Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » Do 9. Okt 2014, 21:51


Da bewegt sich nichts auf dem Bild, welches mit Physik nichts zu tun hat. In der Physik werden keine Sinnestäuschungen behandelt, sondern da wird gemessen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Do 9. Okt 2014, 22:52

Spacerat hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:In der Physik werden keine Sinnestäuschungen behandelt, sondern da wird gemessen!
Viel Spaß dabei, auf der diagonalen Strecke der Lichtuhr, diese ist nämlich eine solche Sinnestäuschung. Und genau diese Sinnestäuschung wird bei der Lichtuhr behandelt. Nach LT bewegt sich der Lichtpunkt darauf mit c und nach GT halt mit sqrt(c²+v²). Messen kann man aber in beiden Fällen nur die LG auf der senkrechten Strecke der Lichtuhr und dabei ist es egal ob LT oder GT. Es gab, gibt und wird auch nie einen einzigen Beweis dafür geben, wie schnell sich der Lichtpunkt auf der Diagonalen bewegen wird, wohl aber einen dafür, wie intensiv (hell) die diagonale Strecke erscheint.

BTW.: Solche Bilder, wie ich es verlinkt habe, beruhen auf Naturwissenschaft, wenn auch nicht unbedingt Physik. Zumindest kann man sie berechnen und das ganz ohne SRT oder LT.


Wenn du dir angewöhnen würdest zu beschreiben wie wo was wie gemessen wird (also worauf/auf welchen Umständen deine Aussagen gründen) dann wäre allen geholfen, denn dann wäre auch (ohne deine Gedanken und Annahmen erahnen zu müssen) klar und eindeutig was du auszusagen versuchst.
(Solange du das nicht machst wirst du Widerstand und Rückfragen ernten, denn solange sind deine Aussagen völlig willkürlich auslegbar (und nicht so wie du es dir wünscht/vorstellst/selber annimmst))
(da spielt es keine Rolle ob sie Null oder Tausendprozentig richtig sind)

Bedenke: ohne Bekanntgabe/Kentniss/Wissen/Eindeutigkeit des Bezuges zu dem irgendwelche Aussage getroffen wird ist diese aussage absolut wertlos.

Kurt

(ganz einfach! wenn du aufzeigst unter welchen Umständen/Annahmen/Zuständen Regen senkrecht/krummelig/schräg/im Dreieck hüpfend fällt dann dürfte es geschafft sein, vorher nicht!)
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Do 9. Okt 2014, 23:40

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn du dir angewöhnen würdest zu beschreiben wie wo was wie gemessen wird (also worauf/auf welchen Umständen deine Aussagen gründen) dann wäre allen geholfen, denn dann wäre auch (ohne deine Gedanken und Annahmen erahnen zu müssen) klar und eindeutig was du auszusagen versuchst.

Weißt du... Ich wüsste nicht warum ich mir so etwas angewöhnen sollte. Nur damit es wichtiger klingt?


Damit Klarheit herrscht.
Du sagst immer noch dass du die LU dunkler siehst wenn du dich bewegst.
Das ist doch überhaupt nicht wahr!
Bewege dich auf sie zu dann siehst du das Licht heller/intensiver als wie wenn du zu ihr ruhst, und du siehst sie auch schneller takten.

Spacerat hat geschrieben:Und Kurt: Wenn ich dir auch mal einen Tipp geben darf... Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen, wenn du verstehst, was ich meine. Für den Fall dass nicht: Stell nicht immer irgendwelche komischen Fragen, sondern sag' klipp und klar deine Meinung. Ich (und evtl. viele andere auch) stehe überhaupt nicht auf Rätsel raten. Das ist nämlich um einiges schlimmer, als wenn man Offensichtliches vorraussetzt und deswegen aus seinen Erklärungen heraus hält, so wie ich dieses nun mal meistens tue.


Offensichtliches voraussetzt, lass die das mal auf der Zunge zergehen.
Offensichtlich ist es wohl für dich, muss es das für andere auch sein?
Beispiel: für dich ist es offensichtlich dass das Signal des Lichtpunktes leuchtschwächer wird wenn du dich zur LU bewegst, für mich nicht.
Für mich ist es offensichtlich dass es von deiner Bewegung in Bezug zur LU und zum Verhalten des zu dir laufenden Lichtes abhängt ob du selbiges heller oder dunkler oder unverändert siehst.

