Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Sa 9. Aug 2014, 14:23

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:Naja Jondalar,

jedes Ding was mit sich selbst identisch ist, ist ein selsbtbezügliches Konstrukt, ...

All

Das Wort "Selbstbezüglich" scheint das neue Modewort zu sein, mit dem man jeglichen Schwachsinn rechtfertigen kann :oops:
Aber mal im Ernst. Hebt das die eigene Reputation, wenn man einen Sachverhalt, den man in einem einzigen Satz ausdrücken kann, statt dessen elendslang mit Prosa ausschmückt, um die Mitleser zu beeindrucken?


Natürlich hebt das meine Reputation, ich bin ja schließlich hier anonym und mich kennt ja hinsichtlich dieser Anonymität jeder. :roll:

Überhaupt, wen soll ich denn beeindrucken wollen? Die meisten sind mir total Wurscht.

Bettet ihr Realtivisten doch eure prosaischen Konstrukte in Relativität, aber lasst mich mit eurem Scheiss einfach in Ruh.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 9. Aug 2014, 14:29

Hi Jondalar,

Jondalar hat geschrieben:Nimm mal Dein e-, oder besser gleich 2 davon und wir setzen die jeweils in die Mitte eines faradayschen Käfigs. Nun haben Deine e- nicht mehr eine unendliche Wirkung nach 1/r² sondern ihre Wirkung endet jeweils nach r[Käfig] Die beiden Käfige stellen wir nun 1m auseinander. Dann befindet sich zwischen den e- genau 1m Raum. Egal, was dieser Raum beinhaltet - Luft, Stein, Vakuum - es bleibt immer 1m Raum dazwischen. Ohne Raum kein Abstand.


Der Käfig besteht aus Metall, also aus Atomen, welche aus Elementarladungen bestehen. Zwischen den beiden Käfigen ist die dynamische EM-WW aller Elementarladungen, Elementarladungen haben keinen Rand, sie können bis auf einen winzigen Bereich durchdringen. Ein Atom kann (wird angezogen) bis auf wenige Pikometer an ein anderes Atom heran, dabei stellt sich dynamischer Gleichgewichtsabstand ein. Näher zusammen rücken, als bei 0 K geht nicht und auch bei 0 K schrumpft Materie nicht auf null m³.

Abstände sind relativ, man könnte den Meter auch sinnvoll als Vielfaches kleinster Abstände definieren. Ein Meter entspricht 1,841*10^9 der Reihe nach angeordneten Siliziumatomen im Einkristall.
Wiki - Gitterparameter hat geschrieben:Der Gitterparameter von Silicium, das eine Diamant-Kristallstruktur ausbildet, wurde mit sehr großer Genauigkeit gemessen und beträgt 543,102 0504 (89) pm



Energie
Energie ist das Potential zur Bewegung. Wie bei Billardkugeln, erst wenn eine Kugel getroffen wird, wird das Potential der einen Kugel umgewandelt in Bewegung der anderen Kugel. Energieübertragung ist eigentlich nur eine Abbremsung und Beschleunigung von Elementarladungen.

Feld
Ein Feld kann statisch oder dynamisch sein. Zwischen zwei Kondensatorplatten kann ein statisches elektrisches Feld aufgebaut werden. Diese Feld ist die deutlich spürbare Ausdehnung nicht abgeschirmter Ladungen. Sind die Platten kurzgeschlossen, ist zwischen diesen Platten kein statisches elektrisches Feld mehr sondern nur noch das rosa Rauschen der aller Elementarladungen im Universum. Vernachlässigen wir die entfernten Elementarladungen, dann haben wir nur noch das Rauschen der EM-WW der ganzen Ladungen der Atome, welche die Platten des Kondensators bilden.


Zeit und Raum bezieht sich immer auf Objekte. Zeit und Raum sind keine physikalischen Objekte, daher ergeben Aussagen, wie die Zeit dauert 5 s keinen Sinn oder der Raum ist 10 m. Wo ist die Zeit, was macht sie? Vergehen! Und wie stellt man das fest? In dem man Bewegung von Objekten miteinander ins Verhältnis setzt. Es ist egal ob ein Atom in Resonanz schwingt oder die Erde sich einmal um sich selbst gedreht hat, Zeit ist immer an Bewegung gekoppelt.
Raum ist immer an Objekte gekoppelt. Raum ist ein Begriff um sich über die Objekte in einem gedachten, abgegrenzten Bereich unterhalten zu können. Z.B. zwischen Kondensatorplatten passiert irgendwas, dann habe ich den Bereich/Raum von Interesse eingegrenzt.

