Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Mi 10. Sep 2014, 19:46

Yukterez hat geschrieben:Insgesamt nicht, aber wenn die + und - Teilchen durch irgendeine selbstverursachte Dynamik schnell genug voneinander getrennt würden, dann gäbe es Bereiche wo +, und Bereiche wo - dominiert. Solange der Abstand größer ist als ein Ereignishorizont, kann das Teilchen ein langes und gutes Leben führen ohne von seinem Antiteilchen annihiliert zu werden. Beide hätten so lange sie leben postive Energie, und das Nichts zwischen ihnen eine Negative.

Dort nicht, aber aufgrund der Expansion (die selbst in die Energiebilanz mit einfließt) leben wir zum Glück in einem solchen Teilgebiet.

Der kosmischen Inflation dankend,



Eben, die Energiebilanz zwischen den Teilchen und dem Vakuum stimmt immer - egal wie lange die leben und egal wie weit die auseinander driften - wenn sie denn könnten, bevor sie zwangsvernichtet werden.

Ja, bei AEs Universum durchaus, bei meinem statischen Universum nicht - ist halt Betrachtungssache.

Ohne kosmische Inflation halt kein Dank und keine Verletzung der Energieerhaltung.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 10. Sep 2014, 21:58

Jondalar,

auch du musst lernen physikalische Objekte, sprich Elementarladungen und die damit einhergehende EM-WW, als reale Objekte zu verstehen und konzeptionelle Verdinglichungen (Raum, Zeit, Raumzeit, SL. DM, DE, Photonen, Neutrinos usw.), als physikalisch irrelevant zu begreifen.

Photonen sind verdinglichte Konzepte, in der Realität gibt es keine Photonen, jedes Experiment der Polarisation falsifiziert das verdinglichte Konzept der Photonen - Photonen existieren nicht.

Bei EM-Feldern wird es schwierig, sie existieren nämlich nicht für sich gesehen, aber sie gehen von Elementarladungen aus. In der Realitätstheorie haben Elementarladungen keinen Rand, nur die Wirkung nimmt nach dem 1/r²-Prinzip ab - das McDaniel-77-sche-Prinzip (Kamm'sches-Prinzip).

Raum und Zeit existieren nicht, sie sind lediglich Konzepte für unsere Denkweisen. Strahlung kann als Objekt existieren, wenn es sich um Teilchenstrahlung handelt. EM-Strahlung ist EM-WW, diese existiert nicht per se, sondern nur in Kombination mit Elementarladungen.

Wie du richtig argumentierst, dass die EM-WW eine endliche Wirkungsgeschwindigkeit aufweist, kommt es natürlich zu solchen Gedankenspielen, dass ein Stern schon weg sein könnte, obwohl wir das Licht erst heute sehen.

Bewegung ist relativ, man kann nur etwas über die Bewegung aussagen, wenn man einen Bezug bildet. Ob sich der Mond um die Erde bewegt, kann man nur daran erkennen, dass sich zum Mond und einem anderen Punkt ein fester Bezug herstellen lässt. Die Änderung der Lokation ist etwas Relatives, wobei es möglich sein muss, die absolute Bewegung der Erde festzustellen. Das Foucaultsche Pendel zeigt zuverlässig die Rotation der Erde an. Eine präzisere Version des Pendels müsste auch die Bahn der Erde um die Sonne und die gesamte, komplexe Bewegung der Erde im Universum erkennbar machen.

Yukterez,

am Irrwitz der Urknall-Theorie erkennt man doch, dass das so nicht sein kann. Teilchen und Antiteilchen, was für ein Quatsch. Das ist mathematisches Wirrwarr. Wie wir sehen, besteht das Universum aus Elementarladungen. Also kann das mit Antiteilchen und Teilchen im 1:1 Verhältnis nicht stimmen. Und so blöd sind selbst die blödesten der Urknall-Theoretiker nicht, die sagen dann: "Ja schon, aber es gab eine winzige Abweichung, einen Symmetriebruch sozusagen, aus unerklärten Gründen, entstanden zufällig mehr Teilchen, als Antiteilchen."

Aus was entstehen Teilchen?

