Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Sa 10. Okt 2015, 08:26

Highway hat geschrieben:Zentrifugalkraft, Fliehkraft, Schwungkraft, Trägheitskraft auf Körper in rotierenden Bezugssystemen, die stets senkrecht zur (momentanen) Drehachse nach außen gerichtet ist und für einen Massepunkt P der Masse m mit dem senkrechten Abstand ρ von der Drehachse den Betrag F = mρω2 hat, wobei ω die Winkelgeschwindigkeit der Drehung ist (siehe Abb.). Der Zentrifugalkraft entspricht eine Zentrifugalbeschleunigung vom Betrag az = ρω2 und derselben Richtung wie F. Die Abhängigkeit der Zentrifugalbeschleunigung vom Ortsvektor r des Massepunktes und dem Vektor ω der Winkelbeschleunigung ist
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m einfachsten bestimmt sich die Zentrifugalkraft bei der Kreisbewegung. ρ ist hier mit dem Abstand vom Kreismittelpunkt identisch, und F ist stets senkrecht nach außen gerichtet. Bei rotierenden starren Körpern, z.B. Schwungrädern, Ankern von Motoren oder Generatoren und Läufern von Turbinen, heben sich die Wirkungen der Zentrifugalkräfte aller Massepunkte gegenseitig auf, wenn die Achse durch den Schwerpunkt geht und die Richtung einer der Hauptträgheitsachsen hat. Andernfalls ergeben sich eine resultierende Zentrifugalkraft und ein resultierendes Drehmoment, die die Achse und die Achslager bei hohen Drehzahlen so stark beanspruchen können, daß das System zerstört wird. Eine weitere Folge der Zentrifugalkraft ist die Abplattung der Himmelskörper. Auf der Erde bewirkt die Zentrifugalkraft eine Lotabweichung aus der Richtung auf den Erdmittelpunkt, d.h. das Zentrum der Erdanziehung (Erdbeschleunigung) hin.

Zu den bekanntesten Auswirkungen der Zentrifugalkraft gehört, daß die Insassen eines Fahrzeugs beim Durchfahren einer Kurve oder die Benutzer eines Karussels während der Umdrehung nach außen gedrückt werden. Technisch ausgenutzt wird die Zentrifugalkraft bei Zentrifugen, Zentrifugalpumpen und Fliehkraftreglern.
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Zentrifugalkraft: Bei einer Kreisbewegung eines Massepunktes P der Masse m mit senkrechtem Abstand ρ von der Drehachse tritt die Zentrifugalkraft F mit dem Betrag
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auf, wobei ω die Winkelgeschwindigkeit der Drehung ist.
Quelle: http://www.spektrum.de/lexikon/physik/z ... raft/15814

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ach, Highway, da hast du dir soviel Mühe gemacht, deinen Unsinn anhand einer so lange gesuchten Quelle zu "beweisen", und schon wieder geht der Schuß nach hinten los. Du beweist mit dieser Darstellung nur, was dir hier schon 100 fach eingebleut wurde, du nicht ansatzweise verstehst und was schon im ersten Satz ganz am Anfang steht:

Zentrifugalkraft, Fliehkraft, Schwungkraft, Trägheitskraft auf Körper in rotierenden Bezugssystemen,

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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Marina » Sa 10. Okt 2015, 09:24

Yukterez hat geschrieben:
Marina hat geschrieben:Kann mir wer bei so einem Animbild helfen?
Beavis hat geschrieben:Vielleicht Yuktierchen?

Das kommt darauf an was in deiner Animation alles dargestellt werden soll, mit welcher Software du arbeitest und was du unter helfen verstehst. Ich mache meine Animationen mit Mathematica oder Mupad, wie die dazugehörigen Sprachen aussehen siehst du wenn du die Links anklickst. Es gibt hier aber auch Geogebra-Experten, und ganz einfache Sachen kann man auch mit Photoshop machen.

