Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 19:58

Highway hat geschrieben:Das taugt leider nicht als Modell zum MMI, höchstens wenn man die Mitmenschen an der Nase herum führen möchte.

Die Animation ist schlicht falsch und gaukelt Phasenverschiebungen vor, welche nicht vorhanden sind!


Zieh mal in gelinde Betracht, daß eventuell doch alles seine Richtigkeit hat und du es nur nicht siehst.

Wieso taugt das Modell nicht?
Und wieso ist die Aniamtion falsch?
Was ist anders als im MMI?
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 20:01

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Zieh mal in gelinde Betracht, daß eventuell doch alles seine Richtigkeit hat und du es nur nicht siehst.


Vergiss es, er wollte vorgestern nicht, gestern nicht, heute nicht, und auch morgen nicht.
Er will nicht!

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 24. Apr 2014, 20:35

Highway hat geschrieben:Die Darstellung ist falsch. Warum wurde dir jetzt mehrfach erklärt, aber leider von dir nicht verstanden. Es macht überhaupt nichts wenn man mal was nicht direkt versteht. Das kommt hin und wieder mal vor. Obwohl ich eher glaube dass du es eher nicht verstehen willst!

Bestritten wird, dass sich Sender und Empfänger welche der roten Welle zuzuordnen sind nach t>0 an der gleichen Stelle befinden wie Sender und Empfänger welche der grünen Kurve zuzuordnen sind.
Der "rote" Empfänger, der der im Medium ruht, befindet sich zum Zeitpunkt t>0 in einer Entfernung zum "grünen" Empfänger, welcher vom Medium durchströmt wird, von v*t, oder etwa nicht?

Das war dein Einwand. Der ist aber falsch, weil du die Bezugssysteme durcheinander bringst. Das hatte ich dir ja schon erklärt:
Bezugssystem in der Animation ist das System Sender/Empfänger. Die stehen also fest in einem fixen Abstand zueinander. In diesem System bewegt sich vom Sender zum Empfänger das Medium.
und zwar auf zwei parallelen Kanälen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Und in diesem Medium laufen auf beiden Kanälen gleichzeitig erzeugte Wellen.
So bitte, was ist da unklar?
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 20:36

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Das taugt leider nicht als Modell zum MMI, höchstens wenn man die Mitmenschen an der Nase herum führen möchte.

Die Animation ist schlicht falsch und gaukelt Phasenverschiebungen vor, welche nicht vorhanden sind!


Zieh mal in gelinde Betracht, daß eventuell doch alles seine Richtigkeit hat und du es nur nicht siehst.

Wieso taugt das Modell nicht?
Und wieso ist die Aniamtion falsch?
Was ist anders als im MMI?
.
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Was was soll das werden wenn es fertig ist? Eine Diskussion à la Kurt? :roll:


Danke für die Bestätigung.
Ja, ich verlange klare/sachgerechte Antworten auf klar gestellte Fragen.
Die Masche die du hier abziehst ist wohlbekannt und nicht nur hier zu beobachten.

Highway hat geschrieben:Die Darstellung ist falsch. Warum wurde dir jetzt mehrfach erklärt,


Was ist falsch?
(klare Aussagen, klare Benennungen des/der Fehler)


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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 21:23

Chief hat geschrieben:Bild

Die Animation zeigt Verhältnisse im senkrechten (grün) und im horizontalen Arm (rot). Die Geschwindigkeiten sind Durchschnittsgeschwindigkeiten hin und zurück, wobei im senkrechten Arm beide Geschwindigkeiten (hin und zurück) identisch sind. Es ist egal ob sich etwas mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt, es dauert gleich lange bis zum Ziel. Der Äther bewegt sich im horizontalen Arm parallel zur Welle und im senkrechten senkrecht zur Welle.


Wie jetzt, das kann wohl nicht wahr sein.

Die Animation zeigt Verhältnisse im senkrechten (grün) und im horizontalen Arm (rot).


OK

Die Geschwindigkeiten sind Durchschnittsgeschwindigkeiten hin und zurück


Auch OK

wobei im senkrechten Arm beide Geschwindigkeiten (hin und zurück) identisch sind


OK

Es ist egal ob sich etwas mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt, es dauert gleich lange bis zum Ziel


Nicht OK da falsch!!

Bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist die Gesamtgeschwindigkeit grundsätzlich kleiner als bei gleicher Geschwindigkeit!!


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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Do 24. Apr 2014, 21:43

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Es ist egal ob sich etwas mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt, es dauert gleich lange bis zum Ziel


Nicht OK da falsch!!

Bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist die Gesamtgeschwindigkeit grundsätzlich kleiner als bei gleicher Geschwindigkeit!!


Kurt

Unsinn (mittlere Geschwindigkeit ist mittlere Geschwindigkeit! Oder nicht? :? )!


Nein.
Die mittlere (zeitwirksame) Geschwindigkeit ergibt sich aus:
(Geschwindigkeitsdauer_hingeschwindigkeit * Geschwindigkeit_hin + Geschwindigkeitsdauer_zurückgeschwindigkeit * Gerschwindigkeit_zurück) / 2

Bei -senkrecht- sind beide gleich, bei -waagrecht- ungleich.
Das ist der Grund wieso es waagrecht grundsätzlich länger dauert bis zum Ziel.