Allein daran scheitert schon das Standard-Modell, es ist einfach irrational! Was unlogisch und irrational ist, kann nicht die Realität abbilden, denn die Realität gehorcht fundamentalen Prinzipien. Da kann es nicht, weil es gerade passt, genau dort DM geben und da DE, nein so einen Quatsch kann es nicht geben.

Noch mal zum Vakuum

Im Vakuum findet man nichts, um im Vakuum etwas zu messen, muss man Objekte ins Vakuum befördern, z.B. einen Messfühler. Dann reagiert die EM-WW mit den Elementarladungen des Messfühleres. Im Vakuum reagiert gar nichts, weil da keine Objekte sind, die mit irgendwas in Wechselwirkung treten können.

EM-Strahlung tritt erst dann auf, wenn man ein Objekt als Absorber einfügt. Ohne Empfänger ist da auch nichts.

Philosophisch: "Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand es hört, hat es dann ein Geräusch gegeben?"

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Sep 2014, 22:16

McDaniel-77 hat geschrieben:Photonen sind verdinglichte Konzepte, in der Realität gibt es keine Photonen

Wie man's nimmt: https://www.youtube.com/watch?v=bcqd3Q7X_1A&t=27m47s

McDaniel-77 hat geschrieben:Photonen existieren nicht

Das kann man so nicht sagen: https://www.youtube.com/watch?v=gEKSpZPByD0&t=27m56s

McDaniel-77 hat geschrieben:Teilchen und Antiteilchen, was für ein Quatsch

Die entstehen jeden Tag zuhauf im LHC, und sind zudem eine unvermeidbare Konsequenz der erprobten Symmetrien und Erhaltungssätze.

McDaniel-77 hat geschrieben:Und so blöd sind selbst die blödesten der Urknall-Theoretiker nicht, die sagen dann: "Ja schon, aber es gab eine winzige Abweichung, einen Symmetriebruch sozusagen, aus unerklärten Gründen, entstanden zufällig mehr Teilchen, als Antiteilchen."

Dieser Symmetriebruch könnte sich auf einer anderen oder tieferen Ebene wieder ausgleichen.

McDaniel-77 hat geschrieben:Aus was entstehen Teilchen?

Im LHC zum Beispiel aus der kinetischen Energie der zusammenfahrenden Protonen.

McDaniel-77 hat geschrieben:Dann reagiert die EM-WW mit den Elementarladungen des Messfühleres

Dann baut man einfach ein paar faradaysche Käfig rundherum.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Do 11. Sep 2014, 00:09

Wenn es so einfach wäre Yukterez,

du argumentierst sehr häufig nach dem Standard-Mainstream-Muster, obwohl ich dich für intelligent genug halte, dass du es merkst, wenn die Logik verletzt wird.

Im LHC entstehen keine Teilchen oder Antiteilchen. Wie oft muss ich das noch erklären, dass diese sog. Teilchenphysiker nichts anderes tun, als EM-WW, praktisch gesprochen - elektrische Impulse zu messen.

Da entstehen keine Teilchen, die am Ende in einen Glaskolben abgefüllt werden. Das ist alles Spielkram, die messen dort nur elektrische Impulse, ausgelöst durch EM-Strahlung, welche dadurch entstanden ist, dass man Elementarladungen aufeinander schießt und die dabei emittierte Bremsstrahlung ein riesiges Spektrum an EM-Strahlung ergibt - Gamma- und Röntgen-Strahlung usw. was das Herz begehrt.

Der andere Grund ist auch Quatsch, denn das Universum bezeichnet die Gesamtheit aller Dinge, allein das Wort Multiversum ist in sich schon unphysikalisch.
Auch der tiefere Grund ist Mumpitz, denn ein anders gepoltes Elektron, Positron genannt, ist ein echtes Teilchen. Um ein Antiteilchen zu sein, muss es eine negative Masse haben und anstatt einer Ausdehnung ein Loch darstellen :D . Das Antiteilchen zum Elektron, kann also kein Positron sein.

Ich bin nicht mal sicher, ob ein Positron nicht einfach nur ein umgepoltes Elektron ist.

Ein Faradayscher Käfig lässt Licht und Röntgenstrahlen durch, also welche Art von EM-Strahlung block so ein Faradayscher Käfig eigentlich ab? Dass man darin keinen Stromschlag bekommt ist mir bekannt und auch logisch nachvollziehbar, aber dass der Faradaysche Käfig Gamma-Strahlung abschirmt, ist mir nicht bekannt ;) .