Die Antwort davon abhängig machend wofür du dich entscheidest,

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Ich erklär es lieber. Du hast es ja schon fast gemacht wie ich es meine. Das rechte Bild
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Wenn ein Stein von ganz oben fällt wird er immer schneller. An dem zieht nur die Anziehungskraft. Wenn da ein Loch durch die Erde wäre auf die andere Seite würde der Stein durchfallen. Auf der andern Seite hochfliegen und wieder fallen. Immer hin und her. Von der Seite sieht der Mond auch so aus. Er fällt durch die Mitte auf die andere Seite und zurück. Kann es sein das er zwei mal fällt? Hört sich doof an. Ich meine er fällt immer in zwei Richtungen. Kannst du das Bild von zwei Seiten machen? Oder noch eine Idee. Ich schwinge am Seil hin und her. Gibt keine Fliehkraft und wo ich oben bin schubst mich wer doll zur Seite. Ich falle wieder zurück aber auch noch in die andere Richtung. Das gibt dann doch einen Kreis?
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Lothar Pernes » Sa 10. Okt 2015, 09:28

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Die Berechnung der Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne, die Yukterez hier vorstellt, mag durchaus richtig sein. Sie taugt aber überhaupt nicht als Beweis für das Nichtvorhandensein der Zentrifugalkraft in einem Inertialsystem:

Physikalisch gesehen wird in einem Zweikörpersystem, bei dem zwei Massen um den gemeinsamen Schwerpunkt umlaufen, die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht. Das heißt, bei einem Kreisbahnumlauf ist die Zentripetalkraft der einen Masse zugleich auch die Zentrifugalkraft der anderen Masse. Deshalb genügt es, in einer Berechnung der Umlaufbahn der einen Masse, den gemeinsamen Schwerpunkt als festen Drehpunkt vorauszusetzen, deshalb die Zentrifugalkraft der anderen Masse nicht weiter zu beachten, und nur mit der Zentripetalkraft zu rechnen.

Setzt man aber nicht stillschweigend voraus, daß der gemeinsame Schwerpunkt der feste Drehpunkt ist, muß man physikalisch berücksichtigen, daß der virtuelle Drehpunkt selbst keine Zentripetalkraft erzeugen kann und auch selbst keine Masse besitzt. Er kann deshalb keine Zentripetalkraft auf die andere Masse ausüben. Es muß in diesem Fall also die zweite Umlauf-Masse diese Zentripetalkraft aufbringen, und das kann sie nur, indem sie mit ihrer Zentrifugalkraft nach außen zieht.

Dabei spielt es keine Rolle, ob diese nach außen ziehende Zentrifugalkraft als Zugkraft über ein Seil oder über die Gravitationsanziehung als Zentripetalkraft an die andere Masse übertragen wird.

Das Berechnungsprogramm von Yukterez beweist also nicht, daß es die Zentrifugalkraft im Inertialsystem nicht gibt. Aber der Schluß von Yukterez, daß es die Zentrifugalkraft im Inertialsystem nicht gibt, weil er sie in seiner Berechnung nicht benötigt, beweist, daß er den physikalisch zwingenden Zusammenhang von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft nicht begriffen hat.

Siehe hierzu auch
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=7&t=728&start=100#p96584

Im leeren Weltall (um jede zusätzliche Komplikation durch Schwerkraft zu vermeiden) seien zwei gleich große Massen mit einem (masselosen) Seil miteinander verbunden, und sie bewegen sich beide auf einer (auf ein und derselben) Kreisbahn um den gemeinsamen Schwerpunkt.
Für jede der beiden Massen gelten dann also die absolut gleichen physikalischen Bedingungen, insbesondere, was die Kräfte betrifft.

