Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 6. Mai 2014, 21:04

@Harald Maurer:

lass es lieber. Ernst hat recht und fallili auch.

Man kann auch andere Signale durch das MMI schicken als harmonische Schwingungen, denn die allgemeine Lösung der homogenen Wellengleichung in kartesischen Koordinaten lautet:

Bild


wobei f eine zweimal stetig differnzierbare skalare Funktion einer Veränderlichen ist. Und das sind viele Funktionen, z.B. der Lorentzimpuls

Bild


also kein cos oder sin und daher keine Wellenlänge und keine Frequenz. Aber dafür eine Ausbreitungsgeschwindigkeit c.

Mit der Galilei-Transformation

Bild


ergibt sich dann

Bild


also vorlaufend mit c-v und rücklaufend mit c+v.
Zuletzt geändert von fb557ec2107eb1d6 am Di 6. Mai 2014, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 6. Mai 2014, 21:41

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:@Harald Maurer:

lass es lieber. Ernst hat recht und fallili auch...

Sagt wer?

Die klassische Elektrodynamik.

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Man kann auch andere Signale durch das MMI schicken als harmonische Schwingungen ...

Ja, kann man.

Eben.
Highway hat geschrieben:Fragt sich nur wozu?

Um den Ätherwind zu messen. Dafür wurde das MMI ausgedacht.
Highway hat geschrieben:Welche nichtharmonischen Schwingungen kommen denn deiner Meinung nach für die Erzeugung stabiler Interferenzmuster in Frage?

Wozu benötigst du denn ein Interferenzmuster?
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 6. Mai 2014, 22:14

Highway hat geschrieben:Blödsinn! Habe noch nirgendwo eine Abhandlung über Elektrodynamik gelesen in der Ernst oder fallili auch nur Erwähnung finden würden.

void

Highway hat geschrieben:Das beweist was? Die Nutzung der Kernkraft wurde auch einmal dazu ausgedacht den Menschen zu nutzen. Ebenfalls ein fataler Irrtum!

void

Highway hat geschrieben:Was wird das jetzt? Fragen mit Gegenfragen beantworten? Du hast also keine Antworten. Tja, woher auch. :roll:

Ich wusst, dass du keine Ahnung hast, wozu das Interferenzmuster dienen soll. Wozu mischt du dich hier ein, wenn du keine Ahnung hast? Aber das ist ja nicht neu. Wir kennen dich. Aber ich schätze dich nicht. Und tschüss.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mi 7. Mai 2014, 01:00

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Man kann auch andere Signale durch das MMI schicken als harmonische Schwingungen

Welche denn? Und von wem wurde wann und wo ein MM-Experiment mit "anderen Signalen" durchgeführt?
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:also kein cos oder sin und daher keine Wellenlänge und keine Frequenz. Aber dafür eine Ausbreitungsgeschwindigkeit c.

Und wie erfolgte die Auswertung der Messergebnisse ohne Wellenlänge und Frequenz?
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:also vorlaufend mit c-v und rücklaufend mit c+v.

Na, machen die elektromagnetischen Wellen im MMI ja auch so, falls es einen "Ätherwind" gibt.
Gefragt ist, ob man's mit Michelsons Methode messen kann. Der hat sich dazu ein Interferenzmuster angeguckt. Geht ohne Wellenlänge nicht - also wäre die Frage schon gegeben, was man mit "anderen Signalen" ohne cos und sin angucken muss, um zu erfahren, ob diese anderen Signale c+/-v haben und man's bloß nicht messen kann, weil Lorentz die Längenkontraktion erfunden hat oder nicht messen kann, weil sie c haben. Lorentz sagt, man kann's nicht messen, Einstein sagt, es gibt nichts zu messen.
Und ich werde es nicht lassen und auch etwas dazu sagen! Weil eines weiß ich ganz sicher: elektromagnetische Wellen sind keine Autos! ;)

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mi 7. Mai 2014, 10:19

Chief hat geschrieben:Warum ist Abstand Sender-Empfänger nicht konstant?

Die sind konstant. Die evtl. Vibration liegt an der Bildrate, die stark reduziert wurde, um die Datei nicht allzu groß werden zu lassen.
Wie gesagt sind die Animationen nicht von mir und ich habe nur die Bildraten kleiner gemacht. Wenn ihr euch ausreichend über diese Animationen ausgelassen habt (weil sie sind nun mal der Hammer meiner Argumentation) dann werde ich verraten, woher sie stammen. Sofern einer nicht selbst dahinter kommt.
Diese Animationen sind in Ordnung, die wurden nicht extra für mich hergestellt und existieren schon lange Zeit!
Ich weiß schon, dass besonders Bornierte die Sache so hinstellen wollen, als wären diese Animationen ein Schwindel. Das sind sie nicht. Und sie geben etwas wieder, was selbstverständlich ist für jeden, dessen Ganglien nicht völlig gelähmt von eingebrannten Theorieannahmen sind.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 11:18

Hallo Harald,

was du da beschrieben hast, entspricht all den Dingen, welche du bereits hier angeführt hast. Sie bleiben durchweg falsch, auch wenn du sie jetzt so schön zusammengefaßt hast.

