Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Sa 14. Nov 2009, 14:32

Hallo Kurt,

Kurt hat geschrieben:Ich dagegen sage: Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden,


Bezeichnen wir es doch dreifaltig, ....

Materie/Energie = Graviation!
Materie (ohne das energetische Äquivalent) ist nicht existent, also auch keine Gravitation.
Energie (ohne das Materielle Äquivalent( ist nicht existent, also auch keine Gravitation.
Gravitation (ohne Materie/Energie) ist nicht existent, also auch keine energetische Masse.

Materie, Energie und Gravitation gibt es also nur im Päckchen.
Das kleinste "Päckchen" wäre das MX10quant (oder wie man es auch sonst nennen mag) (Wenn man sich auf die Vorstellung einlassen mag)

Kurt hat geschrieben:Die letztlich Resultierende aus den 3 gleichzeitig wirksamen Beschleunigungen ist die real existente Schwerkraftbeschleunigung, aber nicht die Masse!

Die Masse und deren gravitatives Feld hat nichts mit den Kräften der Beschleunigung zu tun.
Sie wirken unahhängig voneinander.


Die TP sagt doch selbst, das eine anerkannte Theorie sofort verworfen wird, wenn sich Effekte ergeben die sie widerlegen oder zumindest begruendbar in Frage stellen.

Warum lebt dann die SRT immernoch, ....


Kurt hat geschrieben:dass nicht wie nach Newton die Massen M und m miteinander wechselwirken, sondern ihre Gravitationsfelder.

Auch da stimme ich zu.

Trigemina hat geschrieben:Ich habe es nachgerechnet und komme ohne Probleme auf die richtige Sonnenmasse

Wenn das die Sonne wüsste, die würde sich glatt nachwiegen, .....Ich würde dann glatt als Buchhalter fungieren und Wetten über die zatsächliche different annehmen.

Die "richtige" Sonnenmasse berechnet,
..... auszusagen, halte ich für sehr überheblich.


Kurt Gerhardt hat geschrieben: Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden, weil es ohne Materie nichts, also keine mehr oder weniger grossen Koerper, gibt, was sich bewegen koennte!!



Gerhard Kemme hat geschrieben:Dann wären wir wiederum beim Thema, was früher da war, die Henne oder das Ei.

Falsch.
Es geht um das Ei !
Schale, Eigelb, Eiweiß.
Fehlt eine komponente, ist es kein Ei mehr !
Energie/Materie, Gravitation.
Fehlt eine Komponennte, gibt es die anderen Beiden auch nicht.


Gerhard Kemme hat geschrieben:Materie entsteht ständig und existierende Materie müsste irgendwann entstanden sein.

Materie ist erst durch/mit dem Urknall entstanden.
Vorher gab es eine energetische Masse (Eine Form die wir heute nicht kennen, zum besseren Versändniss mag ich es mal plasmatisch nennen.)
Dieses sammelte sich durch ihre "Anziehungskraft" in einer Eindimension an.
Bis ein kritischer Punkt erreicht war und diese Eindimension das angesammelte "material" nicht mehr im Eindimensionalen halten konnte.
Peng....Raum und damit das Mitbringsel Zeit waren gebohren.
Das gravitativ plasmatische wandelte sich (Druck Hitze, etc.) in erste Materie (Atome, etc.)

Gerhard Kemme hat geschrieben:Wenn du schreibst, dass es ohne Materie keine Bewegung gibt,

Schriebe ich, stimmt, ..da müsste ich ihm recht geben.

Gerhard Kemme hat geschrieben: die Schallwellen zu betrachten, die sich auch fortpflanzen, ohne dass sich Teilchen mit 333m/s durch den Raum bewegen

Stimmt, ..aber ohne Materie Wie Luft, würde auch kein Schall transportiert werden.
Siehe Universum !


Gerhard Kemme hat geschrieben:es gibt also irgendwelche Energietransporte mit bestimmten Geschwindigkeiten, bei denen keine Materie transportiert wird,

Stimmt, aber ohne Materie, kein Transport.
Bei einer Welle werden auch nicht die Moleküle des Wassers von A nach B transportiert, ..
Aber ohne die Moleküle fände auch kein Transport der Welle statt.

d.h. auch nichtmaterielle Phänomene erfüllen den klassischen Begriff einer Geschwindigkeit.

Wenn man sagt, die Welle breitet sich mit 20 Km aus, so mag das wohl stimmen.
Die Welle wäre dann das nichtmaterielle Phänomen welches eine Geschwindigkeit aufzeigt.
Aber ohne das Materielle Molekül gabe es also auch nicht das nichtmaterielle Phänomen.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Was sind gekrümmte Räume?

Wenn ich den Baum in meinem Garten sehe, so kann ich sagen, der Raum krümmt sich um ihn. Er (der Raum) kann ja nicht durch den Baum hindurch. Also krümmt er sich um ihn herum.
Könnte man doch sagen, oder ?
Wenn ich das nun aber so sage, dann krümmt sich der Raum um alles Materielle.
Dann wiederum ist eine Raumkrümmung was ganz normales und nicht ausergewöhnlich.
Sage ich aber, ne, .das ist Egal, und das zählt nicht, den mit Raumkrümmung ist was anderes gemeint, dann wird es interessant.

[
Und da bin ich dann gänzlich anderer Meinung.
Selbst ein schwarzer Stern ist nicht in der Lage den Raum zu krümmen. (Wenn man mal davon absieht dass sich der Raum um ihn herum befindet und sich somit um ihn herum krümmt)

Derweil nen Gruß
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Sa 14. Nov 2009, 14:54

Hallo Kurt,

Kurt hat geschrieben:Ich dagegen sage: Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden,


Bezeichnen wir es doch dreifaltig, ....

Materie/Energie = Graviation!
Materie (ohne das energetische Äquivalent) ist nicht existent, also auch keine Gravitation.
Energie (ohne das Materielle Äquivalent( ist nicht existent, also auch keine Gravitation.
Gravitation (ohne Materie/Energie) ist nicht existent, also auch keine energetische Masse.

Materie, Energie und Gravitation gibt es also nur im Päckchen.
Das kleinste "Päckchen" wäre das MX10quant (oder wie man es auch sonst nennen mag) (Wenn man sich auf die Vorstellung einlassen mag)

Kurt hat geschrieben:Die letztlich Resultierende aus den 3 gleichzeitig wirksamen Beschleunigungen ist die real existente Schwerkraftbeschleunigung, aber nicht die Masse!

Die Masse und deren gravitatives Feld hat nichts mit den Kräften der Beschleunigung zu tun.
Sie wirken unahhängig voneinander.


Die TP sagt doch selbst, das eine anerkannte Theorie sofort verworfen wird, wenn sich Effekte ergeben die sie widerlegen oder zumindest begruendbar in Frage stellen.

Warum lebt dann die SRT immernoch, ....


Kurt hat geschrieben:dass nicht wie nach Newton die Massen M und m miteinander wechselwirken, sondern ihre Gravitationsfelder.

Auch da stimme ich zu.

Trigemina hat geschrieben:Ich habe es nachgerechnet und komme ohne Probleme auf die richtige Sonnenmasse

Wenn das die Sonne wüsste, die würde sich glatt nachwiegen, .....Ich würde dann glatt als Buchhalter fungieren und Wetten über die zatsächliche different annehmen.

Die "richtige" Sonnenmasse berechnet,
..... auszusagen, halte ich für sehr überheblich.


Kurt Gerhardt hat geschrieben: Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden, weil es ohne Materie nichts, also keine mehr oder weniger grossen Koerper, gibt, was sich bewegen koennte!!



Gerhard Kemme hat geschrieben:Dann wären wir wiederum beim Thema, was früher da war, die Henne oder das Ei.

Falsch.
Es geht um das Ei !
Schale, Eigelb, Eiweiß.
Fehlt eine komponente, ist es kein Ei mehr !
Energie/Materie, Gravitation.
Fehlt eine Komponennte, gibt es die anderen Beiden auch nicht.


Gerhard Kemme hat geschrieben:Materie entsteht ständig und existierende Materie müsste irgendwann entstanden sein.