Drehsystem01.jpg
Drehsystem01.jpg (36.34 KiB) 5452-mal betrachtet

Aus dem Bild ist eindeutig ersichtlich,
1. …daß an den Enden des Seiles nach außen ziehende reale Zentrifugalkräfte wirken müssen, damit das Seil gespannt wird und gespannt bleibt,
2. …daß das Seil selbst keine Zentripetalkraft erzeugt, sondern nur überträgt von einer Masse zur anderen,
3. …daß deshalb die Zentripetalkraft an der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird und erbracht werden muß,
4. …daß deshalb Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft entgegengesetzt gleich groß sein müssen, und
5. …daß deshalb die Zentrifugalkraft eine ebenso physikalisch reale Kraft ist wie die Zentripetalkraft, und keine „Scheinkraft“ ist,
6. …daß die Zentrifugalkraft der einen Masse die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft der anderen Masse ist und umgekehrt,
7. …daß deshalb also gemäß 3. Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft an ein und derselben Masse zueinander actio und reactio erfüllen,
8. …daß an jeder der beiden Massen Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft besteht,
9. …daß deshalb, wie schon nach 5., die Zentrifugalkraft ebenso wie die Zentripetalkraft eine reale physikalische Kraft ist, und keine „Scheinkraft“,
10. …daß diese Kraftzusammenhänge 1 bis 9 aus jedem beliebigen Bezugssystem betrachtet die absolut gleichen sind und bleiben.

Aus den rechts daneben abgebildeten relativistischen „Lösungen“ geht eindeutig hervor, daß bei diesen keine der vorstehend genannten Punkte 1 bis 10 zutrifft. Die relativistischen „Lösungen“ sind lediglich mathematische Schein-Lösungen mit zwar durchaus richtigen Berechnungsergebnissen, aber die physikalischen Zusammenhänge sind nach Hütchenspieler-Manier gezielt falsch dargestellt, um daraus die physikalisch grotesk falsche Konsequenz behaupten zu können, daß Fliehkräfte nicht reale Kräfte, sondern nur mathematische Scheinkräfte sind. Das Motiv hierzu ist, wie schon dargelegt, daß die Fliehkraft als reale Kraft die ART widerlegt.

Das Berechnungsprogramm von Yukterez beweist also nicht, daß es die Zentrifugalkraft im Inertialsystem nicht gibt. Aber der Schluß von Yukterez, daß es die Zentrifugalkraft im Inertialsystem nicht gibt, weil er sie in seiner Berechnung nicht benötigt, beweist, daß er den physikalisch zwingenden Zusammenhang von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft nicht begriffen hat.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Marina » Sa 10. Okt 2015, 09:38

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...

Ach, Highway, da hast du dir soviel Mühe gemacht, deinen Unsinn anhand einer so lange gesuchten Quelle zu "beweisen", und schon wieder geht der Schuß nach hinten los. Du beweist mit dieser Darstellung nur, was dir hier schon 100 fach eingebleut wurde, du nicht ansatzweise verstehst und was schon im ersten Satz ganz am Anfang steht:

Zentrifugalkraft, Fliehkraft, Schwungkraft, Trägheitskraft auf Körper in rotierenden Bezugssystemen,

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Puppenspieler Ernst, klar steht das da. Deshalb zeigt die Federwaage die Zentrifugalkraft ja auch an. Du kannst nur nicht erklären, wieso die Federwaage im nicht rotierenden System das gleiche anzeigt. Lothar hingegen schon. :lol:

Die Waage zeigt doch die Zugkraft nach innen an. Die Kraft die an mir zieht wenn ich mich am Baum festhalte. Das ist auch die Gegenkraft die am Baum zieht. Die Fliehkraft soll aber an mir ziehen wie auf dem Bild
Bild
Die kannst du nicht messen. Kraft ist doch zwischen 2 Körpern. Ich kann die Waage an meine Inliner machen und dann wo fest?
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Marina » Sa 10. Okt 2015, 09:49

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Wenn ich mit meiner Freundin mit Inliner aufeinander zu fahre und wir halten uns an den Händen fest machen wir auch eine Kurve. Sie zieht mich und ich ziehe sie. Geht auch ohne Baum. :D Da ist doch nichts das an uns nach außen zieht. Lassen wir los fahren wir einfach weiter und fliegen nicht nach außen. Du hast keine Inliner?
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Sa 10. Okt 2015, 11:04

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Zentrifugalkraft, Fliehkraft, Schwungkraft, Trägheitskraft auf Körper in rotierenden Bezugssystemen,

klar steht das da.

