Träger und BT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Fr 13. Jun 2014, 07:16

Yukterez hat geschrieben:Die Antwort auf

Senf hat geschrieben:Weltrekord steht bei 95 km/h bei einem Wind von 55 km/h, also 40 km/h mehr.
Kurt hat geschrieben:Warum nutzt man das nicht im Ringbeschleuniger, der könnte dann die Elektronen usw. mit 1,4 c rumsausen lassen!

lautet: weil man dort nach Einstein und nicht nach Chief und Kurt rechnet.


Tja, das kommt davon wenn man Geschwindigkeiten erst -ums Eck- shonglieren muss damit sie nicht zu schnell gross werden.

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Re: Träger und BT

Beitragvon Jondalar » Fr 13. Jun 2014, 11:35

Kurt hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Wenn Du das so kindisch sehen magst, von mir aus.

Mir ging es aber nicht darum recht zu haben - das hab ich ja sowieso ;) - sondern Dir zu zeigen, dass Deine Ansichten unvollständig sind.


Natürlich sind sie unvollständig (wessen sind schon vollständig?), jedoch meine ich dass sie soweit entwickelt sind dass sie unterscheiden können ob völlig unterschiedliche Umstände sich zu einer "weil dort das so ist darum..." Aussage herangezogen werden können.

Kurt


Selbstverständlich kommt es immer auf die Umstände an Kurt, das bezweifelt ja niemand.

Aber Deine Aussage "Es kann sich nichts schneller bewegen als das, was es anschiebt" kommt in ungefähr dem gleich, als wenn ich in der Sahara sitze und behaupte, "Wasser kann niemals gefrieren und zu Eis werden". Gerade DU wärst der erste der dann schreit, dass an den Polen ständig Eis ist, das Wasser also sehr wohl gefrieren kann.

Ich würde dann schreiben: Ja, damit Du auch mal recht bekommst, an den Polen kann das Wasser gefrieren, aber bei mir in der Sahara trotzdem immer noch nicht.

Kurt, mal ehrlich, das ist doch wirklich keine Art. Du hast behauptet, dass es nicht geht. Nicht, dass es bei Beschleunigern nicht geht, nicht, dass es in irgendeinem speziellen Fall nicht geht, Du hast gesagt, "es geht nicht!".
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Re: Träger und BT

Beitragvon Hannes » So 15. Jun 2014, 13:34

Hallo Jondalar !
Du schreibst an Kurt :
Aber Deine Aussage "Es kann sich nichts schneller bewegen als das, was es anschiebt" kommt in ungefähr dem gleich, als wenn ich in der Sahara sitze und behaupte, "Wasser kann niemals gefrieren und zu Eis werden".

Warum überlegst du dir nicht, ob es nicht auch schnellere Anschieber als die ELMAG- Wirkung geben kann ? Wie wäre es mit der Gravitation in der Nähe von Massezentren ? Außerdem ist die Elektromagnetische Kraft nur eine von vier Grundkräften. Beim Anschieben musst du dir auch klar werden, wo sich der Anschieber befindet, bezw. ob sich die Basis des Anschiebers nicht bewegt.
Du musst daher immer genau sagen, zu welcher Bezugsbasis deine Geschwindigkeitsmessung erfolgt.
Auch ist es möglich, dass das angeschobene Objekt an der Beschleunigung mitwirkt, so wie es beim Segelschiff der Fall ist.
Wenn du schon Behauptungen ohne logischen Hintergrund ablehnst, solltest du nicht selbst in den gleichen Fehler verfallen.
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Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Mo 16. Jun 2014, 22:24

Hannes hat geschrieben:Hallo Jondalar !
Du schreibst an Kurt :
Aber Deine Aussage "Es kann sich nichts schneller bewegen als das, was es anschiebt" kommt in ungefähr dem gleich, als wenn ich in der Sahara sitze und behaupte, "Wasser kann niemals gefrieren und zu Eis werden".

