Hi Jondalar,Jondalar hat geschrieben:Nimm mal Dein e-, oder besser gleich 2 davon und wir setzen die jeweils in die Mitte eines faradayschen Käfigs. Nun haben Deine e- nicht mehr eine unendliche Wirkung nach 1/r² sondern ihre Wirkung endet jeweils nach r[Käfig] Die beiden Käfige stellen wir nun 1m auseinander. Dann befindet sich zwischen den e- genau 1m Raum. Egal, was dieser Raum beinhaltet - Luft, Stein, Vakuum - es bleibt immer 1m Raum dazwischen. Ohne Raum kein Abstand.
Der Käfig besteht aus Metall, also aus Atomen, welche aus Elementarladungen bestehen. Zwischen den beiden Käfigen ist die dynamische EM-WW aller Elementarladungen, Elementarladungen haben keinen Rand, sie können bis auf einen winzigen Bereich durchdringen. Ein Atom kann (wird angezogen) bis auf wenige Pikometer an ein anderes Atom heran, dabei stellt sich dynamischer Gleichgewichtsabstand ein. Näher zusammen rücken, als bei 0 K geht nicht und auch bei 0 K schrumpft Materie nicht auf null m³.
Abstände sind relativ, man könnte den Meter auch sinnvoll als Vielfaches kleinster Abstände definieren. Ein Meter entspricht 1,841*10^9 der Reihe nach angeordneten Siliziumatomen im Einkristall.
Wiki - Gitterparameter hat geschrieben:Der Gitterparameter von Silicium, das eine Diamant-Kristallstruktur ausbildet, wurde mit sehr großer Genauigkeit gemessen und beträgt 543,102 0504 (89) pm
EnergieEnergie ist das Potential zur Bewegung. Wie bei Billardkugeln, erst wenn eine Kugel getroffen wird, wird das Potential der einen Kugel umgewandelt in Bewegung der anderen Kugel. Energieübertragung ist eigentlich nur eine Abbremsung und Beschleunigung von Elementarladungen.
FeldEin Feld kann statisch oder dynamisch sein. Zwischen zwei Kondensatorplatten kann ein statisches elektrisches Feld aufgebaut werden. Diese Feld ist die deutlich spürbare Ausdehnung nicht abgeschirmter Ladungen. Sind die Platten kurzgeschlossen, ist zwischen diesen Platten kein statisches elektrisches Feld mehr sondern nur noch das rosa Rauschen der aller Elementarladungen im Universum. Vernachlässigen wir die entfernten Elementarladungen, dann haben wir nur noch das Rauschen der EM-WW der ganzen Ladungen der Atome, welche die Platten des Kondensators bilden.
Zeit und Raum bezieht sich immer auf Objekte. Zeit und Raum sind keine physikalischen Objekte, daher ergeben Aussagen, wie die Zeit dauert 5 s keinen Sinn oder der Raum ist 10 m. Wo ist die Zeit, was macht sie? Vergehen! Und wie stellt man das fest? In dem man Bewegung von Objekten miteinander ins Verhältnis setzt. Es ist egal ob ein Atom in Resonanz schwingt oder die Erde sich einmal um sich selbst gedreht hat, Zeit ist immer an Bewegung gekoppelt.
Raum ist immer an Objekte gekoppelt. Raum ist ein Begriff um sich über die Objekte in einem gedachten, abgegrenzten Bereich unterhalten zu können. Z.B. zwischen Kondensatorplatten passiert irgendwas, dann habe ich den Bereich/Raum von Interesse eingegrenzt.
Jondalar hat geschrieben:Wenn Du einen Stab mit 1m hast - kannst Du gar nicht haben, weil 1m eine Raumdimension ist und Raum gibt es ja nicht - und den beschleunigst - kannst Du übrigens auch nicht, weil Beschleunigung eine Änderung der Position im Raum beinhaltet, aber Raum gibt es ja nicht - dann ändert dieser Stab natürlich nicht seine Länge - wie denn, er hat ja keine, weil es keinen Raum gibt - nicht einmal im Raum. Ich frage mich gerade, ob Dein Problem mit dem Raum nicht auf einer anderen Ebene liegt.
Ein Silizium-Würfel mit 1 m Kantenlänge hat jeweils 1,841*10^9 Siliziumatome hintereinander an jeder Kante. Diese Anzahl der Atome ändert sich nicht durch sanfte Beschleunigung. Eine Änderung der Postion im Raum gibt es korrekterweise nicht, da Raum die Abwesenheit von Objekten ist, man also keinen Bezugspunkt besitzt um überhaupt festzustellen ob man sich bewegt. Nur mit anderen Objekten kann man etwas ins Verhältnis setzen und daran, relative oder absolute Geschwindigkeiten ermitteln.
Ich denke es ist technisch möglich die absolute Geschwindigkeit der Erde festzustellen. Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant und unabhängig von der Bewegung der Quelle oder des Empfängers. Licht ist EM-WW basierend auf der Bewegung einer Elementarladung.
Eine Singularität existiert nicht, das ist mathematisches Träumen.
Jondalar,ich bin da nur so pedantisch, weil es wichtig ist zu verstehen, dass Physik nur mit Objekten zu tun hat, Objekte haben Ausdehnung und Lokation, diese beiden Eigenschaften werden aber durch das zueinander ins Verhältnis setzen beschrieben. Wir sind es gewohnt von Meter und Sekunde zu schwafeln, aber Raum und Zeit sind nur Ideen in unseren Köpfen, es gibt keinen Ort im Univerum wo man Raum oder Zeit finden kann.
Klar hat ein Raum begrenzt durch Wände ein Volumen, welches wir in m³ angeben können. Aber ist das physikalisch korrekt? Es ist nur eine Vereinfachung.
Eigentlich müssten wir immer mit Verhältnissen zu konkreten Objekten arbeiten, wie eben die Länge eines Meters als eine abgezählte Anzahl von Siliziumatomen im Einkristall angegeben werden kann.
Ich bin auch der Ansicht, dass das sinnvoll ist, denn einen Meter als die Strecke die das Licht im Bruchteil einer Sekunde zurück legt, wofür das Licht die Zeit braucht um 1 Meter zurück zu legen, ist ein Zirkelschluss und wissenschaftlich unzulässig.
Man kann Meter und Sekunde nicht über etwas definieren, das selbst in Meter und Sekunde angegeben wird. Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass die Lichtgeschwindigkeit vom Medium abhängt und in Messungen auch noch die absolute Bewegung der Erde stört.
McDaniel-77