Ball muss er aber 11m / 10m/s warten auf den zweiten 12m / 10m/s usw. usf. Das verstehen wir unter Doppler. Der Tennisspieler kann die Bälle also jeden weiteren Ball später zurück spielen (reflektieren), denn nur was den Spieler (Spiegel) erreicht hat kann auch zurück gespielt (reflektiert) werden.

Wie kann er das kompensieren? Ganz einfach, indem er sich ebenso wie die Ballmaschine bewegt. Dann bekommt er die Bälle wieder pünktlich und kann diese dann auch pünktlich reflektieren. Für ihn sieht es so aus, als würden sich die Bälle mit konstant c zwischen Ballmaschine und ihm bewegen.

Vollständige Kompensation der Geschwindigkeit v!


Highway, Du suchst in den Grafiken einen Fehler, den es meiner Meinung nach nicht gibt (also ich seh ihn nicht).
Was Du mit dieser Kompensationsmethode beschrieben hast, wäre eine Situation in der Du Ballmaschine und Tennisspieler in einen Zug verfrachtest und dann "glücklich" bist weil wieder alles stimmt.

Betrachte doch Deine Ballmaschine wenn sie sich auf den Tennisspieler mit 10 m/sek zubewegt und sich der Tennisspieler auch mit 10 m/sek weiterbewegt.
Der Ball erreicht den Tennisspieler nie -außer Du nimmst am, dass das Licht die Geschwindigkeit dazukriegt - was beim Tennisball, abgeschossen von einer Ballmaschine, leider funktioniert und bei Licht der Emissionstheorie entspräche.

Aber so wie es hier diskutiert wird erreicht der "Tennisball" den Spieler nie - und das kann daher durch nix kompensiert werden, außer Du setzt auch hier Maschine und Spieler in einen Zug (was der Betrachtung von Licht in einem mitbewegtem Medium entspräche)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mo 21. Apr 2014, 12:55

Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Bewegt sich der Sender dann ist Wellengeschwindigkeit relativ zum Sender c+-v

Rechnungen mit c+v und c-v sind Unsinn, weil die Felder einer Welle, die sich im Absolutmedium ausbreitet, in diesem Medium lokalisiert bleiben (sie bewegen sich nicht von A nach B, weil Transversalwelle). D.h., ein diesen Feldern entlang fahrender Spiegel wird nur dann reflektieren, wenn er gerade eines dieser im Medium ruhenden, aber gar nicht stetig existierenden elektr. Felder erreicht! Diese Felder wechseln doch im Takt der Frequenz vom Maximum zum Minimum, und reflektiert wird stets nur ein Maximum. Bei diesen c+/-v Rechnungen wird stets übersehen, dass nicht c+/-v die Zeitpunkte der Reflexionen bestimmen kann, sondern dies durch die frequentiell bedingten wechselnden Existenzen der Maxima elektrischer Felder bestimmt wird, die bezogen auf das Medium in diesem ruhend oszillieren!!! Vergesst doch mal gleich dieses naive c+/-v !

Grüße
Harald Maurer


Hallo Harald, was heißt "und reflektiert wird stets nur ein Maximum."
Da versteh ich gar nicht was Du damit und in Folge aussagst.

Und noch etwas anderes:

Wie müssen die Lichtstrahlen zurück reflektieren, um sie dann wieder zusammenzuführen und über Interferenzeffekte etwas zu erkennen.

Wenn es möglich wäre, anstelle der Spiegel Detektoren einzubauen, die es schaffen die "Welle", also deren wechselnde Feldstärke, aufzuzeichnen und damit dort exakt zu jedem Zeitpunkt zu beobachten - würde man dann den Unterschied erkennen?
So was gibt's natürlich nicht - die Frequenzen, bzw. auch Zeitunterschiede ( falls man es mit z.B. 30 cm Wellen machen würde) sind außerhalb jeder elektronischen Detektions- und Aufzeichnungsmethode.

Aber nur so rein gedanklich: Wäre eine Unterschied, bei Annahme dass ein zum MMI relativ bewegter Äther für die Lichtausbreitung "zuständig" ist, (und für ein Gott-ähnliches Wesen) sichtbar?
Ich sage ja !

PS: Das klingt nun zwar nach "Esoterik" ist aber nix anders als was in den animierten Grafiken bei den Spiegeln dargestellt wird.
Zuletzt geändert von fallili am Mo 21. Apr 2014, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mo 21. Apr 2014, 13:17

Mein Kommentar war in einem anderen Sinn als "Beweis" dafür gedacht, dass Du möglicherweise einen Denkfehler machst.
Deine "Kompensation" funktioniert bis zur Geschwindigkeit von c "perfekt" und genau bei c bricht dann alles zusammen.
Das leuchtet mir nicht ein - das muss ein "schleifender" Übergang sein.

Muss aber alles nochmals genauer lesen - scheint nicht so leicht zu sein, hier zwischen uns eine Übereinstimmung in den Betrachtungsweisen zu erreichen, bzw. den Unterschied wirklich klar aufzuzeigen.
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