Warum überlegst du dir nicht, ob es nicht auch schnellere Anschieber als die ELMAG- Wirkung geben kann ? Wie wäre es mit der Gravitation in der Nähe von Massezentren ?


Ja Hannes, das geht genau in die Richtung die ich mir als einen von mehreren "Worb"-Antrieb vorstellen kann.

Der Hintergrund ist die/meine Aussage dass Gravitation Eigenbeschleunigung von Materie ist.
Die Eigenbeschleunigung (und alles andere auch) hängt immer von den Ortsumständen ab, und zwar von der Differenz innerhalb des Raumbedarfs des jeweiligen BTs.
Je grösser der Unterschied des Ortes ist den das BT -bewohnt- desto grösser die daraus resultierende Kraft und damit die Eigenbeschleunigung.

In der Nähe grosser Massen ist der Unterschied gross, darum auch die so starke Gravitation.
Gelingt es diesen Zustand künstlich herzustellen ist eine sehr starke Eigenbeschleunigung möglich.
Da bei der Eigenbeschleunigung nicht angeschoben wird ist auch keine -Anschieben- notwendig/vorhanden.
Diese Beschränkung der "EM" besteht also nicht!

Da eine einmal beschleunigte Materie mit > als die locale LG unterwegs sein kann gibt es keinen Grund wieso das mit der Gravitation/Eigenbeschleunigung nicht funktionieren sollte.

Es würde also reichen die Ortsumstände so zu beeinflussen dass eine Differenz für die BT vorhanden ist.

Kurt
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Re: Träger und BT

Beitragvon Hannes » Di 17. Jun 2014, 09:20

Hallo Kurt !
Ja Hannes, das geht genau in die Richtung die ich mir als einen von mehreren "Worb"-Antrieb vorstellen kann.

Du versuchst ,zumindest zuerst gedanklich, einen Antrieb für Weltraumreisen zu finden, der über die heute bekannten Möglichkeiten hinausgeht.
Ist bestimmt keine leichte Aufgabe.
Denn die heute verwendeten Antriebsmethoden basieren alle darauf, sich an mitgeführter Masse abzustoßen. Egal, ob das mit Raketentriebwerken oder mit
Ionentriebwerken geschieht. Wenn die mitgeführte Masse verbraucht ist, ist Schluss mit der Beschleunigung. Woran soll ich mich dann abstoßen ?
Es werde ja Versuche unternommen, mit Sonnensegeln etc. die von der Sonne ausgehenden Materiewinde zu nützen. Ist aber auch nur eine Möglichkeit von der Sonne wegzukommen, retour geht da nicht mehr viel, außer man könnte eventuell die dann schon sehr schwache Gravitationsbeschleunigung in Richtung Sonne nutzen. Ob ich hier von Anziehung, Selbstanziehung oder Raumkrümmung spreche, ist ziemlich egal.
Die auf Erden nutzbare Energie ist zum Großteil die angesammelte Strahlungsenergie der Sonne oder die noch nicht ausgeglichene Energie des Zerfalls schwerer Atomkerne oder der Fusion leichter Kerne.
Aber selbst wenn ich Atomenergie mitnehmen würde, muss ich Masse mitnehmen, an der ich mich abstoßen kann.
Trotzdem halte ich Versuche, über alternative Antriebe nachzudenken, für interessant.
Hannes
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Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Di 17. Jun 2014, 17:46

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Ja Hannes, das geht genau in die Richtung die ich mir als einen von mehreren "Worb"-Antrieb vorstellen kann.

Du versuchst ,zumindest zuerst gedanklich, einen Antrieb für Weltraumreisen zu finden, der über die heute bekannten Möglichkeiten hinausgeht.
Ist bestimmt keine leichte Aufgabe.


