Jondalar hat geschrieben: Ich habe bereits von Anfang an gesagt, dass die RTn nicht falsch sind, sie sind nur überflüssig, weil die Dinge innerhalb des Gültigkeitsbereiches auch immer anders berechnet bzw interpretiert werden können.
Die Existenz theoretisch möglicher Alternativen macht die RT nicht überflüssig. Die RT ist die derzeit einfachste konsistente Beschreibung der bekannten Phänomene. Alternativen (z.B. LET) brachen schon im frühen Stadium um 1900 wegen überflüssiger Komplexität zusammen.
Jondalar hat geschrieben:Gerade eben wenn es um Dinge wie Urknall und SL geht, hört sie einfach auf, annehmbare Ergebnisse zu liefern
Auch daß die RT beim Spielen wirtschaftlich überflüssiger Spielchen (Kosmologie) an ihre Grenzen (Singularität) stößt macht sie nicht überflüssig.
Jan hat geschrieben:Raum als unendliches Nichts
Raum als lokal definierter Bereich
Die Verwirrung kommt daher, daß man für beides das Wort Raum benutzt.
Ontologisch-philosophische Spielchen zum thema Raum/Zeit haben zwar nichts mit Physik, noch weniger mit dem Thema dieses Thread zu tun.
Wer sich das trotzdem nicht verkneifen kann sollte das wenigstens auf einem geistigen tun. Es ist reine Zeitverschwindung hier ellenlange Beiträge zu posten, die dann maximal in Bruchstücken der Erkenntnisse Kants gipfeln.
Basis jeden Diskurses sollte zumindest Kant KdrV I, Erster Teil, §2-7 sein. Darauf aufbauend wäre zu diskutieren:
- inwieweit sind mathematische Werkzeuge als "Anschauungen a priori" im Sinne Kants zu sehen?
- ist Kant unter dem Blickwinkel der RT haltbar?
- ist Kant unter dem Blickwinkel der QM haltbar?
DerDicke meint hierzu: Kant gilt uneingeschränkt, sowohl unter den Blickwinkeln der klassischen Physik, als auch SRT und ART. Lediglich in der QM kann man darüber streiten.
Jan hat geschrieben:Die Gefahr besteht immer, daß man aneinander vorbei redet.
Nein nicht immer, aber genau dann, wenn man literaturübliche Begriffe nutzt ohne Literatur zu kennen.