Materie ist erst durch/mit dem Urknall entstanden.
Vorher gab es eine energetische Masse (Eine Form die wir heute nicht kennen, zum besseren Versändniss mag ich es mal plasmatisch nennen.)
Dieses sammelte sich durch ihre "Anziehungskraft" in einer Eindimension an.
Bis ein kritischer Punkt erreicht war und diese Eindimension das angesammelte "material" nicht mehr im Eindimensionalen halten konnte.
Peng....Raum und damit das Mitbringsel Zeit waren gebohren.
Das gravitativ plasmatische wandelte sich (Druck Hitze, etc.) in erste Materie (Atome, etc.)

Gerhard Kemme hat geschrieben:Wenn du schreibst, dass es ohne Materie keine Bewegung gibt,

Schriebe ich, stimmt, ..da müsste ich ihm recht geben.

Gerhard Kemme hat geschrieben: die Schallwellen zu betrachten, die sich auch fortpflanzen, ohne dass sich Teilchen mit 333m/s durch den Raum bewegen

Stimmt, ..aber ohne Materie Wie Luft, würde auch kein Schall transportiert werden.
Siehe Universum !


Gerhard Kemme hat geschrieben:es gibt also irgendwelche Energietransporte mit bestimmten Geschwindigkeiten, bei denen keine Materie transportiert wird,

Stimmt, aber ohne Materie, kein Transport.
Bei einer Welle werden auch nicht die Moleküle des Wassers von A nach B transportiert, ..
Aber ohne die Moleküle fände auch kein Transport der Welle statt.

d.h. auch nichtmaterielle Phänomene erfüllen den klassischen Begriff einer Geschwindigkeit.

Wenn man sagt, die Welle breitet sich mit 20 Km aus, so mag das wohl stimmen.
Die Welle wäre dann das nichtmaterielle Phänomen welches eine Geschwindigkeit aufzeigt.
Aber ohne das Materielle Molekül gabe es also auch nicht das nichtmaterielle Phänomen.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Was sind gekrümmte Räume?

Wenn ich den Baum in meinem Garten sehe, so kann ich sagen, der Raum krümmt sich um ihn. Er (der Raum) kann ja nicht durch den Baum hindurch. Also krümmt er sich um ihn herum.
Könnte man doch sagen, oder ?
Wenn ich das nun aber so sage, dann krümmt sich der Raum um alles Materielle.
Dann wiederum ist eine Raumkrümmung was ganz normales und nicht ausergewöhnlich.
Sage ich aber, ne, .das ist Egal, und das zählt nicht, den mit Raumkrümmung ist was anderes gemeint, dann wird es interessant.

Wiki hat geschrieben:Die Theorie sagt aus, dass alle Formen von Energie die Raumzeit krümmen.

Wenn der Baum nun also auch Energie ist, dann wird der raum um ihn gekrümmt.
Aber was hat die zeit damit zu tun, ..
Oder ist damit gemeint, dass die "Raum/Zeit" nun länger unterwegs ist um den Raum ?
Der Raum also um den Baum länger braucht als wäre der Baum nicht da ?

Wiki-Einstein hat geschrieben:Diese Verformung erzeugt ein Beschleunigungsfeld, welches die Bewegungszustände der Energieformen bzw. Massen in diesem Bereich beeinflusst.


Wiki-Einsten hat geschrieben: Damit stehen Raumzeit und Energie in direkter Wechselwirkung miteinander. Diese Wechselwirkung ist es, was wir als Gravitation wahrnehmen.

Und da bin ich dann gänzlich anderer Meinung.
Selbst ein schwarzer Stern ist nicht in der Lage den Raum zu krümmen. (Wenn man mal davon absieht dass sich der Raum um ihn herum befindet und sich somit um ihn herum krümmt)

Derweil nen Gruß
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Trigemina » Sa 14. Nov 2009, 16:31

Hallo Kurt

OK. Bei der Schreibweise 6 / 2 * 3 waere ich nie und nimmer auf die Idee gekommen daraus 9 zu erhalten...


Gib das mal in einen Taschenrechner ein oder in den Windows-Rechner. Egal auf welcher Maschine du das eintippst, erhältst du immer 9 als Ergebnis (ohne Klammernsetzung).

Wegen der Massenbestimmung von Merkur, Venus (ohne Monde) habe ich bereits kurz erklärt, dass diese aus der Störungsrechnung der von diesen Planeten verursachten Bahnschwankungen ihrer Nachbarn berechnet werden kann. Dies ist allerdings nicht mehr in geschlossener Form möglich. Mit dem gleichen Prinzip wurden Neptun und Pluto vorhergesagt und später an der berechneten Stelle auch gefunden.

Zur Keplerformel (ohne Probemasse m) für die Massenbestimmung von M anhand der Unlaufzeiten und Bahnradien:

Jetzt kommen wir ohne jede Ueberheblichkeit ins physikalische Kabarett! Geht es eigentlich noch lachhafter?

Wirklich genial!!! Ich glaube ich traue meine Augen nicht und falle fast vom Stuhl vor lachen!!

Und exakt diesen mathematischen Schwachsin liefert auch dein Kollege Hammer Kruse

Du traust dich naemlich nicht diesen haarstraeubenden Unsinn hier vorzurechnen, weil ich dich erst auf diesen Unsinn hingewiesen habe und du stellst richtig fest das es wirklich Unsinn ist. Aber es ist erstens nicht mein Unsinn sondern der Newtons bzw. der TP und damit deiner!!


Ich hoffe das wäre geklärt. Eine Formel mit Probemasse m habe ich in einem vergangenen Post mal hingeschrieben.


Mordred hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Ich habe es nachgerechnet und komme ohne Probleme auf die richtige Sonnenmasse

Wenn das die Sonne wüsste, die würde sich glatt nachwiegen, .....Ich würde dann glatt als Buchhalter fungieren und Wetten über die zatsächliche different annehmen.

Die "richtige" Sonnenmasse berechnet,..... auszusagen, halte ich für sehr überheblich.


Zwischen
M = 4 * Π^2 * r^3 / G * T^2 (falsch)
und
M = 4 * Pi^2 * r^3 / (G * T^2) (richtig)

besteht halt ein Unterschied. Diesen festzuhalten halte ich nicht für überheblich. Du kannst es ja nachprüfen wenn du willst. Aber wenn du meinst...

Gruss
Trigemina
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 14. Nov 2009, 16:47

Das werden jetzt regelrechte Materialschlachten mit ellenlangen Beiträgen und dann sogar noch Doppelpostings - entgegengesetzte Welten begegnen einander und man kann alles andere erwarten, nur keine geglückte Kommunikation. Trotzdem wird optimistisch ein Restbestand an Verständigung gesucht.
Mordred hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Dann wären wir wiederum beim Thema, was früher da war, die Henne oder das Ei.

Falsch.
Es geht um das Ei !
Schale, Eigelb, Eiweiß.
Fehlt eine komponente, ist es kein Ei mehr !
Energie/Materie, Gravitation.
Fehlt eine Komponennte, gibt es die anderen Beiden auch nicht.

*lach* Falsch! Es geht um die Henne!
Federn, Flügel, Füße.
Fehlt eine Komponente, ist es keine Henne mehr!
Nukleonen*Bewegung, Wechselwirkung.
Fehlt eine Komponennte, gibt es die anderen Beiden auch nicht.
:mrgreen: :mrgreen:
Mordred hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Materie entsteht ständig und existierende Materie müsste irgendwann entstanden sein.

Materie ist erst durch/mit dem Urknall entstanden.
Vorher gab es eine energetische Masse (Eine Form die wir heute nicht kennen, zum besseren Versändniss mag ich es mal plasmatisch nennen.)
Dieses sammelte sich durch ihre "Anziehungskraft" in einer Eindimension an.
Bis ein kritischer Punkt erreicht war und diese Eindimension das angesammelte "material" nicht mehr im Eindimensionalen halten konnte.
Peng....Raum und damit das Mitbringsel Zeit waren gebohren.
Das gravitativ plasmatische wandelte sich (Druck Hitze, etc.) in erste Materie (Atome, etc.)

