Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Chef (Harald) füttert Troll (Chief)

Beitragvon Yukterez » Sa 7. Jun 2014, 13:51

Wenn man die Zeit zurück statt nach vorne laufen lässt vielleicht scheinbar, aber eigentlich nicht einmal dann.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Sa 7. Jun 2014, 14:01

Es wäre vor allem die Frage, wo man dann die Vorzeichen umkehren sollte, damit man mit der Realität in Einklang stehende Ergebnisse erhält.

Anziehung:

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x1'[t] == vx1[t], y1'[t] == vy1[t], z1'[t] == vz1[t],
x2'[t] == vx2[t], y2'[t] == vy2[t], z2'[t] == vz2[t],
x3'[t] == vx3[t], y3'[t] == vy3[t], z3'[t] == vz3[t],
x4'[t] == vx4[t], y4'[t] == vy4[t], z4'[t] == vz4[t],

vx1'[t] == (G  m2 (x2[t] - x1[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x1[t])^2 + (y2[t] - y1[t])^2 + (z2[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G  m3 (x3[t] - x1[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x1[t])^2 + (y3[t] - y1[t])^2 + (z3[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G  m4 (x4[t] - x1[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x1[t])^2 + (y4[t] - y1[t])^2 + (z4[t] - z1[t])^2)^3],

vy1'[t] == (G  m2 (y2[t] - y1[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x1[t])^2 + (y2[t] - y1[t])^2 + (z2[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G m3 (y3[t] - y1[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x1[t])^2 + (y3[t] - y1[t])^2 + (z3[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G  m4 (y4[t] - y1[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x1[t])^2 + (y4[t] - y1[t])^2 + (z4[t] - z1[t])^2)^3],

vz1'[t] == (G m2 (z2[t] - z1[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x1[t])^2 + (y2[t] - y1[t])^2 + (z2[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G m3 (z3[t] - z1[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x1[t])^2 + (y3[t] - y1[t])^2 + (z3[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G  m4 (z4[t] - z1[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x1[t])^2 + (y4[t] - y1[t])^2 + (z4[t] - z1[t])^2)^3],

vx2'[t] == (G m1  (x1[t] - x2[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x2[t])^2 + (y1[t] - y2[t])^2 + (z1[t] -
      z2[t])^2)^3] + (G  m3 (x3[t] - x2[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x2[t])^2 + (y3[t] - y2[t])^2 + (z3[t] -
      z2[t])^2)^3] + (G  m4 (x4[t] - x2[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x2[t])^2 + (y4[t] - y2[t])^2 + (z4[t] - z2[t])^2)^3],

vy2'[t] == (G m1  (y1[t] - y2[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x2[t])^2 + (y1[t] - y2[t])^2 + (z1[t] -
      z2[t])^2)^3] + (G  m3 (y3[t] - y2[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x2[t])^2 + (y3[t] - y2[t])^2 + (z3[t] -
      z2[t])^2)^3] + (G  m4 (y4[t] - y2[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x2[t])^2 + (y4[t] - y2[t])^2 + (z4[t] - z2[t])^2)^3],

vz2'[t] == (G m1  (z1[t] - z2[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x1[t])^2 + (y2[t] - y1[t])^2 + (z2[t] -
      z1[t])^2)^3] + (G m3 (z3[t] - z2[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x2[t])^2 + (y3[t] - y2[t])^2 + (z3[t] -
      z2[t])^2)^3] + (G  m4 (z4[t] - z2[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x2[t])^2 + (y4[t] - y2[t])^2 + (z4[t] - z2[t])^2)^3],

vx3'[t] == (G m1  (x1[t] - x3[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x3[t])^2 + (y1[t] - y3[t])^2 + (z1[t] -
      z3[t])^2)^3] + (G m2  (x2[t] - x3[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x3[t])^2 + (y2[t] - y3[t])^2 + (z2[t] -
      z3[t])^2)^3] + (G  m4 (x4[t] - x3[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x3[t])^2 + (y4[t] - y3[t])^2 + (z4[t] - z3[t])^2)^3],