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Do 24. Apr 2014, 22:45

So, nach einem harten aber schönem "Arbeitstag" ( Boot ins Wasser, Mast gesetzt, Segel anschlagen, x Kleinigkeiten erledigt, bisschen schaun ob alles funktioniert) bin ich wieder da.

@ Harald
Beim MMI brauchen wir keine Uhr, man könnte aber auch vergleichbares mit Uhren feststellen (zumindest theoretisch) und es ist absolut unumgänglich, dass die Uhren identisch laufen. Nix schlimmeres, als wenn da unterschiedlich gehende Uhren verwendet würden.

@ Ernst und andere

In den "Streit" zwischen Ernst und Highway misch ich mich heut nicht mehr ein.
Ich kann die Grafik zwar auch nicht mehr sehen und möchte daher nur noch sagen, dass da absolut nix falsch daran ist.

Ernst tut mir fast schon leid - er muss eigentlich am Verzweifeln sein.
Mir fällt auch nix mehr ein, was man da noch sagen/schreiben/erklären könnte - es ist nun auf diverseste Weise versucht worden, das (relativ einfache) Prinzip und die (relativ einfachen) Schlussfolgerungen vom MMI zu erläutern/erklären/beschreiben.

Für Schall in Luft oder Wasser in Wellen wäre alles genauso wie es Ernst beschreibt, für eine "Äthertheorie" die eine Ausbreitung der elmag. Wellen in einem Medium voraussetzt, muss daher auch alles passen was Ernst schreibt.

Einzig Harald hat eine (mir noch nicht genau verständliche) andere Auffassung wie man elmag. Wellen betrachten muss - da wart ich also noch auf seine angekündigten Beiträge.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Fr 25. Apr 2014, 08:50

Highway hat geschrieben:Natürlich ist sie falsch. Die Animation betrachtet 2 verschiedene Situationen und versucht diese Situationen in einer Animation gegenüber zu stellen:

Die Animation ist falsch, weil sie nicht berücksichtigt, dass die beiden Spiegel (gleichzeitig bewegte Empfänger und bewegte) Sender) bei jeder Reflexion sich gegenüber dem Emissionspunkt am Strahlteiler an unterschiedlichen Orten befinden. Die Reflexionen sind räumlich und zeitlich unterschiedlich, dies aber stets genau im Ausmaß der Periodendauer. Das liegt daran, dass ein Spiegel nur dann reflektiert, wenn er die Energie eines elektr. Feldes maximal aufgenommen hat, d.h. der Spiegel reflektiert nur ganze Amplituden. Die existieren aber nicht zu beliebigen Zeiten, sondern schwingen bildlich gesagt alle gleichzeitig im Takt der Kreisfrequenz hoch und daher ist eine Reflexion von vornherein nur möglich, die diesem Takt entspricht. D.h. die Reflexionen können nicht zu beliebigen Zeiten stattfinden.
Die übliche Vorstellung von den dahinwandernden Amplituden der em-Welle ist irreführend. Diese Welle ist eine Transversalwelle und hat in Bezug zum Medium keine longitudinale Bewegungskomponente außer der weitergereichten Energie. Sie entsteht in einer Anreihung sich neben einander induzierenden elektrischen und magnetischen Felder, die sich selbst im Medium gar nicht bewegen, sondern lokalisiert hinter einander erscheinen und wieder verschwinden. Der Eindruck einer fortschreitenden Welle entsteht dadurch, dass wenn eine Amplitude hochschwingt zum Maximum die nächst entstandene zum Minimum zusammenbricht, wobei dieses ein dem voran exstierendem elektr. Feld entgegen gerichtetes elektr. Feld ist. Dieses Feld schwingt (wieder bildlich gesprochen) wieder hoch und das nächstliegende bricht zusammen. Und so weiter... Die Energie fließt in dieser Welle nicht kontinuierlich, sondern ist quasi gequantelt und wird nach dem Prinzip umfallender Dominosteine von Feld zu Feld weiter gereicht. Keines der Felder bewegt sich im Medium weiter. Das unterscheidet diese Welle wesentlich von Schall- und Wasserwellen, da Schall in Luft eine Longitudinalwelle ist, also eine materielle longitudinale Komponente hat und in Wasserwellen die Teilchen eine Orbitalbewegung durchführen, also ebenfalls eine longitudinale Komponente vorliegt.
Bild
Wenn wir hier nun genau hinschauen, sehen wir das gleichzeitige Entstehen der Maxima von elektr. Feldern an unveränderten Orten! Da jedes elektr. Feld mit allen anderen elektr. Feldern nur gleichzeitig ein Maximum hat und nur diese Maxima zu einer Reflexion am Spiegel führen, werden alle Reflexionen an diesen Spiegeln gleichzeitig stattfinden! Und dies natürlich im Takt der Kreisfrequenz bzw. der Frequenz, ungeachtet der Laufzeiten, die sich nach c+/-v berechnen und nur dann richtig sind, wenn sich auch tatsächlich zum berechneten Zeitpunkt ein Maximum am oder besser gesagt im Spiegel hochschwingt und damit Elektronen hochtreibt, die beim Zurückschwingen wieder ein elektr. Feld erzeugen, das den Beginn einer Gegenwelle darstellt. Und das kann immer nur im Takt der Periode sein! Wir sehen auch, dass die wirksame Wellenlänge, die tatsächlich aus hochschwingenden Feldern im Abstand dieser Länge besteht, sich gar nicht weiter bewegt, demnach das übliche Bild von den kontinuierlich weiterziehenden Wellenzügen daher ebenfalls irreführend ist. Die Energie trifft an einem Spiegel nicht kontinuierlich ein, sondern quasi in Paketen (Quanten) im Takt der Kreisfrequenz. Daher sind alle diese c+/-v Rechnungen falsch, wenn Spiegel im Spiel sind!
Das bedeutet, die tatsächlichen "Laufzeiten" sind immer ein Mehrfaches der Periodendauer, weil die Spiegel eben nicht zu beliebigen Zeitpunkten reflektieren können. Liegt der berechnete Zeitpunkt außerhalb dieses Taktes, so erfolgt keine Reflexion, da zu diesem Zeitpunkt gar kein Maxima eines elektr. Feldes existiert!
Es wird auffallen, dass aus diesem Grund innerhalb einer em-Welle, die sich absolut lokalisiert im Absolutmedium ausbreitet, auch Orte für einen Spiegel denkbar sind, an welchem niemals eine Reflexion möglich wäre. Allerdings müsste dann dieser Spiegel ebenfalls absolut im Medium ruhen - und solche Spiegel gibt es im Universum nicht! Alle Sender und Empfänger sind gegenüber dieser absoluten Ausbreitung der em-Wellen in Bewegung. Und nur aufgrund dieses universellen Bewegungszustandes wird die Energieübermittlung möglich, weil alle Sender-Empfänger Beziehungen von vornherein durch diese Doppler-Effekte miteinander verknüpft sind.
Darüber muss man erstmal nachdenken!
Über die Kompensation von v und den Umstand, dass es einen Unterschied macht, ob sich die Apparatur im Medium bewegt oder sich in einer ruhenden Apparatur das Medium bewegt (das Relativitätsprinzip gilt bei absoluter Ausbreitung der Welle im Absolutmedium nicht! Daher ist auch das Gleichnis mit dem fließenden Bach irreführend!) werde ich im nächsten Beitrag etwas schreiben.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Fr 25. Apr 2014, 09:20

