Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Do 29. Okt 2009, 14:27

Fortsetzung

Und deshalb möchte ich dir ein Beispiel nennen warum ich der ART und der etablierten Physik misstraue. Sie verkaufen uns das die Korrektheit der ART an ihren klassischen Tests (ich weiss es gibt noch mehr!) nachgewiesen wurde. Einer der ersten war die Berechnung der 43 Bogensekunden der Periheldrehung des Merkurs. Ich hab die entsprechende Gleichung aus der Wikipedia abgeschrieben und mir erlaubt nachzurechnen! Hast du sie schon nachgerechnet??

Ja, ich habe es nachgerechnet. Mit

e:=0.20563 Exzentrität des Planeten Merkur
a:=57.909e9 grosse Halbachse in Metern
P:=0.24085 Bahnperiode des Merkur in Jahren
m:=1.989e30 Masse der Sonne in kg
G:=6.67259e-11 Gravitationskonstante
c:=299792458 Meter/Sekunde

Sehr gut, dann können wir uns ja über die Resultate unterhalten. Ich stelle fest: Die Sonnenmasse ist in meiner Rechnung mit 1,99e33 Gramm (der Wert aus dem Astronomieatlas) und bei dir mit 1,989e30 kg eingesetzt. Das ergibt schon mal eine Differenz mit Faktor 1000. Die Gravitationskonstante bei mir mit 6,67428e-11 also dem SI-Wert und bei dir mit 6,67529e-11. Ich denke es ist sachlich zu rechtfertigen, wenn ich mich an die international gültigen SI-Einheiten halte. Die Differenz ist eigentlich unerheblich, aber dennoch stellt sich mir die Frage wie man Resultate korrekt vergleichen will, wenn man einfach unterschiedliche Ausgangsgrössen in die identische Gleichung einsetzt? Dennoch, die Rechnung stimmt genau. Die Differenz erklärt sich sehr leicht, wenn man nur die „relativistische“ Periheheldrehung betrachtet.

w:=evalf(6*Pi*G*m/(P*a*(1-e^2)*c^2));
ergeben sich 2.083815883e-6 rad pro Jahr.

Und mein Resultat: 2,085364302-3 also fast exakt 3 Zehnerpotenzen Differenz die daraus resultieren, dass du die Sonnenmasse in kg und ich in Gramm eingesetzt habe. Die Restdifferenz resultiert aus dem etwas grösseren Wert der Gravitationskonstante.

Vermutlich hast du die Winkeleinheit Radiant [rad] nicht in 360er-Winkelgrade umgerechnet und/oder die Winkelgrade nicht in Bogensekunden pro 100 Jahre.

Nun das ist korrekt festgestellt, klarer Fehler meinerseits. Denn beide Grössen vergesse ich sonst auf keinem Fall! Sie tauchen noch oft in meinen Gleichungen auf und sind auch eine ihre fundamentalen Grundlagen. Ich habe daher meine Aussage dazu im Text entsprechend korrigiert und bedanke mich für deinen konstruktiven Hinweis.