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 11. Sep 2014, 00:52

McDaniel-77 hat geschrieben:Wie oft muss ich das noch erklären, dass diese sog. Teilchenphysiker nichts anderes tun, als EM-WW, praktisch gesprochen - elektrische Impulse zu messen.

Man misst nicht nur die Ladung, sondern auch den Spin und die Parität.

McDaniel-77 hat geschrieben:allein das Wort Multiversum ist in sich schon unphysikalisch.

Wieder falsch: http://en.wikipedia.org/wiki/Multiverse#Max_Tegmark.27s_four_levels

McDaniel-77 hat geschrieben:Um ein Antiteilchen zu sein, muss es eine negative Masse haben.

Auch nicht richtig, denn dann könnte es erstens bei der Annihilation keine Energie erzeugen, und müsste sich zweitens keine Energie aus dem Vakuum borgen oder aus der Geschwindigkeit der aufeinanderprallenden Teilchen beziehen.

McDaniel-77 hat geschrieben:dass der Faradaysche Käfig Gamma-Strahlung abschirmt, ist mir nicht bekannt.

Licht kannst du mit einem Vorhang abschirmen (bei Gammastrahlen muss dieser zwar aus dickem Blei sein, aber theoretisch ist das kein Problem).

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Do 11. Sep 2014, 01:19

Und was hat ein Bleivorhang mit einem Faradayschen Käfig gemein Yukterez?
Bild Quelle http://www.erwin-hymer-museum.de/de/programm/details/2014/07/jazzpolizei-comedy-musik-pur-sonntag-17-august.html


Die schwachsinnige Teilchenphysik basiert auf der irrwitzigen Behauptung, dass Masse und Energie Äquivalent sind.
Nun haben wir wieder die Probleme, was ist Masse und was soll Energie sein?

Masse hat etwas das schwer ist, Masse ist eine scheinbare Eigenschaft von Materie, sie ist der endlichen Übertragungsgeschwindigkeit der EM-WW geschuldet - man nennt das Trägheit.

Materie ist träge, sie bietet der Veränderung ihres Bewegungszustandes einen Widerstand.

Energie ist eine potentielle Eigenschaft von Materie. Energie beschreibt das Potential zur Bewegung. Energie ist unmittelbar an Bewegung gekoppelt. Eine absolut ruhende Elementarladung hat kein Potential, hat keine Energie.

Aus Bewegung kann man keine Elementarladungen erzeugen, Elementarladungen (z.B. Elektronen) sind unteilbare Elementarteilchen, sie sind weder entstanden noch verschwinden sie. Ein Elektron besteht aus einem Elektron.

Wenn man ein Elektron (eine Elementarladung) in einem Teilchenbeschleuniger sehr schnell bewegt und dann in einer Kollision stark abbremst, entsteht Bremsstrahlung, die potentielle Energie des fast Lichtschnellen Elektrons wird dabei als EM-Strahlung freigesetzt. Dabei entstehen Gamma- und Röntgen-Strahlung, ein buntes Spektrum EM-Strahlung eben.

Trifft so eine hoch energetische Gamma-Strahlung auf einen Detektor, dann kann es sein, dass ein Atom des Detektors durch die Gamma-Strahlung beschleunigt, ionisiert, gespalten oder sonst irgendwas wird. Dabei wird ein elektrischer Impuls freigesetzt, dieser ist messbar.

Aus diesen elektrischen Impulsen kredenzen diese sog. Teilchenphysiker ihr Menü. Auf dem Menü stehen dann so leckere Zutaten, wie Higgs-Bosonen, Quarks aller Coleur und jede Menge an fiktiven Scheißdreck, der nur durch die Phantasie der, wie nennt All sie doch so treffend - Thysiker oder Mystiker, man weiß es nicht genau, begrenzt ist.

Man misst nur elektrische Impulse und alles andere ist fiktive Interpretation des Rauschens der Detektoren.

McDaniel-77

P.S.: Wenn man da noch weiter bohrt, dann tut es nur noch weh. Halbwertszeiten/Lebensdauern dieser fiktiven Teilchen und so weiter...
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Do 11. Sep 2014, 02:33

Ich weiß nicht ob es ein Definitionsproblem ist Spacerat?

