Vereinfachung von Berechnungen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Mo 1. Dez 2014, 20:03

Spacerat hat geschrieben:2. Die Invarianz von c ist mMn auch nicht umstritten, nur was damit gemeint ist, das ist fraglich. Vakuum c ist stets rd. 300000km/s, aber heisst das auch, dass nichts darüber geht? Wohl kaum. Folgendes: Ich setze ein Photon ab, welches sich nun mit c von mir weg bewegt, warte eine Weile und fliege dann mit 0,4c hinterher (alle Geschwindigkeitsabgaben absolut). Was sollte denn das Photon nun veranlassen, relativ zu mir immer noch mit c zu fliegen, oder anders gefragt, wer beschleunigt es auf 1,4c absolut? Ich denke mal nichts und niemand und von daher bewegt sich dieses Photon relativ zu mir nur noch mit 0,6c. Ausserdem, würde es keinen Dopplereffekt geben, wenn es anders wär.

Also das ist etwas komplexer.
Es fängt damit an, dass ich über ein von mir wegbewegtes Photon mal nicht so einfach was aussagen kann. Wenn Du schreibst die fliegst mit 0,4 c hinterher, heißt das noch immer, dass Du das Photon niemals wieder sehen wirst.
Daher würd ich es lieber einfacher machen und eine Lichtquelle "hinter mir" ruhend lassen und schauen was passiert wenn ich davon wegfliege.
Dass von der Lichtquelle das Licht mit c "wegfliegt" sollte mal unbestritten sein.
Wie groß die Geschwindigkeit dann in meinem System ist, könnte man mit einer Strecke an der zwei Detektoren vorhanden sind feststellen.
Man muss ja "nur" die Zeitdifferenz ermitteln, wann das Licht am ersten Detektor und wann es am zweiten Detektor ankommt.

So weit ich weiß gibt's da kein "so simples" Experiment - die Zeitmessung ist noch nicht so exakt, das bei den tatsächlich realisierbaren Geschwindigkeiten und einer tatsächlich möglichen Detektorentfernung ein signifikanter Wert ermittelbar wäre. Daher muss man mit Interferenzerscheinungen auskommen - und die Experimente, die solche Differenzen durch Interferenzerscheinungen nachweisen liefern aber schon die Ergebnisse die laut SRT auch erwartet werden. Also ist die Annahme der Invarianz von c durchaus gerechtfertigt.

Noch was zu Deinen "Regentropfen". Irgendwie hab ich das Gefühl, dass hier nur ein "Streit um des Kaiser's Bart" aufgetreten ist und möchte dazu gar nix sagen. Sicher ist aber, dass die Regentropfen immer so ausgerichtet sind, dass sie auf das die Regentropfen anziehende Massenzentrum zeigen müssen.
Mehr sag ich da nicht - ich lass mich nicht auf eine schon über viele Seiten gehende "schräg/ gerade" Diskussion ein.
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die Argumente derer die keine haben

Beitragvon Yukterez » Mo 1. Dez 2014, 20:26

Bild haben geschrieben:
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Schon blöd wenn man keine anderen Argumente hat, gell?

Bild, Bild
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was heißt Invarianz?

Beitragvon Yukterez » Mo 1. Dez 2014, 20:53

Ziemlich dumme Frage von jemandem der sich für so klug hält dass er den betreffenden Lexikon-Eintrag nicht zu lesen brauchen glaubt.

Enttäuscht,

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♫ Lalala ♪

Beitragvon Yukterez » Mo 1. Dez 2014, 21:33

Bild hat geschrieben:Es ist klar, dass die relativistischen Betrüger und Terroristen diese Ergebnisse niemals anerkennen werden!

Um etwas anzuerkennen oder abzulehnen muss man es zuerst einmal gelesen haben. Da es aber kaum wen geben wird der zweimal auf einen Link von dir hereinfällt dürfte es wohl gar nicht erst so weit kommen.

Augen und Ohren verschließend,

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » Mo 1. Dez 2014, 21:49

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du redest immer von experimentell gefundenen Daten, zeig sie/diese halt einfachmal auf dann betrachten wir sie gemeinsam und versuche sie gemeinsam zu verstehen/analisieren/einzuordnen/zu erklären.
Also her damit.
Kurt
.


mit Ives-Stilwell anfängst http://de.wikipedia.org/wiki/Ives-Stilwell-Experiment.
A


Also dann erklär mal was du da so alles rausliest.

Kurt
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Mo 1. Dez 2014, 21:50

Spacerat hat geschrieben:.

Aber nochmal zur Invarianz: Wieso kann ich über ein Photon, welches sich von mir wegbewegt, keine Aussagen mehr machen? Nur weil ich nicht so schnell hinterher komme? Dieses Photon ist im Vakuum mit c unterwegs und dies unabhängig von meinem und dem Bewegungszustand der LQ oder des RS. Von daher ist die Relativgeschwindigkeit zwischen mir und dem Photon ungleich c, sofern ich mich bewege.


Es liegt mal an dem blöden "Problem" gibt's ein Photon und was ist das dann. Also wenn ich ein Photon registriere, dann ist es mal weg, um das salopp auszudrücken.