Nun ist das aber bei weitem nicht alles. Offensichtlich hast du an dieser Stelle nicht weitergelesen. Oder doch? Denn weiter unten stehen meine Gleichungen und im folgenden Text kommt es ja erst zu den richtigen Kritikpunkten in Bezug auf die Periheldrehungen! Das dämliche Gelaber von Bruno beeindruckt mich in diesen Zusammenhang gar nicht! Nicht das ich die Gerbersche Methode nicht kenne, sie ist ja kaum zu übersehen, so steht sie doch keineswegs so hart in der Kritik wie die ART. Eventuell deshalb weil sie bei weitem nicht so bekannt ist. Ich hielt es daher nicht für erforderlich sie zu erwähnen. Tatsache ist jedoch, dass sie manchmal auch als Argument zur Begründung von Kritik an der ART auftaucht. Wer sich damit näher beschäftigen möchte kann dazu eine interessante Arbeit von Walter Orlov hier nachlesen http://home.arcor.de . Leider hat Chaos Bruno nicht begriffen welcher Umstand der Einsteinschen Variante und der Gerberschen Variante gemeinsam ist und sie deshalb beide fragwürdig sind! Saemtliche existenten Berechnungsmethoden beziehen sich auf eine stillstehende Sonne!! Und das obwohl bekannt ist das sie sich bewegt. Wo in welcher Gleichung tauchen im Zusammenhang mit Gravitation die Winkel- bzw. Bahngeschwindigkeit der Sonne auf?? Nirgends! Das die Umlaufbahnen der Planeten Ellipsen sind duerfte ja wohl ausreichend bekannt sein. Schon Keppler hat sich gefragt, warum sie Ellipsen sind obwohl Kreise da doch viel harmonischer waeren!?? Also wo bitte ist die Erklaerung der ach so modernen TP dafuer das es eben Ellipsen sind?? Sie hat 300 Jahre nach Newton immer noch keine Idee dazu!? Und das obwohl sie genauestens weiss, dass und wie schnell sich die Sonne bewegt!!! Dies, aber nicht die Mathematik der ART ist die beeindruckend grandiose Fehlleistung der TP!
Damit ergibt sich für alle, zusätzlich zu ihren Umlauf- und Eigenrotationen, eine dritte simultane Geschwindigkeit! Schon auf die Sonne allein bezogen haben also alle 3 simultane Bewegungen gleichzeitig! Heute jedoch wissen wir mit Sicherheit, dass sich die Sonne mit 19,41km/s im Raum bewegt! Ist das etwa kein guter Grund die genannten Berechnungsmethoden auf der Grundlage der neuen Erkenntnisse weitzuentwickeln?
Vor dem Hintergrund dieses Faktums müssen die Periheldrehungen generell, nicht nur die des Merkurs, völlig neu betrachtet werden. Dazu kommt das Postulat meinerseits, dass die Gravitationsfelder aller Planeten räumlich begrenzt sind und demzufolge sich gegenseitig gar nicht beeinflussen können! Sie wechselwirken, jedes für sich allein(!), ausschliesslich mit dem Gravitationsfeld der Sonne! Damit entfallen zwangsläufig die Berechnungsmethoden auf der Grundlage Newtons und der ART und es sind alternative Gleichungen dazu zu entwickeln, die ohne Masse und Gravitationskonstante auskommen und statt dessen auf den realen geometrischen Bewegungsgrössen basieren. Diese Gleichungen habe ich mich bemüht zu formulieren und sie ergeben mit der Realität sehr gut korrospondieren Resultate. Die zu den Periheldrehungen sind weiter unten im Text zur kritisierten Einstein-Gleichung dargestellt und sie liefern das 100%ig exakt mit der Realität übereinstimmende Resultat. Dabei unterscheide ich allerdings im Gegensatz zur TP klar in zwei sich überlagernde Drehungen, nämlich in die Periheldrehung von 532“ und die Periastrondrehung von 43“! Die Periastrondrehung ist die Drehung des Planeten um den gemeinsamen Schwerpunkt mit der Sonne. Nun sollte die Frage nach dem Warum dieser Unterscheidung beantwortet werden. Der Winkel der Periheldrehung ist wesentlich grösser als der der Periastrondrehung. Somit überlagert die Periheldrehung die Periastrondrehung und addiert sich mit ihr, womit die beobachtete Gesamtdrehung von 574“ resultiert. Warum also sind beide unterschiedlich gross?
Die Periastrondrehung resultiert aus der Radiusdifferenz der Umlaufbahn zwischen Aphel und Perihel und daher sind auch die realen geometrischen Grössen in diese Gleichung eingesetzt, die sich mit dem Bahnradius klar auf die Sonne beziehen. Aus dieser Gleichung ergeben sich exakt die 43 Bogensekunden pro Jahrhundert. Dazu gilt die Skizze der Periastrondrehung die mit der der TP identisch ist. Nur definiert die TP sie falsch als die Periheldrehung. Dazu ist allerdings noch zu sagen, dass die gemeinsamen Masseschwerpunkte der Planeten und Sonne alle innerhalb der Sonne liegen. Eine Berechnungsmethode sie exakt zu definieren gibt es bis dato noch nicht, könnte aber möglicherweise gefunden werden.
Die Gleichung der Periheldrehung ist noch einfacher und enthällt lediglich den Umfang der Umlaufbahn und mit 3600 die Zeitkomponente mit ihrer Doppelbedeutung der Bogensekunden. Warum das so ist, habe im im Kapitel 3 zur Definition der Zeit detailiert begründet. Damit ist keineswegs die Uhrzeit gemeint wie sie allgemein bekannt ist, sondern ein für simultane Mehrfachbewegungen gleichzeitig und einheitlich geltender Massstab, also die imaginäre Zeit it die sich aus der imaginären Einheit ergibt (Minkowski). Die Strecke der Umlaufbahn wird ja von Planeten selbst definiert. Wäre seine Bahngeschwindigkeit bei gegebenen Bahnradius kleiner wäre er gar nicht mehr da, sondern schon längst in die Sonnen gestürzt. Wäre sie grösser hätte er zwingend einen grösseren Bahnradius und damit auch einen grösseren Bahnumfang. Man kann also die Grösse des Bahnumfangs als eine betrachten die alle anderen beinhaltet und muss sie nur ins Verhältnis zu einer realen Zeiteinheit setzen, was ich mit 3600 auch getan habe. In diesen Zusammenhang muss auch berücksichtigt werden, woraus der Impuls der Umlaufrotation resultiert. Hierzu näheres im Kapitel 14 und 17. Dieser Impuls resultiert aus der Bewegung der Sonne selbst auf ihrer Umlaufbahn um eine anderen Mittelpunkt, der nicht der Mittelpunkt der Galaxis sein kann. Auch diese Erklärung bedarf weiter Schritte und muss hier erst einmal so stehen bleiben. Ich kann leider nicht alle komplizierten Details auf einmal erklären!
Da der Radius der Sonnenbahn weit grösser ist, rund 3,8 Lichtjahre, ergibt sich eine entsprechend grössere Periheldrehung. Das gilt für alle Periheldrehungen der Planeten deren numerische Werte mit dem Radius der Umlaufbahn steigen. Sie müssen sich mit dem Radius steigend entwickeln und grösser werden, weil auch die Umlaufzeit entsprechend grösser ist. Da sich alle Planeten mit der Sonne in die gleiche Richtung bewegen legt die Sonne in 88 Tagen der Umlaufzeit des Merkur eine kürzere Strecke zurück als in 365 Tagen der Umlaufzeit der Erde oder in 11,86 Jahren der Umlaufzeit des Jupiters. Daraus folgt auch zwingend die Trochoidenform aller Umlaufbahnen, denn bei einer Geschwindigkeit von 19,41km/s ergibt sich bei Merkur zwischen den einzelnen Perihels ein Abstand von 88d x 24h x 3600s x 19,41 = 147.578.112 km. Eben dieser Unterschied, also die Umlauftrochoide, ist auch im Kapitel zu den Periheldrehungen erklärt und skizziert. Die Linie dieser Trochoide zwischen zwei Perihels ist in jedem Falle länger als der Umfang der realen Umlaufbahn, weil sich die Sonne selbst bewegt. Damit ergibt die Berechnung des Umfangs der Umlaufbahn mit dem bekannten Wert der Kreiszahl Pi niemals die reale Länge der Trochoide und damit inakzeptable Ungenauigkeiten. Auch das wird in den Kapiteln 13.1, 13.3 und 14 begründet bzw. nachgewiesen. Deshalb errechnet sich die reale Grösse von Pi und für jeden Planeten seine spezielle(!) aus dem realen Krümmungsgrad des betreffenden Kraftfeldes und seiner geodätischen Präzession (Formel und Exxeltabelle Kap.5.1, numerischer Wert Spalte 6). Auch die geodätische Präzession kann die TP bis dato noch gar nicht berechnen. Die bekannte Gleichung dazu ergibt eine völlig illusorischen Wert, der mit keinem anderen zusammenpasst bzw. korrekte Resultate in anderen Gleichungen liefert. Sie ergibt sich ebenso exakt aus der Periheldrehung und erweisst sich im weiterem als 100%ig exakt.
Und weil der Fakt, dass sich die Sonne mit genannter Raumgeschwindigkeit bewegt, erkläre mir bitte wie dies mit den Gleichungen nach Newton und Einstein korrekt erklärt und dargestellt werden kann, wenn man dort die Sonne als unbeweglichen Festpunkt definiert? Die TP weiss und sagt doch selbst, dass es im Universum keinen einzigen Punkt mit der Absolutgeschwindigkeit Null gibt und begreift dennoch nicht, dass sie damit in ihren Gleichungen nur eine der simultanen Geschwindigkeiten jedes Körpers berücksichtigt obwohl alle objektiv mehrere gleichzeitig haben? Doch sie weiss es sogar sehr genau! Sie hat nur noch keine Berechnungsmethode gefunden, mit der man mehrere gleichzeitig ablaufende Bewegungen bzw. ihre Geschwindigkeiten ohne vektorielle Addition und mit nur einer einzigen Zeiteinheit für alle in nur eine einzige Gleichung integrieren kann, die dazu noch der Realität entsprechende Resultate liefert. Sie will vermutlich aus Prestiggründen nicht zugeben, dass sie dazu bis dato nicht in der Lage war und noch ist.
Und deshalb ist es so wichtig nach konkreten Widerlegungen meiner Aussagen zu suchen, die physikalisch und mathematisch begründet werden. Solange man das nicht kann oder will, gelten sie als richtig.