Die Existenz von Elektronen und Protonen zweifle ich nicht an. Also diese Teilchen sind Elementarladungen und reale Objekte, die einzigen Objekte. Physik dreht sich nur um Protonen und Elektronen.

Wenn man, wie in der Realitätstheorie, davon ausgeht, dass Elektronen keinen Rand haben, dann ist die EM-WW so oder so eine intrinsische Eigenschaft der Elementarladung. Das Objekt "Elektron" besteht aus Elektron oder aus EM-WW, wenn man so will.

Wir nennen es Elektron, aber es ist die elektromagnetische Wechselwirkung, mit der wir es zu tun haben. ;)

Hmm?

McDaniel-77

P.S.: Die Form der Elementarladung ist die EM-WW.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Do 11. Sep 2014, 06:43

McDaniel-77 hat geschrieben:Jondalar,

auch du musst lernen physikalische Objekte, sprich Elementarladungen und die damit einhergehende EM-WW, als reale Objekte zu verstehen und konzeptionelle Verdinglichungen (Raum, Zeit, Raumzeit, SL. DM, DE, Photonen, Neutrinos usw.), als physikalisch irrelevant zu begreifen.

Bei EM-Feldern wird es schwierig, sie existieren nämlich nicht für sich gesehen, aber sie gehen von Elementarladungen aus.

EM-Strahlung ist EM-WW, diese existiert nicht per se, sondern nur in Kombination mit Elementarladungen.

Bewegung ist relativ, man kann nur etwas über die Bewegung aussagen, wenn man einen Bezug bildet. Ob sich der Mond um die Erde bewegt, kann man nur daran erkennen, dass sich zum Mond und einem anderen Punkt ein fester Bezug herstellen lässt. Die Änderung der Lokation ist etwas Relatives, wobei es möglich sein muss, die absolute Bewegung der Erde festzustellen.

EM-Strahlung tritt erst dann auf, wenn man ein Objekt als Absorber einfügt. Ohne Empfänger ist da auch nichts.
Philosophisch: "Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand es hört, hat es dann ein Geräusch gegeben?"



Ich habe das schon verstanden, nur Du anscheinend nicht. Es gibt Teilchen, Teilchenstrahlung und daraus hervorgehende Körper. Es gibt keinen Raum, keine Zeit und keine Felder. Daraus folgt zwingend, dass der Rest Deines Posts Müll ist.

Bei EM-Feldern wird es gar nicht schwierig, sie existieren nicht, weil sie nicht aus Teilchen bestehen, sie haben keine Form und keine Lokation. Sie gehen auch nicht von Elementarladungen aus, weil es sie gar nicht gibt. Ein Feld ist ein mathematisches Konstrukt und für Diskussionen mit Dir völlig belanglos weil nicht existent.

Strahlung ist EM-WW und damit auch nicht in Kombination mit Elementarladungen existent. Sie hat keine Form und keine Lokation, sie ist ein mathematisches Konstrukt und physikalisch bedeutungslos. Da sie nicht existiert ist sie in einer Diskussion mit Dir nicht relevant.

Bewegung ist nicht relativ, Bewegung ist die Änderung der Lokation einer Form mit verstreichender Zeit. Da es weder Raum, noch Zeit gibt, kann kein Objekt seine Lokation verändern, denn das bräuchte Zeit. Bewegung ist in einer Diskussion mit Dir nicht existent.

Strahlung - jetzt gehen wir mal in mein Universum zurück - existiert, ob wir sie nun messen oder nicht, auch der Baum macht ein Geräusch, ob wir es hören oder nicht. Die Luftmoleküle schwingen auch, wenn wir nicht hinhören, das ist Physik, nicht Philosophie.

Und zu guter Letzt, da es bei Dir keinen Raum gibt, kann es auch kein Objekt geben, denn ein Objekt braucht einen Raum mit l*b*h um eine Form, sprich Ausdehnung zu haben. In einer Diskussion mit Dir gibt es also ganz genau - gar nichts.

Fazit, eine Diskussion mit Daniel existiert nicht, weil ALLES worüber er spricht physikalisch nicht relevant und daher nicht existent ist. Die Einzige Frage wäre noch, ist Daniel physikalisch relevant oder existiert er gar nicht ;) ?