Highway hat geschrieben:Du bestehst also drauf. In deiner Animation, ist ja eigentlich Chiefs Animation, bewegt sich also das "rote" Medium zum "grünen" Medium mit v gegeneinander. Oder etwa nicht? Wieso bewegt sich dann "roter" Sender/Empfänger nicht gegenüber "grünem" Sender/Empfänger obwohl der rote Sender/Empfänger zum Medium unbewegt ist und grüne Sender/Emfänger gegenüber dem Medium bewegt? :roll: Die Animation zeigt zwei verschiedene Situationen und legt diese zeitlich falsch übereinander. Sie gaukelt eine Gleichzeitigkeit vor die nicht vorhanden ist!

Was ist das alles für ein Unfug. Eigentlich hab ich gar keine Lust mehr, auf solchen Quatsch zu reagieren.

Ja, das rote Medium bewegt sich relativ zum grünen Medium. Und zwar auf zwei getrennten Kanälen zwischen einem einzigen fest angeordneten äquidistanten Sender/Empfänger.
Wo sich da getrennte rote Sender/Empfänger und grüne Sender/Empfänger befinden, die sich noch gegeneinander bewegen sollen, das ist eine Frage, die dein komplettes Unverständnis offenbart.
Und das nach ellenlangen Erläuterungen, sogar als Gleichnis an einem Bach, das du jederzeit selbst ausprobieren kannst.
Bezugssysteme sind dir ein Buch mit sieben Siegeln. Und die phantastische Verdopplung der Sender/Empfänger ist schizophren.
Ich geb das auf mit Dir.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Fr 25. Apr 2014, 09:23

Chief hat geschrieben:Die Animation zeigt Verhältnisse im senkrechten (grün) und im horizontalen Arm (rot). Die Geschwindigkeiten sind Durchschnittsgeschwindigkeiten hin und zurück, wobei im senkrechten Arm beide Geschwindigkeiten (hin und zurück) identisch sind. Es ist egal ob sich etwas mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt, es dauert gleich lange bis zum Ziel. Der Äther bewegt sich im horizontalen Arm parallel zur Welle und im senkrechten senkrecht zur Welle.

So kurz und bündig kann man das ausdrücken. Es ist ja auch ein ganz simpler Vorgang.
Unverständlich nur für jene, denen Bezugssysteme unbekannt sind und die sich eine eigene Wellenmechanik konstruieren.
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