Also muss man sich schon genau mit dem sehr umfangreichen Text auseinandersetzten. Was aber wenn du wie bisher den wichtigsten Kernfragen, wie ich schon im letzten Beitrag geschrieben habe, elegant ausweichst und gar nicht darauf eingehst? Darf ich daraus schliessen das du keine Antworten hasst? Hat sie denn die TP überhaupt? Deinen hier verfassten Beiträgen nach traue ich dir eigentlich ausreichend Kenntnisse zu darauf zu antworten. Ist es eine Schande zu sagen, hier weiss ich nicht weiter oder gegebenenfalls einzuräumen, dass eventuell auch andere manchmal recht haben. Warum unterstellt man uns „Cranks“ denn, dass wir den Kopf nur zum haareschneiden haben? Kann es sein das dies gerade auf gewisse Relativisten und andere Etablierte viel eher zutrifft, weil ihnen keine besseren Argumente einfallen sondern nur Beleidigungen wenn man ihnen den Spiegel vorhält?
Ich habe kein Problem damit meine Fehler einzugestehen und lebe immer noch. Also wie sieht es aus? Reden wir nun über Fakten oder wollen wir weiter herumeieren?? Ich würde der Effektivität halber vorschlagen, dass wir uns auf eine Systematik der Vorgehensweise einigen. Ich habe versucht eine logisch aufgebaute Argumentationskette von Kapite 1 bis 21 zu entwickeln. Ich akzeptiere wie schon gesagt dein begrenztes Zeitlimit. Deshalb warte ich auf deinen Vorschlag zur Systematik der weiteren Vorgehensweise um irgendwann ein greifbares Resultat vielleicht sogar Konsens zu erzielen. Ich bin vermutlich zeitlich flexibler als du und kann mich deinem Vorschlag anpassen.

Grüsse Icabaru
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Trigemina » Do 29. Okt 2009, 19:14

Hallo icabaru

Deine Texte sind mitunter entsetzlich lang, dass ich kaum weiss wo ich ansetzen soll. Also da wäre es mir lieber, nur einen oder zwei wichtige Punkte aufs Mal hervorzuheben statt gleichzeitig über alles zu diskutieren. Das ist umständlich und vor allem unübersichtlich, weshalb ich mir einige Punkte, die mir ins Auge gestochen sind, herausgreife. Sollte ich deiner Meinung nach den einen oder anderen wichtigen Punkt unterschlagen haben, bitte ich dich dies mitzuteilen.

Dazu gilt die Gleichung aus der Theorie PE = - G (M m / r) jedoch für das Gravitationspotential gilt f = - GM (r /r3).


Was soll PE bedeuten? Meinst du das Potential im Gravitationsfeld? Falls ja, kommt darin keine Probemasse m vor. Die zweite Gleichung ist die vektorielle Beschleunigung (nicht die Kraft) im Gravitationsfeld. Schau mal bei Wiki rein. Im skalaren Graviationspotential phi = -M*G/r = -M*G*(1/r2 - 1/r1) (oder vektoriell mit einem Pfeil über dem r) gibt es keine Probemasse m. Die brauche ich erst, wenn die Zu-/Abnahme der potentiellen Energie im Gravitationspotential eines Probekörpers berechnet werden soll mit:

d_E_pot = -m*M*G*(1/r2 – 1/r1)

Das Potential phi ist ja das Integral der Feldfunktion Newtons über die Feldbeschleunigung
g = M*G/r^2 (als skalar). Um ein analytisches Integral auszuwerten, müssen selbstverständlich die Differenzen gebildet werden. Wenn r2 im Klammerausdruck von phi ein quasi-unendlicher Abstand zum Gravitationszentrum ist, so konvergiert der Term 1/r2 -> 0 und kann weggelassen werden. Es bleibt nur noch der Term 1/r1 in der Klammer, der natürlich mit dem Term vor der Klammer multipliziert werden muss. Kann sein dass ich das in einem vergangenen Beitrag missverständlich ausdrückte, weil ich die Summanden im Klammerterm vertauscht habe um auf die Multiplikation mit -1 vor der Gleichung zu verzichten (entgegen der Notation in der Fachliteratur).

3. Die TP definiert die Gravitation als eine statische Grösse die angeblich ausschliesslich eine Eigenschaft der Masse sein soll. Das sie sich demzufolge und logisch korrekt auch proportional zur realen Masse verhalten müsste, ist offensichtlich noch niemand in den Sinn gekommen.


Wieso nicht? Newtons Gravitationstheorie ist doch proportional zur Masse, wie man an
F = m*M*G/r^2 unschwer erkennt.

Wie also ist es möglich in gekrümmten Räumen überhaupt gerade Vektoren bzw. Feldlinien zu postulieren?


Über die entsprechende Metrik können gerade Vektoren auf einen beliebigen Punkt im Gravitationsfeld projiziert werden. Dabei ändern sie natürlich aufgrund der unterschiedlichen Krümmung der Raum-/Zeit entlang einer Strecke im Gravitationspotential ihre Länge und Richtung, was nach der ART als Krümmung der Raum-/Zeit interpretiert wird.

2. Die TP postuliert die gekrümmte Raumzeit?? Wie also kann man annehmen, dass die Zeit als solche gekrümmt sein kann und woher bitte weiss die Zeit selbst, wann sie sich je nach numerisch unterschiedlich grosser Schwerkraft der Planeten entsprechend unterschiedlich krümmen soll??


Woher die Zeit etwas wissen soll ist eine Kinderfrage. Bereits in der SRT der flachen Raum-/Zeit bilden der Raum und die Zeit ein zusammenhängendes Kontinuum, welches eine isolierte Betrachtung der einen Komponente ohne die andere nicht zulässt. In der ART werden die lokal immer flachen Raumzeiten eines infinitesimal kleinen Raum-/Zeitgebiets über die entsprechende Metrik (z.B. Schwarzschild-Metrik für ungeladene und nicht-rotierende Schwarze Löcher) als zusammenhängendes Kontinuum einer an jeder Stelle anders gekrümmten Raum-/Zeit projiziert.

Ich denke an dieser Stelle, dass wir uns zuerst über Newtons Gravitationstheorie unterhalten sollten, die ja eine nahezu perfekte Näherung in hinreichend schwachen Gravitationsfeldern unseres Sonnensystems ist, bevor wir uns der schwer zu verstehenden ART zuwenden. Ganz nach dem Motto: Eins nach dem anderen. Zuerst das Leichte, dann das Schwere!

2. Sind die von dir beschriebenen Resultate der Ephemeridenrechnung (siehe Hervorhebungen) die denkbar beste Bestätigung für meine Behauptung und meine im Kapitel 14 dargestellten Resultate, nämlich dass die Gravitationsfelder räumlich begrenzt sind und sich nicht gegenseitig überschneiden.


Kann sein, dass ich dich jetzt missverstehe, aber die Gravitationsfelder überscheiden sich sehr wohl, d.h. ihre vektoriellen Grössen addieren sich unter dem Einfluss sämtlicher berücksichtigter Himmelskörper auf. Gerade deshalb sind die Ephemeriden ja so genau, weil je nach Rechenkapazität auch allergeringste Einflüsse wie die des kleinen Merkurs auf die Erde Eingang in die Rechnung finden.

Schon Keppler hat sich gefragt, warum sie Ellipsen sind obwohl Kreise da doch viel harmonischer waeren!??


