Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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die falsche Flagge

Beitragvon Yukterez » So 21. Dez 2014, 07:16

rmw hat geschrieben:Die Vorstellung hatte übrigens einer der Relativitätsexperten damals auf seine Seite gestellt und für nicht ganz undenkbar gehalten.

Deine Quellenangabe hält einer näheren Überprüfung leider nicht stand.

Bild, Bild
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Quelle

Beitragvon rmw » So 21. Dez 2014, 08:34

Na ja ist so 15 Jahre her dass einer der RT Expertem bei diesem Institut war. Das "Kraftwerk" hat er zwar von jemanden anderen übernommen, aber auf seiner Seite vorgestellt und immerhin nicht für denkunmöglich gehalten. Das einführende Zitat stammt von der damaligen Seite dieses RT Experten.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 21. Dez 2014, 10:35

Highway hat geschrieben:Aber nur wenn man so zu tricksen versucht wie du, und die Luftpumpe entsprechend bemisst! :twisted:

Vom Energieerhaltungssatz hältst du scheinbar nicht viel oder? :mrgreen:

1.) Wenn du 550 Nm aufwenden musst um 500 Nm zu bekommen, wo sind denn dann die restlichen 50 Nm hin? Der Energieinhalt von 25 Liter bei 20000 N/m² ist 500 Nm. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wenn du dafür 550 Nm aufgewendet hast, dann müssen 50 Nm woanders sein. In den 25 Litern jedenfalls nicht!

2.) Wenn deine Luftpumpe 30m hoch wäre, dann müsste man nach deiner Logik erst einmal 500 Nm aufwenden um die Luftpumpe auf einen Druck von 0.2 bar zu bringen und kommt dann in Summe auf 1000 Nm Aufwand. Wenn eine Luftpumpe die 300m hoch wäre dann müsste man erst 5000 Nm aufwenden, gesamt also 5500 Nm usw. usf. :lol:

3.) Hat die Kraft die Einheit N und nicht N/m²! :P

Wenn du einem Druckbehälter 25 Liter Luft, welche unter 0,2 bar Überdruck steht, entnimmst, dann entnimmst du dem Behälter 500 Nm Energie, egal wieviel Energie du aufwenden musstest um den Behälter erst einmal auf 0,2 bar Überdruck zu bringen - oder etwa nicht?


Das zeigt nur, dass Du einfach eine Dir bekannte Formel nimmst und gar keine Ahnung hast was die aussagt (wir haben hier im Forum ja noch einen Experten der das gerne macht, der hier aber glücklicherweise nicht mitredet).
p*V = Konstant - was glaubst du was das heißt ?
Nimm Deine 30 m hohe Luftpumpe (lass sie unten zu) und drück mal drauf - das Volumen verringert sich proportional, dazu erhöht sich der Druck und am Wert p*V ändert sich nichts.
Drück fester drauf - es wird noch mehr komprimiert - der Wert von p*V ändert sich nicht.
Du kannst das hinunterpressen, bis der Schweiß in Strömen fließt - was eindeutig zeigt, dass Du da Arbeit reinsteckst - an p*V ändert sich nichts.

Selbst der Dümmste müsste daher merken, dass diese von Dir aufgewendete Kompressionsarbeit nicht durch die Formel p*V darstellbar ist !!!!!!!!!!!

Jeder kennt ein Fahrradpumpe - das ist also kein technisch kompliziertes Gerät - und jeder kann sich vorstellen, wie man den Kolben bei verschlossenem Ausgang runterdrückt und dabei der Druck erhöht wird.

Und jeder normale Mensch sieht, dass man über p*V eben nicht die reingesteckte Arbeit berechnen kann.

Ich nehme halt gern möglichst einfache Beispiel die jedes Kind versteht um Denkfehler aufzuzeigen. In diesem Fall hab ich sogar alle thermischen Effekte weg gelassen, damit wirklich völlig klar und einfach sichtbar ist was dann passiert.
Aber so einfach kann ein Beispiel gar nicht sein, dass Du es verstehen würdest.
Dir kann man das dann 10 mal sagen und aufzeigen, Dich direkt mit der Nase drauf stoßen und als Reaktion wird man nur als "Schwätzer" bezeichnet.
Aber lieber bin ich "ein Schwätzer", als zu doof um die simpelsten Dinge zu verstehen und nicht mal zu wissen was "konstant" bedeutet!
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 21. Dez 2014, 10:59

McDaniel-77 hat geschrieben:P.S.: Das klingt plausibel fallili, man braucht erst mal 50 Nm zum Druckaufbau und dann noch 500 Nm zum reinpressen.

Das "klingt" nicht nur plausibel, sondern das ist einfach das Ergebnis wenn man sich anschaut wie eine Kompression funktioniert.

Was mich aber echt fasziniert ist, dass Highway selber nachfragt, warum er bei den "seiner Meinung nach richtigen" Berechnungen 500 Nm reinsteckt und 550 Nm herauskriegt und wo da ein Fehler liegen könnte.
Da wird ihm ja selber "schwummrig", wenn er anscheinend ein Perpetuum Mobile kriegt.