Zum Glück weisst du Bescheid wie es vor zig Milliarden Jahren war, aber gar nicht so schlecht, fast hättest du es richtig gesagt. Also jetzt noch einmal im Zusammenhang:
Im ersten Buche des PENTATEUCHS, dem Buche GENESIS steht es im ersten Kapitel:
Am Anfang schuf GOTT Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist GOTTES schwebte auf dem Wasser. Und GOTT sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. ... Und GOTT sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so. Und GOTT machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. Und GOTT setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und GOTT sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.


Oder willst du dazu noch eine andere - wissenschaftliche - Modellvorstellung hören:
Nach dieser Modellvorstellung existiert ein Materiekreislauf, d.h. Materie zieht Ätherteilchen an und baut daraus Atomkerne und Nukleonen mit sehr hoher Dichte. Diese Anziehung der Materie auf den umgebenden Ätherraum wird auch als Gravitation bezeichnet. Insbesondere ziehen sich auch wie Saugpumpen unterschiedliche Teile von Materie an, so dass nach einiger Zeit größere Klumpen von Materie entstehen. Wenn sehr viel Materie und damit auch Masse vorhanden ist, dann wird der Druck, z.B. in einem Himmelskörper, so groß, dass sich die Temperatur extrem steigert - kennt man von der Luftpumpe, die erwärmt sich beim Zusammenpressen der Luft auch. Durch die Temperaturerhöhung ändert sich der Aggregatzustand der Materie, z.B. der Masse des Himmelskörpers von fest auf flüssig auf gasförmig. Solange die äußeren Gesteinsstrukturen halten, spielen sich die Erwärmungsvorgänge im Inneren ab. Wenn die Ansammlung von Masse sehr groß ist, dann wird die stützende Struktur der äußeren Hülle eines Himmelskörpers aufgelöst, aufgrund der großen Schwerkraft wird diese Gasstruktur zusammengezogen auf einen kleineren Bereich und entwickelt dort solche Expansionskräfte, dass die auseinander strebenden Kräfte größer werden als die zusammenziehende Schwerkraft. Einerseits entsteht bei "kleineren" Ereignissen dieser Art, einfach nur neuer Sternenstaub, der zusammen mit dem Sonnenwind als Art von Äther neue Nahrung für die Atome anderer Himmelskörper bildet und andrerseits können auch ganze Glut- und Lavaklumpen sich konzentrisch von einem solchen "Urknall" entfernen. Und dann beginnt der Kreislaufprozess wieder neu: In plasmaform oder als Nukleonen vorhandener Äther wird angesogen, baut Materie, schafft Riesenschwerkraft, löst die Feststoffe zu einem Gas- oder Plasmaball auf, alles zieht sich zusammen auf einen Punkt und detoniert dann wieder neu und schleudert Sternenstaub und Glutmassen ins All, die wiederum Himmelskörper aufbauen. Dies wäre eine Modellvorstellung, die eigentlich den Gesamtvorgang enthält.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » So 15. Nov 2009, 00:56

Mordred hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Dann wären wir wiederum beim Thema, was früher da war, die Henne oder das Ei.

Falsch.
Es geht um das Ei !
Schale, Eigelb, Eiweiß.
Fehlt eine komponente, ist es kein Ei mehr !
Energie/Materie, Gravitation.
Fehlt eine Komponennte, gibt es die anderen Beiden auch nicht.

*lach* Falsch! Es geht um die Henne!
Federn, Flügel, Füße.


Nene, es geht ums Ei !
Denn aus Ei wird Henne.
Aus einer Henne wird aber niemals ein Ei werden..... :lol:

Mordred hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Materie entsteht ständig und existierende Materie müsste irgendwann entstanden sein.

Materie ist erst durch/mit dem Urknall entstanden.
Vorher gab es eine energetische Masse (Eine Form die wir heute nicht kennen, zum besseren Versändniss mag ich es mal plasmatisch nennen.)
Dieses sammelte sich durch ihre "Anziehungskraft" in einer Eindimension an.
Bis ein kritischer Punkt erreicht war und diese Eindimension das angesammelte "material" nicht mehr im Eindimensionalen halten konnte.
Peng....Raum und damit das Mitbringsel Zeit waren gebohren.
Das gravitativ plasmatische wandelte sich (Druck Hitze, etc.) in erste Materie (Atome, etc.)

Zum Glück weisst du Bescheid wie es vor zig Milliarden Jahren war,

Sehe ich auch so :-)

Oder willst du dazu noch eine andere - wissenschaftliche - Modellvorstellung hören:

Nich wirklich ^^ Wozu auch, ich weiß ja wies geht,oder besser, ..ging ... :D
Es sei denn du kannst Fakten liefern die etwas anderes zeigen.
Dann lasse ich mich auch überzeugen, ..^^

Und dann beginnt der Kreislaufprozess wieder neu:

Ne, da muss ich dich leider entäuschen, ...
Selbst wenn das Ganze Universum aus schwarzen Sternen besteht, was so kommen wird, und selbst wenn diese sich auch wieder zu einem Einzigen schwarzen Stern vereinten (was nicht der Fall sein wird, da bis dahin das Universum so groß ist, dass die Gravitation nicht ausreicht um alle zu erreichen) wird es zu keinem neuen Urknall kommen.
Ganz einfach weil der Raum schon da ist, und weil Materie/Masse schon da ist.
Raum, Masse/Materie kann also nicht neu erschaffen werden, wie es im Urknall geschah.

Dies wäre eine Modellvorstellung, die eigentlich den Gesamtvorgang enthält.

Der Gesamtvorgang hat einen Anfang, .den Urknall.
Der Gesamtvorgang wird auch ein Ende haben.
Dieser zeigt ein riesiges Universum mit schwarzen Sternen darin.
Bewegungslos, kalt und in der Zeit eingefroren.
Sämtliche Energie besfindet sich "regungslos" und gefangen in den schwarzen Sternen.

Mit Gruß zurück ...
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » So 15. Nov 2009, 22:34

Hallo Gerhard Kemme
Beiträge in Diskussionsforen werden in einer bestimmten Sprache geschrieben und dienen der Kommunikation und sollten eigentlich darauf zielen, dass sie am anderen Ende des Übertragungskanals verstanden werden können. Grundlagen einer solchen Verständigung sind die Einhaltung bestimmter sprachlicher Sitten, die ungefähre Übereinstimmung von Begriffsinhalten und auch die Anwendung einer Sprache, welche dem Gegenstand, hier Physik, gerecht wird.


Ich bin mir einigermassen unklar darueber welche Sprache du da meinst. Ich meine, dass ich in deutsch schreibe und raeume natuerlich ein, dass mitunter hier und da noch mal ein Tippfehler vorkommt. Ich versuche auch die Begriffe der Physik so zu gebrauchen wie es sich gehoert. Dass ich dazu mitunter erheblich andere Interpretaionen vortrage liegt in der Sache selbst aber nicht der Sprache begruendet. Ich verstehe nicht wo da dein Problem liegt.

Es sollte klar sein, dass anderswo und in anderen Gesellschaftssystemen auch eine andere "Wissenschaft" und vor allen Dingen eine andere "Physik" betrieben wird.


Nein, dass meine ich nicht! Die Physik als solche ist international wie ihre Regeln und Gesetze auch. Die sind meiner Ansicht nach keineswegs vom Gesellschaftssystem abhaengig und eine „andere“ Wissenschaft. Was sich unterscheidet sind allerdings die Interpretationen, Meinungen und Zielstellungen. Falls das so gemeint ist kann ich deine Aussage voll und ganz akzeptieren.

Die Konzepte können dann nicht ohne chaotische Wirkungen einfach miteinander gemixt werden.


Ich vermische nicht die Konzepte sondern habe klar geschrieben, dass ich auf der Grundlage der Kepplerschen Gesetze eine voellig andere Argumentationskette versucht habe aufzubauen. In diesen Zusammenhang habe ich schon frueher betont, dass es gewisse Gemeinsamkeiten zu den Grundaussagen Einsteins bzw. der Theoretischen Physik gibt. Diese Aehnlichkeiten sehe ich aber nicht als Vermischung der physikalischen Konzepte, sondern vielmehr als den kleinsten gemeinsamen Nenner und da bin ich trotz aller(!) gravierenden Meinungsunterschiede doch etwas naeher bei Trigemina.

In Firmen heißt es dann "Hier machen wir es aber so Punkt", da es nun einmal keinen Viertakt-Motor gibt, dessen Kurbelwelle gleichzeitig links- und rechtsherum läuft.