Das ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit dafür, dass für Ellipsenbahnen nahezu sämtliche Ausgangsbedingungen möglich sind, während diese für eine Kreisbahn genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Zudem verunmöglichen die Störgrössen der anderen Himmelskörper die perfekte Kreisbahn.

Und weil der Fakt, dass sich die Sonne mit genannter Raumgeschwindigkeit bewegt, erkläre mir bitte wie dies mit den Gleichungen nach Newton und Einstein korrekt erklärt und dargestellt werden kann, wenn man dort die Sonne als unbeweglichen Festpunkt definiert? Die TP weiss und sagt doch selbst, dass es im Universum keinen einzigen Punkt mit der Absolutgeschwindigkeit Null gibt und begreift dennoch nicht, dass sie damit in ihren Gleichungen nur eine der simultanen Geschwindigkeiten jedes Körpers berücksichtigt obwohl alle objektiv mehrere gleichzeitig haben?


Das ist eine Frage welches Koordinatensystem man sich aussucht. In meiner Ephemeridenrechnung habe ich die Sonne zu Beginn ins Koordinatenzentrum gestellt. Nach über 8 Jahren ist sie ein wenig aus dem Zentrum herausgekrochen, da ja auch die Planeten – insbesondere der Jupiter – an ihr ziehen. Dass die Sonne ihr Planetensystem hinterherzieht und in 280 Millionen Jahren das Galaxienzentrum am äusseren Rand ihres Spiralarms unkreist, ist zwar eine Tatsache, jedoch für die kurzfristige Ephemeridenrechnung irrelevant. Da spielen die Präzession und Nutation mit der einhergehenden Verschiebung des Frühlingspunktes der Erde für die Darstellung in äquatorialen Koordinaten eine wesentlich grössere Rolle.

Sehr gut, dann können wir uns ja über die Resultate unterhalten. Ich stelle fest: Die Sonnenmasse ist in meiner Rechnung mit 1,99e33 Gramm (der Wert aus dem Astronomieatlas) und bei dir mit 1,989e30 kg eingesetzt. Das ergibt schon mal eine Differenz mit Faktor 1000.


Gramm ist keine SI-Einheit für die Masse, sondern Kilogramm. Ich würde mir die genauen Werte für die Massen, für G, für c und für alle übrigen Konstanten über CODATA besorgen, die auch in den entsprechenden Wiki-Artikeln angegeben sind.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Do 29. Okt 2009, 23:03

Hallo icabaru

Deine Texte sind mitunter entsetzlich lang, dass ich kaum weiss wo ich ansetzen soll. Also da wäre es mir lieber, nur einen oder zwei wichtige Punkte aufs Mal hervorzuheben statt gleichzeitig über alles zu diskutieren.


Ja stimmt. Aber ich versuche eben auf alles einzugehen was angesprochen ist. Schritt fèr Schritt ist uebrigens ganz in meinem Sinne (siehe Schluss des Beitrages).

Was soll PE bedeuten? Meinst du das Potential im Gravitationsfeld? Falls ja, kommt darin keine Probemasse m vor. Die zweite Gleichung ist die vektorielle Beschleunigung (nicht die Kraft) im Gravitationsfeld. Schau mal bei Wiki rein. Im skalaren Graviationspotential phi = -M*G/r = -M*G*(1/r2 - 1/r1) (oder vektoriell mit einem Pfeil über dem r) gibt es keine Probemasse m. Die brauche ich erst, wenn die Zu-/Abnahme der potentiellen Energie im Gravitationspotential eines Probekörpers berechnet werden soll mit:

d_E_pot = -m*M*G*(1/r2 – 1/r1)


PE soll Potentielle Energie bedeuten und die Gleichung habe ich ja von Wiki bzw. Uni Muenchen

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web ... nergie.htm

Die dort dargestellte Kurve entspricht exakt meiner Argumentation und wird noch genauer zu interpretieren sein. Zum skalaren Gravitationspotential (phi) keine andere Meinung, nur das ich bis jetzt dabei bleibe, dass es eine Grenze hat. Beides kommt noch wie ich hoffe. Okey, man kann nicht alles auf einmal diskutieren.

Das Potential phi ist ja das Integral der Feldfunktion Newtons über die Feldbeschleunigung
g = M*G/r^2 (als skalar). Um ein analytisches Integral auszuwerten, müssen selbstverständlich die Differenzen gebildet werden. Wenn r2 im Klammerausdruck von phi ein quasi-unendlicher Abstand zum Gravitationszentrum ist, so konvergiert der Term 1/r2 -> 0 und kann weggelassen werden. Es bleibt nur noch der Term 1/r1 in der Klammer, der natürlich mit dem Term vor der Klammer multipliziert werden muss. Kann sein dass ich das in einem vergangenen Beitrag missverständlich ausdrückte, weil ich die Summanden im Klammerterm vertauscht habe um auf die Multiplikation mit -1 vor der Gleichung zu verzichten (entgegen der Notation in der Fachliteratur).


Wieso nicht? Newtons Gravitationstheorie ist doch proportional zur Masse, wie man an
F = m*M*G/r^2 unschwer erkennt.


So ist das eben nicht gemeint, denn hier ist es die Wechselwirkung zwischen zwei Massen M und m! Wenn die Gravitation als solche eine inhaerente Eigenschaft der Masse sein soll, so muss sich auch proportional zur Masse selbst verhalten. Setzt man z.B. die Gravitationskraft der Erde mit 9,80665m/s^2 mit 1 so muesste z.B. der Jupiter mit der 317,86fachen Erdmasse auch die 317,86fache Schwerebeschleunigung haben. Analog dazu die Sonne mit der mehr als 1000fachen Masse aller Planeten auch die 1000fache Schwerebeschleunigung. Exakt dies ist jedoch nicht der Fall und daher kann die Aussage nach Newton nur die die reale Wechelwirkung zwischen M und m gelten aber nicht als Nachweis, dass die Gravitationswirkung eine Eigenschaft der Masse selbst ist. Selbstverstaendlich muss die Masse erst einmal existent sein sein. Aber ihre blose Existenz erzeugt noch kein Gravitationsfeld! Das resultiert aus ihre Existenz und ihrer Bewegung!

Über die entsprechende Metrik können gerade Vektoren auf einen beliebigen Punkt im Gravitationsfeld projiziert werden. Dabei ändern sie natürlich aufgrund der unterschiedlichen Krümmung der Raum-/Zeit entlang einer Strecke im Gravitationspotential ihre Länge und Richtung, was nach der ART als Krümmung der Raum-/Zeit interpretiert wird.