vy3'[t] == (G m1  (y1[t] - y3[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x3[t])^2 + (y1[t] - y3[t])^2 + (z1[t] -
      z3[t])^2)^3] + (G m2  (y2[t] - y3[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x3[t])^2 + (y2[t] - y3[t])^2 + (z2[t] -
      z3[t])^2)^3] + (G  m4 (y4[t] - y3[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x3[t])^2 + (y4[t] - y3[t])^2 + (z4[t] - z3[t])^2)^3],

vz3'[t] == (G m1  (z1[t] - z3[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x3[t])^2 + (y1[t] - y3[t])^2 + (z1[t] -
      z3[t])^2)^3] + (G m2  (z2[t] - z3[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x3[t])^2 + (y2[t] - y3[t])^2 + (z2[t] -
      z3[t])^2)^3] + (G  m4 (z4[t] - z3[t]))/
  Sqrt[((x4[t] - x3[t])^2 + (y4[t] - y3[t])^2 + (z4[t] - z3[t])^2)^3],

vx4'[t] == (G m1  (x1[t] - x4[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x4[t])^2 + (y1[t] - y4[t])^2 + (z1[t] -
      z4[t])^2)^3] + (G m2  (x2[t] - x4[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x4[t])^2 + (y2[t] - y4[t])^2 + (z2[t] -
      z4[t])^2)^3] + (G  m3 (x3[t] - x4[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x4[t])^2 + (y3[t] - y4[t])^2 + (z3[t] - z4[t])^2)^3],

vy4'[t] == (G m1  (y1[t] - y4[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x4[t])^2 + (y1[t] - y4[t])^2 + (z1[t] -
      z4[t])^2)^3] + (G m2  (y2[t] - y4[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x4[t])^2 + (y2[t] - y4[t])^2 + (z2[t] -
      z4[t])^2)^3] + (G  m3 (y3[t] - y4[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x4[t])^2 + (y3[t] - y4[t])^2 + (z3[t] - z4[t])^2)^3],

vz4'[t] == (G m1  (z1[t] - z4[t]))/
  Sqrt[((x1[t] - x4[t])^2 + (y1[t] - y4[t])^2 + (z1[t] -
      z4[t])^2)^3] + (G m2  (z2[t] - z4[t]))/
  Sqrt[((x2[t] - x4[t])^2 + (y2[t] - y4[t])^2 + (z2[t] -
      z4[t])^2)^3] + (G  m3 (z3[t] - z4[t]))/
  Sqrt[((x3[t] - x4[t])^2 + (y3[t] - y4[t])^2 + (z3[t] - z4[t])^2)^3],
     
... http://yukterez.ist.org/3kp

Abstoßung:

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 9. Jun 2014, 01:33

Hi contravariant,

es findet keine Ladungstrennung statt. Atome bestehen zwar aus getrennten Ladungen, aber auf atomaren Niveau. Atome ziehen Atome an, das liegt daran, dass die Protonen von den Elektronen nicht vollständig abgeschirmt werden können, der Rest wirkt auf Elektronen fremder Atome anziehend. Kommen sich Atome nahe, bildet sich ein Gleichgewichtsabstand, da die Elektronen und Protonen der Atome sich abstoßen.

Himmelskörper, wie die Erde sind tatsächlich geladen, bzw. befinden sich in einem Spannungsfeld. Der Sonnenwind ist nichts anderes als ein elektrischer Strom und die Blitze auf der Erde zeigen den Entladungsprozess.

Grüße

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 9. Jun 2014, 01:37

Hi Spacerat,

Elementarladungen sind der EM-WW unterworfen, genauso wie ein elektrischer Strom ein Magnetfeld erzeugt, erzeugt auch eine einzelne Elementarladung ein Magnetfeld. Das Prinzip der EM-Induktion und EM-Influenz beginnt auf atomarer Ebene. Makroskopisch ist es dasselbe.

Grüße

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 9. Jun 2014, 01:55

Spacerat,

ich weiß auch nicht wer damit angefangen hat von positiver und negativer Ladung zu sprechen. Experimente zeigen eigentlich, dass Protonen sich von Elektronen unterscheiden. Zwar sind beide sog. Elementarladungen, aber sie verhalten sich unterschiedlich und nicht spiegelbildlich.