Nur so kann es Fortschritt geben.
Wer sich fürchtet über den Rand der Erdenscheibe rauszuschauen der wird nie erkennen dass die Erde gar keine Scheibe ist.
Das was wir Gravitation nennen bietet die einfachste Möglichkeit ein v zu erreichen das unabhängig von jedweder Fremdbeschleunigung ist, denn diese ist immer auf die erreichbare Geschwindigkeit des Anschiebers limitiert.

Hannes hat geschrieben:Denn die heute verwendeten Antriebsmethoden basieren alle darauf, sich an mitgeführter Masse abzustoßen. Egal, ob das mit Raketentriebwerken oder mit
Ionentriebwerken geschieht. Wenn die mitgeführte Masse verbraucht ist, ist Schluss mit der Beschleunigung. Woran soll ich mich dann abstoßen ?


Ich sehe das etwas anders, nicht an der mitgeführten Masse wirs sich abgestossen, sondern an dem Bezug der von der Masse als Gegenstück verwendet wird.
Ist dieser nicht mehr wirksam (erbrache Wirkungen gegen den Bezug den die lokale LG-Grundlage bietet geht gegen Null) geht halt nichts mehr, der Wirkungsgrad geht gegen Null.

Hannes hat geschrieben:Es werde ja Versuche unternommen, mit Sonnensegeln etc. die von der Sonne ausgehenden Materiewinde zu nützen.


Ja, das -Sonnensegel- zeigt den longitudinalen Charakter von Strahlung, dass diese auch nur bis c_local gehen zeigt der Ringbeschleuniger (Beschleunigung mit HF).

Hannes hat geschrieben:Ist aber auch nur eine Möglichkeit von der Sonne wegzukommen, retour geht da nicht mehr viel, außer man könnte eventuell die dann schon sehr schwache Gravitationsbeschleunigung in Richtung Sonne nutzen. Ob ich hier von Anziehung, Selbstanziehung oder Raumkrümmung spreche, ist ziemlich egal.


Ist es auch, denn keines von diesen findet statt.

Kurt
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Re: Träger und BT

Beitragvon Hannes » Di 17. Jun 2014, 19:20

Hallo Kurt !
Ich sehe das etwas anders, nicht an der mitgeführten Masse wirs sich abgestossen, sondern an dem Bezug der von der Masse als Gegenstück verwendet wird.
Ist dieser nicht mehr wirksam (erbrache Wirkungen gegen den Bezug den die lokale LG-Grundlage bietet geht gegen Null) geht halt nichts mehr, der Wirkungsgrad geht gegen Null.

Ist ganz interessant, aber ich verstehe den Absatz nicht ganz. Ich bitte dich daher, etwas konkreter deine Gedanken auszuführen. Meinst du hier als Bezug einen Himmelskörper oder sonst etwas ? Welches Gegenstück meinst du ? Ich bin leider unverbesserlicher Realist und möchte mir etwas darunter vorstellen können.
Ich mag unkonventionelle Ideen, aber die müssen dann ganz genau durchdacht und erklärt werden.
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Re: Träger und BT

Beitragvon Jondalar » Di 17. Jun 2014, 20:57

Kurt hat geschrieben:Fremdbeschleunigung ist, denn diese ist immer auf die erreichbare Geschwindigkeit des Anschiebers limitiert.



Unglaublich.

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Di 17. Jun 2014, 22:32

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Ich sehe das etwas anders, nicht an der mitgeführten Masse wirs sich abgestossen, sondern an dem Bezug der von der Masse als Gegenstück verwendet wird.
Ist dieser nicht mehr wirksam (erbrache Wirkungen gegen den Bezug den die lokale LG-Grundlage bietet geht gegen Null) geht halt nichts mehr, der Wirkungsgrad geht gegen Null.


Hannes hat geschrieben:Ist ganz interessant, aber ich verstehe den Absatz nicht ganz.


Hallo Hannes,
ich versuchs mal damit:

Licht breitet sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit (die immer ortsabhängig ist) aus.