1.
Er reflektiert diese Frequenz daher exakt im Zyklus der Kreisfrequenz, also genau im Zeitkorsett der Periodendauer
-
Daß das falsch ist, habe ich dir ja mehrfach beschrieben. Wie du auf allen Bildern und Aniamtionen ersiehst, auch deinen eigenen, erfolgt die Reflexion stetig in unendlich kleinen Zeitabschnitten.
Daß du die Aniamtion imZeittakt einer Periode anhältst, ist ganz irreführend. Du kannst sie zu jedem anderen Zeitpunkt, etwa nach einer halben oder viertel Wellenlänge, anhalten.
Also dein Reflexionsmechanismus ist schon mal falsch.

2.
Nur wenn sich aus der Gleichung ein Knoten vor dem Spiegel ergibt, ist der Zeitpunkt richtig! Das heißt aber auch, dass alle Reflexionspunkte (Spiegel und Strahlteiler) im Michelson-Interferometer gebunden an die Kreisfrequenz bzw. im Takt der Periodendauer reflektieren werden. Damit werden alle Rechnungen mit c+/-v zur Makulatur

Ebenfalls falsch. Da wird nichts im Takt reflektiert. Die Reflexion erfolgt stetig und dabei entstehen stetig reflektierte Wellen mit gleicher Fequenz.

3.
Der Doppler-Effekt im Medium ("Äther")

Können wir gleich übergehen. denn im MMI, wo die Messung stattfindet, tritt kein Dopplereffekt auf.
Was du da sophistisch im Bezugssystem Medium beschreibst, ist daher ganz überflüssig.

4.
Wie wir sehen, rücken bei dieser Transmission die Amplituden im Glas näher zusammen (erzwungene Schwingung). Die Lichtgeschwindigkeit wird im Glas langsamer, die Frequenz bleibt konstant. Aber die austretende Welle wird eine Phasenverschiebung zur eintretenden bzw. zum anderen Teilstrahl haben. Diese wird sich im Interferenzmuster bemerkbar machen, aber bei Drehung des Apparats in unveränderter Weise! Diese Phasenverschiebung entsteht und bleibt erhalten, weil das Glas für die austretende Amplitude eine Ortsveränderung bewirkt hat, was letztlich einer Ortsveränderung des Spiegels entspricht.

Wieder falsch. Wenn du die Umschlagmethode des MMI bei Drehung im Ätherstrom nachbilden willst, dann mußt du das Glas aus dem einen Arm herausnehmen und in den andern einbringen. Schon verändert sich das Interferenzmuster.

5.
Bei jeder stehenden Welle liegt - wie wir schon wissen - ein Knoten vor dem Spiegel. Der entsteht aus dem Knoten der hinlaufenden Welle und dem Knoten der Gegenwelle. Auch hier setzt die Reflexion der Gegenwelle bei einem Knoten der ankommenden Welle ein. Mit oder ohne Phasensprung entwickelt sich, weil die Knoten der beiden gegenläufigen Wellen genau zusammenpassen, durch Addition der Amplituden die stehende Welle. Das ist ausnahmslos immer vor einem Spiegel der Fall.

Das ist eine ganz falsche Interpretation einer stehenden Welle. Der Knoten vor dem Spiegel entsteht nicht "aus dem Knoten der hinlaufenden Welle und dem Knoten der Gegenwelle", sondern er ergibt sich kontinuierlich für jede einzelne Phase der einlaufenden Welle: Einfach weil die Summe aus der Amplituden für phi der einlaufenden Welle und phi+pi der reflektierten Welle für jedes phi und deshalb zu jedem Zeitpunkt Null ist.

Die Knoten am Spiegel treten übrigens genauso beim Sagnacinterferometer auf. Wie auch alles andere, was du hier angeführt hast, auch für das SagnacInterferometer zutrifft.

Wie vermutet, ist das eine Aufzählung aller deiner (jetzt anerkannt schön dargestellten) Einwände, die aber bereits alle in diesem Thread widerlegt wurden.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mi 7. Mai 2014, 12:22

@Harald
Also ich versuch erst mal zu verstehen was Du dort geschrieben hast. - komm aber schon bei dem Bild nicht mehr weiter
zeitpunkt.jpg
zeitpunkt.jpg (22.19 KiB) 3119-mal betrachtet

Da ist so klein - dass ich die Schrift nicht entziffern kann.

Was heißt das oben to = 14,9 ? Und was fang ich damit an?
Das selbe für unten - da kann ich gar nix lesen außer "4m" . Was steht da links vom = Zeichen und was ist m?

Ich hoffe hier nicht als "Volldepp" dazustehen - aber was zeigt dieses Bild und wie interpretiere ich es ?

Ansonsten finde ich die Ausführungen interessant zu lesen - die diversen Animation zeigen vieles ganz ausgezeichnet und mit dem Teil "Die stehende Welle vor einem Spiegel" muss ich mich auch noch genauer auseinandersetzen. Werde da wohl oder übel schauen müssen, was ich zu Reflexion am Spiegel im Netz finde (ansonsten weiß ich aber, wo das passende Optik-Buch in der Bibliothek zu finden ist - ist leider schon lange mehr als ein Jahr, dass ich mich mit Wellenoptik beschäftigt habe).
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 12:53

Harald Maurer hat geschrieben:Ich weiß schon, dass besonders Bornierte die Sache so hinstellen wollen, als wären diese Animationen ein Schwindel.