Einverstanden! Nichts anderes tue ich auch nur mit dem Unterschied, dass ich Laengeneinheit und Kruemmung mit konkreten numerischen Werten darstelle. Deren rechnerische Herleitung basiert auf den gesicherten Messwerten der Astronomie und hat mit Fantasien gleich welcher Art absolut nichts zu tun. Selbstverstaendlich kann die TP gleiches auch tun! Aber wo bleiben denn da nun die konkreten Werte fuer z.B. das Gravitationsfeld der Erde, die ebenso aus ihren realen und bestens bekannten Bewegungsgroessen hergeleitet werden koennen?? Wir wollen keine Vektoren auf beliebige Punkte im Gravitationsfeld projizieren, dass kann man freilich an jeden beliebigen Punkt in jeden beliebigen Gravitationsfeld! Nein, es geht darum die numerisch exakte Kruemmung pro numerisch exakter Laengeneinheit mit numerisch genau definierten Kruemmungsgrad in Grad pro Laengeneinheit in einem konkrte und genau definierten Gravitationsfeld darzustellen. Es geht nicht darum was man projizieren kann oder koennte sondern darum, genau berechnete und eindeutig begruendete Vektoren (Skalare) exakt so darzustellen wie sie mathematisch begruendbar sind.

2. Die TP postuliert die gekrümmte Raumzeit?? Wie also kann man annehmen, dass die Zeit als solche gekrümmt sein kann und woher bitte weiss die Zeit selbst, wann sie sich je nach numerisch unterschiedlich grosser Schwerkraft der Planeten entsprechend unterschiedlich krümmen soll??


Woher die Zeit etwas wissen soll ist eine Kinderfrage. Bereits in der SRT der flachen Raum-/Zeit bilden der Raum und die Zeit ein zusammenhängendes Kontinuum, welches eine isolierte Betrachtung der einen Komponente ohne die andere nicht zulässt. In der ART werden die lokal immer flachen Raumzeiten eines infinitesimal kleinen Raum-/Zeitgebiets über die entsprechende Metrik (z.B. Schwarzschild-Metrik für ungeladene und nicht-rotierende Schwarze Löcher) als zusammenhängendes Kontinuum einer an jeder Stelle anders gekrümmten Raum-/Zeit projiziert.


Eben das halte ich keineswegs fuer eine Kinderfrage! Denn wenn man Raum und Zeit als zusammenhaengendes Kontinuum betrachtet, so kann die Zeit als solche keine Richtung haben!! Die TP jedoch hat gleich 4 Zeitpfeile definiert wie du weisst. Also was bitte nun konkret? Ich bin ganz einverstanden wenn man Raum und Zeit als zusammenhaengendes Kontinuum betrachtet. Nur was bedeuten dann die 4 Zeitpfeile??? Wenn die Zeitpfeile alle in eine Richtung zeigen und eine zusammenhaengende Einheit mit dem Raum bilden, dann hat also auch das Raum/Zeit Kontinuum eine Richtung??? Meinst du nicht das hier etwas nicht passt??

Ich denke an dieser Stelle, dass wir uns zuerst über Newtons Gravitationstheorie unterhalten sollten, die ja eine nahezu perfekte Näherung in hinreichend schwachen Gravitationsfeldern unseres Sonnensystems ist, bevor wir uns der schwer zu verstehenden ART zuwenden. Ganz nach dem Motto: Eins nach dem anderen. Zuerst das Leichte, dann das Schwere!


Sehr einverstanden!!!

Kann sein, dass ich dich jetzt missverstehe, aber die Gravitationsfelder überscheiden sich sehr wohl, d.h. ihre vektoriellen Grössen addieren sich unter dem Einfluss sämtlicher berücksichtigter Himmelskörper auf. Gerade deshalb sind die Ephemeriden ja so genau, weil je nach Rechenkapazität auch allergeringste Einflüsse wie die des kleinen Merkurs auf die Erde Eingang in die Rechnung finden.


Das wird interessant, kommt aber spaeter noch, denn wenn das so ist beeinflussen sich die Kraftfelder aller Planeten gegenseitig! Dann sollte man mit dieser Rechnung nicht nur die Einfluesse des kleinen Merkur auf die Erde, sondern die Enfluesse aller Planeten auf die Erde und die der Erde auf alle anderen Planeten nachweisen. Da bin ich aber mehr als gespannt auf die Resultate!

Schon Keppler hat sich gefragt, warum sie Ellipsen sind obwohl Kreise da doch viel harmonischer waeren!??


Das ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit dafür, dass für Ellipsenbahnen nahezu sämtliche Ausgangsbedingungen möglich sind, während diese für eine Kreisbahn genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Zudem verunmöglichen die Störgrössen der anderen Himmelskörper die perfekte Kreisbahn.


Eben exakt das ist eine der Kernfragen, denn hier gibt es einen ganz anderen Ansatz der zudem genaue und der Realitaet entsprechende Resultate liefert. Bitte letzten Beitrag zu Ende lesen.

Und weil der Fakt, dass sich die Sonne mit genannter Raumgeschwindigkeit bewegt, erkläre mir bitte wie dies mit den Gleichungen nach Newton und Einstein korrekt erklärt und dargestellt werden kann, wenn man dort die Sonne als unbeweglichen Festpunkt definiert? Die TP weiss und sagt doch selbst, dass es im Universum keinen einzigen Punkt mit der Absolutgeschwindigkeit Null gibt und begreift dennoch nicht, dass sie damit in ihren Gleichungen nur eine der simultanen Geschwindigkeiten jedes Körpers berücksichtigt obwohl alle objektiv mehrere gleichzeitig haben?


Das ist eine Frage welches Koordinatensystem man sich aussucht. In meiner Ephemeridenrechnung habe ich die Sonne zu Beginn ins Koordinatenzentrum gestellt. Nach über 8 Jahren ist sie ein wenig aus dem Zentrum herausgekrochen, da ja auch die Planeten – insbesondere der Jupiter – an ihr ziehen.


Das ist akzeptabel wenn man sich das Koordinatensystem so aussucht wie du oder die TP. Nach dem Prinzip der allgemeinen Kovarianz sind alle Bezugssysteme gleichwertig und ich habe mir nun ein anderes ausgesucht. Was ist daran bitte falsch? Und mit dem anderen (meinem) Bezugssystem komme ich ohne Gravitationskonstante und ohne numerische Groessen der Massen aber eben auf Grundlage der real gemessenen Geschwindigkeiten zu genaueren Werten als nach Newton. Im weiterem ist festzustellen das ich genau entgegengesetzt argumentiere. Denn ich meine nicht, dass die Planeten die Sonne mitziehen sondern die Sonne die Planeten. Wenn es so waere wie du schreibst, ergibt sich ein Kraftfluss von den Planeten zur Sonne. Folglich muessten alle Winkelgeschwindigkeiten der Planeten um die Sonne mindestens ebenso gross sein wie ihre eigene Winkelgeschwindigkeit. Sie sind aber ausnahmslos alle weit kleiner!! Ein Kraftfluss ist in dieser Richtung absolut ausgeschlossen! Zudem bleibt die Frage wodurch und womit die Planeten dann angeschoben werden??? Auch hier wird es noch recht interessant.

Dass die Sonne ihr Planetensystem hinterherzieht und in 280 Millionen Jahren das Galaxienzentrum am äusseren Rand ihres Spiralarms unkreist, ist zwar eine Tatsache, jedoch für die kurzfristige Ephemeridenrechnung irrelevant.