Natuerlich laeuft keine Kurbelwelle gleichzeitg links- und rechtsherum! Das gilt aber nur auf den Moter bzw. auf die Erdoberflaeche bezogen!!! Denn sie ist dabei das Bezugssystem. Und was machst du bitte wenn du diese sehr einfache Darstellung auf z.B. die Erdachse beziehst um die dein Bezugssystem (Erdobeflaeche) rotiert. Klar sind die Drehzahlen extrem unterschiedlich, aber deine Kurbelwelle dreht sich im Bezug auf die Erdachse mit Inklinationswinkel X schon mal mit zwei Rotationen gleichzeitig. Ich sehe ein das dies fuer dich in dieser Form als extrem abstrakt erscheint, aber am Fakt als solchen aendert das absolut nichts.

Somit wird der nachfolgende Beitrag von "Kurt Gerhardt" als grenzwertig in der Verständigung eingestuft und würde vermutlich hierzulande - wäre er in einer Physikklausur geschrieben - nicht unter 100 Fehlern eine Bewertung finden.


Komplett einverstanden!! Der Beitrag ist nicht nur grenzwertig, sondern stellt sogar wichtige Gesetzmaessigkeiten erheblich in Frage! Er ueberschreitet Grenzen!! Die Verstaendigung dazu ist zugegebenermassen sehr schwer und ich sehe die schweren Erklaerungsprobleme selber ueberdeutlich. Das ist jedoch noch kein Hinweis auf Unseriositaet. Und wuerde ich dazu eine Physikklausur schreiben, wuerden 100 Fehler noch nicht einmal annaehernd ausreichen. Es waeren sehr viel mehr und ich wuerde nach geltenden Massstaeben bzw. Gesetzlichkeiten der Physik mit Schimpf und Schande glatt durchfallen. Das ist mir voellig klar.

Kurt Gerhardt hat geschrieben:Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden, weil es ohne Materie nichts, also keine mehr oder weniger grossen Koerper, gibt, was sich bewegen koennte!!

Dann wären wir wiederum beim Thema, was früher da war, die Henne oder das Ei. Aussagen der Art, "dies war immer so" und "das gilt für das gesamte Universum" und "so war und ist es mit der Materie", sind eigentlich immer ohne jegliche Grundlage und somit rein sprachlich formuliert, d.h. ohne Substanz, zu sehen und zu beurteilen. Materie entsteht ständig und existierende Materie müsste irgendwann entstanden sein.


Ja was war frueher da? Exakt die klassische Henne-Ei Frage. Das Universum besteht nur aus zwei Komponenten, naemlich Materie und Energie. In diesem Sinne ist auch das duale System der Natur zu verstehen, weil allles in der Natur dual ist! Beides, also Materie wie Energie, kommt in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen vor bzw. wird so wahrgenommen. Und beide sind ineinander umwandelbar. Und beide sind in Uebereinstimmung mit allen Erhaltungssaetzen ewig! Fuer beide gibt es weder Anfang noch Ende!!! Und somit hat sich die Henne-Ei Frage ein und fuer allemal erledigt! Beide waren immer da und werden auch bis in alle Ewigkeit immer da sein!
Auch dies eine der grundsaetzlichen Uebereinstimmungen mit der TP. Leider hast du mir schon in einem frueheren Beitrag schon geschrieben, dass es keinerlei Gemeinsamkeiten mit der TP gibt. Darin unterscheiden wir uns eben, denn ich halte deine Aussage nicht fuer objektiv und bestehe darauf das es gemeinsame Ansichten gibt auf denen wir aufbauen koennen ohne dass ich mich anzubiedern versuche. Oder erwecke ich in der Disskusion mit Trigemina diesen Eindruck?

An dieser Stelle setzt dann die Verwendung von Modellvorstellungen ein, die flächendeckend auf Fragen in diesem Zusammenhang Antwort geben. Wenn du schreibst, dass es ohne Materie keine Bewegung gibt, dann bitte ich, doch einmal die Schallwellen zu betrachten, die sich auch fortpflanzen, ohne dass sich Teilchen mit 333m/s durch den Raum bewegen, d.h. es gibt also irgendwelche Energietransporte mit bestimmten Geschwindigkeiten, bei denen keine Materie transportiert wird, d.h. auch nichtmaterielle Phänomene erfüllen den klassischen Begriff einer Geschwindigkeit.


Sehr richtig!! Man arbeitet hier mit Modellvorstellungen und die meine unterscheidet sich erheblich von der Modellvorstellung der TP! Auch Trigemina spricht im Zusammenhang mit den aktuellen Theorien von einem Modell und das dieses Modell noch laengst nicht fertig ist!! Nur wenn ein Modell zu diesen komplizierten Fragen flachendeckend(!!!) Antworten geben soll, so ist das eben hochkomplziert und weder ich noch sonst jemand kann in 3Zeilern solche flaechendeckenden Anworten geben! Der Erkenntnisweg der Physik als solcher hat bis jetzt Jahrhunderte gedauert und ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich habe selbst keine Ahnung wann er abgeschlossen sein wird, sondern mir erlaubt eine Alternative zu erarbeiten die eventuell (!!) etwas zur Erklaerung des Phaenomens der Gravitation betragen koennte. Aber einfach und simpel ist die Loesung eben nicht und das kann man nicht in ein paar Beitraegen erklaeren! Das ist, selbst wenn sich nur ein kleiner Teil meiner Aussagen als richtig erweisen sollte, ein vermutlich noch sehr langer Prozess!
Was die Schallwellen betrifft so ist bekannt, dass sich deine Argumentationen eben darauf aufbauen. Meine dagegen auf den Kepplerschen Gesetzen! Ich habe die Texte auf deiner Webseite gelesen und kenne deine Argumente. Eben auf Grund dieser Argumente moechte ich dich auf einen Widerspruch hinweisen, den ich daraus ersehe.
Natuerlich bewegen sich die Schallwellen mit 331,6m/s durch den Raum. Diese Wellen koennen sich aber nur deshalb bewegen weil sie die Gasmolekuele bzw. Atome bzw. die Teilchen aus denen Luft besteht anregen. Das heisst der Schwingungsimpuls der Schallwellen wird von Teilchen zu Teilchen uebertragen und diesen Schwingungsimpuls empfangen wir mit den Ohren. Das die unterschiedlichen Toene dabei unterschiedliche Frequenzen haben ist doch klar. Aber jede Schallwelle gleich mit welcher Frequenz hat einen energetischen Ursprung. Ob es dabei die winzige Energiemenge ist wenn wir schreien und unsere Stimmbaender strapazieren oder die elektrische Energie fuer Lautsprecher oder die elektrostatische Entladug eines Blitzes bei einem Gewitter ist unwichtig, oder der Knalll einer Explosion oder der Ueberschallknall beim Durchbrechen der Schallmauer oder, oder....! Jede Schallwelle hat irgendeinen energetischen Ursprung!! Und diese Energie der Schallquelle welche die Schwingungen der kleinsten Teilchen anregt wird von Teilchen zu Teilchen uebertragen, womit sehr wohl ein Energietransport stattfindet. Der Uebertragungsvorgang von Teilchen zu Teilchen ist ebenso mit Verlusten behaftet wie alle anderen Energieuebertragungsprozesse auch! Und deshalb nimmt mit der Entfernung zur Schallquelle auch die Lautstaerke also die Frequenz ab. Waere das nicht so koennte ich mich mit dir ohne Telefon in Hamburg unterhalten wenn ich in Muechen wohne! Dann waere die Uebertragung der Schallwellen verlustlos??? Ist das etwa die Realitaet und wie sieht denn dann der Energiesatz aus??
Im weiterem hat auch dein argumentaiver Vergleich von Schallwellen mit Lichtwellen einen grossen Mangel. Das habe ich schon einmal geschrieben. Licht- und Schallwellen koennen auf Grund diametral entgegengesetzter physikalischer Eigenschaften nicht miteinander verglichen werden!
Die Eigenschaften der Schall- wie Lichtwellen werden unabhaengig aller anderen Eigenschaften vor allen anhand ihrer Ausbreitungsgeschwindigkeit beschrieben. Dabei ist die Dichte des Uebertragungsmediums einer der entscheidenden Faktoren! Schall breitet sich umso schneller und weiter aus je dichter das Uebertragungsmedium ist! Im Gegensatz zur Luft (331,6m/s bei 0ºC) z.B. im Wasser mit 1485m/s im Granit mit 3950m/s und in Stahl sogar mit 5000m/s!! Je dichter das Uebertragungsmedium ist, umso schneller wird der Schall! Licht dagegen breitet sich umso schneller aus je geringer die Dichte des Mediums ist! Das deckt sich auch mit den diversen Aethertheorien die davon ausgehen, dass die Teilchendichte mit der Gravitationstaerke zunimmt und dies im Zusammenhang mit der gemessenen Rotverschiebung steht. Mit zunehmender Dichte wird die Lichtstrahlung aber in Waerme umgewandelt was ebenso hinreichend bekannt ist, waehrend beim Schall die kinetische Bewegungsenergie der angeregten Teilchen also ihre Schwingungsfrequenz abnimmt. Ich verstehe simpel nicht wie man auf Grund dieser wesentlichen Unterschiede Lichtwellen mit Schallwellen physikalisch korrekt vergleichen kann.

