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Wissen Interaktiv - Das große P.M.
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Forum
- Natur |
14.08.2004
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276
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Thema:
Einstein
aus Schilda |
11.08.2004
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58
Antworten |
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| Peter
Rösch schrieb am 04.08.2004
um 13:11:03:
Guten Tag,
gestern erzählte
mir ein Freund folgende nachdenklich stimmende Geschichte:
Neues aus Schilda Schildbürger auf der Suche nach
der versprochenen Zeit
--------------------------------------------------------------------------------
Wie jedermann weiß, hatten die Bürger von Schilda beim
Bau ihres Rathauses die Fenster vergessen. Ihre Versuche, das
Licht in Säcke einzufangen und es ins Rathaus zu tragen, waren
fehlgeschlagen. Um den Baumangel zu vertuschen, beschlossen
sie, das fensterlose Rathaus als Kornspeicher zu nutzen und
daneben ein neues Rathaus zu bauen. Leider jedoch gehörte das
Grundstück, auf dem sie bauen wollten, dem Großherzog. Sie
schickten deshalb eine Abordnung in die ferne Residenz zum
Großkämmerer des Großherzogs mit dem Wunsch, ihnen diesen
Grund zu überlassen, sei es durch Tausch oder Kauf. Doch es
vergingen Wochen ohne ein Lebenszeichen der Delegation.
Endlich, bei einer Ratssitzung im Dorfkrug, erschien ein
reitender Bote mit der Nachricht, man sei im guten Gespräch
mit dem Großkämmerer, doch brauche man noch mehr Zeit.
Erleichtert darüber, dass nicht mehr Geld oder auch diesmal
wieder mehr Licht verlangt wurde, schickten die Räte den Boten
mit dem Versprechen zurück, die benötigte Zeit bald zu
liefern, denn Zeit hätte man in Schilda genug. Kaum jedoch war
der Bote davon geritten, ging in Schilda ein großes Suchen
nach der versprochenen Zeit los. Überall wurde nach ihr
gefahndet: in Speichern, Kellern, Schränken, unter Matratzen,
auf Dachböden, selbst in den Taschen der Tagediebe, denn diese
schienen die meiste Zeit zu haben. Doch immer ohne Ergebnis.
Daher kamen die Räte zusammen und überlegten, ob man denn
überhaupt wüsste, wie die Zeit aussieht. Vielleicht hatte man
sie nur nicht erkannt. Sie fragten sich: ist sie dick oder
dünn, kurz oder lang, schwarz oder rot, leicht oder schwer,
denn von solchen Eigenschaften der Zeit hatte man schon
gehört. Und wie soll man ihrer habhaft werden? Soll man Köder
auslegen oder Fallen aufstellen? Sollte man es noch mal mit
den Säcken versuchen oder es doch lieber gleich mit Bestechung
probieren? Oder sollte man gar die hübsche, noch ledige
Tochter des Bürgermeisters als Preis für den aussetzen, der
die Zeit beibringt? Letztere Idee fanden einige Männer von
Schilda verlockend. Doch war der Bürgermeister dagegen, der
bei der Wahl seines Schwiegersohnes schon gern ein Wort
mitreden wollte. Er schlug daher vor, den schlauesten Mann im
Ort zu fragen, den Fachschullehrer Blaustein. Der hatte zwar
während seines Studiums auch keine Universität von innen
gesehen, doch kannte er zahllose Tricks, um seinen
Bildungsmangel auszugleichen. Also wurde Blaustein vor den Rat
zitiert und gefragt, was zu tun sei, um der Delegation die
versprochene Zeit schicken zu können. Der überlegte nicht
lange und sagte, gewitzt wie er war: Wenn ihr mehr Zeit nicht
finden könnt, dann müsst ihr eben die vorhandene Zeit dehnen.
Das schien ein passabler Ausweg zu sein. Die stärksten Männer
des Ortes begannen gleich mit Dehnübungen. Sie streckten und
reckten sich, einige griffen beherzt nach den dicken Ästen der
Dorflinde und ließen sich an ihr baumeln, manchmal zwei, drei
Männer zur Beschwerung aneinander hängend. Die Frauen und
Kinder des Ortes fanden dass echt lustig. Aber wo war nun die
Zeit, die es zu dehnen galt? Wieder schlich sich Ratlosigkeit
in die Gesichter der Bürger. Blaustein wurde mit der Situation
konfrontiert, überlegte wieder nicht lange und sagte: Wenn ihr
die Zeit nicht finden und damit auch nicht dehnen könnt, dann
müsst ihr eine Uhr nehmen und einfach sagen, das ist die Zeit.
Ja aber, sagte der Schultes, wie dehnen wir dann die Uhr? Ganz
einfach, sagte Blaustein, denn er wollte einfachen Gemütern
auch immer alles ganz einfach erklären, was ja nicht unbedingt
richtig heißt, ihr müsst nur die Uhr sehr schnell bewegen,
dann kommt die Anzeige nicht mehr nach und die Uhr geht
langsamer und damit ist die Zeit gedehnt. Wie man das ohne den
Vergleich mit einer richtig gehenden Uhr feststellen könnte,
sagte Blaustein jedoch nicht, weil es ja auch nicht möglich
ist. Überhaupt konnten die Bürger Schildas Blausteins
Vorschlag gedanklich nicht nachvollziehen, doch meinten sie,
es läge an ihrer mangelnden Bildung und Blaustein wären ihnen
geistig hoch überlegen. So gaben sie ihrem schnellsten Boten
alle Sonnen- und Sanduhren mit (denn die Taschenuhr wurde in
Nürnberg gerade erst erfunden), in der Hoffnung, die Zeit möge
der Delegation nun reichen, dem Großkämmerer das gewünschte
Grundstück für das Rathaus abzuschwätzen. Sie selbst jedoch
hatte das Forschungsfieber gepackt und sie wollten wissen, wie
dehnbar die Zeit ist. Dazu benutzten sie die Kirchturmuhr, die
einzige Uhr, die ihnen geblieben war. Zuerst rannten alle, ob
groß oder klein, wie wild um die Kirche, mal rechts, mal links
herum, mal - wie raffiniert! - mit großem Hallo! gegenläufig,
also aneinander mit doppelter Laufgeschwindigkeit passierend,
die Blaustein sehr bedenklich fand. Nachdem sich trotzdem kein
Effekt zeigte, den sie sowieso nur anhand einer nicht
betroffenen Vergleichsuhr hätte wissen können, stießen sie
zuletzt - ob aus Eifer oder Wut - die Uhr einfach vom Turm,
wodurch sie zwar am Boden unheimlich schnell ankam, aber
zerschellte. Natürlich war das teure Stück dadurch stehen
geblieben. Da es nach Blaustein keinen Unterschied zwischen
Uhr und Zeit gibt und die Bürger ihm dies glaubten, blieb nun
in Schilda nicht nur die einzige Uhr, sondern auch gleich noch
die Zeit stehen. Und wenn sie nicht gestorben sind, machen die
Schildbürger noch heute mit immer teureren Uhren Versuche, die
Zeit zu dehnen, da sie auch nach Hunderte von Jahren in ihrer
Biederkeit nicht glauben wollen, dass der schlaue
Fachschullehrer Blaustein ihnen einst einen Bären aufgebunden
hatte. Doch wer sich einen solchen aufbinden lässt, statt sich
als geistig herausgefordert zu erkennen, ist selber schuld.
Für seinen Verstand und dessen Gebrauch oder Nichtgebrauch ist
jeder selbst verantwortlich.
http://www.helmut-hille.de/schilda.html
Ich
frage mich nun: "Ist die gedehnte Zeit - doch nur eine
gedehnte Uhr?"
Peter Rösch
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Antwort:
Zeit |
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HJ schrieb am 04.08.2004 um
19:47:01:
Ja natürlich
Dann schauen
sie einmal auch das diese Phänomen real und alltäglich
beim GPS System gibt. Da nämlich muss eine relativistische
Korrektur vorgenommen werden weil sich das GPS
Navigationsgerät auf der Erde mit der Navigation irren würde.
Weiterhin gibt es das Phänomen der Zeitdilatation auch bei
anderen gemessenen physikalischen Vorgängen. Sehen sie sich
die Seiten darüber an.
http://www.ap.univie.ac.at/users/fe/rel.html
HJ
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Antwort:
GPS-Schmäh |
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Leser
schrieb am 04.08.2004 um 22:05:44:
Lieber Herr Peter Rösch!
Dieses GPS-Argument ist natürlich kompletter Unsinn.
Die Korrektur der relativistischen Effekte (ob vorhanden oder
nicht) ist eine reine Fleißaufgabe der Techniker und aus
systemimmanenten Gründen gar nicht notwendig, weil die
Satelliten ohnedies kontinuierlich nachgestellt werden, um
andere, wesentlich gravierendere Fehler (als die klitzekleinen
der RT) auszugleichen. Eine ausführliche Betrachtung
darüber finden Sie unter
http://www.mahag.com/gps.htm
Es handelt sich daher um reine Relativistenpropaganda!
Ihr Buch "Ich war Einstein" habe ich übrigens mit
großem Vergnügen gelesen! Ist es historisch hochinteressant,
hätte ich mir etwas mehr schlagkräftige Argumente gegen die RT
selbst gewünscht!