Jondalar hat geschrieben:Wenn Du einen Stab mit 1m hast - kannst Du gar nicht haben, weil 1m eine Raumdimension ist und Raum gibt es ja nicht - und den beschleunigst - kannst Du übrigens auch nicht, weil Beschleunigung eine Änderung der Position im Raum beinhaltet, aber Raum gibt es ja nicht - dann ändert dieser Stab natürlich nicht seine Länge - wie denn, er hat ja keine, weil es keinen Raum gibt - nicht einmal im Raum. Ich frage mich gerade, ob Dein Problem mit dem Raum nicht auf einer anderen Ebene liegt.


Ein Silizium-Würfel mit 1 m Kantenlänge hat jeweils 1,841*10^9 Siliziumatome hintereinander an jeder Kante. Diese Anzahl der Atome ändert sich nicht durch sanfte Beschleunigung. Eine Änderung der Postion im Raum gibt es korrekterweise nicht, da Raum die Abwesenheit von Objekten ist, man also keinen Bezugspunkt besitzt um überhaupt festzustellen ob man sich bewegt. Nur mit anderen Objekten kann man etwas ins Verhältnis setzen und daran, relative oder absolute Geschwindigkeiten ermitteln.

Ich denke es ist technisch möglich die absolute Geschwindigkeit der Erde festzustellen. Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant und unabhängig von der Bewegung der Quelle oder des Empfängers. Licht ist EM-WW basierend auf der Bewegung einer Elementarladung.

Eine Singularität existiert nicht, das ist mathematisches Träumen.

Jondalar,

ich bin da nur so pedantisch, weil es wichtig ist zu verstehen, dass Physik nur mit Objekten zu tun hat, Objekte haben Ausdehnung und Lokation, diese beiden Eigenschaften werden aber durch das zueinander ins Verhältnis setzen beschrieben. Wir sind es gewohnt von Meter und Sekunde zu schwafeln, aber Raum und Zeit sind nur Ideen in unseren Köpfen, es gibt keinen Ort im Univerum wo man Raum oder Zeit finden kann.
Klar hat ein Raum begrenzt durch Wände ein Volumen, welches wir in m³ angeben können. Aber ist das physikalisch korrekt? Es ist nur eine Vereinfachung.
Eigentlich müssten wir immer mit Verhältnissen zu konkreten Objekten arbeiten, wie eben die Länge eines Meters als eine abgezählte Anzahl von Siliziumatomen im Einkristall angegeben werden kann.

Ich bin auch der Ansicht, dass das sinnvoll ist, denn einen Meter als die Strecke die das Licht im Bruchteil einer Sekunde zurück legt, wofür das Licht die Zeit braucht um 1 Meter zurück zu legen, ist ein Zirkelschluss und wissenschaftlich unzulässig.
Man kann Meter und Sekunde nicht über etwas definieren, das selbst in Meter und Sekunde angegeben wird. Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass die Lichtgeschwindigkeit vom Medium abhängt und in Messungen auch noch die absolute Bewegung der Erde stört.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Sa 9. Aug 2014, 16:56

Die Realität im Universum läßt sich einfach und simpel mit EM-WW erklären.
Mit Relativitätstheorie und Gravitation ist vieles nicht erklärbar. Deswegen jagt die sog. moderne Wissenschaft jahrzehntelang als Erklärungsversuch misteriösen Phantomen hinterher. Namens Dunkle Energie und Dunkle Materie.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 9. Aug 2014, 22:02

Chief,

was ist Schwachsinn?

Anzunehmen die EM-WW, als intrinsische Eigenschaft von Materie, ist verantwortlich für alle beobachtbaren Phänomene im Universum, ist schwachsinnig?

Oder ist es schwachsinnig anzunehmen, dass...

... es unsichtbare, unentdeckte Dunkle Materie und Dunkle Energie gibt?
... das Universum aus dem Nichts entstanden ist?
... dass Raumzeit ein physikalisches Objekt ist, das gekrümmt ist?
... dass mathematische Konzepte z.B. Schwarzes Loch oder Neutronenstern als Verdinglichung in der Realität vorkommen?
... dass Zeitreisen und Wurmlöcher im Rahmen des Möglichen liegen?
... dass die Zeit ein physikalisches Objekt ist, welches verformt werden kann, wie ein Stück Metall?
... dass Zwillige unterschiedlich schnell altern und zwar immer der eine schneller als der andere, je nach dem welcher gefragt wird?
... und vieles mehr was als allgemeiner K(N)onsens und als sog. Standard-Modell verkauft wird?


Wann kommt der Punkt wo man die Realität ignoriert und zur Phantasiewelt überblendet? Wieviele Atome müssen sich zusammen lagern, bis aus EM-WW Gravitationskosmologie wird?