Kurt Gerhardt hat geschrieben:Alle 3 wirken in rotierenden Inertialssystemen immer gleichzeitig und sind absolut von den rotationsdynamischen Geschwindigkeiten, aber nicht von der Masse selbst(!!), direkt abhaengig.
Hatten wir nicht einmal gelernt, dass die Zentrifugalkraft nach F_Z=m*v^2/r berechnet wird, d.h. die Zentrifugalkraft ist sowohl von der Umfangsgeschwindigkeit als auch von der Masse abhängig.


Selbstverstaendlich hatten wir das mal gelernt. Ist der Umstand, dass dies weltweit, nicht nur in Deutschland(!), so gelernt und gelehrt wird auch der Beweis dass es so ist? Es gibt eine Menge physikalischer Phaenomene die mit den geltenden Regeln und Gesetzen nicht erklaert werden koennen. Die Phaenomene sind bekanntermassen real existent und die Gravitation ist eines davon. Das sie ein Raetsel ist und wir dieses Raetsel bis dato noch nicht gloest haben ist ebenso bekannt. Logischerweise stellt sich die Frage warum wir dieses Raetsel bis dato nicht loesen konnten?? Sollte man nun so herangehen und sagen, dass die Gesetze die wir ja so gelernt haben, absolut richtig sind? Folglich ist die Gravitation als solche falsch weil wir ja die richtigen Gesetze gelernt haben. Eine Unverschaemheit von der Gravitation ist es ja sich unseren gut gelernten Gesetzen zu widersetzen! Oder sollten wir besser fragen ob unsere physikalischen Gesetze eventuell fehlerhaft oder unvollstanedig sind?? Ich bin so frei und frage mich das letztere! Das du diese Fragen nicht auf Anhieb nachvollziehen kannst, ist keinesfalls verwunderlich und das nehme ich weder dir noch sonst jemanden krumm.

Dies kann auch anschaulich gut verstanden werden. Die Zentrifugalkraft ist die Gegenkraft zur Zentripetalkraft. Wenn ein Fußballspieler den Ball im Kreis bewegen will, dann kickt er ihn immer von der Außenseite des gedachten Kreises an, dies wäre die Ausübung der Zentripetalkraft. Gleichzeitig merkt man es an der Zehenspitze, dass der Ball welcher aus seiner Bewegungsrichtung gebracht werden soll, aufgrund seiner Massenträgheit eine Gegenkraft auf den Fuß ausübt, dies wäre die Zentrifugalkraft, wenn es um die Herstellung einer Kreisbewegung des Balles um einen gedachten Mittelpunkt geht. Diese Zentrifugalkraft ist umso größer, je größer die Masse des Gegenstandes ist, der eine Kreisbewegung ausführen soll. Insofern hängt die Zentrifugalkraft durchaus von der Masse ab.


Erstens ist ein Fussball absolut kein geeignetes Beispiel dafuer, denn auch seine Bewegung beziehst du auf die Erdoberflaeche (siehe oben Kurbelwelle). Zweitens bewegt der sich nach den geltenden physikalischenh Gesetzen nicht mit simultaner Doppelbewegung und drittens kannst die diese Bewegung schon gleich gar nicht mit den Kreiselgesetzen beschreiben, weil ein Fussball eben kein Kreisel und schon gleich gar nicht ein Doppelkreisel ist!

Kurt Gerhardt hat geschrieben:Von tanslatorischen Bewegungen (und ich behaupte die kann es in gekruemmten Raeumen nicht geben)

Die Fehlerrate ist hoch: "tanslatorisch". Was sind gekrümmte Räume? Auch bitte einmal eine Definition beifügen, wenn ein solcher Begriff verwendet wird. Dann zum anderen, warum sollte es in einem gekrümmten Raum keine geradlinige Bewegung geben.


Ersteinmal ist der Ausdruck gekruemmte Raeume der aus der ART bzw. der TP. In meinen Texten betone ich bewusst, dass man Raum nicht kruemmen kann und definiere die Kruemmung als die Kruemmung der Feldlinien eines Gravitationsfeldes. Das sie bzw. nach der TP der Raum gekruemmt sind, steht unwiderruflich und experimentell eindeutig nachgewiesen fest. Auch dies eine der Uebereinstimmung mit der TP!
In derart gekruemmten Raeumen sind alle Bewegungslinien der Koerper, gleich welcher Art(!!!), immer und in jedem Falle Geodaeten! Die konkrete Kruemmung dieser Geodaeten kann allerdings die TP bis dato noch nicht berechnen und ich erlaube mir dazu ein Berecnungsverfahren vorzuschlagen.

Eine geradlinige Bewegung ist eindimensional und ein Raum ist dreidimensional.


Schon wieder ein Unterschied! Eine geradlinige Bewegung setzt eine zweidimensionale Flaeche voraus, denn sonst koennte sich das Objekt nicht von A nach B bewegen! Ein Punkt ist 1-dimensional, eine Flaeche ist 2-dimensional aber Raum ist 3-dimensional!

Deine Aussage wäre vergleichbar mit der Aussage, dass es auf einer Kugeloberfläche nur Krummes geben könne


Das ist nicht nur vergleichbar sondern die objektive Realitaet! Auf einer Kugel, selbst wenn ihr Radius Lichtjahre betraegt(!) gibt es absolut nichts gerades. Das gilt auch z.B. fuer ein mit allerhoechster technischer Praezission bearbeites Drehmaschinenbett. Das von mir zur Diskussion gestellte Berechnungsverfahren ergibt fuer das Erdgravitationsfeld eine Kruemmung der Feldlinien von 3.2919º pro Erdradius. Daraus folgt die minimale Kruemmung des Drehmaschinenbettes wenn es z.B. bei einer Grossmaschine 10m lang waere : (3,2919º / 6378137m)* 10m = 0,00000516º bei nur 1m Laenge eben noch eine Null mehr nach dem Komma! Diese Kruemmung gilt auch fuer eine Laserstrahl und ist so klein, dass sie mit keinem Messgeraet gemessen werden kann und parallel zum Laserstrahl ist. Oder kennst du dazu ein praezieseres Messverfahren als einen Laser? Ich nicht. Aber fuer unsere Augen und die bekannten Praezissonsmessgeraete ist es eine Gereade. Tut mir leid ich muss hier trotz aller Zweifel an seiner Theorie Einstein zitieren, denn er hat recht mit seiner Aussage: „Nichts ist absolut, alles ist relativ!“ Das gilt auch fuer die Gesetze die wir alle schon einmal gelernt haben und die irgendwann weiterentwickelt werden. Ob wir alle das nun so gelernt haben oder nicht, ist uninteressant!

und diese Aussage würde in Frage gestellt, wenn man zwei Dimensionen darunter ginge und einen Punkt betrachten würde. Wenn man eine Raumkrümmung per Gravitationskraft um ein Zentrum annehmen würde, z.B. Gravitationsfeld um einen Himmelskörper herum, dann könnte man innerhalb eines solchen konzentrischen Gravitationsfeldes eine geradlinige Bewegung fliegen, das geht heutzutage alles mit Mess- und Regeltrechnik, wenn der Flugkörper geringstfügig von der geradlinigen Bahn abweicht, wird sofort korrigiert, das ist wie bei der Raumtemperatur und dem Thermostaten.