Moment mal! Eben war das noch umgekehrt, da haben die Planeten an der Sonne gezogen??? Wie das nun? Und Relevanz oder Irrelevanz sind ein Frage der Definitionen bzw. der Praezission.

Da spielen die Präzession und Nutation mit der einhergehenden Verschiebung des Frühlingspunktes der Erde für die Darstellung in äquatorialen Koordinaten eine wesentlich grössere Rolle.


Ja auf das Galaxiszentrum bezogen schon, aber wir beziehen uns hier nicht auf das Galaxiszentrum sondern eben auf die Schwerpunktachse der Sonne.

Gramm ist keine SI-Einheit für die Masse, sondern Kilogramm. Ich würde mir die genauen Werte für die Massen, für G, für c und für alle übrigen Konstanten über Co-Data besorgen, die auch in den entsprechenden Wiki-Artikeln angegeben sind.
[/quote]

Akzeptiert. Ist aber nebsaechlich und aendert nichts an der inhaltlichen Aussage.

Gruesse Icabaru
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 29. Okt 2009, 23:24

Hallo icabaru,

Aber ihre blose Existenz erzeugt noch kein Gravitationsfeld! Das resultiert aus ihre Existenz und ihrer Bewegung!


gibt es dazu auch eine Formel?

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon Trigemina » Fr 30. Okt 2009, 00:05

icabaru hat geschrieben:PE soll Potentielle Energie bedeuten und die Gleichung habe ich ja von Wiki bzw. Uni Muenchen
PE = - G (M m / r)


OK. Dies führt dann indem man die Differenzen des Integrals bildet (das Integral auswertet) zur Änderung der potentiellen Energie:

d_E_pot = -m*M*G*(1/r2 – 1/r1)

Das Gravitationspotential phi ist ja das unbestimmte Integral des Gravitationsfeldes, zu dessen Auswertung die Funktion mit der oberen Begrenzung von der unteren Begrenzung subtrahiert werden muss. Multipliziert mit der Probemasse m ergibt sich dann die Änderung der potentiellen Energie.

Setzt man z.B. die Gravitationskraft der Erde mit 9,80665m/s^2 mit 1 so muesste z.B. der Jupiter mit der 317,86fachen Erdmasse auch die 317,86fache Schwerebeschleunigung haben.


Die Feldstärke im Gravitationsfeld ist nicht nur proportional zur Masse, sondern auch Abhängig vom reziproken quadratischen Abstand 1/r^2.

es geht darum die numerisch exakte Kruemmung pro numerisch exakter Laengeneinheit mit numerisch genau definierten Kruemmungsgrad in Grad pro Laengeneinheit in einem konkrte und genau definierten Gravitationsfeld darzustellen.


In Newtons Gravitationstheorie gibt es keine Krümmungen der Raum-/Zeit. Analog der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen im Fernfeld nimmt die Feldstärke mit 1/r^2 ab.

Wenn die Zeitpfeile alle in eine Richtung zeigen und eine zusammenhaengende Einheit mit dem Raum bilden, dann hat also auch das Raum/Zeit Kontinuum eine Richtung??? Meinst du nicht das hier etwas nicht passt??


Es spielt in der ART schon eine Rolle, ob sich ein Lichtstrahl parallel oder quer zu den Feldlinien bewegt. Die Zeit ist ein Skalar und hat keine Richtung.

Moment mal! Eben war das noch umgekehrt, da haben die Planeten an der Sonne gezogen??? Wie das nun? Und Relevanz oder Irrelevanz sind ein Frage der Definitionen bzw. der Praezission.


Beides ist richtig. Jeder Himmelskörper ruckelt an jedem herum, abhängig von der Masse, des Geschwindigkeitsvektors, der aktuellen Entfernung und Richtung, und zwar gegenseitig. Über eine Matrix lässt sich ein Differenzenkalkül einrichten. Bei 11 Himmelskörpern (Sonne, Planeten inkl. Pluto und Erdmond) ergeben sich 2*11!/((11-2)!*2!) = 110 gravitative Abgleiche pro Zeitintervall.

icabaru hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Da spielen die Präzession und Nutation mit der einhergehenden Verschiebung des Frühlingspunktes der Erde für die Darstellung in äquatorialen Koordinaten eine wesentlich grössere Rolle.

Ja auf das Galaxiszentrum bezogen schon, aber wir beziehen uns hier nicht auf das Galaxiszentrum sondern eben auf die Schwerpunktachse der Sonne.


Das hat was mit dem oszillierenden Neigungswinkel der Erdachse zu tun und dem Platonischen Jahr, wonach innerhalb von knapp 26'000 Jahren die Verlängerung der Erdachse den Tierkreis (Zodiakkreis) vollständig umläuft.

icabaru hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Gramm ist keine SI-Einheit für die Masse, sondern Kilogramm...

Akzeptiert. Ist aber nebsaechlich und aendert nichts an der inhaltlichen Aussage.


Aber an der Rechnung ändert es bestimmt etwas!

Gruss
Trigemina
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 30. Okt 2009, 13:03

Hallo Sebastian,

Aber ihre blose Existenz erzeugt noch kein Gravitationsfeld! Das resultiert aus ihre Existenz und ihrer Bewegung!


gibt es dazu auch eine Formel?


Ganz klar ja. Dazu gibt es nicht nur eine Formel, sondern ein ganzes Gleichungssystem, aehnlich wie in der ART. Du kannst sie problemlos hier nachlesen:

http://icabaru.npage.eu/das_alternative ... 55667.html

Nur sind diese Gleichungen mathematisch wesentlich einfacher als die der ART, aber begrifflich ohne die Grundlagen der vorhergehenden Kapitel kaum nachvollziehbar.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Fr 30. Okt 2009, 14:32

icabaru hat geschrieben:Aber ihre blose Existenz erzeugt noch kein Gravitationsfeld! Das resultiert aus ihre Existenz und ihrer Bewegung!

Also wäre ein Objekt dass sich nicht bewegt, ohne Gravitation ?
Ich denke nach wie vor dass Gravitation, Masse und deren Energie eine Einheit bilden.

Gravitation ist energetische Masse mal deren Dichte zum Qadrat.
Also als Formel:
G =em x d²

Je dichter also ein Objekt, desto höher der Gravitationseffekt.
Darum zieht ein schwarzer Stern auch umliegende "Masse! und deren grvitatives Feld an.
Immense Dichte = kalte Materie = schwarzer Stern. (kalte Materie = so stark verdichtet dass keine energetische Reaktion mehr erfolgen kann. Die Elektronen die jeden Atomkern umkreisen stehen still.
Besser, sie sind bewegungsunmöglich auf den Kern gepresst.

Da nun von diesem schwarzen Stern keine Energie aufgenommen werden kann, wird die zugeführte Energie (des durch die immense Gravitation angezogenen Materials)in Rotationsenergie gewandelt.