Die sind kein Schwindel, sondern belegen ja, daß sich die Wellen im MMI mit c+-v bei unterschiedlichen Wellenlängen ausbreiten.
Was du hier zum x ten mal zeigst, ist die Frequenzkonstanz.

Und das sehen wir uns jetzt wieder in Animationen an, die korrekt mit den heutigen Kenntnissen über die elektromagnetische Welle unter Beachtung der richtigen Sende- und Empfangszeitpunkte erstellt wurde - und ich sage es gleich vorweg: sie wurden nicht von mir erstellt, sondern von Physikern....
Wie wir sehen, machen die Amplituden bei Sender und Empfänger ganz dasselbe. Die Frequenz bleibt absolut konstant - und da gibt es keine Phasenverschiebung!

Das ist ja nun mal wieder ein besonders dicker Hund nach Trick 17.:
"und da gibt es keine Phasenverschiebung!" :?: :?: :?:

Warum wohl sind die Abstände Sender-Empfänger in den drei Animationen so unterschiedlich manipuliert? Darum: Sie wurden absichtlich (vorsätzlich) so gelegt, daß in ihren Abstand eine ganzzahlige Anzahl von Wellenlängen paßt. Deine Darstellung ist folglich 'ne Mogelpackung.
Und das willst du uns als Argument verkaufen für: und da gibt es keine Phasenverschiebung!

Bei einem allgemein gewählten Abstand zwischen Sender und Empfänger tritt selbstverständlich eine Phasenverschiebung auf:

Haralds Trick.JPG
Haralds Trick.JPG (34.31 KiB) 3234-mal betrachtet


Veränder den Abstand einfach beispielsweise von 1 auf 2 und schon gibts eine Phasendifferenz. Und die ändert sich bei veränderter Mediengeschwindigkeit, wenn dieser Abstand konstant gehalten wird. Und im MMI ist nun mal der Abstand konstant :!:

Wiedermal ist deine Überlegung dazu unzutreffend.

Wenn ihr euch ausreichend über diese Animationen ausgelassen habt (weil sie sind nun mal der Hammer meiner Argumentation)

Schöner Hammer :!: Den unfähigen Hammer kannst du getrost im Geschäft zurückgeben.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 7. Mai 2014, 15:14, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mi 7. Mai 2014, 13:19

Auch wenn ich so nach und nach draufkomme was da insgesamt gemeint ist, kommen immer wieder Fragen.

z.B. zu dieser Animation:

wave_spiegel.gif
wave_spiegel.gif (118.86 KiB) 3342-mal betrachtet


Diesen "Stopp" mit dem auftauchendem Spiegel kann ich ja an jeder beliebigen Stelle zeigen. Das einzige was unterschiedlich wäre, wäre dann, dass eben beim Sender eben die Feldstärke nicht ebenfalls Null wäre (also Phasenverschiebung).
Aber ob ein Welle am Spiegel reflektiert wird oder nicht kann ja nicht davon abhängen was "irgendwo dahinter" gerade los ist.

Ich meine, machen wir doch mal die Laufstrecke 300 000 km lang und schicken den Lichtstrahl los. Wenn also der Spiegel in einem ganzzahligen Vielfachem der Wellenlänge positioniert ist - reflektiert er, wie hier immer festgestellt wurde.
Lichtstrahl ist unterwegs - wir haben ja eine Sekunde Zeit und verschieben den Sender daher nach 0,5 Sekunden so, dass der Abstand eben kein Vielfaches der Wellenlänge ist. Soll nun der Spiegel beim Eintreffen der ersten Welle nach einer Sekunde plötzlich nicht mehr oder "zeitlich anders" reflektieren?

Wie gesagt - so ganz versteh ich das alles nicht.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 7. Mai 2014, 14:14

fallili hat geschrieben:Diesen "Stopp" mit dem auftauchendem Spiegel kann ich ja an jeder beliebigen Stelle zeigen. Das einzige was unterschiedlich wäre, wäre dann, dass eben beim Sender eben die Feldstärke nicht ebenfalls Null wäre (also Phasenverschiebung).

Ist der gleiche Trick, wie eben gezeigt. Der Spiegel ist vorsätzlich in einem Abstand angeordnet, der einem Vielfachen einer Wellenlänge entspricht.
Bei einem beliebiegen Abstand tritt auch hier eine Phasendifferenz geegenüber dem Sender auf.

Wenn also der Spiegel in einem ganzzahligen Vielfachem der Wellenlänge positioniert ist - reflektiert er,

Er reflektiert in jeder Position, sonst entstände je ein merkwürdiges grob gerastertes Spiegelbild eines Gesichtes. Denn die überwiegende Anzahl der optischen Strahlen ist nicht ganzzahlig zur Wellenlänge.
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