Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Änderung der Periodendauer??
...
Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?
Bei der Frage nach der Periodendauer (oder Frequenz oder Wellenlänge) kommt es natürlich darauf an, wo gemessen wird: Mißt man am Wellenerreger, mißt man bezüglich des Übertragungsmediums oder mißt man, wie die Welle am Detektor ankommt. Da es um eine Auswertung der reflektierten Wellen am Ende ihrer Ausbreitung per - gemeinsamer - Abbildung auf einem Schirm geht, handelt es sich also um eine Messung (im weitesten Sinne) am Empfänger (Detektor). Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger.
Hallo Gerhard,
du schreibst:
"Bei der Frage nach der Periodendauer (oder Frequenz oder Wellenlänge) kommt es natürlich darauf an, wo gemessen wird:"Ja richtig, und es kommt auch noch darauf an welche Basis man für die Aussage, die aus der Messung erbracht wird, verwendet.
Und:
"Wenn man also in Längsrichtung eine Bewegung des Mediums hat, kommt es zum Dopplereffekt, d.h. zu einer Änderung der Periodendauer in Bezug auf den Empfänger".
Da unterscheiden sich unsere Ansichten.
Denn das stimmt nicht.
Es kommt ev. zu einer "Wellenlängenänderung", die Periodendauer/Frequenz bleibt konstant, es sei denn das Medium ändert während der Erzeugung und Messung sein Verhalten.
Es spielt keine Rolle ob -Wind- geht, sich also das Übertragungsmedium selber bewegt oder nicht, die Frequenz bleibt (gleiche Bezugsbasis angenommen) konstant.
Die Frequenz/Periodendauer ist bei Empfänger und Sender identisch.
Beim MMI sind auch noch Reflektionsorte (Spiegel und Strahlteiler/Umlenker) dabei, auch an diesen Orten ist die Frequenz identisch zu der beim Erzeuger.
Die Aussage:
Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?bezieht sich auf Haralds "Uhren" und die "weiterwellenden Wellen".
Das ist sein Problem, das verstellt ihm die Sicht zur Realität.
Die "Welle" ist ein Hilfskonstrukt, so sollte man sie auch behandeln.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Vielleicht solltest du dir darüber klar werden dass es keine transversale Schwingung und keinen Lichtstrahl gibt.
Dass es sich dabei um Hilfskonstruktionen handelt die nur im Denkapparat, und aufgemalt auf Papier, existieren.
Es unterscheidet den Menschen von der Kreatur, dass er einen geistigen Überbau zur Lebensbewältigung benutzt und somit Theorien und Modelle verwendet. Wie ein Phänomen, welches nicht direkt mit den Sinnesorganen wahrgenommen wird, in "Wirklichkeit" aussieht, ist nicht bekannt, d.h. nach den festgestellten Merkmalen werden verständliche Modelle des Phänomens entwickelt. Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.
Die Verwendung des Hilfsbegriffes -Welle- ist eine feine Sache, sie ermöglicht es uns Zusammenhänge wie die Überlagerung und Interferenzerscheinung, bildlich zu -sehen-.
Jedoch ist es fatal wenn man diesem Hilfsbegriff eine -Existenz- zuschustert.
Noch fataler ist es wenn man diesem Hilfsbegriff ein Eigenleben einhaucht, ein Eigenleben in der Art wie es Harald macht, die "Welle" "wellen" zu lassen.
Die "Welle" symbolisiert schliesslich nur die Zustände die bei der Lichterzeugung entstehen, die Zustände sich longitudinal ausbreitender Druckunterschiede im Übertragungsmedium.
Ist es nicht so, dass sich die Eigenschaft des Lichtes als "Transversalwelle" bei Polarisationsexperimenten am Spalt gezeigt hat.
Nein, so ist es nicht.
Man hat aus Unkenntnissen und Falschannahmen Vorstellungen zusammengebastelt die zu den angenommenen Falschvorstellungen einigermassen passen.
Bei Lichte betrachtet fällt das sofort auf.
Die "Polarisationsexperimente" beruhen auf einer falschen Vorstellung was Polarisation ist, besser noch, was Licht ist.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Ist es nicht so dass jede gesendete Periode sich so ausbreitet wie sie erzeugt wurde?
Und dass sich das Überlagerungsmuster ändert wenn sich die Laufdauer der gelaufenen Perioden eines Armes verändert hat.
Denn die laufenden Perioden verändern sich halt nunmal nicht wenn sie unterwegs sind, sie "wellen" nicht, sie -laufen-.
Wie gesagt kommt es darauf an, ob sich das Übertragungsmedium in Ausbreitungsrichtung der Welle bewegt und dass die Periodendauer am Empfänger detektiert wird, d.h. wenn sich das Übertragungsmedium bezüglich des Empfängers bewegt, dann ändert sich die Periodendauer.
Eben nicht.
Sie ist im ganzen System des MMI überall gleich, an jedem Orte.
Es gibt nirgends einen Dopplereffekt, egal wo gemessen wird.
Die Windrichtung und Windgeschwindigkeit hat darauf keinen Einfluss, einzig eine Veränderung (Drehen des MMI wenn Wind weht) bewirkt dann einen Dopplereffekt.
Wenn die Drehung beendet ist gibts keinen Doppler mehr.
Einzig die Laufdauern der "Wellen" der beiden Laufstrecken können unterschiedlich sein.
Das sind sie wenn bei Windstille die Arme nicht gleich lang sind, das sind sie wenn die Windrichtung bei gleicher Armlänge unterschiedlich ist.
Und dieser Unterschied bewirkt ein -wandern- der Interferenzstreifen (wenn denn einer vorhanden ist, also wenn Wind weht).
Es scheint nur ein sehr geringer Wind zu wehen, der halt der bei der Anpassung des Bezuges fürs Lichtlaufen auf der Erdoberfläche unvermeidbar vorhanden ist.
Gruss Kurt