Die Geschwindigkeit Null ist dabei die "Ruhelage" des Bezuges, hier des Trägers.
Wird eine LG-Geschwindigkeit angegeben ist sie immer auf diesen Bezug bezogen.

Es sei nun ein Lichtsender gegen diesen Bezug in Ruhe, er sende ein Lichtsignal aus, dieses breitet sich mit 3000 000 Km/s aus (das berühmte c).
Wenn sich der Lichtsender mit v selber gegen diesen Bezug bewegt dann breitet sich das von ihm gesetzte Signal aus seiner Sicht mit c +- seinem v aus.

Wenn er selber sich mit c bewegt dann breitet sich sein Lichtsignal in seiner Flugrichtung so schnell aus wie er selber fliegt.
Nach hinten gesehen sind es (aus seiner Sicht) 2c.

Nun das ganze umgedreht und den Lichtsender in die Rakete gesteckt.
Das LS (Lichtsignal) breitet sich immer mit c aus, jedoch nicht aus seiner Sicht, sondern aus der des Lichtleitbezuges den der Träger bietet, denn er ist es der das Medium bereitstellt in dem sich das Signal ausbreitet.

Nun möchte ich den Lichtdruck als Ursache für die Abstosswirkung des Treibstoffes der Rakete setzen.
Der Treibstoff wird verbrannt und es entsteht Licht (das was hier immer als EM-WW angepriesen wird).
Der Raketenmotor stösst also Licht aus, dieses Licht gehorcht natürlich der Geschwindigkeit c, diese ist an den Lichtleitbezug (LLBez) angebunden.

"Steht" die Rakete, wenn sie also zum LLbez ein v von Null hat dann ist der Lichtdruck 100%.
Wenn sie sich selber mit c (nach vorne) bewegt dann ist der Lichtdruck Null, denn sie bewegt sich genau so schnell wie das Licht sich ausbreiten kann.
Es steht kein "Abstützbock" zur Verfügung an dem Lichtdruck entstehen könnte.

Der Wirkungsgrad des Anschieben der Rakete fällt also mit zunehmendem v derselben auf Null ab.
Umgedreht heisst das dann: die Rakete kann nicht schneller werden als der Anschieber laufen kann (wobei sie selber indirekt der Anschieber ist).

(es ist etwas von -von hinten durch die Brust- geschrieben, frag einfach wenn etwas nicht klar ist, ich finde bestimmt ein anschaulicheres Beispiel)

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Re: Träger und BT

Beitragvon Kurt » Mi 18. Jun 2014, 10:34

Spacerat hat geschrieben:Mal was anderes Kurt...

Was befindet sich denn bei dir in evakuierten Räumen (Vakuum)? Aus solchen wurde eindeutig was abgesaugt. Da können dann doch unmöglich noch BT oder gar Substanz drinnen sein.


Vakuum ist der Name für: keine Materie vorhanden, also auch keine BT.

Unser Universum besteht aus Substanz, sog. Trägersubstanz, auch -der Träger- genannt.

Wenn es in dieser Substanz einen Bereich gibt in dem keine BT vorhanden sind dann heisst dieser Vakuum.
Wenn es je gelingen sollte die Substanz -abzusaugen- dann braucht man sich um Worb 8 keine Gedanken mehr zu machen, denn dann hat man das schon geschafft.

Absaugen wird aber nicht gehen, was gehen könnte wäre den "Trägerdruck", also den Trägerzustand, lokal zu verändern.
Da würden dann die BT (das Raumschiff) sich selber dahin beschleunigen wo der "Druck geringer ist (auch Gravitation genannt).

Um die "Energieversorgung" braucht man sich bei der Ortzszustandsveränderung des Trägers keine Gedanken machen, denn die "Energie" ist da reichlich vorhanden, es ist der Druckausgleich des Unterschiedes. Es muss nur gelingen die Veränderung zu initiieren, schon geht's -wie von alleine-.

Kurt
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