Ernst hat geschrieben:Damit hast du Sagnac widerlegt.
Womit? Mit dem Satz "Warte es ab!" ?
Habe ja noch gar nix gepostet...und schon ist Sagnac widerlegt?
Ernst, beruhige Dich! Was soll die Nervosität?
Grüße
Harald Maurer
Ernst hat geschrieben:Damit hast du Sagnac widerlegt.
Harald Maurer hat geschrieben:Habe ja noch gar nix gepostet...und schon ist Sagnac widerlegt?
Ernst hat geschrieben:Ich wollte dich motivieren, zu bedenken, daß du im Falle deiner angekündigten größeren Arbeit zur Widerlegung der Funktionsfähigkeit des MMI gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Sagnacinterferometers bezüglich eines Äthernachweises widerlegen würdest.
Harald Maurer hat geschrieben:Nein, würde und werde ich nicht! Auch das Sagnac-Interferometer wird im Beitrag behandelt! Das ist eine andere Konstruktion wie das MMI und funktioniert hinsichtlich der geradlinigen Bewegung des Planetensystems Richtung Alpha Leonis auch nicht - aus den gleichen Gründen wie beim MMI ! Das Sagnac-Interferometer misst aber die Rotationsanteile - und warum, wird auch erklärt!
Highway hat geschrieben:Wieso wartest du es nicht einfach ab?
Ernst hat geschrieben:Bevor da bezüglich der Analogie zum MMI die geringsten Zweifel aufkommen:


Chief hat geschrieben:Die Erklärung ist unverändert auf MMI anwendbar da auch dort eine Änderung der optischen Weglänge stattfindet.


Chief hat geschrieben:Die optischen Weglängen relativ zum Interferometer sind in beiden Fällen (Sagnac und MMI) unabhängig von v.
Harald Maurer hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Bevor da bezüglich der Analogie zum MMI die geringsten Zweifel aufkommen:
Dazu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-Interferometer
Ein kohärentes Lichtbündel einer Lichtquelle, Sagnac verwendete eine Quecksilberdampflampe, wird mit einem halbdurchlässigen Spiegel in zwei Teilstrahlen aufgeteilt. Diese werden mit Hilfe von Spiegeln in entgegengesetzter Richtung im Kreis geführt und treffen an dem Strahlteiler wieder aufeinander. Das Interferenzmuster wird auf einem Detektorschirm beobachtet. Befindet sich die Anordnung in Ruhe, sind die Wege beider Strahlen gleich lang und in der Mitte des Schirms sieht man destruktive Interferenz, denn bei der Reflexion entsteht jeweils eine Phasenverschiebung von 90°, was bei dem im Bild gegen den Uhrzeigersinn laufendem Strahl eine Phasenverschiebung von 180° gegenüber dem im Uhrzeigersinn laufenden Strahl ergibt. Wird nun aber der ganze Aufbau um eine Achse senkrecht zur Strahlebene gedreht, ist der optische Weg für beide Teilstrahlen nicht mehr gleich lang, da sich in der Zeit, die das Licht für einen Umlauf benötigt, der Strahlteiler bereits ein Stück weiter gedreht hat. Dadurch sieht man eine Verschiebung der Interferenzstreifen.
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Um eine Phasenverschiebung anhand eines Interferenzmusters feststellen zu können. müssen die Wellenlängen beider Teilstrahlen gleich sein. Lange schnelle Wellen und langsame kurze Wellen ergeben kein festes Interferenzbild.
Harald Maurer hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Die optischen Weglängen relativ zum Interferometer sind in beiden Fällen (Sagnac und MMI) unabhängig von v.
Das ist eben nicht der Fall! Die beiden Messmethoden sind unterschiedlich, daher kann nicht ein und dieselbe Erklärung zuständig sein!
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