Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 26. Jan 2015, 14:26

@Chief
Nö - sind normale dünnwandige Metallbehälter https://wafflescrazypeanut.wordpress.com/2013/12/07/my-hot-watery-experiment-at-home/.
Aber ich find es sehr lustig, das Gefrieren einer Wassermenge in einem "Gefrierschrank" zu machen wo sogar an den Kühlschlangen das Wasser runtertropft.
Das ist natürlich sein optimales wissenschaftliches Experiment :lol:
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 26. Jan 2015, 14:39

fallili hat geschrieben:Sehr witzig, so was als "Beweis" herzunehmen!

Nicht rumblödeln, sondern selber machen.
Anleitungen hab ich ja zur Genüge gegeben.

Dies ist mal wieder ein eklatanter Fall von Realitätsverweigerung. Hatten wir gerade beim AKW.

Warum mißt niemand von Euch beiden "Experten" die Wassertemperatur in einem zufrierenden Wassereimer. Und zwar mehrmals am Tag?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 26. Jan 2015, 15:15

Spacerat hat geschrieben:@Ernst:
Welche Temperatur hat Eis deiner Meinung nach mindestens: ca. 3,9°, 4° oder 0°? Nicht gefrohrenes Wasser unter einer Eisdecke hat genau wieviel Grad? Eben, 4°. Eis kann demnach nicht auch noch 4° haben. Ergo gehört der Knick der Abkühllinie bei Wikipedia auf die 4° und das Kristalisierungsplateau auf 0°.

Alles richtig. Nur das Plateau bei 4°C ist zeitlich sehr lang, nämlich solang bis die Eisdecke von der Oberfläche bis nahe in die Meßtiefe gewachsen ist. Wenn das Eis die Meßsonde erreicht, ist dort 0°C und in der gerade aktiven Kristallisationsschicht entsteht Kristallisationswärme. Aber diese Wärmeleistung ist exterm gering, weil gleichzeitig nur eine exterm dünne Schicht (Masse) gefriert. Und daher im Zeitdiagramm kaum sichtbar.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 26. Jan 2015, 15:19

Chief hat geschrieben:Dieses Experiment ist zuhause gar nicht durchführbar!

Mpemba nicht, aber das folgende schon, wenn man allerdings einen Eimer besitzt:

Warum mißt niemand von Euch beiden "Experten" die Wassertemperatur in einem zufrierenden Wassereimer. Und zwar mehrmals am Tag?

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 26. Jan 2015, 15:29

Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Dieses Experiment ist zuhause gar nicht durchführbar!

Mpemba nicht, aber das folgende schon, wenn man allerdings einen Eimer besitzt:
Warum mißt niemand von Euch beiden "Experten" die Wassertemperatur in einem zufrierenden Wassereimer. Und zwar mehrmals am Tag?

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Weils ein Unterschied ist, ob ich 10 oder 20 ml Wasser in einem Eisschrank untersuche oder x- Liter in einem Eimer.
Abgesehen davon, dass ich gerade keine Lust habe in die Arktis oder Antarktis zu reisen und mir zusätzlich eine entsprechend genaue Ausrüstung zu kaufen (ich will dann ja nicht auch mit einem falsch geeichtem Thermometer falsche Daten herauskriegen).

Aber auch beim Eimer würde ich erkennen, wann das Wasser rund um das Thermometer gefriert !
Und wir reden über Mpemba und nicht darüber, wann das Wasser in einem Kübel dann in z.B. 15 cm Tiefe gefrieren beginnen würde.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 26. Jan 2015, 18:57

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Nur das Plateau bei 4°C ist zeitlich sehr lang, nämlich solang bis die Eisdecke von der Oberfläche bis nahe in die Meßtiefe gewachsen ist.
Wie bitteschön soll denn die Meßsonde in der Mitte eines Gefäßes 0° Eistemperatur messen, wenn das Eis diese noch gar nicht erreicht hat? Jedenfalls ist der vereiste Teil des Wassers schon sehr viel länger auf 0° und darunter, bevor er ein Thermometer auf halber Strecke zum Boden erreicht.

Richtig, aber die Sonde mißt nun mal unten oder in der Mitte.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 26. Jan 2015, 19:58

fallili hat geschrieben:Weils ein Unterschied ist, ob ich 10 oder 20 ml Wasser in einem Eisschrank untersuche oder x- Liter in einem Eimer.
Abgesehen davon, dass ich gerade keine Lust habe in die Arktis oder Antarktis zu reisen und mir zusätzlich eine entsprechend genaue Ausrüstung zu kaufen (ich will dann ja nicht auch mit einem falsch geeichtem Thermometer falsche Daten herauskriegen).

Wir sprechen hier nicht von einem Schapsglas. Und du kannst hierbleiben und den Frost im Februar abwarten. Eimer und Thermometer sind sicher vorhanden. Und die elektrischen Thermometer mit abgesetztem Sensor gehen heute auch auf mindestens 0,5° genau.

Und wir reden über Mpemba und nicht darüber, wann das Wasser in einem Kübel dann in z.B. 15 cm Tiefe gefrieren beginnen würde.

Das ist Mpemba. Wenn man zwei Kübel mit unterschiedlicher Anfangstemperatur nimmt.

Da sieht man dass die Temperatur von oben nach unten abnimmt und ab einem Punkt das ganze Wasser gleiche Temperatur besitzt.

Es ist unmöglich, daß durchgehend Null grad gemessen wird, wenn die Vereisung beginnt.
Es ist unmöglich, daß die Vereisung von unten beginnt.
Das ist wider die Natur.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 26. Jan 2015, 21:44

Chief hat geschrieben:Zwei gleich große gut wärmeisolierende Becher mit gleich viel Wasser gefüllt,
aber der eine mit 100°C, der andere mit 50°C heißem, werden gleichzeitig ins Tiefkühlfach gestellt.
Würden Sie an Zauberei glauben, wenn sich auf dem 100°C-Becher zuerst Eis bildete?

Nicht gerade für "Zauberei" aber ich wäre mit einer Erklärung verdammt vorsichtig!
Auf alle Fälle wird bei dem 100 ° Wasser mehr an Wasser verdunsten und damit die Masse geringer.

Aber das Paradoxe an solchen Beispielen (und am Mpemba) ist ja, dass auch das 100 °C heiße Wasser zuerst mal auf 50 ° abgekühlt werden muss.
In der Zeit ist das andere Gefäß schon unter 50 ° und es ist daher unmöglich, dass das zu Beginn 100 ° heiße Wasser (sofern eben die Masse gleich bleibt) jemals kälter sein wird als das zu Beginn 50 °C warme Wasser.

Daher ist ja der Mpemba Effekt nicht wirklich geklärt. Liegt es daran, dass im heißen Wasser weniger Gase gelöst sind? Passiert was mit gelösten Salzen? Und was weiß ich noch.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 26. Jan 2015, 22:30

Na ja - wenn ich 10 % des Wassers verdunsten lasse wundert mich so ein Ergebnis nicht!
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 15. Mai 2015, 23:27

Nicht schon wieder!

Und da ich blöd genug bin, mal zumindest den Link anzuschauen, kann ich gleich mal wieder sagen, dass man sich mal erkunden sollte, welche Leistung ein Kompressor haben müsste der 167 l/sek Luft reinpumpen soll - 167 Liter pro Sekunde !!!!!!!!!!!!!!!

Und den Rest der Rechnungen schau ich mir gar nicht mehr an - soooooo blöd bin ich wiederum nicht.
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