Einer Ihrer Leser
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Antwort:
An den Leser |
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Peter
Rösch schrieb am 05.08.2004
um 17:38:43:
Danke!
Fundierte Sachkritik
an der Relativitätstheorie selbst wurde jedoch schon bei Peter
Ripota: "Mythen der Wissenschaft" geübt, dort auch
ausführliche Literaturhinweise; geradezu ein Klassiker ist
inzwischen das "Requiem für die SRT" von Galeczki und
Marquardt. Nicht zuletzt ist in Harald Maurers umfangreichem
Buch mancherlei zu dem Thema klargestellt, siehe die bekannte
"mahag"-Website. - Da wollte ich also nichts Doppeltes
anbieten, und habe mich deshalb auf das absolute Neuland der
geheimen RT-Geschichte bis 1914 konzentriert. Darüber habe ich
tatsächlich jahrelang geforscht.
Gruß Peter Rösch
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Antwort:
(Ohne Namen) |
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(Unbekannt) schrieb am 04.08.2004 um
22:36:29:
Hier ist eine seriöse Quelle zu
relativistischen Korrekturen bei GPS. Die Website beschäftigt
sich mit falschen Behauptungen über Physik, die immer wieder
im Internet auftauchen:
http://math.ucr.edu/home/baez/RelWWW/wrong.html#gps
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Antwort:
GPS-Schmäh |
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Leser
schrieb am 05.08.2004 um 01:24:55:
Die Website auf mahag.com bestreitet
keinesfalls die Existenz der relativistischen Effekte, sondern
bestreitet lediglich die Sinnhaftigkeit der Korrektur.
Insbesonders betont sie, dass das GPS als Bestätigung für die
Relativitätstheorien nicht geeignet ist!
Und da die
Website, die Sie angaben, nämlich
http://math.ucr.edu/home/baez/RelWWW/wrong.html#gps
nicht weniger seriös ist, als der andere Link, finden
Sie auf dieser Webseite auch folgenden Satz:
"It is
true that GPS is not used as a test of gtr, because it is
simply not designed for that purpose. In particular, the
orbiting clocks are occasionally reset from the ground to
maintain the best possible synchrony of the orbiting clocks
with one another and with UTC time."
Heisst auf gut
Deutsch:
"Es trifft zu, daß GPS nicht als Test der ART
verwendet wird, weil es einfach nicht zu diesem Zweck bestimmt
wurde. Insbesondere werden die Satelliten-Uhren gelegentlich
vom Boden eingestellt, um die bestmögliche Synchronität der
Satelliten-Uhren untereinander und mit der UTC-Zeit zu
wahren."
Das ist genau das, was die mahag.com Site zum
Ausdruck bringt. Das ständige Herzeigen des GPS als Beweis für
die RT ist deshalb Propaganda und wird von Relativisten
eingesetzt, die über die Funktion des GPS zu wenig Details
kennen! Auch die Korrektur (sowohl diese als auch das evtl.
Vorhandensein der RT-Effekte werden nicht bestritten!!!) ist
offenbar nur aus Propagandagründen erfolgt - weil sie eben
unnütz ist.
Sorry, so ist das halt! Das GPS hat die RT
keineswegs alltagsrelevant gemacht...
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Antwort:
Umfangreich bestätigt die ART und
die SRT |
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HJ schrieb am 05.08.2004 um
10:23:27:
Die Relativitätstheorie gilt als die
am besten bestätigte Theorie überhaupt. Sie stützt sich
nicht nur auf GPS Navigation: Eines der populärsten
Beispiel , die Gangunterschiede in Atomuhren weisen genau
die gleichen Gesetzmäßigkeiten auf. Myonen haben eine
längere Lebensdauer durch relativistische Effekte. Das
sind nur die wenigen aber allgemein bekannten Beispiele .
Hingegen gibt es in der Forschung unzählige physikalische
Gesetzmäßigkeiten bis hin zur Astronomie , die in einem
noch nie da gewesenen Breitbandbandigkeit die RT
bestätigen . Angesichts dieser Tatsache können nur solche
Leute die RT leugnen die sich nicht sachkundig gemacht
haben. Besonders Romanisten die versuchen mit
Physikmärchen das Publikum zu erreichen, was ihnen
permanent misslingt.
Anstatt irgendetwas zu erzählen
wie der Herr Maurer sollte man Sich erst einmal sachkundig
machen worum es geht. Es geht und eine zentrale Theorie
die in einem noch nie da gewesenem Maße in äußerst breiter
Präsens bestätigt wurde. Die Wissenschaft geht inzwischen
nicht mehr der Frage nach ob richtig oder falsch .Dies tun
nur noch Exoten die sich überhaupt nicht sachkundig gemacht
haben.
Hier einige Auszüge aus unterschiedlichen
Seiten mit Quellen- angabe. Die Nachweise könnten
unendlich fortgesetzt werden was den Rahmen dieses Forums
sprengen würde.
----------------------------------
Die Gravitation bewegt sich ungefähr so schnell durch Raum
und Zeit wie das Licht - mit rund 300 000 Kilometer pro
Sekunde. "Ich denke, dass wir Einsteins Allgemeine
Relativitätstheorie damit bestätigt haben", sagt Kopeikin.
Quelle
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0110/wissenschaft/0016/
------------------------------------ "Raum und
Zeit sind Vorbedingung für Erfahrung und können daher
nicht Gegenstand von Erfahrung sein". Die betreffenden
Phänomene sind jedoch mathematisch präzise beschreibbar
und experimentell bestens bestätigt. Quelle
http://de.wikipedia.org/wiki/Relativitätstheorie
---------------------------------- Egal aus welchem
Bewegungszustand das Lichtteilchen "abgefeuert" wird, es
bewegt sich immer mit derselben Lichtgeschwindigkeit c
durchs Vakuum. Dieser Sachverhalt wurde durch das berühmte
Michelson-Morley-Experiment eindrucksvoll bestätigt.
Quelle .
http://www.einsteins-erben.de/Theorien/relativitaetstheorie_fuer_alle.htm
----------------------------------
Teilchenbeschleunigern wird diese Vorhersage täglich
bestätigt, wenn Elektronen un Ionen in Elektromagnetischen
Feldern bis fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt
werden und dann als Pfannkuchen - man bedenke die
Längenkontraktion - zusammenkrachen. Quelle
http://www.marcus-haas.de/Wissenschaft/theorie/relativ1.html
-------------------------------- Je mehr Masse das
Elektron hat, desto größer ist seine Trägheit und umso
geringer die Krümmung seiner Bahn in einem gegebenen Feld
(siehe Magnetismus). Die durchgeführten Versuche
bestätigten Einsteins Vorhersagen genau: Quelle:
http://www.inkultura-online.de/biograf/relativ.htm
----------------------------- in Golm bei Potsdam
gewinnen. Prof. Ehlers ist Gründungsdirektor dieses
Instituts und gilt als Experte für die allgemeine
Relativitätstheorie, die Albert Einstein 1915 formulierte.
Weltraumobservatorien und andere Großgeräte haben
mittlerweile wichtige Effekte der Relativitätstheorie
bestätigt. Quelle
http://didaktik.physik.uni-wuerzburg.de/~pkrahmer/home/akt214.html
----------- Immer wieder versuchen Leute die Laien
zu verwirren, indem sie die Relativitätstheorie ablehnen
und als Irrtum bezeichnen. Die Diskussion, ob die
Relativitätstheorie überhaupt vernünftige Vorhersagen und
Erklärungen bieten könne, ist schon seit Jahrzehnten
vorbei. Die Relativitätstheorie hat sich in so vielen
Experimenten so glänzend bestätigt, dass kein Raum für
eine fundamentale richtig oder falsch Diskussion bleibt.
Quelle:
http://www.science-explorer.de/astronomie/relativitaetstheorie.htm
------------- Warum interessieren sich Astrophysiker
so sehr für diesen Effekt. Nun, zum einen ist es natürlich
interessant einen Effekt zu messen,der eine Theorie, die
allgemeine Relativitätstheorie, bestätigt. Zum anderen
kann man aber den Linseneffekt nutzen, um Informationen zu
gewinnen. Quelle
http://www.tu-harburg.de/rzt/rzt/ts/astro/ctgral/node2.html
Verglichen wurden nun die Daten zweier senkrecht
zueinander angeordneter Resonatoren, gemessen über eine
Periode von knapp zwölf Stunden.
Der Ansatz der
Wissenschaftler: Eine Verletzung der Relativitätstheorie
müsste sich durch kleine Schwankungen der Messwerte
bemerkbar machen - denn das gesamte Messsystem unterlag
natürlich der Erdrotation.
Doch wie die
Wissenschaftler in den "Physical Review Letters"
berichten, konnte eine solche Schwankung nicht
nachgewiesen werden. Mit anderen Worten: Einsteins
Spezielle Relativitätstheorie Präzise wie nie zuvor
Nach Angaben von Achim Peters ist das moderne
Michelson-Morley-Experiment seiner Forschergruppe
zudem das bislang präziseste überhaupt. Zuletzt sei 1979
ein solcher Versuch unternommen worden. Mit speziellen
Materialen zwar, aber dennoch bei Raumtemperatur.
