Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Fr 12. Sep 2014, 09:57

Jan hat geschrieben:Raum ist unendliches Nichts
Lokaler Raum ist quantisiert hxbxl und lokalisiert, weil er in Beziehung eines anderen lokalen Raumes oder eines Objektes steht.
Der lokale Raum besteht auch aus Nichts.


Ja, ich weiss schon, das Nichts ist ganz wichtig bei Dir.

Nichts an Raum und Feldern und Zeit, nichts an Wirkungen ausser EM und vor allem nichts im Kopf....
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Fr 12. Sep 2014, 10:47

Jondalar hat geschrieben:
Raum und Zeit haben keine Wirkung auf die Realität sagst Du? Na gut, dann setz Dich mal in eine Müllpresse und schau mal nach, ob die Verringerung des Raumes keine Auswirkungen auf Dich hat - alles gute dafür......


Das ist natürlich sehr idealisiert gedacht. Jetzt denk dir noch Daniel weg (tät mir leid um ihn) ;) und die hast eine Quetschung des Raumes. Wenn du die Presse öffnest, dann hast du eine Dehnung des Raumes. Und wenn du dann noch die Presse in Lichtgeschindigkeit öffnest, dann hast du einen Raum der sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnt.

Das ist halt so mit den Idealisierungen. Man lässt alle wesentlichen Erkenntnisse einfach weg und schon bleibt ein Raum übrig der leer ist. Raum und Zeit sind Messfaktoren. Ich denke, dass ist unbestritten. Mehr sollte man auch nicht daraus machen.

Wenn du Raum als gedachten Hintergrund benötigst, dann ist das so für dich. Wo ist das Problem?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Fr 12. Sep 2014, 12:17

All hat geschrieben:
Wenn du Raum als gedachten Hintergrund benötigst, dann ist das so für dich. Wo ist das Problem?


Das Problem ist, dass Daniel und Co behaupten es gäbe keinen Ruam und keine Zeit. Habe ich das jetzt nicht wirklich schon oft genug geschrieben, was das für Konsequenzen haben muss?

Wollt Ihr mich jetzt alles zusammen veräppeln?

Ohne Raum und Zeit keine Objekte und keine Bewegung - alles klar ?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Fr 12. Sep 2014, 12:32

@ Spacerat
Raum die Abwesenheit von Objekten?
Ob Objekte anwesend sind oder nicht, der Raum ist Nichts. Da können sich Objekte frei bewegen oder anwesend sein oder nicht.
Was mir noch einfällt:
Raum ist unendlich und ich geh mal davon aus das die Anwesenheit von Objekten auch unendlich ist, da wir festgestellt haben, daß die Wirkung von Elektronen gegen Unendlich geht. Und die Wellen Bestandteil des Objektes Elektron sind.
D. h. der Raum wird nie den Status des vollkommenen Vakuums einnehmen, sondern maximal relatives Vakuum.
Das macht wohl den Äther im Raum aus, der anwesend aber nicht mehr meßbar ist.

Treffende Formulierung von All: Raum ist der gedachte Hintergrund
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Fr 12. Sep 2014, 13:22

Muß ja auch nicht.
Raum und Zeit haben keine Wirkung auf die Vorgänge und Objekte im Universum.

Lokaler Raum ist vom Volumen her quantisiert und lokal definiert. Besteht aber aus Nichts.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Fr 12. Sep 2014, 14:25

Chief hat geschrieben:
Geht es noch schwachsinniger? Ich glaube nicht!


Als Jan? Nein, da kann ich Dir mal wieder völlig recht geben.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 12. Sep 2014, 14:48

Das mit dem Neutrino ist unbewiesen, reine Behauptung, eine Fiktion Yukterez,

da nützt es auch nicht, wenn jemand dafür einen Nobelpreis bekommen hat, weil den gibt es für schließlich für allen möglichen Blödsinn inzwischen.

Wie sicher bekannt ist, hat die Interpratation des Beta-Zerfalls dazu geführt ein unsichtbares Teilchen ohne Masse zu erfinden, weil das Spektrum des Beta-Zerfalls ein kontinuierliches ist.

Damit es mit der Energie-Bilanz wieder stimmte, nimmt eben das Sog. Neutroni die jeweils passende Portion mit.

