Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Do 8. Mai 2014, 09:34

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:So reflektiert der Spiegel alle Signale, nicht nur periodische. D.h., i.A. keine Frequenz, keine Periodendauer, kein Wellenlänge. Nur Ausbreitungsgeschwindigkeit c.

Ja, sehr schön. Aber was sind das für Signale, wie heißen sie, wo wendet man sie an - vor allem, wie reflektiert ein Spiegel Signale, die nicht periodisch sind bzw. keine elektromagnetischen Wellen sind? Und was reflektiert er denn da eigentlich? Und woher weiß man, dass er zu bestimmten Zeitpunkten diese Wundersignale reflektiert, wenn diese "SIgnale" keine Frequenz, keine Periodendauer, kein Wellenlänge haben d.h. was übermittelt denn dann das "Signal" eigentlich?
Und wozu eigentlich dieser Hinweis? Der Michelson-Versuch ist ein Versuch zum Nachweis eines Einflusses der Ätherströmung auf die Ausbreitung des Lichts. Und das ist nun mal eine elektromagnetische Welle. Ein Versuch mit angeblich nicht periodischen Signalen ist mir bislang noch nicht untergekommen und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie das funktionieren würde.
Also wo wann und wie und von wem wurde ein MM-Experiment mit nicht periodischen Signalen durchgeführt? Nirgends, niemals und von Niemandem?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 09:51

Highway hat geschrieben:Das bestreitet ja auch niemand, dass wenn man den Abstand Sender/Empfänger verändert, sich die Phasenlage verschiebt. Der Abstand Sender/Empfänger bleibt aber konstant im MMI. Wenn der Empfänger verschoben wird, dann muss man das auch in gleicher Weise denn Sender verschieben!

Da wird nichts verändert. Der Empfänger ist von Beginn an auf Position 2 und bleibt da. Und da zeigt er eben die Phasendifferenz gegenüber der Erzeugerschwingung.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Do 8. Mai 2014, 09:59

Chief hat geschrieben:Mit φ=ω*t=0

Aha! Der Spiegel beginnt also mit einem Phasenwinkel =0 mit der Reflexion. Was hat denn das E-Feld bei diesem Phasenwinkel für eine Feldstärke?
Und wann tritt denn dieser Phasenwinkel periodisch auf? D.h. wenn die Reflexion bei diesem Phasenwinkel einsetzt (weil's nicht anders geht, denn E muss E=0 sein!) nach welcher Dauer tritt dann wieder so ein bestimmter Phasenwinkel auf mit denselben Eigenschaften (E=0 vor und hinter der Grenzfläche!) - und wie nennt man denn diese Dauer? "T" womöglich?
Und Du verstehst noch immer nicht, wovon ich eigentlich die ganze Zeit rede?
Also, wann beginnt demnach die Reflexion einer "Amplitude" und in welchen zeitlichen Abständen wiederholt sich das?

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 10:21

Harald Maurer hat geschrieben:Das ist ja kompletter Humbug! Da werden blaue Pünktchen unten zu Zeitpunkten hingezeichnet, wo der Spiegel oben gar nicht reflektiert, weil da gar kein Maximum vor seiner Grenzfläche hochsteigt.

Da ist nichts anders dargestellt als in deiner Anfangssimulation. Die blauen Punkte sind da auch zu allen Zeiten hingezeichnet. Maximum hin oder her.

Ihr scheint ja wirklich zu glauben, der Spiegel reflektiert auch bei jeder e-Feldstärke eine volle Amplitude zurück. Da gibt es dann keine stehende Welle! Es gibt aber vor jedem Spiegel eine stehende Welle! Warum wohl? Weil jede Reflexion an einem Spiegel gleich abläuft! Die stehende Welle vor jedem Spiegel sollte euch zu denken geben!
Ihr habt nichts verstanden.


Nein Harald, der fatale Verständigungsknoten liegt bei dir. Erstens ist es Unfug, daß die Reflexion nur dann erfogen soll, wenn da "ein Maximum hochsteigt". Der Speiegel reflektiert stetig das zurück, was reinkommt. Und natürlich entsteht da eine stehende Welle. Das wurde ja schon zigmal animiert.
Und selbst wenn du nur den Punkt hinzeichen willst, wenn gerade dieAmplitude reflektiert wird, hat er gegenüber dem gleichzeitigen roten Punkt eine Phasendifferenz.

Jeder der Spiegel reflektiert dann, wenn er mit einem der Kreise zusammentrifft.

Das is fatal falsch :!:

Du hast dich da total verrannt.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Do 8. Mai 2014, 11:07

@Harald

Du hast mir auf eine Anfrage noch nicht geantwortet. Allerdings brauche ich da eine Antwort um Deine Vorstellungen nachvollziehen zu können.
Daher hier nochmals meine Frage;
............
Nicht klar ist mit was Du mit "Ein Spiegel reflektiert nicht die gleiche Identität der Welle, die bei ihm ankommt, sondern er absorbiert die einlangende Energie und generiert die Gegenwelle" meinst? Wie man sich das vorstellen soll?
Daher vielleicht etwas eigenartig nachgefragt:

Nehmen wir an der Abstand zwischen Sender und Spiegel wäre nur 0,1 Wellenlängen.
Dann reflektiert der Spiegel nicht sofort in dem Moment wenn die Welle ankommt - sondern es dauert so lange bis die ganze Welle da ist (Lambda/c) und dann erst beginnt die Reflexion.
Also würde für Abstände zwischen Sender und Spiegel von 0 bis 0,99999. Lambda, die Reflexion immer zum gleichen Zeitpunkt einsetzen.
Versteh ich Dich damit nun richtig?