So simpel wie mit Thermostaten ist das eben nicht. Denn wenn ein Flugkoerper eine geradlinige Bahn nach deiner Definition fliegen koennte, wuerde er sich tangential von der Erdoberflaeche entfernen. Dann koennten wir auch mit normalen Flugzeugen zum Mond fliegen. Ist doch Unsinn, oder nicht? Das was du hier als absolute Gerade definierst ist absolute Paralellitaet zur Erdoberflaeche und damit eine Geodaete, weil die immer die kuerzeste Verbindung in gekruemmten Raeumen ist. Wieder eine Ubereinstimmung meinerseits mit der TP.

Kurt Gerhardt hat geschrieben:Von rotatorischen Bewegungen ( und ich behaupte das es davon mehr als eine fuer jeden Koerper gleichzeitig gibt)

An dieser Stelle kommt die Unterscheidung zwischen Nahbereich und Fernbereich. Wer chaotisieren möchte, wird sagen, dass jeder Körper von 10^100 Bewegungen gekennzeichnet ist.


Nein, dass ist nicht chaotisieren sondern exaktes praezisieren! Denn die Vielfachbewegungen sind objektive Realitaet, ob du das nun wahrhaben oder bestreiten willst ist unwichtig und aendert nichts an der Tatsache!

Wer sagt, dass es sich bei der Physik um eine Wissenschaft von den Menschen für den Menschen handelt, der sagt, dass sich ein (menschlicher) Körper in Ruhe befindet, wenn er vor seinem PehZeh am Schreibtisch hockt.


Richtig! Wissenschaft ist von Menschen fuer Menschen, aber sie hat die Aufgabe die Natur zu erkennen und zu verstehen. Das dies nicht allen Menschen gleich gegeben ist kann akzeptiert werden. Es sind ja nicht alle Menschen Physiker oder daran Interessierte. Das soll nicht heissen dass sie duemmer sind, sondern nur dass sie sich mit anderen Dingen beschaeftigen und eben ueber andere Dinge ihre Spezialkenntnisse haben. Ausserdem gibt es nicht gerade wenige denen diese Dinge voellig gleichgueltig sind.
Und ein menschlicher Koerper befindet sich nur in relativer Ruhe wenn er vor seinem PC sitzt. In relativer Ruhe zur Erdoberflaeche bzw. eben seinem PC! Ihre Geschwindigkeit zueinader ist Null! In Bezug auf die Erdachse befindet er sich niemals in Ruhe sondern er bewegt sich mitsamst seinem PC immer mit der Umfangsgeschwindigkeit der Erde auf dem jeweiligen Breitengrad! Damit ist jede Ruhe, egal welche du auch definieren moechtest(!), immer nur eine relative Ruhe zum jeweiligen Bezugssystem. Absolute Ruhe gibt es im Universum und im Zusammenhang mit Gravitation nicht, sondern nur relative Geschwindigkeitsdifferenzen!! Und auf exakt denen basieren meine Berechnungsverfahren, weil man nur Geschwindigkeitsdifferenzen exakt messen kann, aber niemals die Absolutgeschwindigkeit!!

Alle anderen theoretisch vorhandenen Bewegungen werden ausgeblendet, weil sie ohne Belang für den Menschen sind und nur in sehr speziellen Aufgabenstellungen zum Tragen kämen.


Die Gravitation als solche hat ueberhaupt keinen Belang fuer das taegliche Leben der Menschen bis auf den unwichtigen(?) Umstand, dass sie ohne Gravitation gar nicht leben wuerden. Das die Loesung des Raetsels der Gravitation ein sehr spezielle Aufgabenstellung ist, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen. Oder?
Dass die Gravitation als solche da und ein Raetsel ist, ist vermutlich fuer mindestens 95% aller Menschen voellig uninteressant bzw. unwichtig. Ich rechne zur Zeit nicht damit, dass sich allzuviele mit derart schwierigen Problemen ueberhaupt befassen wollen. Irgendwann aendert sich das aber ganz gewiss.

Kurt Gerhardt hat geschrieben:Dem fuege ich die Bewegungsform von Kontraktion und Expansion an, weil Inertialsysteme und damit auch reale Koerper kollabieren und expandieren koennen.

Man wird sicherlich noch viele weitere Bewegungen hinzufügen können, z.B. die chaotische Bewegung oder die sich nach Wahrscheinlichkeiten zusammensetzende Bewegung oder die dimensionsüberschreitende Bewegung, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Man kann eben nicht unbegrenzt viele Bewegungen da hinzufuegen, sondern nur soviele wie man auch exakt messen kann. Und da haben bis dato so gut wie alle schon gewaltige Probleme wenn es nur um zwei gleichzeitige Bewegungen geht. Das geht ja auch aus deinen Worten hervor und erstaunt mich nicht im geringsten, denn du hast ja etwas ganz anderes gelernt! Mit Wahrscheinlichkeiten, Vermutungen arbeite ich aber grundsaetzlich nicht, sondern ausschliesslich mit gesicherten Messdaten und empirisch exakt belegten Beobachtungen. Fantasie definitiv ausgeschlossen und abgelehnt!!

Nur es gibt bestimmte mathematisch-physikalische Konzepte, mit deren Hilfe sich konkrete physikalische Phänomene - z.B. Planetenbewegung - berechnen lassen und man fängt erst dann an, neue Strukturen einzuführen, wenn es zwingend notwendig ist.


Ich habe schon Trigemina mehrfach geschrieben, dass es nicht um Planetenbewegungen bzw. Positionsberechnungen geht. Das sind die Wirkungen der Gravitation und erklaert nicht ihre Ursache bzw. ihr Wesen. Es geht um die Beschreibung von Gravitationsfeldern und ihren Eigenschaften die aus eben den Geschwindigkeiten der Bewegungen resultieren und die koennen auf der Grundlage der Kreiselgesetze mit hoechster Praezission beschrieben werden! Nur stehen die Berechnungsmethoden aus der Kreiseltheorie eben nicht in jeden Lehrbuch der Mechanik und gehoeren auch an Berufsschulen nicht zum Lehrstoff. Und wenn wir darueber diskutieren wollen musst du dich schon mit dem speziellen Gebiet der Kreiseltheorie in der Technischen Mechanik beschaeftigen und das ist gewiss nicht so simpel wie ein Fussball mit ein bissl Zentrifugal- bzw. Zentripetalkraft. Im Kapitel 10.1 zum Traegheitsgesetz kannst du dazu ein paar grundlegende Aussagen nachlesen. Aber ich betone ausdruecklich, das sind nur Grundaussagen. Da kommt noch eine Menge dazu!!

Kurt Gerhardt hat geschrieben:
Hier stimmen wir grundsaetzlich nicht ueberein. Denn wie ich schon oben angedeutet habe, resultiert die reale Schwerebeschleunigung eben aus Geschwindigkeit. Das ist doch der objektive Stand der Physik ueberhaupt, denn bekanntlich ergeben sich die Beschelunigungen aus V^2/r , w^2*r und aus V*w. Die Kraft als solche ergibt sich erst aus der wirksamen Beschleunigung * die numerische Groesse der Masse.


Das ist wiederum der alte Relativisten-Fehler. Physikalische Sachverhalte ergeben sich nicht aus mathematischen Formeln! Ein bestimmtes physikalisches Phänomen existiert in der realen Umwelt und wird durch mathematische Formeln beschrieben, d.h. die mathematische Formel ist nicht Ursache der Beschleunigung.


Natuerlich sind Formeln nicht die Ursache. Die Ursache ist die Bewegung bzw. ihre Geschwindigkeit und dies kann nur mit Formeln dargestellt werden! Oder wollen wir das in Zukunft mit Gesang tun???

Wenn eine Kreisbewegung durch die Formel für die Kreisbeschleunigung: a_k=v^2/r beschrieben wird, dann stecken da keine Aussagen über die Ursache dieser Bewegung drin, sondern die per Formel beschriebene Bewegung beruht auf Mechanismen aufgrund der Bewegung von Massen, bei der - unter Absehung der Details solcher Kausalketten von Massenbewegungen - zum Schluss die angesprochene Formel der Kreisbeschleunigung heraus kommt. Will man nicht nur die Bewegung, sondern auch die real wirkende Kraft betrachten, dann wird mit der Masse multipliziert, wie du es angegeben hast.


