Hallo Harald,
was du da beschrieben hast, entspricht all den Dingen, welche du bereits hier angeführt hast. Sie bleiben durchweg falsch, auch wenn du sie jetzt so schön zusammengefaßt hast.
1.
Er reflektiert diese Frequenz daher exakt im Zyklus der Kreisfrequenz, also genau im Zeitkorsett der Periodendauer
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Daß das falsch ist, habe ich dir ja mehrfach beschrieben. Wie du auf allen Bildern und Aniamtionen ersiehst, auch deinen eigenen, erfolgt die Reflexion stetig in unendlich kleinen Zeitabschnitten.
Daß du die Aniamtion imZeittakt einer Periode anhältst, ist ganz irreführend. Du kannst sie zu jedem anderen Zeitpunkt, etwa nach einer halben oder viertel Wellenlänge, anhalten.
Also dein Reflexionsmechanismus ist schon mal falsch.
2.
Nur wenn sich aus der Gleichung ein Knoten vor dem Spiegel ergibt, ist der Zeitpunkt richtig! Das heißt aber auch, dass alle Reflexionspunkte (Spiegel und Strahlteiler) im Michelson-Interferometer gebunden an die Kreisfrequenz bzw. im Takt der Periodendauer reflektieren werden. Damit werden alle Rechnungen mit c+/-v zur Makulatur
Ebenfalls falsch. Da wird nichts
im Takt reflektiert. Die Reflexion erfolgt stetig und dabei entstehen stetig reflektierte Wellen mit gleicher Fequenz.
3.
Der Doppler-Effekt im Medium ("Äther")
Können wir gleich übergehen. denn im MMI, wo die Messung stattfindet, tritt kein Dopplereffekt auf.
Was du da sophistisch im Bezugssystem Medium beschreibst, ist daher ganz überflüssig.
4.
Wie wir sehen, rücken bei dieser Transmission die Amplituden im Glas näher zusammen (erzwungene Schwingung). Die Lichtgeschwindigkeit wird im Glas langsamer, die Frequenz bleibt konstant. Aber die austretende Welle wird eine Phasenverschiebung zur eintretenden bzw. zum anderen Teilstrahl haben. Diese wird sich im Interferenzmuster bemerkbar machen, aber bei Drehung des Apparats in unveränderter Weise! Diese Phasenverschiebung entsteht und bleibt erhalten, weil das Glas für die austretende Amplitude eine Ortsveränderung bewirkt hat, was letztlich einer Ortsveränderung des Spiegels entspricht.
Wieder falsch. Wenn du die Umschlagmethode des MMI bei Drehung im Ätherstrom nachbilden willst, dann mußt du das Glas aus dem einen Arm herausnehmen und in den andern einbringen. Schon verändert sich das Interferenzmuster.
5.
Bei jeder stehenden Welle liegt - wie wir schon wissen - ein Knoten vor dem Spiegel. Der entsteht aus dem Knoten der hinlaufenden Welle und dem Knoten der Gegenwelle. Auch hier setzt die Reflexion der Gegenwelle bei einem Knoten der ankommenden Welle ein. Mit oder ohne Phasensprung entwickelt sich, weil die Knoten der beiden gegenläufigen Wellen genau zusammenpassen, durch Addition der Amplituden die stehende Welle. Das ist ausnahmslos immer vor einem Spiegel der Fall.
Das ist eine ganz falsche Interpretation einer stehenden Welle. Der Knoten vor dem Spiegel entsteht nicht "aus dem Knoten der hinlaufenden Welle und dem Knoten der Gegenwelle", sondern er ergibt sich kontinuierlich für jede einzelne Phase der einlaufenden Welle: Einfach weil die Summe aus der Amplituden für phi der einlaufenden Welle und phi+pi der reflektierten Welle für jedes phi und deshalb zu
jedem Zeitpunkt Null ist.
Die Knoten am Spiegel treten übrigens genauso beim Sagnacinterferometer auf. Wie auch alles andere, was du hier angeführt hast, auch für das SagnacInterferometer zutrifft.
Wie vermutet, ist das eine Aufzählung aller deiner (jetzt anerkannt schön dargestellten) Einwände, die aber bereits alle in diesem Thread widerlegt wurden.
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