Quelle http://science.orf.at/science/news/87125
-------------- Relativitaetstheorie von Einstein
bestaetigt Roentgenstrahlen von Neutronenstern enthuellen
Zeitkruemmung. Roentgensignale von Neutronensternen
stellen einen Test fuer die Relativitaetstheorie dar. Man
hat sogenannte "Seitenbaender" in den Roent- gensignalen
von Neutronsternen entdeckt Quelle
http://www.einsteingalerie.de/aktuell/relativ.html
Umfangreiche Berechnungen :Allgemeinverständlich
Anwendung der Lorentz-Transformationen Quelle:
http://en.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativitätstheorie_II
-------------- Die Reihe der Bestätigungen der
Relativitätstheorien kann fast endlos fortgesetzt werden .
http://www.kinkel-bischem.de/kosmologie/einfuehr3.html
http://www.mysteria3000.de/archiv/s/einstein.htm
Es kann jeder der es will sich umfangreich
informieren.
HJ
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Bestätigung der RT |
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Leser
schrieb am 05.08.2004 um 15:32:07:
Michelson hatte die Unabhängigkeit
des Lichts von der Quelle und vom Beobachter experimentell
festgestellt, bevor es eine Relativitätstheorie gab. Die
Feststellungen Michelsons hat Einstein als Grundlage für seine
RT genommen - und auf eine seltsame
Uhrensynchronisationsmethode mit Hilfe des Lichtes gestützt.
Auch wenn er bestritten hat, Michelsons Versuch gekannt zu
haben... Wenn heutzutage mit immer größerer Genauigkeit
die Resultate Michelsons bestätigt werden, somit also nur die
Grundlagen der RT - wieso behauptet man stets, es seien damit
die RT selbst "bestätigt" ??? Genausogut könnte die
Theorie von Lorentz bestätigt sein, welcher für die
Michelson-Resultate eine andere Erklärung als Einstein hatte.
Keine der beiden Theorien, weder die von Einstein noch
jene von Lorentz, ist damit bestätigt, wenn durch Wiederholung
des MM-Versuchs nichts anderes und nichts neues festgestellt
wird, als Michelson schon festgestellt hatte. Also HJ,
spar dir die Mühe - du wirst Leute, die selber denken, nicht
überzeugen!
Leser wissen mehr...
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(Ohne Namen) |
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(Unbekannt) schrieb am 06.08.2004 um
00:54:11:
Noch etwas zu ihrem Beitrag weiter
oben:
Sie zitieren von der Webseite
http://math.ucr.edu/home/baez/RelWWW/wrong.html#gps einen
Abschnitt, den Sie allerdings falsch interpretieren:
"It is true that GPS is not used as a test of gtr,
because it is simply not designed for that purpose. [...]"
bedeutet ja nur, daß das GPS-System nicht als Test der
RT verwendet wird, weil es eben nicht als Experiment (sondern
als Anwendung) entworfen wurde.
Auf dieser Webseite
wird auch in dem unmittelbar folgenden Abschnitt explizit
geschrieben:
"It is *completely false* that the design
of the GPS system ignores relativity theory. Relativistic
effects in the GPS system are *vitally important*"
übersetzt
"Es ist *vollkommen falsch*, daß das
Design des GPS die RT ignoriert. Relativistische Effekte im
GPS system sind *von entscheidender Bedeutung*"
Danach wird darauf hingewiesen, daß die Maßnahmen zur
Korrektur der relativistischen Effekte 38600 Nanosekunden pro
Tag wegkorrigierten, die erreichte Genauigkeit des GPS
allerdings nur bei einem Fehler von maximal 10 ns/Tag zu
erreichen sei.
Wären diese Maßnahmen also nur als
Augenwischerei eingebaut worden, so würden sie einen Fehler
produzieren, der sofort in der Genauigkeit jeder GPS-Anzeige
zu sehen wäre.
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Leser
schrieb am 06.08.2004 um 01:14:58:
Sie begreifen nicht! Die Uhren
auf den Satelliten werden kontinuierlich von den
Bodenstationen aus kontrolliert und neu eingestellt! Aus
diesem Grund ist die RT-Korrektur vollkommen wirkungslos.
Wenn Sie zuhause eine Uhr haben, die Sie ständig mit
einem Chronometer vergleichen und nötigenfalls neu einstellen,
um sie mit dem Chronometer synchron zu halten, spielt die
Ganggenauigkeit der Uhr gar keine Rolle.
Da die
anderen im GPS auftretenden Fehler gewaltig größer sind,
erfolgen die Korrekturen von den Bodenstationen aus natürlich
stets, ehe die RT-Fehler zum Tragen kommen könnten.
Dass die HP die "entscheidende Bedeutung" der
RT-Effekte im GPS betont, ist genauso ein Bestandteil der
Propaganda wie die Tatsache, dass man die Korrektur durch
Verminderung der Frequenzen "eingebaut" hat. Relativisten
werden immer behaupten, das GPS würde ohne RT nicht
funktionieren.
Und genau das prangere ich an! Weil es
nicht zutrifft. Jede Uhr, die durch Eingriff von außen
nachgestellt wird, benötigt keine "innere" Gangkorrektur. Ist
das so schwer zu verstehen?
Die Satellitenuhren würden
ohne die Synchronisationen von den Bodenstationen aus völlig
falsch gehen - trotz der sinnlosen RT-Korrektur!
Wieso
zitierten Sie nur den halben Satz und ließen Sie den Hinweis
auf die Synchronisationen der Uhren weg? Wieso soll ich den
Satz falsch interpretiert haben? Ich sagte, das GPS eigne sich
nicht als Test der RT. Und daher eignet sich das GPS auch
nicht als Bestätigung der RT. Haben Sie es bemerkt: ich habe
nicht das Vorhandensein der RT-Effekte bestritten!!
Denn ob es die gibt oder nicht, spielt gar keine
Rolle. Mit dem GPS lässt es sich jedenfalls nicht feststellen
- eben weil die Uhren dauernd nachgestellt werden.
Endlich kapiert?
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(Unbekannt) schrieb am 06.08.2004 um
10:41:09:
>>> Die Uhren auf den
Satelliten werden kontinuierlich von den Bodenstationen aus
kontrolliert und neu eingestellt!
Wie oft? 1x
täglich? 1x stündlich? 1x in der Minute? 1x in der
Sekunde?
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(Unbekannt) schrieb am 06.08.2004 um
19:43:18:
Bei jeder festgestellten Abweichung!
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(Unbekannt) schrieb am 09.08.2004 um
14:02:34:
- wie oft passiert das so im
Schnitt? - warum sind dann überhaupt Uhren an Bord, wenn
nur das Bodensignal relevant ist?
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Leser
schrieb am 09.08.2004 um 22:05:45:
"- wie oft passiert das so im
Schnitt?"
Das ist nicht veröffentlicht. Wird aber von
Computern automatisch erledigt, wird mal oft und mal selten
sein - je nach Abweichung.
Warum sind dann überhaupt
Uhren an Bord, wenn nur das Bodensignal relevant ist?
Interessante Frage! Nehme an, dass man in der Theorie
nicht alle jene Fehlerquellen erwartet hat, die sich in der
Praxis dann ergaben. Denke auch, dass man alle gravierenden
Fehlerquellen gar nicht voraussehen konnte (speziell die
atmosphärischen Laufzeitveränderungen, die Reflexionen und
insbesondre die schlechten Empfängeruhren nicht. Auch die
Notwendigkeiten der Kurskorrekturen an den Satellitenbahnen -
sie besitzen extra zu dem Zweck Steuerdüsen - waren
unvorhersehbar. Aber schon aus diesem Grund muss ständig
korrigiert werden.)
Im übrigen würde das System auch
ohne eigene Borduhren funktionieren, nur müsste man dann
kontinuierlich die Zeiten übertragen. Relevant ist nur die
*Übereinstimmung* der Satellitenzeit mit der Erdzeit während
der Messvorgänge. Diese Übereinstimmung ist schwer zu erzielen
(keine Atom-Uhren in den Empfängern!) daher
Pseudo-Range-Verfahren und Einbezug des 4. Satelliten.
Aber auf dem angegebenen Link ist das alles ganz genau
nachzulesen. Es wird Sie zwar enttäuschen, aber das GPS eignet
sich wirklich nicht zum Nachweis der RT. Macht ja nix. Wird ja
wohl noch anderes geben - oder etwa nicht?
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(Unbekannt) schrieb am 11.08.2004 um
08:35:24:
>>> Das ist nicht
veröffentlicht. Wird aber von Computern automatisch erledigt,
wird mal oft und mal selten sein - je nach Abweichung.
Wie wird eigentlich eine Abweichung bestimmt? Wann ist
ein Satellit 'nicht auf Position'?
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Kontrollsegment GPS |
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Leser
schrieb am 11.08.2004 um 16:36:49:
Wie wird eigentlich eine Abweichung bestimmt? Wann ist
ein Satellit 'nicht auf Position'?"
Alle diese Fragen
werden sehr gut beantwortet z.Bsp. in "Satelliten-Geodäsie"
von Günter Seeber, de Gruyter, ISBN 3-11-010082-7, dem ich
folgenden Auszug entnehme (da das Buch ziemlich teuer ist - ca
Euro 122.--! - werden es nicht allzu viele besitzen).