Gruß mal so....
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 30. Okt 2009, 17:01

Hallo icabaru,

werde mir das mal durchlesen. Bei der Menge an Text dauert das natürlich ein bisschen. Muss aber schon mal sagen, dass Du ein sehr angehmer Forenteilnehmer bist, der sich auch noch sehr große Mühe gibt. Auch wenn ich jetzt eine andere Auffassung von der Gravitation habe, muss das dann nicht heißen, dass ich Dich jetzt deswegen menschlich ablehne. Ist auch irgendwie absurd. :roll:

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 30. Okt 2009, 21:26

Hallo Mordred,

Also wäre ein Objekt dass sich nicht bewegt, ohne Gravitation ?


Richtig, so ist das!

Ich denke nach wie vor dass Gravitation, Masse und deren Energie eine Einheit bilden.


Eben deshalb richtig! Masse und deren Energie bilden eine Einheit. Masse ist die Materie und die bewegt sich sonst hat sie ja keine Kinetische Energie. Energie als solche definiert sich ja erst aus Masse multipliziert mit den Quadrat der Geschwindigkeit! Wenn also die Geschwindigkeit Null ist wo ist dann die Energie?? Und wo gibt es einen Koerper der sich absolut nicht bewegt??

"Nichts kann sich schneller bewegen als Licht!" Einstein.
"Nichts kann sich aber auch gar nicht bewegen!" Icabaru
Und die Differenz dazwischen ist das energetische Potential!

Gravitation ist energetische Masse mal deren Dichte zum Qadrat.
Also als Formel:
G =em x d²

Nicht einverstanden weil falsch! Die Masse selbst beinhaltet die Dichte schon und mit was koennte man d^2 begruenden?

Je dichter also ein Objekt, desto höher der Gravitationseffekt.


Warum bzw. wodurch wird er so dicht? Das ist ein Energieumwandlungsprozess. Welche Energieform wird hier also wie umgewandelt. Gibt der Stern mit diesen Prozess Energie an seine Umgebung ab oder entzieht er ihr welche und wie koennte der entsprechende Prozess dargestellt werden? Das ganze sagt auch noch nichts darueber aus wie gross die numerische Staerke der Gravitation an dem betreffenden Stern ist.

Darum zieht ein schwarzer Stern auch umliegende "Masse! und deren grvitatives Feld an.


Na klar, aber mit welcher Kraft bzw. welcher Beschleunigung?? Die anziehende Wirkung wird nicht bezweifelt. Die Frage ist wie man die numerisch exakt darstellen und korrekt begruenden kann. Deine Aussage selbst hat weder eine konkrete Groesse noch eine Einheit.

Immense Dichte = kalte Materie = schwarzer Stern. (kalte Materie = so stark verdichtet dass keine energetische Reaktion mehr erfolgen kann.


Die Verdichtung selbst ist eine energetische Reaktion bzw. energetischer Prozess. Die dazu erforderliche Energie loest sich niemals in Nichts auf, sondern wandelt sich in eine andere Energieform um. Irgendeine Reaktion gibt es da immer, wie die allerdings aussieht da gibt es diverse Moeglichkeiten, die von den jeweils konkreten Bedingungen abhaengig sind.

Die Elektronen die jeden Atomkern umkreisen stehen still.
Besser, sie sind bewegungsunmöglich auf den Kern gepresst.


Dazu moechte ich mich nicht genau festlegen. Das ist Teilchenphysik bzw. QM und hier bin ich noch nicht fit genug.

Da nun von diesem schwarzen Stern keine Energie aufgenommen werden kann, wird die zugeführte Energie (des durch die immense Gravitation angezogenen Materials)in Rotationsenergie gewandelt.


Also nimmt der Stern doch Energie aus seiner Umgebung auf? Deine Aussage ist ein Widerspruch in sich selbst! Und wenn er die externe Energie, in welcher Form auch immer, aufnimmt wird seine Rotationsenergie (Zentrifugalbeschleunigung!)irgendwann groesser als die Kernbindungskraefte und der Stern explodiert. Dabei ist die Explosion selbst wieder ein Energieumwandlungsprozess! Das Ganze ohne jede Bewegung ist Null, denn ohne Bewegung koennte der "Schwarze Stern" selbst ja gar nicht existieren! Er ist ja erst aus dem Verdichtungsprozess kosmischer Materie entstanden.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 30. Okt 2009, 21:45

Hallo Trigemina,
ich sehe wir kommen voran.

Das Gravitationspotential phi ist ja das unbestimmte Integral des Gravitationsfeldes, zu dessen Auswertung die Funktion mit der oberen Begrenzung von der unteren Begrenzung subtrahiert werden muss. Multipliziert mit der Probemasse m ergibt sich dann die Änderung der potentiellen Energie.


Einverstanden, keine andere Meinung. Nur gestattet diese Kurve noch eine andere Interpretation ohne die deine in Frage zu stellen. Diese Kurve beginnt in 90º auf der Oberflaeche des Koerpers z.B. der Erde und verlaeuft im Abstand r parallel zum Kreisumfang mit Radius r. Eine exakt horizontale Gerade kann diese Kurve nie sein! An diesen Punkt definiert sie die maximale potentielle Energie und die Grenze des Gravitationsfeldes. Der Radius r des Gravitationsfeldes ist damit limitiert und darueber hinaus hat der Probekoerper eben keine potentielle Energie mehr (auf die Erde bezogen). Auf die Sonne bezogen aber sehr wohl, weil ihr Gravitationsfeld raeumlich weit groesser ist.

Setzt man z.B. die Gravitationskraft der Erde mit 9,80665m/s^2 mit 1 so muesste z.B. der Jupiter mit der 317,86fachen Erdmasse auch die 317,86fache Schwerebeschleunigung haben.


In Newtons Gravitationstheorie gibt es keine Krümmungen der Raum-/Zeit. Analog der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen im Fernfeld nimmt die Feldstärke mit 1/r^2 ab.


Eben, aber das war und ist nicht der Punkt! Ich meine schon, dass du verstehst was ich schreibe, aber ich vermute du willst ausweichend antworten. Deshalb nochmals und ganz genau: Die Normfallbeschleunigung der Erde betraegt 9,80665m/s^2 und wir setzen hierzu ihre numerische Masse mit 1, wie das die Astronomie vergleichsweise auch tut. Der Jupiter dagegen hat laut Astronomieatlas 23,12m/s^2 (lt. Wiki 24,79m/s^2) Fallbeschleunigung und damit eben nur das rund 2,5fache des Erdwertes. Seine Masse betraegt jedoch das 317,86fache der Erdmasse. Wenn also die Gravitation nach Newton und TP eine inhaerente Eigenschaft der Masse sein soll, muss sie sich auch proportional zur Masse verhalten! In der Realitaet ist dem jedoch nicht so. Folglich kann sie nicht nur eine Eigenschaft der Masse sein! Da spielen noch andere Faktoren eine wesentliche Rolle, es sei denn man kann obengenannte Diskrepanz nach Newton erklaeren. Darum um diese Diskrepanz geht es in diesen Punkt, aber nicht um das 1/r^2 Kraftgesetz!

