Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 25. Dez 2014, 18:05

Highway hat geschrieben:Du rechnest offenbar falsch (Kommafehler). Ich komme auf: 546,9 Nm und das entspricht der Fläche unter der Kurve zwischen den Punkten C,D. Passt doch.
Rechnung:
100000 N/m² x 0,03 m³ x ln (0,03 m³/0,025 m³) = 546,9 Nm


Da hast Du recht - ich hab da die passende Kommastelle immer nach "meinen bekannten 50 Nm" ausgesucht, nie alles eingetippt.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 25. Dez 2014, 19:40

@ Highway
als nächstes muss nur mehr geklärt werden, was diese 546,9 Nm jetzt aussagen?
Nur Zahlen in eine Formel einzusetzen, hilft auch nicht wirklich weiter.

Dann das es garantiert keine 546,9 Nm braucht um 30 l von 1 bar auf 25 l von 1,2 bar zu komprimieren ist meiner Meinung nach auch absolut sicher.
Dazu muss man sich nur vorstellen, welche Kraft man braucht um in einer Kolbenpumpe den Kolben bei bis zu 0,2 bar Differenzdruck die entsprechende Strecke zu bewegen.
Hab ich ja bei der "Fahrradpumpe schon auszurechnen versucht - und daher wird für die Kompressionsarbeit, auch wenn man alles richtig rechnet, nie irgendein Wert um die 500 Nmm sondern immer nur so um die 50 Nm herauskommen.
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Volumenarbeit

Beitragvon Yukterez » Do 25. Dez 2014, 19:55

Bild

Bild, Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 25. Dez 2014, 20:13

@yukterez
Ob das von Dir nun stimmt kann ich so nicht sagen.
Was ich weiß ist, dass in der Grafik von Highway ausschließlich die Fläche zwischen E D C (was er also auch mit 46,9 Nm angibt) den Energiebetrag angibt, der nötig ist um von einem Zustand zum anderen zu kommen.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Do 25. Dez 2014, 20:26

fallili hat geschrieben:@yukterez Ob das von Dir nun stimmt kann ich so nicht sagen.

Proberechnung:

Bild

Die Formeln die ich verwendet habe sind im Einklang mit de.wikipedia.org/wiki/Volumenarbeit und das Ergebnis ist konsistent mit hawkeoptics.com/chairgun.html. Auf Co2air hatte ich damals auch das letzte Wort, also da die Temperatur mit einfließt würde ich sagen plusminus ein paar Zerquetschte, aber nicht mehr. Die Gaskonstante habe ich auch richtig eingesetzt, ich bin mir also ziemlich sicher dass das stimmen muss, vorausgesetzt wir sind noch bei 30l→25l ≡ 1bar→1.2bar!

fallili hat geschrieben:Was ich weiß ist, dass in der Grafik von Highway ausschließlich die Fläche zwischen E D C (was er also auch mit 46,9 Nm angibt) den Energiebetrag angibt, der nötig ist um von einem Zustand zum anderen zu kommen.

Siehst du dir dem seine Grafiken wirklich an?

Den Baum auch an seinen faulen Früchten erkennend ohne mir daran zuerst den Magen zu verderben,

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 25. Dez 2014, 21:05

@yukterez
generell glaub ich Dir ja, aber ich hab es ebenfalls über die Volumenarbeit probiert und
über das Integral F(s)ds ergeben sich halt meiner Meinung nach wesentlich kleinere Werte, weil F ja nur von 0 auf 20 000 N/m2 steigt!

Also wenn ich einen 100 cm2 Stempel um 50 cm (das sind dann 5 Liter Differenzvolumen) bewege und sogar erst am Ende der Bewegung dafür 200 N an Kraft brauche - muss ja der Energieaufwand für diese 50 cm Weg garantiert unter 100 Nm liegen?

Das kann ich auch vom selben Wiki Artikel ausgehen http://de.wikipedia.org/wiki/Volumenarbeit
Versteh also nicht, warum bei Integral pdV so hohe Werte über 500 Nm für diese Kompression herauskommen sollen?

Naja - vielleicht komm ich drauf wenn ich das Ganze überschlafe.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Do 25. Dez 2014, 21:15

fallili hat geschrieben:@yukterez generell glaub ich Dir ja, aber ich hab es ebenfalls über die Volumenarbeit probiert und
über das Integral F(s)ds ergeben sich halt meiner Meinung nach wesentlich kleinere Werte, weil F ja nur von 0 auf 20 000 N/m2 steigt!