Seite 246 ff
7.1.3. Kontrollsegment
Die Aufgaben des Kontrollsegments sind (Russel,
Schaibly 1978) - Kontrolle des Satellitensystems -
Bestimmung der GPS-Systemzeit - Vorausberechnung der
Satellitenephemeriden und des Satellitenuhrverhaltens -
Einspeisen der Satelliten-Navigationsdaten in den
Datenspeicher jedes Satelliten.
Zum Kontrollsegment
gehören die Hauptkontrollstation (Master Control Station MCS),
eine bestimmte Zahl von Monitor Stationen sowie weltweit
verteilte Bodenantennen (Ground Antennas). Das operationelle
Kontrollsegment (OCS) für GPS besteht aus der
Hauptkontrollstation in Colorado Springs (USA), drei
Monitorstationen und Bodenantennen in Kwajalein, Ascension und
Diego Garcia sowie zwei weiteren Monitorstationen in Colorado
Springs und Hawaii (Abb. 7.5). Die Monitorstationen
empfangen alle Satellitensignale, bestimmen daraus
Entfernungsdaten und übertragen diese gemeinsam mit
meteorologischen Daten zur Hauptkontrollstation. In der
Hauptkontrollstation werden aus diesen Daten
Satellitenephemeriden und das Verhalten der Satellitenuhren
vorausberechnet sowie die Navigationsdaten (Message)
formuliert. Diese Daten werden über eine Datenleitung an
die Bodenantennen weitergegeben und von dort zu den Satelliten
übertragen. In Abb. 7.6 ist dieser Vorgang schematisch
dargestellt. Die GPS-Systemzeit [2.2.4] wird durch den
Cäsium-Oszillator einer ausgewählten Monitorstation definiert.
Für diese Station werden keine Uhrparameter bestimmt. Durch
die globale Verteilung der Stationen können täglich wenigstens
drei Kontakte zwischen jedem Satelliten und dem
Kontrollsegment vorgenommen werden. Die Stationsverteilung
genügt den Anfofderungen an ein operationelles
Navigationssystem; sie genügt aber nicht in allen Fällen
höheren Genauigkeitsanforderungen an die Bahnbestimmung bei
geodätischen und insbesondere geodynamischen Anwendungen.
Hierzu sind umfassendere Netze von Beobachtungsstationen, z.
Teil auf ziviler Basis in der Planung bzw. im Aufbau [7.5.2].
Für weitere Einzelheiten der Bahnberechnung und
Bahnrepräsentation siehe [7.1.5], [7.4.3].
7.1.4
Beobachtungsprinzip und Signalstruktur
Bei NAVSTAR-GPS
handelt es sich um ein Einweg-Entfernungsmeßverfahren [4.2.2].
Wesentliche Beobachtungsgröße ist die Laufzeit eines Signals
von der Satellitenantenne zur Empfangsantenne. Diese
Signallaufzeit wird über die Signalausbreitungsgeschwindigkeit
in eine Entfernung umgewandelt. Beim Einwegverfahren
werden Uhrablesungen im Sender mit Uhrablesungen im Empfänger
verglichen. Im allgemeinen kann nicht vorausgesetzt werden,
daß beide Uhren streng synchronisiert sind. Die gemessenen
Laufzeiten enthalten folglich einen systematischen
Synchronisationsfehler (time bias). Die hieraus errechneten
Entfernungen werden Pseudoentfernungen (pseudoranges) genannt.
Das grundlegende Meßprinzip von GPS besteht also in der
Bestimmung von Pseudoentfernungen. Aus Abb. 7.2 ist
ersichtlich, daß die gleichzeitige Messung von 4
Pseudoentfernungen zur Bestimmung der Koordinaten der
Beobachterantenne sowie des Uhrsynchronisationsfehlers führt.
Hierzu ist als weitere Voraussetzung die Kenntnis der
Satellitenpositionen und der Satellitenzeit erforderlich (vgl.
[7.3.1]).
Da GPS als Echtzeit-Navigationsverfahren
konzipiert ist, werden Pseudoranges aus der Laufzeit von
eindeutig identifizierbaren codierten Signalen abgeleitet. Es
handelt sich um sogenannte PRN Codes (Pseudo Random Noise),
einer Folge von + l und — l mit zufallsähnlichem Chrakter.
Zwei Codes sind in Gebrauch; der P-Code (Precise) hat eine
Länge von 267 Tagen mit einer Frequenz von 10,23 MHz und ist
beiden Trägerwellen aufmoduliert. Jeder Satellit enthält ein 7
Tage langes Stück dieses Codes. Zu Beginn jeder GPS-Woche um 0
h UT in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag wird das Segment
auf den Anfang zurückgesetzt. Der C/A Code
(Clear/Acquisition) hat eine Länge von nur l Millisekunde bei
einer Frequenz von 1,023 MHz und wird nur auf dem Träger L l
übertragen. Detaillierte Informationen über Struktur und
Erzeugung der Codes findet man u.a. bei Spilker (1978).
Zur Bestimmung der Signallaufzeit benötigt der Nutzer eine
Kopie des Codes in seinem Empfänger. ...
7.1.5.3
Berechnung der Satellitenzeit und der Satellitenkoordinaten
Die GPS-Systemzeit wird durch eine Wochennummer und
die Zahl der Sekunden innerhalb der Woche angegeben; damit
kann die GPS-Zeit Werte zwischen 0 am Wochenanfang und 604800
am Wochenende annehmen. Anfangsepoche ist der 5. Januar 1980,
0 UTC. Deswegen startet die GPS-Woche um Mitternacht zwischen
Sonnabend und Sonntag. GPS-Systemzeit ist eine kontinuierliche
Zeitskala und wird durch die Hauptuhr in der Master Control
Station definiert. Wegen der Schaltsekunden in der UTC
Zeitskala und der Drift in der Hauptuhr sind GPS-Systemzeit
und UTC nicht identisch [2.2.4]. Die Differenz wird
kontinuierlich vom Kontrollsegment berechnet und mit der
Navigationsmessage verbreitet. Anfang 1987 betrug die
Differenz etwa 4 Sekunden (GPS Zeit voraus).
Aufgrund
konstanter und unregelmäßiger Frequenzfehler der Oszillatoren
in den Satelliten unterscheidet sich die individuelle
Satellitenuhr von der GPS Systemzeit. Das Uhrverhalten wird
vom Kontrollsegment überwacht und in Form eines Polynoms 2.
Grades prädiziert. Die Koeffizienten sind in der ersten
Parametergruppe der Tabelle 7.3 enthalten. Die Korrektur der
Satellitenzeit tsv auf GPS Systemzeit t erfolgt nach
(Gleichung) Im Rechenprozeß kann t ohne
Genauigkeitsverlust durch tsv ersetzt werden. Für die Drift
der Satellitenuhr folgt durch Differentiation von (7.4)
(Gleichung) Der Parameter AODC (Age of Data Clock) und
entsprechend AODE gibt an, wieviel Zeit seit der letzten
Aufdatierungsmessung verstrichen ist und eröffnet damit eine
Möglichkeit zur Gewichtung im Ausgleichungsalgorithmus...
Zitatende
Wie man sieht, werden nicht nur
Atom-Uhren in Satelliten gestopft, und mit der
prophylaktischen RT-Korrektur wäre alles getan, sondern das
System ist sehr aufwändig insbesondere, was die Kontrollen und
Einstellungen betrifft. Die Positionsfeststellungen und
Korrekturen erfolgen außerdem zusätzlich auf klassische Art
mittels Satellitenkameras, astronomischen Beobachtungen,
Laserstrahl-Navigationen und Peilverfahren bzw. Messungen
aufgrund von Dopplereffekten. Hier werden automatisch
"relativistische" Berechnungen durchgeführt, da schon die
Doppler-Gleichung für Licht relativistisch ist. Darüber hinaus
werden bei den Peilungen rein theoretisch schon
ART-Korrekturen notwendig und auch durchgeführt - wobei
angesichts der Kleinheit der Effekte die Diskussion
hinsichtlich der Sinnhaftigkeit neu begonnen werden könnte. Da
sich hier RT-Fehler niemals aufsummieren könnten, wird der
Einfluss der RT im Kontrollsegment-Bereich gar nie erwähnt.
Die vorliegende Kombination mehrerer verschiedener
Kontrollverfahren würde auch hier einen einwandfreien Betrieb
des Systems ohne Berücksichtigung der ART ermöglichen. Die SRT
spielt ohnedies keine Rolle. Ihr Anwendungsbereich liegt
woanders, und die Effekte wären angesichts der
Geschwindigkeiten viel zu klein.
Wenn
Pop-Wissenschaftler daher immer wieder behaupten, ohne
RT-Korrektur der Satellitenuhren würde das GPS nicht
funktionieren, ist das schlicht und einfach falsch. Und nur
jene, die das System und seine Funktion überhaupt nicht
kennen, werden außerdem glauben, das GPS würde die RT
"bestätigen". Wenn das dennoch immer wieder in den Foren
geschrieben wird - ist das reine Propaganda, und sonst nichts.
Hoffe, gedient zu haben Mfg Leser
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Lacher
schrieb am 06.08.2004 um 02:45:45:
Das unglaubliche bei manchen
Relativisten ist, dass sie einfach nicht selber denken -
sondern stets nur zitieren und auf irgendwelche Ausssagen
anderer Glaubensbrüder verweisen. Das sieht man in diesem
Thread ganz deutlich: "Leser" behauptet, die
Satellitenkorrektur vom Boden aus würde eine vorausgehende
Korrektur der Frequenzen unnötig machen. Das wird ja sogar in
der Relativisten-Propaganda-Seite bestätigt!
Aber auf
dieses Argument wird nicht eingegangen bzw. keiner erklärt,
wieso *trotz der Bodenstations-Korrekturen* die RT-Korrektur
nötig sein sollte. Es wird wieder nur selektiv zitiert und
herumpalavert.
Auf www.mahag.com/gps.htm habe ich
folgende Zusammenfassung entdeckt:
"Wie man sieht,
gibt es eine Menge verschiedenster Fehler, von denen manche
gravierend sind. Der allerkleinste Fehler wird verursacht von
den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in
10 Jahren nur 0,014 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste
Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation
und ihre Verlangsamung, nämlich in 6 Jahren bereits 22,7
Sekunden! Dazu kommt noch, dass die Erde aufgrund der
Einflüsse von Sonne und Mond einen richtigen Eiertanz
aufführt: Nutation, Präzession und was weiß Gott noch alles.
Auch das verursacht Fehler, die korrigiert werden müssen. Was
tut man gegen all dies? Oben steht es schon deutlich rot und
fett geschrieben: Die Satellitenuhren werden von der
Kontrollstation überwacht und ggf. korrigiert. ... Ja,
wird dann der winzige RT-Effekt nicht sowieso mitkorrigiert?
Ja, er wird!"
Zitatende
Zum Eiertanz der Erde
gibt es noch den Link:
http://www.astronews.com/news/artikel/2004/05/0405-004.shtml
Und dann sollte man noch daran denken, dass es nicht
auf eine absolute Ganggenauigkeit der GPS-Sat.Uhren ankommt,
sondern auf ihre Synchronität zur Erddrehung bzw. zur Erdzeit!
Angesichts eines Fehlers von 22,7 Sekunden in 6
Jahren, der ständige Korrekturen erfordert hat, anzunehmen, es
wäre wegen der 0,014 Sekunden in 10 Jahren eine
prophylaktische RT-Korrektur wirksam gewesen, kann man
wirklich nur noch in Lachkrämpfe ausbrechen!
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Peter
Rösch schrieb am 06.08.2004
um 16:57:49:
Zu 1) Der Michelson-Versuch
funktioniert übrigens auch mit Schall - mit demselben
Ergebnis.
Zu 2) Schließen Sie beim Gewitter Ihre
Augen, und vertrauen Sie auf Ihre Ohren. - Meinen Sie
wirklich, der Donner entstehe in dem Moment, in dem Sie ihn
hören?
Peter Rösch
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Neugieriger schrieb am 09.08.2004 um
12:08:03:
Zu 1) Das ist auf Luft so nicht
übertragbar. In bewegter Luft bewegt sich Schall schneller. In
bewegtem "Raum"/"Äther" bewegt sich Licht nicht schneller, da
es gar kein Medium braucht. Es bewegt sich immer mit c. Da
liegt der Unterschied.
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Peter
Rösch schrieb am 09.08.2004
um 13:14:50:
Überwinden Sie, bitte, Ihre
Denkblockade.
Selbstverständlich ist der
MM-Lichtversuch auf Schall übertragbar, die Analogie ist sogar
vollkommen. Was dem einen der Äther, ist dem anderen die
Atmosphärenluft - so einfach ist das!
Peter Rösch
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Leser
schrieb am 09.08.2004 um 22:13:25:
"die Analogie ist sogar vollkommen"
Ganz richtig! Außerdem macht das Licht nichts anderes
als jeder andere bewegte Körper in einem bewegten System
(schließlichg kann man im fahrenden Zug Billard spielen). Was
das Licht unterscheidet, ist seine angebliche Konstanz ("c"),
und die ist nur postuliert. Nicht bewiesen. Denn alle
"Bestätigungen" resultieren aus Zweiwegmessungen. Und sind
daher ungeeeignet, die absolute Konstanz des Lichts zu messen.
Aber welcher Laie weiß schon um solche Feinheiten Bescheid?
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Dr
X schrieb am 09.08.2004 um
22:32:08:
Frage: Wie erklären sie dann den
Versuch mit den beiden Atomuhren, eine auf der Erde eine im
Flugzeug, die voneinander abwichen?
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(Unbekannt) schrieb am 10.08.2004 um
12:10:56:
"Frage: Wie erklären sie dann den
Versuch mit den beiden Atomuhren, eine auf der Erde eine im
Flugzeug, die voneinander abwichen?"
Nach den Rohdaten
von Hafele u. Keating verlor die nach Osten reisende Uhr im
Mittel 132 ns und hat nach Westen im Mittel 134 ns gewonnen.
Diesen *Mittelwerten* kommt keine Bedeutung zu, weil die
Gangdifferenz zwischen beiden Uhren bis zu 300 ns betrug.
Hafele und Keating justierten und synchronisierten während des
Flugs die Uhren nach, verwendeten nicht alle Daten und
unterwarfen die verwendeten einer statistischen Analyse, deren
Einzelheiten unbekannt blieben. Sie zogen in daher nicht
nachvollziehbarer Weise den Schluss (natürlich in
Übereinstimmung mit den Vorhersagen!) dass die Uhr im Mittel
59 ns nach Osten verliert und nach Westen 273 ns dazugewinnt.
Nachzulesen bei Louis Essen, "The Special Theory of
Relativity", Electronics and Wireless World, Oct. 1978, Pg 45.
Darüber hinaus entsprach die Genauigkeit der Uhren nicht der
geforderten Größe von 10^-12. Aufgrund der beschleunigten
Bewegung und der Erdrotation und Gravitation ist die SRT
überhaupt für dieses Experiment nicht zuständig, sondern kommt
für die Effekte ausschließlich die ART in Frage - die aber
könnte den unterschiedlichen Gang der Uhren, abhängig von der
Flugrichtung nicht erklären, da nur die Höhe entscheidend
wäre. Angesichts der Unverlässlichkeit dieses Experimentes
und der fragwürdigen Daten wird dieser Uhrenversuch nur noch
von Laien auch als Bestätigung für die SRT präsentiert.
Ernsthafte Wissenschaftler tun das längst nicht mehr.
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Dr
X schrieb am 10.08.2004 um
12:34:56:
Ok... Weiteres Beispiel: Wie
erklären sie das Bild das Hubble gemacht hat, auf dem eine
"Gravitations"-Linse (sogar für Laien) zu sehen ist?
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Leser
schrieb am 10.08.2004 um 22:34:54:
"Wie erklären sie das Bild das
Hubble gemacht hat, auf dem eine "Gravitations"-Linse (sogar
für Laien) zu sehen ist?"
Damit, dass
Gravitationslinsen existieren - ebenso wie Gravitation
existiert! Sie werden durch die Lichtablenkung im
Gravitationsfeld erklärbar. Dafür liefert die ART eine gute
Berechnung, die eben besser als jene mit Newton ist(mit dem
sich allerdings der halbe Wert errechnen lässt). Ist Ihnen
eigentlich aufgefallen, dass ich die ART-Effekte weder leugne
noch die ART als falsch bezeichne - dagegen aber die SRT als
mathematische Spekulation oder Spielerei abgetan habe?
Die ART ist eine Rechenmethode, die sich mit
tatsächlich in der Natur gegebenen Situationen beschäftigt.
Das ist die SRT nicht. Man versucht (zumindest Relativisten
tun es) stets, mit der Behauptung, die ART sei aus der SRT
abgeleitet, die Glaubwürdigkeit der SRT zu retten. Dass die
ART in gewisser Weise "richtig" ist, hat aber nicht
verhindert, dass die Epigonen Einsteins absurde Lösungen aus
den Feldgleichungen errechnet haben - wie Schwarze Löcher,
Wurmlöcher, Urknall-Kosmologien und ähnlicher Unsinn. Daran
glaube ich - ebenso wie Einstein selbst es negierte - eben
nicht.
Deswegen halte ich es für falsch wenn man die
beiden RT vermischt und die bestätigten Aussagen der ART für
die SRT auslegt.
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Peter
Rösch schrieb am 10.08.2004
um 19:59:33:
Ohne "Unbekannt" vorgreifen zu
wollen - was Hubbble zeigt, ist ein kosmisches
Refraktionsphänomen. Wie ein solches zustande kommen kann, ist
eine Diskussion, die sich durchaus abseits relativistischer
"Modelle" abspielen kann.
Peter Rösch
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Leser
schrieb am 06.08.2004 um 14:43:34:
"Ausserdem scheint die Annahme im
nachhinein richtig zu sein, da die SRT sehr oft experimentell
bestätigt, und noch nie wiederlegt wurde."
Das ist
eben ein weitverbreiteter Irrglaube. Bestätigt wird stets
immer nur das 2. Postulat (Konstanz von c) und nicht die
Theorie selbst. Einige Aussagen der SRT (Lebendauer der
Myonen, Massenzunahme schnell bewegter Elektronen, Veränderung
des Ganges schnell bewegter Uhren - und wir sind mit der Liste
schon fertig!) sind keinesfalls bestätigt, weil die
Experimente einer genauen Analyse nicht standhalten und die
Resultate auch anders erklärt werden können.
Richtig
ist aber, dass die ART drei Voraussagen liefert, die gut
bestätigt sind (Periheldrehung Merkur, Gravitationslinsen,
Uhrenverlangsamung im Grav.-Feld). Man sollte die zwei RT
daher voneinander unterscheiden. Die ART ist eine der momentan
genauesten Berechnungsmethoden für Gravitationsphänomene
(allerdings reicht in unserem Erlebnisraum der Newton aus und
wird auch eingesetzt), die SRT ist lediglich eine
"mathematische Spekulation" - so jedenfalls hat Einstein sie
selbst bezeichnet, als er die Arbeit bei den "Annalen der
Physik" einreichte. Welche Umtriebe dabei eine Rolle spielten,
kann man in Peter Röschs Buch präzise nachvollziehen...
Die SRT, somit die Lorentztransformation, hat Einstein
von einer Uhrensynchronisationsmethode (§2 seiner Arbeit aus
1905) abgeleitet, die jeglicher Logik entbehrt und schon von
falschen Prämissen ausgeht (Annahme eines Ruhesystems, keine
echte sondern nur eine "vorausgesetzte" Synchronisation,
Annahme eines in der Natur nicht verwirklichten
Inertialsystems etc.) Man muss sich wirklich wundern, dass
Generationen von Physikern den Schwindel, der schon im Anfang
seiner SRT-Arbeit steckt, nicht durchschaut haben.
Die
ART ist keinefalls aus der SRT herleitbar und schafft nicht
nur die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit wieder ab, sondern
führt in einem gewissen Sinne (Leiden 1920) den Äther wieder
ein. Es ist durchaus lohnend, sich mit dieser Theorie
weiterhin zu beschäftigen, denn sie ist rein formal gesehen
wirklich ein Geniestreich. Auch wenn sie Gravitation nicht
wirklich erklärt und auch nicht überall eingesetzt werden
kann.
Die SRT dagegen kann man vergessen oder als
Liebhaberei weiter hegen und pflegen - oder als Grundlage der
Ideologie (!) beibehalten. Sie ist eine mathematische
Spielerei und wird es bleiben.
Und irgendein
menschenfreundlicher Psychiater wird Herrn HJ hoffentlich bald
in Behandlung nehmen!
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Antwort:
Pisa Studie |
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Vetter
Zeus schrieb am 09.08.2004 um
22:46:51:
Ich sehe mit Freuden, dass zumindest
ein (vorgeblich) deutscher Bundesbürger L E S E N und S C H R
E I B E N kann. Pater Reusch, der natürlich nur zufällig N I C
H T Peter Rösch heisst, ist dieser zumindest eine. Natürlich
können auch viele andere deutsche Bundesbürger schreiben und
lesen, aber dieses besondere Exemplar kann sogar Suchbegriffe
im GOOGLE eingeben - und hat uns damit gezeigt was an der
Pisa-Studie wirklich dran ist. Danke, danke, für die Geburts-
und Sterbedaten unserer berühmten Vorfahren. Hätten wir diese
nicht gewusst, was wäre uns verborgen geblieben und wir hätten
niemals die Geheimnisse der Natur entschlüsselt. Die
harmonische Dualität "Pater Reusch" und "Peter Rösch", eins in
Gedanken und Worten. Seid ihr verwandt? Ein Liebespaar gar?
Eine Einheit, Identitäten, zwei Seiten eines Dings an sich?
Doch sag: wer ist in diesem Bunde der Dritte? Die Ergänzung
zur legendären Trinität, des gasförmigen Wirbeltieres? Ist es
"Dr. X" oder "Leser"? Wer weiss? Doch ER ist der Anfang und
das Ende, Alpha und Omega, und wer nicht für IHN ist, ist
gegen IHN, Asche zu Asche, Staub zu Staub. Unendliche
Arroganz, Allmacht und Selbstbewusstsein ist IHM gegeben - die
Allmacht eben; welch Gnade, dass ER zu uns spricht. Der Pfad
der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der
Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer (von mir!).
Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des
guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit
geleitet. Denn ER ist der wahre Hüter seines Bruders und der
Retter der verlorenen Kinder. Und da steht weiter ICH will
große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine
Brüder im PM-Forum zu vergiften und zu vernichten, und mit
Grimm werde ICH sie strafen, daß sie erfahren sollen: ICH sei
der HERR, wenn ICH meine Rache an ihnen vollstreckt habe.
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Leser
schrieb am 09.08.2004 um 00:59:49:
Ja, da kommt man wirklich aus dem
Staunen nicht mehr raus!
"Die Periheldrehung wird
qualitativ von der SRT vorhergesagt, dazu ist nicht die
Erweiterung der ART notwendig."
Die ART ist keine
Erweiterung der SRT! Die Periheldrehung war schon mit
Newton erklärbar - bis auf jene 43 Bogensekunden, die sich
dann als "relativistischer" Anteil der Drehung ergaben - eben
mit der ART. "Vorhergesagt" wurde dabei überhaupt nichts, denn
die Werte waren schon vorher bekannt.
Die RT zu
verstehen, heisst, sie abzulehnen. Nur ihre Befürworter haben
keinen Durchblick - wie sie immer wieder unterr Beweis
stellen!
LG der Leser
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TK
schrieb am 06.08.2004 um 15:07:52:
Die SRT ist wie der Name schon sagt
ein Spezialfall der ART. Wenn die ART innerhalb der
Messgenauigkeit die Natur richtig beschreibt, dann tut es auch
die SRT innerhalb ihres Anwendungsbereiches.
Weiterhin
steckt die SRT in moderner Elektrodynamik, relativistischer
Quantenmechanik und in Quantenfeldtheorie. Relativistische
Korrekturen erklaeren die Feinstruktur in Atomspektren, SRT
ist fester Bestandteil der Berechnungen von
Wirkungsquerschnitten in der Teilchenphysik, usw.
Direkt nach Einsteins Texten lernen heutige Physiker
sowieso nicht. Die SRT wird heutzutage in moderner
Schreibweise als Unterkapitel in den Vorlesungen abgehandelt.
Bei der Herleitung wird meistens von der geforderten Invarianz
unter Bezugssystemtransformationen ausgegangen. Einsteins
Gedankenexperimente sind nur Beispiele.
Eine kurze
Einfuehrung findet man zum Beispiel in diesem ART-Skript des
Nobelpreistraegers Gerard t'Hooft:
http://www.phys.uu.nl/~thooft/lectures/genrel.pdf
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Leser
schrieb am 07.08.2004 um 12:22:50:
"Weiterhin steckt die SRT in
moderner Elektrodynamik, relativistischer Quantenmechanik und
in Quantenfeldtheorie. Relativistische Korrekturen erklaeren
die Feinstruktur in Atomspektren, SRT ist fester Bestandteil
der Berechnungen von Wirkungsquerschnitten in der
Teilchenphysik, usw."
In die "moderne" Elektrodynamik
braucht man die SRT nicht zu "stecken", denn die ist ja schon
relativistisch - weil von Maxwell aufgrund des Einsatzes von
Konstanten symmetrisch entwickelt - und daher unverträglich
mit den Ergebnissen Michelsons. Die Elektrodynamik ist - um
Maxwells Theorie zu "retten" - der wahre Grund für die SRT
(und nicht der MM-Versuch!). Selbstverständlich hat man
scheinbar die SRT in alle anderen Theorien eingebaut. Obwohl
die zügellose Hinzunahme des Gammafaktors keinesfalls noch die
Anwendung der Lorentzkontraktion bedeutet. Man nahm also in
viele Theorien eine Theorie hinzu, um z.B. die Feinstruktur
von Atomspektren zu "erklären" - ohne zu wissen, wie diese
Feinstruktur zustande kommt (auch hier gibt es nur Theorien).
Teilchenphysik, Hochenergiepyhsik, Dirac'sche Formeln (Spin)
etc. etc. überall hat der Gammafaktor seinen Einzug gehalten.
Warum auch nicht? Keines der Gebiete ist im Sinne Einsteins
ein *Anwendungsgebiet* der SRT - also hat man mit
mathematischen und logischen Tricks Inertialsysteme
"definiert" - schwache Gravitationen oder klitzekleine
Strecken innerhalb von Rotationen etc. etc. Das ist nur eine
modische Strömung - und ist als Bestätigung geradeso wertlos,
als würde meine Köchin die Mengenangaben ihrer Kochrezepte mit
dem Gammafaktor korrigieren, um zu erklären, dass ihre Kuchen
dann besser schmecken (womöglich tun sie's, wer weiß? :-)
Gerade in der Teilchenphysik, deren Theorien überhaupt nur
aufgrund von math. Renormierungsmethoden "funktionieren" die
SRT als Bestätigung ihrer Gültigkeit anzuführen, ist nur
gegenüber einem blutigen Laien wirkungsvoll. Deshalb werden
solche Aufzählungen immer wieder in diesen Foren eingesetzt.
Jede Theorie kann man auf "relativistisch" umbauen - und
das wird eben auch getan. Aber gerade in Gebieten, wo die
Messergebnisse statistisch ausgewertet werden (Gaußsche
Kurven, Peaks etc.) und noch dazu die Bedingungen für
Intertialsysteme gar nicht vorliegen (Teilchenbeschleuniger
etc.) ist es höchst fragwürdig, den Einsatz des Gammafaktors
(was noch nicht der Einsatz der SRT ist!) als Bestätigung für
die SRT vorzuweisen. Einsteins Gedankenxperimente sind
nicht nur "Beispiele" - sie sind das Fundament für die
weiteren Ableitungen der Theorie. Ohne diese gedanklichen
Überlegungen in der Arbeit aus 1905 wäre es zur
Lorentztransformation gar nie gekommen - jedenfalls nicht
durch Einstein (denn die Formeln gab's schon früher).
Natürlich hat die moderne Anwendung der SRT mit Einstein
nicht mehr viel zu tun, und deshalb gibt es auch Aussagen der
RT, die von Einstein selbst abgelehnt worden waren. Ob das als
Qualizätsbeweis für die Theorie hergenommen werden kann, ist
fraglich! Die SRT kann kein Spezialfall der ART sein, da
die Theorien mathematisch nicht voneinander herleitbar sind.
Auch die Newtonsche Dynamik ist nicht deshalb ein Grenzfall
der ART, nur weil die ART in schwachen Gravitationsbereichen
die selben Werte liefert - da Grundannahmen und Rechenwege
völlig anders sind. Mit all diesen Aufzählungen und dem
Einsatz von Nobelpreisträger-Scripten kann man höchstens Laien
überzeugen - es gibt auch Nobelpreisträger, die die RT
kritisiert haben. Dass es sich nicht um Wissenschaft
handelt sondern um Ideologie, ist schon aus der
missionarischen Tätigkeit der Relativisten zu erkennen, die
sich ständig bemüßigt fühlen, die RT mit allen erdenklichen
verbalen und mathematischen Tricks zu verteidigen. Es könnte
ihnen ja völlig wurscht sein, wenn Mitmenschen diese Theorien
nicht in ihren Kopf kriegen (natürlich nur, weil die Dummchen
sie nicht "verstehen"!). Andererseits sollte der Umstand,
dass es gerade die RT sind, die ständig angegriffen und
kritisiert werden (obwohl es im Quanten-Bereich viel
schwierigere, ja unlogischere Theorien gibt!) uns schon zu
denken geben. Irgend was ist da einfach faul im Staate
Dänemark... In der Wissenschaftsgeschichte von einigen
Tausend Jahren sind die RT seit einigen Jahrzehnten
Bestandteil gültigen Paradigmas. Glaubt wirklich jemand (mit
Hirn), dass das in Tausend Jahren noch immer so sein wird?
Leser
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TK
schrieb am 09.08.2004 um 11:40:14:
"Dass es sich nicht um Wissenschaft
handelt sondern um Ideologie, ist schon aus der
missionarischen Tätigkeit der Relativisten zu erkennen, die
sich ständig bemüßigt fühlen, die RT mit allen erdenklichen
verbalen und mathematischen Tricks zu verteidigen. Es könnte
ihnen ja völlig wurscht sein, wenn Mitmenschen diese Theorien
nicht in ihren Kopf kriegen (natürlich nur, weil die Dummchen
sie nicht "verstehen"!)."
Was ist das denn fuer ein
Argument? Wenn man nichts zu den Behauptungen, mit denen in
diesen Foren die SRT angegriffen wird, sagt, dann fuehlen Sie
sich bestaetigt. Und wenn man etwas dazu sagt, dann fuehlen
Sie sich ebenfalls bestaetigt. Wissenschaft ist fuer die
Allgemeinheit da (schliesslich wird sie von der auch
finanziert), daher gehoert es auch zu ihren Aufgaben, die
Ergebnisse in fuer Laien verstaendlicher Form an die
Allgemeinheit weiterzugeben. Wenn in einem solchen Forum, wo
viele Schueler reinschauen, unsinnige Behauptungen aufgestellt
werden, dann kann das nicht ruhigen Gewissens ignoriert
werden. Denn das Selbstbewusstsein, mit denen sie auftreten,
ist beeindruckend. Aber ein sachlich korrektes und zugleich
relevantes Argument habe ich hier bisher noch nicht gefunden.
Quantenfeldtheorie beinhaltet mehr SRT, als einen
Gammafaktor einzuflicken. Bei der ganzen Kinematik fuer
Streuprozesse benutzt man durchgehend relativistische
Vierervektoren und eine Minkowski-Metrik, was aufgrund der
Geschwindigkeiten, die die Teilchen erreichen, auch zwingend
notwendig ist. Es geht hier immerhin um mehrere
Nachkommastellen Genauigkeit.
"Die SRT kann kein
Spezialfall der ART sein, da die Theorien mathematisch nicht
voneinander herleitbar sind. Auch die Newtonsche Dynamik ist
nicht deshalb ein Grenzfall der ART, nur weil die ART in
schwachen Gravitationsbereichen die selben Werte liefert - da
Grundannahmen und Rechenwege völlig anders sind."
Wenn
man das Newtonsche Gravitationsgesetz als ART-Naeherung fuer
schwache Gravitationsfelder erhaelt, dann ist Newton
selbstverstaendlich ein Grenzfall der ART. Und die ART wird
aus SRT und Aequivalenzprinzip konstruiert, vielleicht sollten
sie Skripte von Nobelpreistraegern doch mal ansatzweise lesen
und nicht nur als Propaganda verdammen. Wenn sie da klipp und
klar einen Fehler zeigen koennen, waeren sie einen grossen
Schritt weiter.
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Leser
schrieb am 10.08.2004 um 11:39:53:
" Wenn in einem solchen Forum,
wo viele Schueler reinschauen, unsinnige Behauptungen
aufgestellt werden, dann kann das nicht ruhigen Gewissens
ignoriert werden. (...) Aber ein sachlich korrektes und
zugleich relevantes Argument habe ich hier bisher noch nicht
gefunden.
Das gab es auch von Ihrer Seite nicht! Ich
habe die Anwendung der SRT kritisiert, und Sie haben schlicht
erwidert, dass sie angewendet wird - ohne die Sinnhaftigkeit
dieser Anwendung vorzuzeigen. Dazu ist wohl auch der Platz in
diesem Forum zu klein. Das wissen Sie genau - und deshalb
verlangen Sie Argumente, ohne selbst welche zu liefern. Gerade
weil in dieses Forum viele Schüler reinschauen, ist es
wichtig, deren eigene Beurteilungskraft und Kritikfähigkeit zu
schulen - denn der Weg zum Wissen führt über den Zweifel. Sie
könnten sonst womöglich glauben, die Forschung sei mit SRT und
ART am Endziel angelangt! Mit der Tatsache einer
momentanen Anwendung konnte man natürlich in jeder Epoche das
gerade gültige Paradigma verteidigen, und das hat man auch
stets vehement getan.
"Quantenfeldtheorie beinhaltet
mehr SRT, als einen Gammafaktor einzuflicken. Bei der ganzen
Kinematik fuer Streuprozesse benutzt man durchgehend
relativistische Vierervektoren und eine Minkowski-Metrik, was
aufgrund der Geschwindigkeiten, die die Teilchen erreichen,
auch zwingend notwendig ist. Es geht hier immerhin um mehrere
Nachkommastellen Genauigkeit."
Nee, denn diese
Genauigkeit ist messtechnisch gar nicht gegeben (Stichworte
Peaks, Gauss'sche Kurven). Als Fachmann müssten Sie das
wissen, und Sie müssten auch über die theorie-immanenten
Renormierungsverfahren informiert sein. Was heisst denn hier
"Genauigkeit" - es werden doch stets nur "Modelle"
experimentell überprüft bzw. mit den Resultaten verglichen.
Über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes der SRT in der
Quantenphysik können Sie sich ja beispielsweise bei Mendel
Sachs informieren ("Elementary Particle Physics from General
Relativity", Foundations of Physiks II, 329 ff). Als Fachmann
verfügen Sie sicherlich über ausreichende Literatur und wissen
auch, dass viele namhafte Forscher die Unvereinbarkeit der RT
mit den Quantentheorien betonten! Dürfen das die
forumsguckenden Schüler eigentlich nicht erfahren?
"Wenn man das Newtonsche Gravitationsgesetz als
ART-Naeherung fuer schwache Gravitationsfelder erhaelt, dann
ist Newton selbstverstaendlich ein Grenzfall der ART."
Wie kann Newton ein Grenzfall der ART sein, in welcher
die Gravitation aus der Krümmung der Raumzeit resultiert, und
bei Newton dagegen eine Kraft ist - verursacht von der
schweren Masse (die es in der ART explizit gar nicht gibt!)
und auf die träge Masse wirkt - die in der ART der schweren
äquivalent ist? Sie verwechseln da etwas: Sie erhalten für
schwache Gravitationsfelder nicht das Newtonsche
Gravitations*gesetz*, sondern dieselben Resultate wie aus
diesem Gesetz! Die Ansätze (Schwerkraft gg. Raumkrümmung,
Schwere Masse gg. Energie-Impuls etc.) bleiben völlig
unterschiedlich. Auch ist die Kraft bei Newton instantan und
eine Fernwirkung - beides ist in der ART nicht der Fall.
Wollen Sie die hier reinguckenden Schüler eigentlich
verwirren?
"Und die ART wird aus SRT und
Aequivalenzprinzip konstruiert..."
Konstruiert ist
durchaus der richtige Ausdruck! Aber dass die SRT durch die
ART eigentlich falsifiziert ist, kam Ihnen noch gar nie in den
Sinn?
"...vielleicht sollten sie Skripte von
Nobelpreistraegern doch mal ansatzweise lesen und nicht nur
als Propaganda verdammen. Wenn sie da klipp und klar einen
Fehler zeigen koennen, waeren sie einen grossen Schritt
weiter..."
Den Fehler finden Sie schon bei Einstein.
Montieren Sie zwei Uhren auf ein Brett und synchronisieren Sie
sie mit einem dazwischen hin-und herfliegenden Lichtstrahl.
Stellen Sie fest, dass das Brett "ruht" und die Uhren synchron
sind. Sie können nicht feststellen, ob das Brett "ruht", weil
Sie sich auf der bewegten Erde innerhalb eines bewegten
Sonnensystems in einer bewegten Galaxie befinden...? Macht nix
- Einstein kann das! Glauben Sie ihm und setzen Sie das Brett
nun in Bewegung. Lassen Sie es sausen - bleiben die Uhren
synchron? Und nun fahren Sie mit dem Brett mit - was ist
jetzt? Werden die Uhren nun asynchron? Bei Einstein
verhalten sich die Uhren unterschiedlich! Glauben Sie das,
auch wenn Sie durch Experimente wissen, dass Licht unabhängig
von Quelle und Beobachter ist und immer und überall c hat?
Alle Experimente zeigten, dass Sie mit dem Brett machen
können, was Sie wollen: die Uhren bleiben synchron. Damit Sie
überhaupt Einsteins Gedankenexperiment (1905, §§ 1 und 2)
folgen können, müssen Sie nun das Universum in
Intertialsysteme zerschnipseln - um zu zeigen, dass in der
Sicht aus mathematischen Hilfskonstruktionen die Uhren als
unterschiedlich (einmal synchron und einmal asynchron, und das
gleichzeitig, daher "Relativität der Gleichzeitigkeit")
vorgefunden werden. Und wenn Sie dann nicht merken, dass
dieses Gedankenexperiment und die resultierende LT, folglich
die SRT, nur ein mathematischer Papiertiger ist, ist Ihnen
ohnedies nicht zu helfen. Aber geben Sie den Schülern
wenigstens eine Chance!
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HJ schrieb am 11.08.2004 um
09:58:28:
Unbekannt
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Wenn in einem
solchen Forum, wo viele Schueler reinschauen, unsinnige
Behauptungen aufgestellt werden, dann kann das nicht ruhigen
Gewissens ignoriert werden. (...) Aber ein sachlich korrektes
und zugleich relevantes Argument habe ich hier bisher noch
nicht gefunden.
<<<<<<<<<<<
Absoluter Unfug was sie da schreiben.
In einem
Diskussionsforum werden Meinungen ausgetauscht und nicht
Lexikonwissen. Das könne sich Schüler auch aus den Büchern
holen. Im Gegenteil gerade die bunte Vielfalt kann den
Verstand stärken und die Beurteilungskraft. Vieles was Ihnen
vielleicht nicht lehrbuchmäßig vorkommt kann Wertvolles
beinhalten. Was sie das faseln ist völlig realitätsfern.
Aber darum auch vorsichtshalber „Unbekannt“
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Peter
Rösch schrieb am 09.08.2004
um 12:03:42:
Eben weil mit dem
"Äquivalenzprinzip" etwas völlig Neues einbricht, ist die ART
keine Verallgemeinerung der SRT, sondern etwas ganz Neues. -
Schon die Namengebungen der Theorien erweisen sich als
Schwindelmanöver, da braucht man noch nicht einmal auf deren
Inhalt einzugehen, um die innewohnende betrügerische Energie
aufzudecken.
Peter Rösch
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TK
schrieb am 09.08.2004 um 15:08:12:
"Eben weil mit dem
"Äquivalenzprinzip" etwas völlig Neues einbricht, ist die ART
keine Verallgemeinerung der SRT, sondern etwas ganz Neues."
Zur Ausdehnung des Gueltigkeitsbereiches wird eine
zusaetzliche Annahme in die Theorie gesteckt. Deshalb steckt
trotzdem die SRT in der Herleitung drin. Fuer Inertialsysteme
ohne Gravitationsfeld braucht man das Aequivalenzprinzip
nicht, weil weder Traegheit noch Schwere von Massen eine Rolle
spielen, und dann sind wir wieder bei der SRT angelangt.
"Schon die Namengebungen der Theorien erweisen sich
als Schwindelmanöver, da braucht man noch nicht einmal auf
deren Inhalt einzugehen, um die innewohnende betrügerische
Energie aufzudecken."
Kein Kommentar.
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Peter
Rösch schrieb am 09.08.2004
um 17:49:59:
"Fuer Inertialsysteme ohne
Gravitationsfeld braucht man das Aequivalenzprinzip nicht,
weil weder Traegheit noch Schwere von Massen eine Rolle
spielen, und dann sind wir wieder bei der SRT angelangt."
Deshalb heißt die Grundlagenarbeit der SRT ja auch
<Zur Elektrokinematik bewegter Körper>, gelle?
Peter Rösch
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Hille schrieb am 06.08.2004 um
08:31:57:
Die zentrale Frage der Szene in
Schilda ist doch die Frage, ob die Zeit eine Sache oder ein
Ordnungsschema unserer Erfahrungen ist. Dieser entscheidende
Punkt wurde hier noch gar nicht diskutiert, was auf einen
allgemeinen Bildungsnotstand hinweist. Außerdem wurde darauf
hingewiesen, dass relativistische Effekte nur durch Vergleich
mit nichtrelativistischen Uhren erkennbar wären. Entscheidend
ist, dass "Bewegung" unbelebter Dinge keine objektive
Eigenschaft des Bewegten ist, sondern nur eine Relation ist,
die ein Beobachter zu einem Bezugspunkt sieht. Was aber nur im
Gehirn eines Beobachters existiert, kann real nichts bewirken.
Damit erledigen sich alle "Beweise" zur SRT. Einstein wollte
im Geist seiner materialistischen Zeit immer beweisen, dass
nichts im Kopf ist, was nicht in den Dingen ist, - darum ist
ist seinen Anhängern heute noch wichtig, Raum und Zeit als
materielle Entitäten erweisen zu wollen. Es geht hier
überhaupt nicht um Wissenschaft, sondern um Ideologie. Darum
ist leider auch kein sinnvoller Diskurs mit seinen Anhängern
möglich. Berger
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Peter
Rösch schrieb am 06.08.2004
um 16:47:13:
Minkowski wußte um die
Lächerlichkeit des ganzen Themas. Befragt nach dem Grund für
die Stauchungen und Dehnungen der RT, antwortete er, die
Wirkungen der Lorentz-Transformationen seien "ein Geschenk von
Oben".
Peter Rösch
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Antwort:
RT-Bestätigungen |
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HJ schrieb am 06.08.2004 um
09:18:34:
Warum nur macht ihr euch nicht
sachkundig? Die gesamte Forschung in der Physik bekommt
die Relativitätstheorie durch völlig verschiedene
Experimente und Messungen bestätigt. Es handelt sich doch
nicht nur um GPS und Michelson oder Zeitmessungen. Es
handelt sich um sehr viel mehr Bestätigungen .Ohne die RT
könnten diese Erscheinungen überhaupt nicht erklärt werden
.Selbst uneinsichtige Wissenschaftler können diese in
breiter Präsens vorliegenden Bestätigungen nicht leugnen
.Wenn ich diesen Unsinn hier höre besonders den von Maurer
fühle ich mich ins Mittelalter zurückversetzt. Die Erde
ist eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums .
Von Herrn Hille ( Berger?) <<<<
Was aber nur im Gehirn eines Beobachters existiert,
kann real nichts bewirken. Damit erledigen sich alle
"Beweise" zur SRT. <<<
Diese Antwort
zeigt wie wenig dieser Herr Hille über den Stand der
Wissenschaft und Forschung weiß .Er meint die Gesetze der
RT existieren nur im Gehirn der Forscher und es stünden
dahinter keinerlei Ergebnisse . Das ist eine sehr fatale
Angelegenheit für den Herrn Hille .Besagt sie nämlich,
dass er absolut nichts weiß .Es gehört überhaupt kein
Spezialwissen dazu. Es reicht wenn dieser Herr sich nur
die Links einmal gründlich durchliest und versucht zu
verstehen worum es geht und was da bei den Ergebnissen
rauskommt. Das hat nichts mit Phantasie zu tun, wie er
meint.
HJ
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Antwort:
(Ohne Namen) |
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Dr
X schrieb am 07.08.2004 um
11:29:15:
Ich hatte schon nach deiner ersten
Zeile keinen Bock mehr deinen Text zu lesen, und hab es dann
auch gelassen. Die meisten hier sind ja nicht in der Lage eine
Diskussion zu führen. Wie im Kindergarten. Es geht nicht um
Physik und Argumente, sondern um Beleidigungen und darum sich
zu profilieren (schon toll der Held in einem anonymen
Internetforum zu sein. Kann man sich echt was drauf
einbilden). Ausserdem sind manche hier Profi im
"Aneinandervorbeireden". Da hab ich keine Lust drauf. Mit
***** wie dir zu diskutieren hat keinen Sinn. Richtige
Physiker verschwenden ihre Zeit eh nicht im PM-Forum.
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