In Newtons Gravitationstheorie gibt es keine Krümmungen der Raum-/Zeit. Analog der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen im Fernfeld nimmt die Feldstärke mit 1/r^2 ab.


Exakt! Auch dazu keine andere Meinung! Aber die ART ist die modernisierte bzw. weiterentwickelte Gravitationstheorie und basiert auf bzw. beinhaltet das Newton`sche Gravitationsgesetz! Und in der ART hat man eine gekruemmte Raum-/Zeit! Also haben wir zwei Theorien, wobei die Newton´sche ein Spezialfall der ART ist. Leider haben wir aber nur eine Gravitation und einen Raum und eine Natur und nicht jeweils eine fuer jede Theorie! Deshalb nochmals meine, so hoffe ich, unmissverstaendliche Frage:
Wenn wir nur eine Raum-/Zeit haben, dann ist die entweder gekruemmt wie nach Einstein oder nicht gekruemmt wie nach Newton! Hat sie entweder eine raeumlich begrenzte Wirkung wie nach Einstein oder eine unendlich weite wie nach Newton. Ist die Gravitation als solche abhaengig von der Relativgeschwindigkeit wie nach Einstein oder allein abhaengig von der Masse wie nach Newton. Fuer ein und dieselbe Gravitation und ein und denselben Raum zwei sich derart fundamental widersprechende Theorien als gueltig zu erklaeren ist nicht nur unlogisch, sondern (bei allem Respekt!) eine echt kabaretistische Lachnummer! Also bitte ganz konkret: Welche von beiden postuliert die richtigen Grundaussagen? Wir diskutieren hier nicht anhand irgendwelcher Gedankenexperimente, sondern mit Fakten und konkreten Zahlen. Mit allgemeinen Floskeln wie sie die TP sonst immer gebraucht kann man gar nichts beweisen oder widerlegen. Das ist nutzloses bla,bla. Hier soll es konkret zur Sache gehen!!

Es spielt in der ART schon eine Rolle, ob sich ein Lichtstrahl parallel oder quer zu den Feldlinien bewegt. Die Zeit ist ein Skalar und hat keine Richtung.


Sehr gut, das unterschreibe ich mit Vergnuegen! Ich stelle erfreut fest dass:
1. Du die erste bist, welche mir nach Jahren der Diskussion einraeumt, dass man ein Graviationsfeld mit Feldlinien darstellen kann. Das ist schon einmal ein Fortschritt. Jetzt muessen wir uns nur noch ueber das Verfahren dazu und seine mathematischen Grundlagen verstaendigen. Na bitte es wird doch.
2. Sehr schoen, dass du auch mit mir einer Meinung bist, dass die Zeit ein Skalar ist und keine Richtung hat! Das ist eine meiner allerwichtigsten Argumentationsgrundlagen und mit der imaginaeren Zeit als einheitlicher Zeitmassstab fuer simultane Mehrfachgeschwindigkeiten unverzichtbar! Jetzt muessen wir nur noch abklaeren, was der Unsinn der 4 Zeitpfeile der TP bedeuten soll! Es handelt sich dabei um den Strahlungszeitpfeil, den Thermodynamischen Zeitpfeil, den Quantenmechanischen Zeitpfeil und den Zeitpfeil der Gravitation die alle 4 in die gleiche Richtung weisen und damit die Richtung der Zeit definieren. Demzufolge, nach Meinung der TP(!), ist die Zeit eben kein Skalar und hat eine Richtung. Darf ich mir die Frage erlauben ob man uns seitens der TP hier etwa veralbern will??

Beides ist richtig. Jeder Himmelskörper ruckelt an jedem herum, abhängig von der Masse, des Geschwindigkeitsvektors, der aktuellen Entfernung und Richtung, und zwar gegenseitig. Über eine Matrix lässt sich ein Differenzenkalkül einrichten. Bei 11 Himmelskörpern (Sonne, Planeten inkl. Pluto und Erdmond) ergeben sich 2*11!/((11-2)!*2!) = 110 gravitative Abgleiche pro Zeitintervall.


OK. Auf Basis der Newton`schen Theorie unbestreitbar. Die Diskussion geht aber gerade darum ob Newton recht hat und da gibt es noch ein paar sehr handfeste Argumente dies zu bezweifeln. Zudem duerfte deine Matrix kaum ausreichen eine vernuenftiges Differenzkalkuel einzurichten. Darin sind nach deinen Aussagen ja nur die 11 wichtigsten Koerper des Sonnensystems enthalten. Deren Einflussgroessen sind von den oben unterstrichenen Aspekten abhaengig und damit muesstest du schon 110 Abgleiche mit 4 multiplizieren. Dazu kommt die Frage wie lang ein Zeitintervall ist? Eine Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Jahr oder 1 Umlauf der/des Planeten?? Auf wieviele Abgleiche kommst du da in Summe z.B. pro Umlauf der Erde? Ausserdem setzen deine Abgleiche voraus, dass die Einfluesse aller auf alle permanent und damit von der jeweiligen Planetenkonstellation abhaengig sind. Und diese Millionen und Millarden Moeglichkeiten sind in deiner Ephemeridenrechnung alle beruecksichtigt?? Die Rechnung will ich gern mal sehen! Weiterhin muesstest du auch erklaeren koennen wie z.B. der Jupiter die Erde beeinflussen kann wenn er von der Erde aus hinter der Sonne steht. Wirkt sein Einfluss dann durch die Sonne hindurch auf die Erde?? Denn laut Newton besteht die Wechselwirkung in gerader Linie zwischen den Schwerpunkten der beteiligten Massen und in diesen Falle geht diese Linie durch die Sonne! Also wie soll das moeglich sein? Ich bin gespannt ob du nun die Quadrupolformel hier in Spiel bringst.

Das hat was mit dem oszillierenden Neigungswinkel der Erdachse zu tun und dem Platonischen Jahr, wonach innerhalb von knapp 26'000 Jahren die Verlängerung der Erdachse den Tierkreis (Zodiakkreis) vollständig umläuft.


Auch klar und voellig unbestritten. Aber das ist nicht Gegenstand der Diskussion. Thema ist, wie man das Gravitationsfeld eines Planeten bzw. seine Eigenschaften beschreiben kann. Die von dir genannte Bewegung ist eine die aus den Wechselwirkungen der Gravitationsfelder selbst resultiert. Es ist eben eine Bewegung, aber nicht die Beschreibung des Wesens bzw. der Ursache der Gravitation.

Ich wuerde daher vorschlagen, dass wir zuerst die fundamentalen Grundaussagen des Newtonschen Gravitationsgesetzes untersuchen und erst einmal feststellen ob sie ueberhaupt logisch schluessig sind. Wenn du damit einverstanden bist, kann im naechsten Beitrag damit losgehen.

Aber an der Rechnung ändert es bestimmt etwas!


Na klar, mit kg um 3 zehner Potenzen.

Gruesse Icabaru
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