Durch EM-Induktion und EM-Influenz können auch Elektronen auf Elektronen anziehend wirken. Ein etablierter Stromkreis wird praktisch nur von Elektronen umgesetzt und kann nicht unterbrochen werden ohne eine Blitzentladung auszulösen. Die EM-WW sorgt für Stabilität, da sie sowohl anziehend als auch abstoßend wirken kann. Einfach Magnete sind ein gutes Anschauungsobjekt für diese Kraftwirkungen.

Grüße

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 9. Jun 2014, 23:50

Spacerat,

den Mars können wir kaum untersuchen, also nehmen wir doch die Erde.

Unsere Erde ist unter so starken elektrischen Stress, dass pro Tag Millionen Blitze für den Ladungsausgleich, für das dynamische Gleichgewicht sorgen. Schießt man einen Draht in den Himmel, löst man einen Blitz aus. Das elektrische Feld der Erde beträgt in Ruhe etwa 100 V/m.

Grüße

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Di 10. Jun 2014, 19:15

McDaniel-77 hat geschrieben:Atome ziehen Atome an, das liegt daran, dass die Protonen von den Elektronen nicht vollständig abgeschirmt werden können, der Rest wirkt auf Elektronen fremder Atome anziehend.

Naja. Falls die Elektronen die positive Ladung des Atomkerns nicht komplett abschirmen können, dann sollten Atom aus der Ferne betrachtet leicht positiv geladen sein. Das würde auf großen Entfernungen zu einer Abstoßung zwischen den Atomen führen.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Di 10. Jun 2014, 19:29

Harald Maurer hat geschrieben:Gravitation könnte dem Machschen Prinzip folgend mit allen Massen des Universums zusammen hängen, die einander verdrängen - eine Folge ihrer Impulsfelder, die über ihre für uns wahrnehmbaren körperlichen Grenzen hinausreichen. Was sich auf den ersten Blick als viel einfacher und logischer darstellt, erweist sich bei näherem Hinsehen als eine sehr komplexe und problembehaftete Theorie.

Andererseits liefert die Anschauung, dass Gravitation auf Abstoßung oder "Druck" beruht, verblüffende Lösungen alter astronomischer Rätsel, wie etwa die Periheldrehung des Merkur, Rotationsgeschwindigkeiten der Galaxien oder gar der überraschende Umstand, dass sich viele von ihnen "verkehrt" herum drehen.

Ein langreichweitige Anziehung zwischen Massen ist also reine Spekulation, langreichweitige Abstoßung zwischen Massen ist hingegen einfach und logisch. Na klar.

Das wirklich beeindruckende an dieser Theorie ist nicht, dass sie die Periheldrehung des Merkur erklären kann, sondern dass der Merkur sich überhaupt auf eine stabilen Bahn um die Sonne befindet. Dass sich alle Massen im Universum genau so anordnen, dass die Abstoßungskräfter dieser Massenverteilung zu eine stabilen Merkurbahn führen scheint doch eher unwahrscheinlich.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Di 10. Jun 2014, 20:18

McDaniel-77 hat geschrieben:Himmelskörper, wie die Erde sind tatsächlich geladen, bzw. befinden sich in einem Spannungsfeld. Der Sonnenwind ist nichts anderes als ein elektrischer Strom und die Blitze auf der Erde zeigen den Entladungsprozess.

Wenn es tatsächlich diese Ladugn sein sollte, die die Anziehung zwischen den Himmelskörpern verursacht, dann wirft das einige Probleme auf. Die Erde und der Mond ziehen sich gegenseitig an, deshalb müssen sie wohl entgegengesetzt geladen sein. Nun hat die Menschheit schon diverse Sondern von der Erde zum Mond geschickt. Diese Sonden wurden auf ihrer Reise nun sowohl von der Erde alsauch vom Mond angezogen. Welche Ladung haben dann die Sonden?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Di 10. Jun 2014, 20:28

contravariant hat geschrieben:Welche Ladung haben dann die Sonden?

Das habe ich mich auf viewtopic.php?f=7&t=663&p=73508&hilit=gegenteilige+ladung#p73508 auch schon gefragt:

Yukterez hat geschrieben:Nach der Theorie müsste dann ein Astronaut, der von der Erde angezogen wird, vom Mond und der Sonne abgestoßen werden.

Wohl lange auf die Antwort warten könnend,

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