Nachtrag - ganz vergessen, Dein e- existiert natürlich auch nicht, weil es keinen Rand hat, es halt also weder Form, noch Lokation.....
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Do 11. Sep 2014, 06:52

McDaniel-77 hat geschrieben:Ich weiß nicht ob es ein Definitionsproblem ist?

Die Existenz von Elektronen und Protonen zweifle ich nicht an. Also diese Teilchen sind Elementarladungen und reale Objekte, die einzigen Objekte. Physik dreht sich nur um Protonen und Elektronen.

Wenn man, wie in der Realitätstheorie, davon ausgeht, dass Elektronen keinen Rand haben, dann ist die EM-WW so oder so eine intrinsische Eigenschaft der Elementarladung. Das Objekt "Elektron" besteht aus Elektron oder aus EM-WW, wenn man so will.

Wir nennen es Elektron, aber es ist die elektromagnetische Wechselwirkung, mit der wir es zu tun haben. ;)

Hmm?

McDaniel-77

P.S.: Die Form der Elementarladung ist die EM-WW.



Hi Daniel,

es gibt kein Definitionsproblem, sondern ein Verständnis- und damit ein Akzeptanzproblem. Eigenschaften kann man grundsätzlich nicht auf den Tisch legen und darum geht es.

Eigenschaften sind Merkmale und Merkmale sind im Umkehrschluss wieder Eigenschaften. Eigenschaften und Merkmale dienen der Klassifizierung. Eine Klassifizierung kannst du auch nicht auf den Tisch legen. Was ist mit Sprache? Kannst du Sprache auf den Tisch legen? In Form eines Buches vielleicht. Aber spricht das Buch Sprache? Diese Tischlegerei ist nur ein Argumentatisonsidiotie für Dummbatzen, die sprachliche Zusammenhänge nicht verstehen.

Der sprachliche Aufbau ist über Selbstbezüglichkeit und Rückbezüglichkeit auf diese selbstbezüglichen Strukturen geregelt. Mit dieser Aussage sind doch schon fast alle überfordert. Da liegen aber die Grenzen eines Systems. Innerhalb dieser Grenzen muss der argumentative Aufbau geregelt sein, sonst gibt es Systemverletzungen welches jedes System (Theorie) zum PLATZEN bringt.

Das nächste Problem ist, dass es im ganzen Universum nicht eine einzelne Struktur gibt. Insofern bist du mit deinem Elektron auf dem richtigen Weg. Es hat eine
Struktur mit einer "durchgehenden" Eigenschaft. Anstatt durchgehend kann man auch unendlich sagen, das träfe aber nicht den Kern.

Jede Struktur ist nur gedacht und damit theoretisch. Wird die Struktur mechanisch verwendet, nach rein logischen Prinzipien, hat sie mit der Natur nichts mehr zu tun.

Bist du soweit einverstanden?


Gruß

All
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Do 11. Sep 2014, 10:21

Ein Elektron hat keinen Rand. Es hat eine Eigenschaft und eine Wirkung nach Außen.
Diese Wirkung erstreckt sich ins Unendliche und nimmt mit 1/r² ab.
Das bewegte Elektron erzeugt ein Magnetfeld, in dem seine kinetische Energie gespeichert ist.
Innerhalb eines bestimmten Radius bildet das Elektron eine feste Struktur, die von Außen nicht beeinflußbar ist. weil der Energieaufwand zu hoch wäre.
Das bewegte Elektron hat eine Wellennatur.
Je größer der Radius, desto geringer die Wirkung nach Außen.
Die Energie bleibt zwar die gleiche, muß sich aber auf einen größeren Umfang verteilen.
Ebenso die Bindungskräfte.
Da Elektronen Bestandteile von Atomen sind und diese Atome mit Hilfe der Elektronen in der Lage sind Molekülketten zu bilden entsteht für uns sichtbare und fühlbare Materie.
Sichtbar deshalb, weil die Moleküle je nach Struktur Licht durchlassen (Glas) oder Licht brechen oder reflektieren.
Fühlbar deshalb, weil die Molekülstruktur ein Eindringen oder Durchdringen einen Widerstand entgegensetzt.
Je höher die in dem Elektron gespeicherte kinetische Energie, desto stärker die durch EM-WW entstehenden Bindungskräfte.
Woraus besteht denn jetzt Materie. Eigentlich nur aus Energie.
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