Keine andere Meinung! Nur beschreibt eine Formel eben einen bestimmten Sachverhalt mit mathematischen Mitteln, weil er so ist wie er eben ist. Dahinter aber stehen physikalische Zusammenhaenge und Wirkungsmechanismen die man so oder auch anders interpretieren kann. Fehlinterpretationen gab und gibt es in der Wissenschaft viele und dass an sich ist auch nicht schlecht, denn der Weg der Erkenntniss ist und wird immer von Trugschluessen oder Irrtuemern begleitet. Dagegen ist niemand und weder ich und auch du nicht gefeit! Aber aus unterschiedlichen Interpretationen ergeben sich auch unterschiedliche Zutaten zu neuen bzw. weiterentwickelten Theorien und wenn sich in contraerer Disskussion am Ende die einen oder anderen Argumente als die besseren erweisen koennten alle davon profitieren. Das ist ja auch mein Ziel wenn ich hier soviel schreibe und mich knueppelhart mit Trigemina streite. Zu jedem und zu allem immer nur ja und Amen sagen oder wohlwollend auf die Schulter klopfen ist scheinheilig und bringt niemand weiter. Auch dann nicht wenn ich Texte schreibe wie BILD! Auf die Meinung die sich eventuelle Leser damit BILDen verzichte ich freiwillig. Auf diesem Niveau und fuer dieses Klientel will ich nicht schreiben!

Gruesse Kurt Gerhardt
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » So 15. Nov 2009, 23:02

Kurt Gerhardt hat geschrieben:Das Universum besteht nur aus zwei Komponenten, naemlich Materie und Energie.

Ne, aus drei, ....
Materie, Energie und Gravitation !

Gruß
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » So 15. Nov 2009, 23:19

Hallo Trigemina,

Gib das mal in einen Taschenrechner ein oder in den Windows-Rechner. Egal auf welcher Maschine du das eintippst, erhältst du immer 9 als Ergebnis (ohne Klammernsetzung).


Ist komplett klar! Ich sehe meinen Fehler ein und streue Asche auf mein schuldbeladenes Haupt. OK?

Wegen der Massenbestimmung von Merkur, Venus (ohne Monde) habe ich bereits kurz erklärt, dass diese aus der Störungsrechnung der von diesen Planeten verursachten Bahnschwankungen ihrer Nachbarn berechnet werden kann. Dies ist allerdings nicht mehr in geschlossener Form möglich. Mit dem gleichen Prinzip wurden Neptun und Pluto vorhergesagt und später an der berechneten Stelle auch gefunden.


Ja Das habe ich geschrieben
Du traust dich naemlich nicht diesen haarstraeubenden Unsinn hier vorzurechnen, weil ich dich erst auf diesen Unsinn hingewiesen habe und du stellst richtig fest das es wirklich Unsinn ist. Aber es ist erstens nicht mein Unsinn sondern der Newtons bzw. der TP und damit deiner!!


Ich hoffe das wäre geklärt. Eine Formel mit Probemasse m habe ich in einem vergangenen Post mal hingeschrieben.


Das mit der Klammer ist geklaert! Siehe oben.

Zwischen
M = 4 * Π^2 * r^3 / G * T^2 (falsch)
und
M = 4 * Pi^2 * r^3 / (G * T^2) (richtig)

besteht halt ein Unterschied. Diesen festzuhalten halte ich nicht für überheblich. Du kannst es ja nachprüfen wenn du willst. Aber wenn du meinst...


Ja richtig. Es besteht ein Unterschied in der Schreibweise und in der hier im Forum verwendeten Schreibweise muss die Klammer gesetzt werden. Das habe ich nun begriffen und sehe den Fehler ein. Dabei bricht mir gar nichts ab und ich bin auch nicht zu stolz den Fehler einzuraeumen.
Aber das gilt eben nur fuer die Schreibweise hier, weil wir keinen Formeleditor haben! Zudem bin ich kein so grosser Computerfreak und habe von diesen Code noch nichts gewusst. Aber der von dir genannte Code ist korrekt und das hat mir mein Freund inzwischen auch so erklaert und er bittet dich hiermit um Entschuldigung, denn daran hat er auch nicht gedacht!

Wenn man aber die strittige Gleichung jedoch mit Formeleditor schreibt so steht G*T^2 unter dem Bruchstrich und nicht wie hier dahinter und da kuerzt sich G dann heraus und das ist,soweit ich weiss, eben nicht falsch.
Dahingehend sollte auch mein Argument verstanden werden und eben das war mit dem Unsinn gemeint. Die identische Methode wird ja auch bei der relativistischen Laengenmessung auch angewendet, nur da rechnet (kuerzt) man eben nicht G sondern die Zeit (s) weg indem man (m/s)*s rechnet, so das von der Geschwindigkeit nur Meter bleiben. Die Einheiten bzw. ihre Groessen sind dabei natuerlich anders und der physikalische Zusammenhang auch, aber das mathematische Verfahren ist identisch! Und eben darum ging es mir. Was bei dem einem richtig ist kann bei dem anderen nicht falsch sein bzw. umgekehrt. Fuer alle Berechnungsverfahren muessen die identischen Regeln der Mathematik gelten! Da kann man nicht sagen wir machen fuer den einen Fall diese mathematischen Regeln und fuer den anderen Fall eben andere. So passt das nicht und hat mit Logik und wissenschaftlicher Objektivitatet nichts zu tun. Darum ging es mir und dabei ist mir eben der Fehler mit der Klammer wegen der unterschiedlichen Schreibweise unterlaufen. Rueckgaengig kann ich den Fehler nicht machen, aber ich kann einsehen das es einer ist.

Gruesse Kurt Gerhardt
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mo 16. Nov 2009, 00:27

Hallo Gerhard Kemme,

dein Modell hier finde ich ziemlich gut, aber leider etwas unvollstaendig. Darf ich dazu ein paar Bemerkungen machen?

Nach dieser Modellvorstellung existiert ein Materiekreislauf, d.h. Materie zieht Ätherteilchen an und baut daraus Atomkerne und Nukleonen mit sehr hoher Dichte. Diese Anziehung der Materie auf den umgebenden Ätherraum wird auch als Gravitation bezeichnet.

Selbstverstaendlich ist das die Anziehung der Materie, aber diese Anziehung ist eine Kraft und die resultiert aus ihrer Bewegung. Auch kosmische Staubmaterie, aus der Planeten und Sterne entstehen bewegt sich rotatorisch! Das ist die schon lange bekannte wie objektive Realitaet. Wie Trigemina empfehle ich auch dir dazu die Arbeit von Prof. C.F.von Weizsaecker zum Rotationsverhalten kosmischer Staubmaterie. Das ist auch eine meiner Argumentationsgrundlagen. Denn aus und mit diesen Rotationen resultieren eben nachweislich Inertialkraefte, die nur dann existent sind wenn sich Materie rotatorisch bewegt. Mit der Verdichtung werden diese Kraefte immer grosser weil die Winkelgeschwindigkeit bei gleichen Bewegungsimpuls fuer alle Teilchen in Summe steigt  Impulssatz!!! Damit werden die Teilchen immer dichter zusammengepresst. Nun wirken hier sowohl Zentriepetal als auch Zentrifugalkraefte gleichzeitig und somit kommt es dazu, das auf spezifisch schwerere Elemente die Zentrifugalkraft etwas staerker ist als die Zentripetakraft und sich somit aus den schweren Elementen Planeten bilden. Auf die spezifisch leichteren Elemente (Wasserstoff, Helium) ist die Komponente der Zentripetalkraft eben wegen ihres spezifisch geringeren Gewichtes groesser und somit bilden sich Sterne wie unsere Sonne und werden dort soweit zusammengepresst, dass der Fusionsprozess in Gang kommt. In bzw. mit diesen Fusionsprozessen bilden sich eben aus den Kernfussionen erst die schweren Elemente aus denen unsere Erde bzw. die Planeten bestehen! Deshalb gibt es auch Sterne die gar keine Planeten haben, weil die Materiewolken aus denen sie entstanden sind eben noch keine schweren Elemente enthielten und solche riesigen Wasserstoffwolken gibt es auch heute noch im Universum. Die Materiewolke aus der unser Sonnensystem entstanden ist, ist die Folge einer Supernovaexplosion eines Sterns der ersten Generation wobei die dabei freigewordenen schweren Elemente heute in den Planeten der Sonne enthalten sind. Auch unsere Sonne wird irgendwann ihren Brennstoff (Wasserstoff und Helium) verbraucht haben und damit kollabieren. Sie ist dann eben ein kollabierendes Inertialsystem und mit dem Kollaps bleibt aber ihr Drehimpuls konstant. Damit nimmt ihre Drehzahl drastisch zu und mit der Drehzah auch die Zentrifugalkraft die der Gravitation entgegenwirkt. Sie hat heute eine Umfangsgeschwindigkeit von 1999m/s und wenn sie kollabiert bleibt die konstant. Nach V^2 / r wird r immer kleiner und die Zentrifugalkraft immer groesser, womit manche Sterne in einer Supernovaexplosion enden. Dies z.B. waere ein expandierendes Inertialsystem, denn seine Materiemenge bleibt ja auch mit der Explosion erhalten. Sie wird nur in kleinere Teile zerlegt.
So einfach ist das ganze natuerlich nicht, da spielen noch andere Faktoren eine wesentlich Rolle, aber mit Luftpumpen kann man das wirklich nicht korrekt vergleichen.