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Fr 10. Okt 2014, 01:47

@spacerat
Damit ich Dich vielleicht verstehen kann möchte ich das Regenbeispiel im Experiment nachvollziehen.
Dazu lassen wir in einem Glaszylinder Tropfen von oben nach unten fallen und ich schau mir das an.
Wie das fallen beurteilt wird, wenn alles in Ruhe ist, brauchen wir nicht zu behandeln, das ist klar.
Aber:
1) Wie fallen die Tropfen für mich wenn ich in Ruhe bleibe und der Glaszylinder mit 10 m/s nach rechts bewegt wird
2) Wie fallen die Tropfen für mich wenn der Glaszylinder in Ruhe bleibt und ich mich mit 10 m/s nach links bewege

Wenn ich Deine Ausführungen richtig versteh, fallen die Tropfen bei 1) "wirklich schräg" und bei 2) "in Wirklichkeit gerade" aber für mich "scheinbar schräg".
Wenn dieses Experiment in einem abgeschottetem Raum stattfindet, so dass ich nicht entscheiden kann ob ich mich oder ob der Zylinder sich bewegt: Wie unterscheide ich da nun welcher Fall vorliegt ?
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Fr 10. Okt 2014, 07:48

fallili hat geschrieben:@spacerat
Damit ich Dich vielleicht verstehen kann möchte ich das Regenbeispiel im Experiment nachvollziehen.
Dazu lassen wir in einem Glaszylinder Tropfen von oben nach unten fallen und ich schau mir das an.
Wie das fallen beurteilt wird, wenn alles in Ruhe ist, brauchen wir nicht zu behandeln, das ist klar.
Aber:
1) Wie fallen die Tropfen für mich wenn ich in Ruhe bleibe und der Glaszylinder mit 10 m/s nach rechts bewegt wird
2) Wie fallen die Tropfen für mich wenn der Glaszylinder in Ruhe bleibt und ich mich mit 10 m/s nach links bewege

Wenn ich Deine Ausführungen richtig versteh, fallen die Tropfen bei 1) "wirklich schräg" und bei 2) "in Wirklichkeit gerade" aber für mich "scheinbar schräg".
Wenn dieses Experiment in einem abgeschottetem Raum stattfindet, so dass ich nicht entscheiden kann ob ich mich oder ob der Zylinder sich bewegt: Wie unterscheide ich da nun welcher Fall vorliegt ?


Vorausgesetzt, dass die Tropfen auch zum System Glaszylinder gehören, fallen sie immer gerade herunter, niemals schräg. In Beiden Fällen siehst Du nur eine Diagonale, wo keine ist. Du brauchst die Fälle also gar nicht zu unterscheiden, weil es keinen Unterschied gibt. Von "aussen" betrachtet, hat bei 1) das Glas und der Tropfen einen seitlichen Impuls, bei 2) hast Du den seitlichen Impuls, das Ergebnis bleibt das Gleiche. a+b=b+a, wie Du weisst.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Fr 10. Okt 2014, 08:23

Spacerat hat geschrieben:1. Der Lichtpunkt der Lichtuhr bewegt sich zu keiner Zeit auf einer Diagonalen, sondern tatsächlich auf einer in "Fahrtrichtung" der Lichtuhr bewegten Senkrechten.


Und?

"Wem" ist diese Diagonale geschuldet? :roll:

Nachtrag:

Was passiert eigentlich, wenn man die Lichtuhr schüttelt? :mrgreen: :lol: :lol:
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Fr 10. Okt 2014, 08:53

All hat geschrieben:Was passiert eigentlich, wenn man die Lichtuhr schüttelt? :mrgreen: :lol: :lol:


Das ist nicht zu empfehlen denn dann könnten die Felder rausfallen oder zerbrechen.
Das Licht wäre dann eingeschlossen und könnte sich nicht mehr rühren.
(wären das dann Kügelchen oder Lichtstangen oder...?)


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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Fr 10. Okt 2014, 11:07

Spacerat hat geschrieben:@All:
Wem mag das Schräg schon geschuldet sein? Dem Auge natürlich oder der individuellen Wahrnehmung. Hatte ich längst gesagt, aber hier wird anscheinend ja nur jeder zweite oder gar dritte Post gelesen.


Das mit dem Schütteln war eigentlich nur ein Scherz. ;)

Du versuchst das geistige Konstrukt Lichtuhr in unsere normale Wahrnehmung zu übersetzen.

Dass die "Schräge" dem "Beobachter" geschuldet ist, ist richtig.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Fr 10. Okt 2014, 11:44

Spacerat hat geschrieben:
All hat geschrieben:Du versuchst das geistige Konstrukt Lichtuhr in unsere normale Wahrnehmung zu übersetzen.
Ja, sorry, mein fehler... Soweit ich die SRT verstanden habe, braucht man das gar nicht probieren. Evtl. ists ja genau dass, was ich an der SRT nicht verstehe. ;)


Warum Fehler? Der Versuch einer Übersetzung in unsere alltägliche Wahrnehmung ist kein Fehler.

Die SRT unterliegt einer formalistisch mathematischen Struktur, die eine reine Konstruktion ist und der Mathematik geschuldet ist.

Diese Konstruktion ist denkbar, aber nicht in der Natur erfahrbar. Da klemmt es.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Fr 10. Okt 2014, 12:04

Spacerat hat geschrieben:@All:
Ich meinte das natürlich ironisch.


Dadurch wird der Kern meiner Aussage ja nicht falsch, oder?
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