Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Tatsache ist, dass Claus Fritzsche massiv gemobbt wurde, und dass dadurch seine Existenz bedroht war.
Deshalb ist auch Mobbing eine Straftat und wurde auch deshalb vom Gesetzgeber aufgrund medizinischen Erkenntnissen über die gesundheitlichen Schaden als Straftat eingestuft: Mobbing ist immer eine akute Gefahr für Gesundheit und Leben eines Opfers, immer, ob labil oder nicht labil, ob Kinder oder Erwachsene. Deshalb ist Mobbing eine schwere Straftat, wie Körperverletzung oder Körperverletzung mit Todesfolge in manchen Fällen.
Deshalb wurde Mobbing als Schutz der Gesellschaft nicht nur als Straftat gesetzlich eingestuft, sondern wurden auch Mechanismen zum Schutz der Opfer eingerichtet, wie es zum Beispiel in der Seite Pro Fairness gegen Mobbing beschrieben werden, die ich verlinkt habe.
Dazu gehört, dass die Opfer als Selbstschutz darüber sprechen müssen, und dass sie die Polizei zur Abwehr einschalten müssen.
Deshalb hat die Justiz im Mobbing-Fall Claus Fritzsche versagt: Er hat darüber gesprochen, wie er es tun musste, er hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, wie er es tun musste, er hat gehandelt, wie man als Abwehr und Selbstschutz handeln muss. Die Justiz hat hier aber erschreckend versagt:
http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2014/ ... d-versagt/Zitat:
Obwohl die Gefahren für Gesundheit und Leben von Cybermobbing-Opfern, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene seit Jahren bestens nachgewiesen und dokumentiert wurden, haben bei dem langjährigen, großangelegten und gut organisierten kriminellen Wirken des Mobbing-Netzwerks Esowatch die gesell-schaftlichen Akteure gravierend versagt, sowie auch die etablierten Medien, die Staatsanwaltschaften und die Justiz.
Im Falle Esowatch wurde das deutschsprachige Internet von der massiven Hetze dieses illegalen Internetprangers gegen ca. 2000 namentlich genannte Bürger überflutet, die sich getraut hatten, im Internet eine kritische oder auch nur skeptische Auffassung gegen die Mainstream-Meinungen der akademischen Lehre und Forschung zu äußern, insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens und im Bereich der Interessen der Pharma-Lobby und der Physik-Lobby. Eine „Verbrecher-Kartei“ über Tausenden von Bürgern nach den Terror-Methoden der totalitären Regimen wurde über 10 Jahre vor den Augen von Millionen von Zeugen anonym online gestellt, immer weiter aufgebaut, geduldet und unterstützt, mit gravierenden Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte, ihrer Datenschutzrechte und ihre Rechte auf Meinungsfreiheit, bis hin zur Vernichtung ihrer Existenzgrundlagen und bis zum Tod wie im Fall des Mobbing-Opfers Claus Fritzsche. Kein Mensch kann durchhalten, was Claus Fritzsche über Jahre hinweg widerfahren ist.
Die Staatsanwaltschaft war seit Jahren über diese gravierenden strafrechtlich- und zivilrechtlich relevanten Missstände informiert: Mehrere Esowatch-Geschädigte haben Strafanzeigen gegen Unbekannt erstattet (darunter Claus Fritzsche und ich). Die Staatsanwaltschaft wußte auch von den privaten Ermittlungen von Claus Fritzsche zur Aufdeckung der Identität der Esowatch Autoren- und Administratoren, die er in seinen Selbsthilfe-Webseiten GWUP.WATCH, Promed.WATCH und FAKTEN ZU ESOWATCH. COM gesammelt und aufgrund des § 32 StGB (Notwehr) preisgegeben hat. Die Staatsanwaltschaft hat auch Claus Fritzsche dieses Recht auf Notwehr ausdrücklich anerkannt.
Ein gerichtliches Vorgehen gegen den medienrechtlichen Verantwortlichen von Esowatch war nicht möglich - bis heute nicht. Das Impressum ist nach wie vor ungültig und bedient sich einer Konstruktion, die von Straftätern verwendet wird, um illegale Inhalte im Internet zu hosten (zum Beispiel Kinderpornographie) und sich jeder Haftung und strafrechtlicher Verfolgung zu entziehen. Einige Hosting-Firmen bieten nämlich ein besonderes Service für diese besonderen Kunden, um strikt anonym und mit garantierter absoluter “Diskretion” Inhalte im Internet zu stellen. Esowatch war ursprünglich in der Türkei gehostet, mit einem Strohmann in Hongkong als fiktivem Domain-Inhaber, der von der Hosting-Firma zur Verfügung gestellt wird, mit einem Admin-C in Somalia und einer anderen vorgeschalteten Stelle in den USA. Nicht einmal die Staatsanwaltschaften haben Zugriff auf die Identität der Auftragsgeber. 2012 ist dann die Esowatch-Domain nach undurchsichtigen Umständen mit gleichen Inhalten und gleicher Konstruktion weiterhin anonym unter dem Namen Psiram nach Panama und Uruguay umgezogen.
Spätestens nach der Klage des Esowatch-Geschädigtes Dr. Nikolaus Klehr gegen den mutmaßlichen Betreiber des Internetprangers Esowatch, Dipl.-Ing. Klaus Ramstöck, und dem Mammut-Indizienprozess 2011/2012 in Hamburg, wußte auch die Justiz von diesen gravierenden Missständen und von der Dimension des Schadens für die Gesellschaft. Nach der Abweisung der Klage von Dr. Klehr, weil Klaus Ramstöck bestritt, irgendetwas mit Esowatch je zu tun gehabt haben und seine Identifizierung als Domain-Inhaber aus der Sicht des Gerichts nicht mit 100%-iger Sicherheit festgestellt werden konnte, sollen auch nach Angaben von Claus Fritzsche zwei Anträge von Rechtsanwälten eingereicht worden sein, um zumindest eine gerichtlichen Sperrung der Esowatch-Domain zu bewirken, die jedoch ohne Folge geblieben sind.
Warum hat die Justiz zum Schutz der Opfer die Esowatch-Domain nicht gesperrt, was auch eine Zerschlagung des Unterstützer-Netzwerks bewirkt hätte? Warum hat die Justiz die Opfer nicht geschützt? Warum musste Claus Fritzsche 2014 nach weiterhin fortgeführter Hetze keine andere Rettung sehen als den Tod?
Die Gesellschaft und die Justiz haben erschreckend versagt.
Warum wurde die Esowatch-Domain nach den schon seit langem eingereichten Strafanzeigen und spätestens nach dem Prozess in Hamburg 2011 nicht gerichtlich gesperrt, was auch eine Zerschlagung des Unterstützer-Netzwerks bewirkt hätte?
Jocelyne Lopez