Aber man kenn Dein Beispiel ja auch viel einfacher sehen.
Du schickst "ein Photon" weg und fliegst mit 0,4 c nach. Nach Deiner Auffassung müsste diese Photon dann mit 0,6 c Relativgeschwindigkeit zu Dir wegfliegen.
Während Du fliegst schickst Du ein weiteres Photon los. In Deinem System ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit von Photonen immer c - da hat man noch nie was anderes gemessen.
Wird nun "Dein zweites Photon" das erste irgendwann mal überholen? Müsste ja eigentlich.
Wir haben da Unmengen an unterschiedlich bewegten Sternen/Sternsystemen rund um uns. Willst Du da wirklich eine Auffassung vertreten die letztendlich dazu führt, dass es bei der Lichtausbreitung so zugeht wie auf deutschen Autobahnen.
------------
Ohne Dich nun verarschen oder nicht ernst nehmen zu wollen, aber die Frage gefällt mir gerade so gut:
Muss ein Photon erst den Blinker setzen bevor es ein anderes überholt?
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Yukterez » Mo 1. Dez 2014, 21:53

Bild hat geschrieben: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Du musst nicht unbedingt in jedem deiner Beiträge zeigen dass dein IQ 150 ist.

Mir neben dir so klein vorkommend,

Bild
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon fallili » Mo 1. Dez 2014, 21:54

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du redest immer von experimentell gefundenen Daten, zeig sie/diese halt einfachmal auf dann betrachten wir sie gemeinsam und versuche sie gemeinsam zu verstehen/analisieren/einzuordnen/zu erklären.
Also her damit.
Kurt
.


mit Ives-Stilwell anfängst http://de.wikipedia.org/wiki/Ives-Stilwell-Experiment.
A


Also dann erklär mal was du da so alles rausliest.
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Nein. Schluss. Aus. Ende
Auf diese nun schon 1000 mal bekannte Art von Fragespielchen lass ich mich nicht mehr ein.
Ende jeder Diskussion!
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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Kurt » Mo 1. Dez 2014, 23:22

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also dann erklär mal was du da so alles rausliest.
Kurt

Nein. Schluss. Aus. Ende
Auf diese nun schon 1000 mal bekannte Art von Fragespielchen lass ich mich nicht mehr ein.
Ende jeder Diskussion!


Tja fallili, so ist das halt.
Du meinst dass in dem Link die Wahrheit drinsteckt, die Wahrheit die du dir so sehr wünscht.
Es steht aber eine ganz andere Wahrheit drin, nämlich die die du überhaupt nicht sehen willst.
Und darum brichst du jedesmal den Kontakt ab wenn du gefragt wirst/aufgefordert wirst klarzulegen was du aussagen willst, wo die "Beweise" in deinem Link versteckt sind.

Nimm halt deinen so sehr geliebten Transversaldoppler, sowas existiert überhaupt nicht und wird seit einiger Zeit als ZD verkauft.
Ich würde mich schämen wenn ich solche Rückzieher machen müsste.
Aber egal, all die sog. ZD-Beweise, genannt Transversaldoppler, zeigen doch eins ganz eindeutig.
Wird Materie gegen die Erdoberfläche bewegt dann schwingt sie langsamer.
Und nun überlege mal (ohne gleich wegzurennen um deinen Glauben nicht verlieren zu müssen) was da wirklich abläuft!!

Ich hab das Beispiel mit dem Boot im See und im Fluss genannt, dir ist sicherlich klar dass die Hin- und Rückreise im Fluss länger dauert als im ruhenden See.
Wenn du das Boot immer wieder auf die Reise schickst dann kannst du aus der Zyklendauer eine Frequenzangabe ableiten.
Klartext: im Fluss herrscht eine geringere Frequenz als im See.
Bewegtes Boot schwingt mit einer niedrigeren Frequenz als Ruhendes!

Nun nimm die Atome der Atomuhr und schicke sie auf die Reise, bewege sie gegen die Erdoberfläche, sie zeigen das gleiche Verhalten wie das Boot auch, sie schwingen langsamer!
Das Boot hat als Medium in dem es sich bewegt Wasser, die Atome haben als Medium den Träger.
Du brauchst ja nur deine Scheuklappen (kein Mensch hier versteht warum du diese überhaupt so krampfhaft festhältst) weglegen und mit dem Verstand den du innehast vorurteils- und "glaubensfrei" hinschauen.
Den Verstand dazu hast du, benutze ihn halt einfach richtig, heisst: überwinde die in dir herrschende Blockade und benehme dich wie ein Realist.
(sei einfach ehrlich zu dir selber)

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Re: Vereinfachung von Berechnungen

Beitragvon Mikesch » Di 2. Dez 2014, 08:36

Spacerat hat geschrieben:Wenn ich selbst mit c unterwegs bin, welche Relativgeschwindigkeit habe ich dann zu den von mir in Fahrtrichtung emittierten Photonen?
1. Auch c? Dann hätte ich sie mit 2c absolut emittieren müssen. Auf die Art müssten Photonen tatsächlich mit Blinkern ausgestattet werden, weil sie sich irgendwann überholen können Nur auf Links- bzw. Rechtsverkehr müsste man sich noch einigen und zum Taschenlampe einschalten, wird natürlich eine Maud fällig. Oder
2. 0? So würde ich alle Photonen an der selben Stelle absetzen und selber, geschweige denn irgend jemand anderes, kaum etwas davon mitbekommen.

:roll: Schon so lange dabei und immer noch nicht verstanden?
Sie haben die RB missachtet: Kein Objekt fliegt mit v=c, sondern mit v<c.
1 und 2 sind ein bisschen richtig und der Rest ganz viel falsch:
Ja, das Photon hat eine Geschwindigkeit von c relativ zum Sender.
Nein, absolute Geschwindigkeit gibt es nicht.
Ja, der Beobachter, der den Sender sich mit c bewegen sieht, wird kein Photon sehen, den der Sender aussendet.
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