Und wenn man dann zeigt, dass er die gewinnbare Energie mit 550 Nm richtig berechnet hat (was mich, ehrlich gesagt, sogar sehr wundert) und dazu zeigt warum die Annahme dass 500 Nm an Energie reingesteckt wurden falsch ist, dann wird das von Ihm lieber als "Trickserei" gesehen, statt mal darüber nachzudenken ob der Ansatz p*V = konstant für dieses Kraftwerk überhaupt brauchbar ist.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 21. Dez 2014, 11:05

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
p*V = Konstant - was glaubst du was das heißt ?
...

Nein, pV=nRT

Hat mich doch schon gewundert, dass hier unser zweiter "Formelexperte" so gar nichts schreibt.
Da hat Highway ja endlich einen Gesprächspartner mit dem er sich auf identischem Niveau unterhalten kann.
Aber es wurde sogar von Highway schon oft genug geschrieben, dass Da wir alle thermischen Effekte weglassen und das ganze (völlig unerlaubterweise und daher nur als Gedankenexperiment) isotherm betrachten.
Also diskutier daher mit ihm weiter ob p*V nun konstant ist.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 21. Dez 2014, 11:11

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...

Und wenn man dann zeigt, dass er die gewinnbare Energie mit 550 Nm richtig berechnet hat (was mich, ehrlich gesagt, sogar sehr wundert) und dazu zeigt warum die Annahme dass 500 Nm an Energie reingesteckt wurden falsch ist, dann wird das von Ihm lieber als "Trickserei" gesehen, statt mal darüber nachzudenken ob der Ansatz p*V = konstant für dieses Kraftwerk überhaupt brauchbar ist.

Ist es brauchbar oder nicht? :? :? :?

Highway rechnet damit und kriegt Ergebnisse raus die aufzeigen, dass ein Perpetuum Mobile doch funktioniert - daher darf sich jeder selber überlegen ob es brauchbar ist.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 21. Dez 2014, 11:41

Chief hat geschrieben:Perpetuum Mobile kann es nicht geben, "Energieüberschuss" muss von irgendwo entnommen werden (Abkühlung von ???).

Ich hab für Highway aufgezeigt, wie und warum bei einem isothermen Prozess mit Verdichtung in einer "Fahrradpumpe" und Expansion im Auftriebsbehälter der Energieerhaltungssatz nicht verletzt wird.

Nur: "isotherm" gibt's nicht - auch ein ideales Gas wird sich beim Komprimieren erwärmen und beim Ausdehnen abkühlen.
Du hast durchaus zu Recht die Gasgleichung erwähnt, und man müsste daher für ein reales Szenario über p*V/T = konstant rechnen.
Aber ob das dann für Highway verständlicher wird ? Wenn er schon die simplen Rechnungen nicht versteht?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 21. Dez 2014, 11:54

Highway hat geschrieben:
Quatschkopp hat geschrieben:...
Aber ob das dann für Highway verständlicher wird ? Wenn er schon die simplen Rechnungen nicht versteht?


Wenn du 25 Liter Luft einem Druckbehälter, der unter einem Überdruck von 0,2 bar steht, entnimmst, wieviel Energie hat der Druckbehälter dann verloren?

a.) 500 Nm
b.) 550 Nm


Was hilft noch so perfektes Rechnen wenn man/du nicht kapierst, oder kapieren will, dass man 30l Luft zu 1 Bar einzubringen hat (Aufwand 550 Nm) wenn man durch die Entspannung der dann 25l zu 1,2 Bar dann wieder 550 Nm rausholen will.

Daniel: welcher Druck herrscht in dem Schlauch der zum Wasserbehälter führt? 1 Bar oder 1,2 Bar?


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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » So 21. Dez 2014, 11:58

Chief hat geschrieben:Auf jeden Fall dehnt sich die Luft immer mehr aus, je höher die "Behälter" aufsteigen und die Auftriebskraft muss auch zunehmen falls das Gasvolumen unter der "Glocke" größer wird.


Das heisst dann das ein Kübel mit einem Loch drin (unten) immer weniger Auftrieb erzeugt je tiefer er im Wasser ist.

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 21. Dez 2014, 12:08

Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Auf jeden Fall dehnt sich die Luft immer mehr aus, je höher die "Behälter" aufsteigen und die Auftriebskraft muss auch zunehmen falls das Gasvolumen unter der "Glocke" größer wird.


Das heisst dann das ein Kübel mit einem Loch drin (unten) immer weniger Auftrieb erzeugt je tiefer er im Wasser ist.
Kurt
Was bezweckst Du mit dieser Frage?
Natürlich wird in den Kübel immer mehr Wasser einströmen, je tiefer er ins Wasser eintaucht und natürlich wird damit der Aufrieb immer geringer.
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