Warum, der Außenluftdruck ist ja 1 Bar und nicht 0 Bar?

fallili hat geschrieben:Versteh also nicht warum bei Integral pdV so hohe Werte herauskommen sollen?

Die kommen halt heraus, und die Hälfte dieser Energie (also minus dem Rückstoß) bekommt bei einem pneumatischen Gewehr auch die Kugel in Form von kinetischer Energie mit.

fallili hat geschrieben:Naja - vielleicht komm ich drauf wenn ich das Ganze überschlafe.

Die Hauptfrage wäre, warum man von 0 Bar auf 0.2 Bar integrieren sollte wenn man doch von 1 Bar auf 1.2 Bar kommen will. Die Proberechnung mit dem Volumen (das ja weder 0 noch 1/0 sein kann), sowohl im Integral als auch im Logarithmus Naturalis lassen da meiner Meinung nach keine Zweifel offen.

Mich hoffentlich nicht irrend,

Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Do 25. Dez 2014, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.
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0..0.2 oder 1..1.2?

Beitragvon Yukterez » Do 25. Dez 2014, 21:36

Mischief hat geschrieben:Vollidiot hat geschrieben

klick

Fallili hat geschrieben:Versteh also nicht, warum bei Integral pdV so hohe Werte über 500 Nm für diese Kompression herauskommen sollen?

Die verwendete Formel die man in meinem Notebook da oben sieht findet sich zB. auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Volumenarbeit#Reibungsloser_Vorgang:

quelle.png
quelle.png (12.53 KiB) 4812-mal betrachtet

Was meiner Meinung nach am stärksten gegen deinen geringen Wert spricht ist dass man genau die Hälfte von meinem hohen Wert in ein Projektil stecken und das mit dem Chronographen bei 1 Bar Außendruck auch so nachmessen kann.

Probedenkend,

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 25. Dez 2014, 21:54

@yukterez

Ich bin ja auch nicht zu 100 % sicher - aber wenn Du in der Luftpistole im Druckgefäß 10 bar aufbaust wirken auf die Kugel dennoch nur 9 bar.
Daher weiß ich nicht ob so Rechnungen mit hohem Differenzdruck immer "richtig" sind. ob ich 10 oder 9 bar in eine Rechnung einsetze wird nocht sofort auffallen.

Aber bei dem Beispiel, wo man eben Luft von 1 auf 1,2 bar bringen muss, ist es halt schon ein Unterschied ob ich auf den Kolben nur mit 2 N/cm2 drücken muss oder mit 12 N/cm2.

Und da ich eben bei dem bekannten Beispiel von einem maximalen Kraftaufwand von 2 N/cm2 ausgehe - krieg ich halt für den Wert Fds garantiert weniger als 100 Nm für eine Fläche von 100 cm2 die ich 50 cm weit bewegen muss!
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Do 25. Dez 2014, 22:09

Fallili hat geschrieben:Ich bin ja auch nicht zu 100 % sicher - aber wenn Du in der Luftpistole im Druckgefäß 10 bar aufbaust wirken auf die Kugel dennoch nur 9 bar. Daher weiß ich nicht ob so Rechnungen mit hohem Differenzdruck immer "richtig" sind. ob ich 10 oder 9 bar in eine Rechnung einsetze wird nocht sofort auffallen.

Leider macht Chairgun so geringe Differenzen nicht mit, man könnte also nur mit höheren Werten Proberechnen.

Fallili hat geschrieben:Aber bei dem Beispiel, wo man eben Luft von 1 auf 1,2 bar bringen muss, ist es halt schon ein Unterschied ob ich auf den Kolben nur mit 2 N/cm2 drücken muss oder mit 12 N/cm2.

Das ist natürlich ein Argument, ich setzt mal eine Probe auf.

Bild

Eine kleine Differenz kommt also heraus, aber das könnte auch daran liegen dass das Programm eine andere Temperatur assumed. Was bekommst du heraus für 1 Bar auf 8 Bar bei 100 cm³ komprimiertem Volumen (das ist der sanfteste Wert den ich mit Chairgun proberechnen kann)? Auch in etwa sowas oder was ganz anderes?

Es falls ich mich doch irren sollte einfach auf den Sekt schiebend,

Bild
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