Insbesondere ziehen sich auch wie Saugpumpen unterschiedliche Teile von Materie an, so dass nach einiger Zeit größere Klumpen von Materie entstehen. Wenn sehr viel Materie und damit auch Masse vorhanden ist, dann wird der Druck, z.B. in einem Himmelskörper, so groß, dass sich die Temperatur extrem steigert - kennt man von der Luftpumpe, die erwärmt sich beim Zusammenpressen der Luft auch. Durch die Temperaturerhöhung ändert sich der Aggregatzustand der Materie, z.B. der Masse des Himmelskörpers von fest auf flüssig auf gasförmig. Solange die äußeren Gesteinsstrukturen halten, spielen sich die Erwärmungsvorgänge im Inneren ab.

Bis hierher wuerde ich das fuer Planeten z.B. die Erde gelten lassen. Das die aeusseren Huellen (Gesteinsstrukturen), man spricht hier geologisch von der festen Erdkruste, eben so hart sind. Aber das sie den Druck im inneren entgegenwirken bzw. ihm standhalten wuerde ich nicht sagen. Man kann das an Vulkanen sehen und Geologen wie Vulkanologen werden dir da gewiss wiedersprechen. Von aussen wirkt auf die Erdkruste der Druck der Gravitation, so das die Erde eben nicht explodiert. Diesen Druck nehmen wir alle nur physisch nicht wahr, weil zwischen Innendruck unseres Koerpers und dem Luftdruck weitgendes Gleichgewicht besteht. Also die Druck bzw. resultierende Kraftdifferenz ist gleich Null.

Wenn die Ansammlung von Masse sehr groß ist, dann wird die stützende Struktur der äußeren Hülle eines Himmelskörpers aufgelöst, aufgrund der großen Schwerkraft wird diese Gasstruktur zusammengezogen auf einen kleineren Bereich und entwickelt dort solche Expansionskräfte, dass die auseinander strebenden Kräfte größer werden als die zusammenziehende Schwerkraft.

Das halte ich fuer den richtigen Weg, aber diese Expansionskraefte resultieren eben aus der Geschwindigkeit nicht aus der Materie selbst! Die Materie hat mit und wegen ihrer Geschwindigkeit immer auch eine kinetische Energie und die Wirkung dieser Energie sind reale Kraefte welche zur Explosion fuehren koennen. Sie muessen es aber nicht zwangslaeufig, denn es sind auch Bewegungssituationen existent, bei denen sich ein Gleichgewicht der Kraefte einstellt z.B weisse Zwerge.

Einerseits entsteht bei "kleineren" Ereignissen dieser Art, einfach nur neuer Sternenstaub, der zusammen mit dem Sonnenwind als Art von Äther neue Nahrung für die Atome anderer Himmelskörper bildet und andrerseits können auch ganze Glut- und Lavaklumpen sich konzentrisch von einem solchen "Urknall" entfernen. Und dann beginnt der Kreislaufprozess wieder neu: In plasmaform oder als Nukleonen vorhandener Äther wird angesogen, baut Materie, schafft Riesenschwerkraft, löst die Feststoffe zu einem Gas- oder Plasmaball auf, alles zieht sich zusammen auf einen Punkt und detoniert dann wieder neu und schleudert Sternenstaub und Glutmassen ins All, die wiederum Himmelskörper aufbauen. Dies wäre eine Modellvorstellung, die eigentlich den Gesamtvorgang enthält.

Eben das ist ein reversibler Prozess und im Grundprinzip auch meine Ansicht. Ueber die Details kann und muss aber noch diskutieren. Die TP dagegen geht von irreversiblen Prozessen aus und definiert das unter anderem mit ihren Zeitpfeilen. Dagegen gab es schon 1900 vehementen Widerspruch z.B. von Ludwig Bolzmann dem Begruender der Thermodynamik, der seinerzeit einer der besten Physiker der Welt war!
Irgendwo hast du doch auch Gemeinsamkeiten mit der TP. Ich finde das ueberhaupt nicht schlecht. Nur verstehe ich nicht warum du dann bestreitest das es Gemeinsamkeiten gibt.

Gruesse Kurt Gerhardt
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Re: Gravitation

Beitragvon iguana » Sa 21. Nov 2009, 19:50

Trotz dass ich nach Kurt von Icabaru sehr wahrscheinlich zu den Gurken gehöre, und trotz dass meine Muttersprache französisch ist, möchte ich folgendes mitteilen:
Das Gespräch zwischen Kurt Gerhardt und Trigemina verfolge ich seit Monaten wie ein Kriminalroman! Nicht so brutal aber so spannend!
Ich muss ehrlich sagen, es ist das erste Mal das ich so etwas "tiefes" punkto Gravitationsphysik lese. Kurt's Thema ist sehr beeindrückend und bis jetzt habe alle Widersprüche von Trigemina mit den Gegenargumenten von Kurt, die praktisch niemals widersprochen worden sind, gelesen.
Ich finde es schade das nicht mehr aufgebaut wird von der Seite der "Profis", ich fühle es aber ein bisschen wie ein Gegeneinandersetzung und keine Aufbauarbeit...
Solche Bemerkungen wie das mit der Formel z.B.:

M = 4 * Π^2 * r^3 / G * T^2 (falsch)
und
M = 4 * Pi^2 * r^3 / (G * T^2) (richtig)

Finde ich ein bisschen "kindlich" wenn es von Wissenschaftler kommt. Kurt hätte bestimmt geschrieben: M = 4 * Pi^2 * r^3 : (G * T^2) wenn er keinen Schrägstrich angewendet hätte. Der Schrägstrich ist das Zeichen einer Fraktion, und alles was (hinter) untem dem Schrägstrich ist bedeutet Divisor. Man kann es natürlich in Klammern setzen, ist präziser, aber Leute aus Deinem Niveau, Trigemina, sollten es verstanden haben.

Und wie sieht es aus mit Deiner Formel (vom 07/11/09), Trigemina:

T^2=4*Pi^2 / (G*(M+m))*a^3 und gibt genähert für m<<M


Kann man den Schrägstrich durch einen Doppelpunkt ersetzen oder ist das Resultat der Division durch a hoch 3 zu multiplizieren? Schade, dass man die Formeln in diesem Blog nicht mit einem richtigen Editor schreiben kann!

Was ich vermisse ist eine Antwort von Trigemina, ich möchte gerne mein Krimi weiterlesen können und erfahren wer der Mörder ist!? Oder nur wer als erster aufgibt hat einfach verloren...

Macht weiter, ist hoch interessant! Lässt die Kleinigkeiten zur Seite, wenn man vorwärts kommen will soll man in keinem Falle aufgeben. Viele Mitleser sind dieser Meinung!
iguana
 
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