Genau das ist einer der Denkfehler den so viele machen:

Yukterez hat geschrieben:... ein Neutron on average genau so neutral ist, wie die Summe der Ladungen aus denen es besteht...


Im zeitlichen Mittel ist alles null, das ist einfach nur Quatsch. Wir messen nicht das was zwischen Elektron und Proton im Neutron passiert, wir schauen nur von außen drauf. Wir können nicht im Atomkern einen Messfühler anbringen, das ist physikalisch unmöglich, da ein Messfühler auch aus Atomen besteht.

Auf Simulationen gerne verzichtend, da im Experiment mit Magneten schon funktioniert, dass sich Gleichgewichtszustände einstellen:
Bild
https://www.youtube.com/watch?v=LyvfDzRLsiU

Du rechnest zu viel und denkst zu wenig ;) . Warum ist ein Wasserstoffatom stabil? Es besteht nur aus einem Elektron und einem Proton. Von außen gesehen ist es nicht elektrisch neutral, sonst würde es kein zweites Wasserstoff anziehen können, um sich mit ihm zu einem H2-Molekül zu verbinden. Unter geeigneten Bedingungen kann so ein Wasserstoffatom in einen anderen Zustand wechseln, dann ist es ein Neutron. Der Unterschied ist nur die Größenordnung, das Neutron ist vielleicht 1.000-mal dichter als ein Wasserstoffatom. Ein Neutron ist die Miniversion eines Wasserstoffatoms. Lässt man das Neutron frei, explodiert es zu einem Wasserstoffatom, weil es irgendwann eine EM-WW aufschnappt, welche es zerplatzen lässt.

Im Heliumatom sind im Kern dann insgesamt 4 Protonen und 2 Elektronen, siehe Skizze:
Bild
Die EM-WW ist grenzenlos wirksam, die vom Kern ausgehende positive Überschussladung bindet die beiden Elektronen in der Hülle. Ein Heliumatom ist so gut ausbalanciert, dass es keine anderen Atome anzieht, nach außen ist es praktisch elektrisch neutral.

Die Tetraederstruktur bot sich an, schließlich hat ein Tetraeder eine perfekte 3D Symmetrie, die 4 Protonen kann man sich in den 4 Ecken des Tetraeders vorstellen und die 4 Elektronen sausen durch die 4 Flächen (imaginäre Flächen) des Tetraeders.

Kannst du mit diesem Schema etwas anfangen Yukterez oder ist da wieder was unlogisch dran?

Neutrinos braucht man nicht, weil beim Beta-Zerfall ein Elektron aus dem Kern fliegt und es natürlich im Einfluss aller Elementarladungen des Atoms steht und deshalb je nach aktueller Situation unterschiedlich schnell aus dem Kern zischt. Das Elektron sitzt ja nicht auf der Oberfläche einer gedachten, perfekten Kugel, von dort es dann mit der Fluchtgeschwindigkeit senkrecht zur Oberfläche abhebt.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Fr 12. Sep 2014, 15:41

@ Chief
Eine Quantisierung und Lokalisierung dient nur dazu etwas für die Mathematik nutzbar und brauchbar zu machen.
Die Realität funktioniert auch ohne Mathematik.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 12. Sep 2014, 15:48

Ganz bei dir Spacerat,

bei 0 K kann es keine EM-Strahlung mehr geben.

Gravitation auf ein minimales Ungleichgewicht zwischen den Protonen und Elektronen zurück zu führen ist doch in Ordnung. Elektronen sind beweglicher, als Protonen, dem zur Folge muss das Feld der Protonen "träger" sein, als das Feld der Elektronen, schließlich bilden Elektronen in den Atomen die Hülle und die Physik zwischen den Atomen, die Chemie, findet zwischen den Elektronen statt.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Fr 12. Sep 2014, 18:19

@ Spacerat
Es geht auch nicht darum die Mathematik zu kritisieren, sondern Raum, Zeit, Objekte, Konzepte usw. zu definieren damit man für die elektomagnetische Sicht aufs Universum die gleiche Sprache spricht und nicht ständig aneinander vorbeiredet.
Noch komplizierter ist es für einen Physiklaien Raum, Zeit, Raumzeit und Raum-Zeit-Krümmung zu verstehen.
Da ist doch die Sicht aufs elektrische Universum trotz aller Ungereimtheiten und Uneinigkeiten bei den Definitionen immer noch besser zu verstehen.
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