--------------

Es ist mir klar dass diese "Abstände" in der Realität Nonsens sind, aber genausogut könnte ich die Fragen für Abstände zwischen dem 1000,1 und 1000,99 -fachen von Lambda stellen.

Und mit meinen Zahlen ist die Situation aber einfacher vorstellbar.
Daher nochmals:
Würde für Abstände zwischen Sender und Spiegel von 0 bis 0,99999 Lambda, die Reflexion immer zum gleichen Zeitpunkt einsetzen / beginnen. Also zu dem Zeitpunkt zu dem die Reflexion für einen Abstand von Lambda ( 1,0000) auch einsetzt

Viele Grüße
fallili
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 11:08

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Und dann sage mir mal, mit welcher Phasenlage der hinlaufenden Welle die Reflexion beginnt !

Das siehst du ja selbst. Die Phasen werden stetig reflektiert.
Zu jedem Zeitpunkt.
Und zu jedem Zeitpunkt besitzt die Resultierende am Spiegel einen Knoten.
Das Verhalten am Spiegel bei Reflexion von sinusförmigen Wellen ist nun mal so. Warum das so ist, muß hier nicht interessieren.

Haralds Irrtum c.JPG
Haralds Irrtum c.JPG (24.79 KiB) 4362-mal betrachtet

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 11:15

Harald Maurer hat geschrieben:Aha! Der Spiegel beginnt also mit einem Phasenwinkel =0 mit der Reflexion.

Das ist doch nur der Anfangszustand in deinem speziellen Fall. Würde der Erreger mit einer anderen Auslenkung (mit anderem Phasenwinkel) beginnen, dann begänne die Reflexion bei diesem andern Phasenwinkel.
Und praktisch findet man gar keinen Anfang vor, sondern hat bereits den stetigen Hin- und Rückstrom. Da ist der Anfang ohnehin belanglos. Es geht steig raus was reinkommt.

Man kann mit dir darüber noch ewig diskutieren, wenn du dich der Realität verweigerst. Das unten folgende Video hatte ich dir ja bereits ans Herz gelegt.

Das ist die Realität:
Die Spiegelverstellung erfolgt darin ganz stetig und die Reaktion im Inteferometer ist auch ganz stetig. Da werden Bruchteile einer Wellenlänge augfelöst.
Und alles funktioniert bestens unter Anwesenheit stehender Wellen. :!:
Nach deinem Wellenlängenquantenverfahren müßten sich die Ringe im Interferenzbild nicht steig verändern, sondern von Wellenlänge zu Wellenlänge springen.

Auch in dieser Anwendung mißt das MMI Laufzeidifferenzen. Im MMExpriment heben die Laufzeitdifferenzen lediglich andere Ursachen. Das ändert doch nichts am Prinzip.

http://www.youtube.com/watch?v=j-u3IEgcTiQ
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 14:17

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Wenn die strichlierte Linie ein Spiegel ist, dann schwingt das e-Feld auf und ab. Im Periodentakt! Die Gegenwelle erhält denselben Takt - und der ändert sich an keinem Spiegel abhängig von v_medium. Das bleibt so, wie es ist!

Die Frequenz oder wie du es hier nennst, der Takt, bleibt gleich. Das wurde ja niemals anders gesagt. Was hat das mit der Phasenbeziehung zu tun?

Das ist das MMI - und nicht eine Installation von drei Spiegeln hinter einander! Kompletter Nonsens, das ihr da treibt!

Oha, laß nur einen Spiegel übrig, aber nicht deinen ursprünglichen eigenen, der gerade absichtlich auf dieserm Abstand ganzer Wellenlängen manipuliert ist.

Und ja, das hier ist das MMI. Aber wieder in der gleichen Manipulation des gleichen Sonderfalles. Was zwingt dich, den Spiegel ausgerechnet auf Position 6,2 zu setzen :?:
Nimm deinen Spiegel weg und setze ihn auf die Position 8. Wo ist dann dein Gleichtakt zum Sender geblieben?
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 14:28

Harald Maurer hat geschrieben:Die stehende Welle vor jedem Spiegel sollte euch zu denken geben!

Die sollte vielmehr dir zu denken geben.

Bild

Die stehende Welle, welche ja sinusförmig stetig auf und abschwingt, wäre so gar nicht möglich, wenn die Reflexion der den Spiegel anlaufenden Welle nicht stetig wäre.

Wären nämlich deine Häppchenthese richtig und die Welle würde nur als ganzes reflektiert, dann wäre die stehende Well tatsächlich "stehend", also ganz ohne Bewegung.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Do 8. Mai 2014, 19:12

Harald Maurer hat geschrieben:Aha, also so wie in der oberen Abbildung: da ist noch ein Bruchteil der Periode - und der andere Teil ist bereits reflektiert und bewegt sich in die Gegenrichtung. Da musst Du mir bitte nur noch erklären, wie die Knoten zusammentreffen, um 1.) E=0 vor dem Spiegel zu bilden bzw. den Knoten für die stehende Welle zu liefern und 2. wie alle Knoten der einlaufenden Welle mit jenen der reflektierten den gleichen Ort haben sollten!

Na, dann sieh mal genau hin:

Bild

Immerzu, ohne daß da die einlaufende Welle und die reflektierte Welle gerade einen Knoten am Spiegel hat, also immerzu besitzt die stehende Welle am Spiegel einen Knoten. Wie kommt das?

Bild

Zu jedem Zeitpunkt, ganz egal wie die Phase der einlaufenden Welle gerade ist, ist am Spiegel ein Knoten der stehenden Welle. Denn die stehende Welle ist die Summe der momentanen Auslenkungen der hin- und rücklaufenden Welle. Und diese Summe ist am Spiegel immer Null. Zu jedem Zeitpunkt.
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