Wer außer Kurt leugnet denn die Elementarladung, die Elektrizität, Elektronen, Protonen, Magnetismus, Elektrostatik, Plasma-Physik?

Wann ist der Punkt erreicht, wenn man glaubt es handelt sich nicht mehr um die EM-WW die dafür sorgt, dass Protonen mit Elektronen zusammen chemische Elemente bilden?

Ein Atom funktioniert mich mit Gravitation, es funktioniert elektrisch, weil es aus Elementarladungen besteht. Atome können sich zusammen lagern, sie ziehen sich gegenseitig an, das hat nichts mit Gravitation zu tun, sondern mit Van-der-Waals-Kräften, also EM-WW. Dipol-Dipol-Wechselwirkungen sind nichts anderes als ein Begriff für eine bestimmte Art der EM-WW. Atome bilden Moleküle, das hat nichts mit Gravitation zu tun, Moleküle kann man nämlich spalten indem man eine elektrische Spannung anlegt.
Atome und Moleküle ziehen sich gegenseitig an und bilden makroskopische Körper, das hat nichts mit Gravitation zu tun, es beruht auf EM-WW.

Wann ist der Punkt erreicht wo man glaubt, dass die EM-WW verschwindet und Gravitation einsetzt?

Die Erde besteht aus einer abzählbaren Anzahl von Atomen (Elementarladungen). Jeder Materie Baustein der Erde ist eine Elementarladung, es existieren keine anderen Materiebausteine. Elementarladungen sind die einzigen Teilchen, es gibt keine anderen.

Wie kommt man dann auf die Idee, dass die intrinsische Eigenschaft der EM-WW, welcher jeder Elementarladungen zu Grunde liegt im Kosmos keine Rolle spielt, wenn doch der ganze Kosmos nur aus eben diesen Elementarladungen aufgebaut ist?

Was ist Schwachsinnig?

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » So 10. Aug 2014, 01:02

Hast du überlesen. Weiß aber auch nicht mehr wo es steht.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » So 10. Aug 2014, 08:23

Volldepp Chief,

bei diesem Bild würde es wohl mehr Sinn machen danach zu fragen ob sich die Galaxie im Uhrzeigersinn oder dagegen dreht.

Meinend, dass sich auch diese Frage für jeden der kein Volldepp ist auf den ersten Blick von selbst beantwortet,

Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » So 10. Aug 2014, 09:07

Yukterez hat geschrieben:Meinend, dass sich auch diese Frage für jeden der kein Volldepp ist auf den ersten Blick von selbst beantwortet,


Na denn, in welcher Richtung rotieren die Massen in diesem System? Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigerrichtung?

Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » So 10. Aug 2014, 09:11

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » So 10. Aug 2014, 09:15

Dilettant Ernst,

natürlich rotiert diese Galaxie gegen den Uhrzeigersinn.

Belehrend,

Bild
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » So 10. Aug 2014, 09:58

Da ich einige Zeit weg war, kann ich die "Raumdiskussion" nur nachlesen - möchte mich aber so spät nicht mehr da einmischen, zumal es eher ein philosophische Frage ist was Raum ist, während die Physiker eben dazu nur ein physikalische Antwort geben, was sie eben als Raum definieren.

Beim durchlesen ist mir aber ein interessanter Satz von MS-Daniel aufgefallen:
Aber egal, dort wo ein Elektron ist, kann kein anderes sein. D.h. Objekte brauchen Platz.
Da stellt sich mir die Frage, wo denn ein Elektron ist.
Die Physik/Quantentheorie gibt dazu keine Antwort und nur Wahrscheinlichkeiten wo ein Elektron sein könnte - so ein Elektron im Wasserstoffatom kann also ganz nahe sein (auf Bohr'schem Radius), aber auch 300000 km entfernt und ist immer noch " das zu diesem speziellen Wasserstoffatom zugehörige Elektron".

Der Satz "Wo ein Elektron ist, kann kein anders sein" ist daher für mich gar nicht so einfach zu akzeptieren und damit auch schon zu hinterfragen, weil er das Elektron eben als "kleines Kügelchen" mit exakt bestimmbarer Position voraussetzt. Was, wie gesagt, eben genau in diesem Sinn nicht beobachtbar ist - es passieren die wildesten Dinge, wenn man versucht ein Elektron in einem "Molekülkäfig" irgendwo "einzusperren" und auf eine exakt bestimmbare Position zu "zwingen".

Und meiner Meinung nach man kann ein Weltbild nicht mit Aussagen beginnen, die selbst bei derartig "anscheinend simplen Aussagen" schon hinterfragbar sind.
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