Herleitung der Fallzeit aus DGL:Definitionen: Ist die Masse des freifallenden Probekörpers nicht vernachlässigbar, bestimmt sich M aus der Summe der beiden Massen. Parameter r ist radialer Abstand zwischen zwei Massenkörpern und freie Integrationsvariable. r1 und r2 sind untere und obere Begrenzung des Integrationsintervalls, t ist die Zeit, v ist die Geschwindigkeit, v0 ist die Initialgeschwindigkeit, g ist die Beschleunigung und G die universelle Gravitationskontante.
① dt=dr/v mit den Nebenbedingungen
② dv=sqrt(2*g*dr+v0^2) und
③ g=G*M/r^2
③ in ② eingesetzt:
④ dv=sqrt(2*G*M/r^2*dr+v0^2)
④ integrieren (analytisch geschlossen):
⑤ v=sqrt(-2*M*G/r+v0^2)
Integral bestimmen von ⑤ im Intervall r=r1 bis r2:
⑥ v=sqrt(-2*M*G*(1/r2-1/r1)+v0^2)
Jetzt ist für jeden Bahnpunkt seine aktuelle Geschwindigkeit v bekannt. Setzt man r1 aus ⑥ als freie Variable r in ① ein, kann für jeden Bahnpunkt seine verstrichene Zeit dt berechnet werden:
⑦ dt=dr/sqrt(-2*M*G*(1/r2-1/r)+v0^2)
Diese Gleichung kann jetzt numerisch integriert werden:
⑧ t = int(1/sqrt(-2*M*G*(1/r2-1/r)+v0^2),r=r1..r2)

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Das geht schneller und einfacher als eine differentielle Methode, dennoch Respekt für eure Leistungen! Insbesondere Dir, @fallili