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Eines der besten Argumente für die physikalische Existenz der Zentrifugalkraft im Inertialsystem hat Highway hier wie folgt vorgebracht:
Highway hat geschrieben:Wenn eine Kraft F, im Sinne von F=m*a, eine Masse beschleunigt, dann beschleunigt diese natürlich in Richtung des Vektors F. Dann legt die Masse im zeitlichen Verlauf einen Weg in Richtung dieser ziehenden Kraft zurück. Das ist der Standardfall bei Translation.
Das ist aber bei der Rotation überhaupt nicht der Fall. Die Masse legt in Richtung der ziehenden Zentripetalkraft keinen Weg zurück! Absolut null Weg! Die Masse nähert sich keinen Millimeter dem Zentrum! Weder im beschleunigten, noch im Inertialsystem!
Es ist wie mit der Masse auf dem Küchentisch. Die wird auch permanent Richtung Erde beschleunigt, nähert sich der Erde aber nicht!
Sehr gut, Highway.
Dieses Argument ist ein absoluter physikalischer Beweis für die Zentrifugalkraft im Inertialsystem.
Ich darf diesen Highwayschen Zentrifugalkraft-Beweis hier wie folgt formulieren und ausführen:
Erfolgt trotz Vorhandenseins einer Kraft auf eine Masse keine Bewegung der Masse in Richtung der Kraft, handelt es sich bei der Kraft um eine ausgeglichene Kraft, das heißt, die Kraft wird durch eine gleichgroße, entgegengesetzt gerichtete Kraft ausgeglichen.
Da im Falle einer auf einer Kreisbahn um den Kreismittelpunkt umlaufenden Masse trotz der Zentripetalkraft keine Bewegung der Masse in Richtung der Zentripetalkraft erfolgt, muß die Zentripetalkraft durch die gleichgroße, entgegengesetzt gerichtete Kraft, die Zentrifugalkraft, ausgeglichen sein.
Eine Kreisbahn setzt demnach ein Gleichgewicht zwischen der Zentripetalkraft und der Zentrifugalkraft voraus.
Diese Gleichgewichts-Bedingung der Kreisbahn, und damit die Kreisbahn-Bedingung, wird mathematisch-physikalisch durch folgende Gleichung erfaßt:
- m*v²/r + m*v²/r = 0
In Worten
Zentripetalkraft plus Zentrifugalkraft ist Null.
Im Falle eines gravitativen Umlaufs zweier Massen um den gemeinsamen Schwerpunkt, wenn also die Zentripetalkraft so groß ist wie die Gravitationskraft, gilt deshalb die Gleichgewichtsbedingung
- G*M*m/(R+r)² + m*v²/r = 0
In Worten
Zentripetalkraft (ist hier die Gravitationskraft) plus Zentrifugalkraft ist Null.
Nachweislich
viewtopic.php?f=7&t=728&start=1940#p98805handelt es sich bei dieser Gleichung um die Summe von zwei entgegengesetzten Kräfte, und nicht (wie das die Relativisten vortäuschen) um die Differenz zweier gleichgerichteter Kräfte, was ebenfalls eindeutig das Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft bei einer Kreisbahn beweist.
Da der Drehpunkt eines Umlaufssystems stets im Inertialsystem ruht, also Teil des Inertialsystems ist, und das Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft stets bezogen ist auf diesen Drehpunkt, dem gegenüber der Radius r stets konstant ist, ist auch das Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft stets auch gegenüber dem Inertialsystem gegeben. Demnach ist die Zentrifugalkraft genauso im Inertialsystem existent wie die Zentripetalkraft.
Der Versuch der Relativisten, diese physikalisch einfache, klare, elementare und von Newton höchstselbst festgestellte Gleichgewichtsbedingung zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft bei einer Kreisbahn mittels der komplexen Analogie zum freien Fall mit Tangentialbewegung zu verschleiern und zu leugnen, beweist die physikalische Talentlosigkeit der Relativisten, um nicht Idiotie und kriminelle Betrugsabsicht zu sagen.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes