Kurt hat geschrieben:Gerhard Kemme hat geschrieben:Licht breitet sich kugelförmig aus,
Hallo Gerhard, das stimmt nicht.
Licht breitet sich ähnlich wie Dipolstrahlung beim Funk aus.
Du redest von -kugelförmigen Lichtquellen-.
Das sind viele Lichtsender deren Gesamtwirken den Eindruck kugelförmiger Strahlung ergibt.
Wenn du eine Lichtquelle im Weltraum hast, wo befindet sich die Wellenfront des Lichtstrahles nach einer Sekunde - egal in welcher Richtung gemessen wird? Nun - in ungefähr 300000 km Entfernung. Und nach zwei Sekunden?: In ca. 600000 km Entfernung - in alle Richtungen. Wenn wir von einer Lichtausbreitung mit Lichtgeschwindigkeit im Vakuum sprechen, dann breitet sich das Licht - kugelförmig - d.h. in alle Richtungen mit c aus!
Kurt hat geschrieben:Gerhard Kemme hat geschrieben: d.h. man hätte es bei der Betrachtung eines Lichtstrahls - bei dieser Vorstellung - mit einem trichterförmigen Lichtkegel zu tun, d.h. ein kleines Äthervolumen schiebt jeweils ein größeres Äthervolumen und somit wird das Licht schwächer.
Es wird keine Trägermasse/Äthervolumen geschoben.
Denn da wäre wiederum das Problem der schadlosen Durchdringung.
Das kann also ausgeschlossen werden.
Erstmal reden wir hier über "Modellvorstellungen" - und ich schildere dabei das Modell, welches in der "Äthertheorie_G.K." verwendet wird. Du kannst ja gerne eigene Theorien aufstellen - nur sollte dabei auch gesagt werden, wie eine konstante Lichtgeschwindigkeit c zustande kommt und wie überhaupt eine Lichtwelle entsteht. Wenn du von einem Äther ausgehst der beliebig elastisch in allen Geschwindigkeitsbereichen von Objekten ist, dann warten solche Vorstellungen auf die zusammenhängende Ausformulierung durch dich.
Ich habe dort eine andere - begründete - Vorstellungswelt: Ein Medium, welches für eine niedrige Geschwindigkeit von einem Objekt gut durchdringbar ist, setzt demselben Objekt bei hoher Geschwindigkeit einen hohen Widerstand entgegen - wer diese "Härte" nicht glaubt, sollte sich einmal wieder als Turmspringer im Schwimmbad betätigen. Da es sich beim Licht um eine Auslenkung mit mindestens "Lichtgeschwindigkeit" handelt, haben auch die Ätherteilchen diese (Grenz-)Geschwindigkeit und treffen somit wiederum auf "harte" Äthervolumina.
Kurt hat geschrieben:Gerhard Kemme hat geschrieben:Die Ausbreitung erfolgt unabhängig von der Farbe des Lichtes, d.h. der Frequenz, immer mit der gleichen Vakuumlichtgeschwindigkeit "c". Wie kommt dies zustande - lenke ich Luft- oder Wasser aus, so läuft die "Welle" - oder "Störung" - mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten je nach der Geschwindigkeit der Auslenkung.
Das stimmt nicht.
Auch bei Luft oder Wasser gilt: die Geschwindigkeit des Erzeugers hat keinen Einfluss auf die laufenden -Wellen".
Stell dich an einen Teich, wirf Steine hinein, grosse und kleine, wirf sie auch schräg hinein (auf dem Wasser mehrmals aufschlagend), die entshehenden -Oberflächenwellen- breiten sich immer gleich aus.
So ist es auch bei Licht und Funk.
Das stimmt nach meiner Kenntnis und Erfahrung nicht:
- Nimmt man im Pool seine Hand und bewegt sie, dann türmt sich eine "Bugwelle" davor auf.
Beobachtung: Diese "Bugwelle" hat exakt die gleiche Geschwindigkeit wie die auslenkende Vorrichtung - hier die Hand.
Hebt man die Hand nunmehr aus dem Wasser ...
Beobachtung: dann beschleunigt die ehemalige "Bugwelle" nicht, sondern bewegt sich langsamer werdend über die Wasseroberfläche.
Die Ausbreitung von Wasserwellen ist durchaus unterschiedlich und wird im "Normalfall" auch nicht über die Geschwindigkeit der "Auslenkung" durch ein Objekt hinausgehen. Die genauen Vorgänge beim Erreichen der "Grenzgeschwindigkeit" des Wassers, wo vor einem Objekt das Wasser undurchdringlich hart wird - und sich eventuell in einen gasförmigen Zustand wandelt - sind populärwissenschaftlich kaum "erforscht" und präsent. Nach meiner Ansicht entstehen so die Tsunamis, deren Geschwindigkeiten dann auch von der Wassertiefe abhängen.
Auf meiner To-Do-Liste stehen noch etliche Experimente, die dann selbstverständlich auch gefilmt werden müssen - aber erstmal können vor
Nachtrag:
Sah gerade deinen Dipol und will gerne noch an deine Aussage im Beitrag:
viewtopic.php?f=15&t=363
erinnern, wo du uns mitteilst:
Die "Welt" ums Licht ist weder besonders komplex noch unsichtbar.
Sie ist im wahrstem Sinne des Wortes sogar sehr gut sichtbar.
Jetzt wird das doch alles etwas komplizierter und wir werden sicherlich übereinstimmen, dass man in einem solchen Thread mit seinen Beiträgen nicht alles gleichzeitig sagen kann - und die verbale und visuelle Darstellung der Erzeugung und Ausbreitung des Phänomens Licht einen gewissen Aufwand erfordert - langer Rede, kurzer: Aufgrund der späten Stunde wird der Kommentar bezüglich deines Dipols vertagt. Gute Nacht!
