Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Hallo Gerhard,
du redest von Energie, ich habe oben die "Energie" angesprochen.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Du meinst nicht, dass solche Aussagen etwas nach Haarspalterei klingen?
Absolut nicht!
Gerhard Kemme hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Energie ist kein Ding das sich irgendwie wandeln kann, sondern der Ausdruck für die Stärke von Wirkungen.
Mit deinen Ansichten stehst du aber etwas einsam da - siehe:
Ich stehe nicht alleine da.
Zumindest zwei haben mir gesagt dass es keinen Physiker gibt der Energie als etwas Existierendes anschaut.
Die Realität ist zwar eine andere, aber immerhin.
Gerhard Kemme hat geschrieben: Kurt hat geschrieben:Diese Wirkungen werden durch irgendwelche Umstände erwirkt und deren Stärke habe ich als "Energie" bezeichnet.
Damit Kommunikation funktioniert, müssen Begriffe und Vokabeln verwendet werden, die im Gespräch zwischen Fachleuten üblich sind, d.h. normiert sind. Wirkungen sind eigentlich nach meiner Kenntnis mit dem Multiplikator Zeit verbunden
Das sollten sie nicht, denn dafür ist der Begriff Energie geeigneter.
Wirkungen sollten Einzelereignisse sein, so im Sinne einer Plankkonstante.
Die Menge an Wirkungen kann dann Energie genannt werden.
Denn der Begriff Energie steht ja für eine Menge.
Er sagt zwar erstmal nichts darüber aus was damit gemeint ist, das macht er erst wenn die "Art" der Energie klar ist.
"Gewandelt in xx- Energie"
Wenn gesagt wird dass sich diese Energie in jene Energie umwandelt dann ist zwar etwas zur Menge an Wirkungen gesagt, jedoch nicht wie diese entstanden sind, auf welche Art diese dann wirken und neue Wirkungen erzeugen.
Ich meine das es einer der grössten Fehler dieses vergangenen und laufenden Jahrhunderts ist dass man bei Energie stehengeblieben ist, dieser eine Existenz, ja noch viel schlimmer, eine Wirkfähigkeit, zugeschrieben hat.
Wer in -die Energie- denkt der sieht -die Energie- als das Ding an das irgendetwas bewirkt, verändert, erbringt, macht.
Ist aber nicht, es sind immer, und immer noch, und daran wird sich auch nichts ändern, die Umstände die Wirken, die Wirkungen erbringen, die auf andernorts erbrachten Wirkungen reagieren.
Beispiel Lichtsender/Empfänger.
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wie gesagt, ging es um die Höhe der Beschleunigung - und die Beschleunigung eines Objektes (oder auch Membran) - hier Elektron - hängt von Frequenz UND Amplitude einer Schwingung ab - eine hohe Beschleunigung bringt die Lichtemission.
Bei gleicher Amplitude hängt die (mittlere) Geschwindigkeit des Objektes von der Frequeunz, also der Änderungen pro Zeieinheit ab.
Klar.
Das heisst aber nicht dass sich langsam bewegende beschleunigt bewegende Materie, ob nun eine Membrane oder ein Elektron, nicht strahlt.
Sie strahlen sobald sie sich beschleunigt bewegen, egal wie schnell oder langsamer.
Die nach aussen sichtbaren Wirkungen sind nicht proportional der Zunahme der Geschwindigkeit, sondern x².
Gruss Kurt