Und warum steht das da?. Weil es die Kraft im nichtrotierenden System nicht gibt. Soweit ist dein Textverständnis wohl noch ausgebildet.

Deshalb zeigt die Federwaage die Zentrifugalkraft ja auch an.

Nee, dann wäre ja die Zentripetalkraft weg. Die Federwaage zeigt die Zentripetalkraft an; die Kraft, mit welcher die Federwaage an der Masse zieht. Der Federwaage gelingt es aber nicht, obwohl sie an der Masse zieht, diese irgendwie zu bewegen. Warum gelingt ihr das nicht?. Weil eine andere entgegengesetzte Kraft scheinbar die Masse nach außen zieht; die Zentrifugalkraft.

Du kannst nur nicht erklären, wieso die Federwaage im nicht rotierenden System das gleiche anzeigt.

Doch. sie zeigt wieder die gleiche Zentripetalkraft an, mit welcher sie an der Masse zieht. Die Masse reagiert im Gegensatz zu obigem auch auf diese Kraft und bewegt sich. Da ist dann je keine Kraft, welche die Bewegung verhindert.

Lothar hingegen schon.

Auf Lothars wundersame Kraftübertragung ZF-ZP bei zwei gravitativ gebundenen Massen können wir warten, bis wir schwarz sind. Er macht nur seine Pferde scheu, die nicht von der einen auf die andere Seite wollen. :lol:
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Sa 10. Okt 2015, 11:35

Lothar Pernes hat geschrieben:Dabei spielt es keine Rolle, ob diese nach außen ziehende Zentrifugalkraft als Zugkraft ... über die Gravitationsanziehung als Zentripetalkraft an die andere Masse übertragen wird.

So ein selten dämlicher Quatsch.
Die Gravitationsanziehung wirkt ganz alleine als Zugkraft von der einen auf die jeweils andere Masse.
Wo da noch eine zusätzliche Zentrifugalkraft untergebracht werden soll, kannst du deine Pferden erläutern.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Sa 10. Okt 2015, 11:37

Chief hat geschrieben:Sehr schlau, die Feder wird durch Druckkraft auseinandergezogen! :lol:

Sehr dumm. Nur erklärbar mit bereits 1,8 pm.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Sa 10. Okt 2015, 11:48

Highway hat geschrieben:Völlig richtig! Leider ist das für einige Forenuser, Berufstrolle, und Scheinphysiker schlicht zu hoch. Vom Funktionsverständnis einer Federwaage ganz zu schweigen. Außerdem ist es Newton 3, auch wenn dies von den gleichen Herrschaften ebenfalls nicht nachvollzogen werden kann. Sehr traurig!

Schaltest du dein Hirn manchmal auch von Nachquatschen auf Selbstdenken?
Wo in alles in der Welt benötigt man zur Beschreibung der Bewegung frei beweglicher gravitativ gebundener Massen im nichtrotierenden Bezugssystem etwas als die Gravitationskräfte. :?:
Es wird Zeit zum Selbstdenken und wenn nötig zum Selbststudium.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Sa 10. Okt 2015, 11:54

Highway hat geschrieben:Ist es mal wieder so weit? Das ging aber schnell! Mit den Argumenten am Ende, schon gehen deine Beleidigungen wieder los. Wie spannst du ein Seil mit zwei stauchenden Kräften? Überhaupt nicht! Aber um das zu erkennen müsste man etwas von Physik verstehen.

Bist du nun auch schon besoffen?
Die gespannte Federwaage wirkt auf beide Objekte mit einer zu ihr hin wirkenden Zugkraft.
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