Ernst hat geschrieben:Highway hat geschrieben: Die Zeit trennt unterscheidbare Ereignisse.
Besser wohl: Zeit trennt unterschiedliche Zustände.
Denn ein Ereignis impliziert schon einen Zeitabschnitt.
Ja das kommt hin, trennt Abschnitte, trennt Zustände, trennt Jetzt's.
Trennt Jetzt's!!
Um das für uns uns irgendwie verständlich zu machen, es unserem Funktionsschema (Denkstruktur) anzupassen, brauchen wir etwas das eben trennt.
Falsch, nicht trennt, die Trennung ist ja eh von Natur aus vorhanden, ja es ist nichtmal eine Trennung notwendig, denn es existiert ja nichts was noch (noch!) existieren würde.
Es ist also weder eine Trennung notwendig, noch vorhanden, es gibt nichts zu trennen, es ist einfach nichts da was zu trennen wäre.
Somit ist diese ominöse, nicht existierende "Zeit", weder notwendig, noch vorhanden.
Zeit ist das was Uhren zeigen, so Albert Einstein.
Was zeigen Uhren?
Eine Menge an gezählten, selbsterzeugten Ereignissen.
Braucht die Natur eine Uhr?
Nein.
Braucht die Natur einen Zähler?
Nein.
Braucht die Natur einen Speicher der die Ereignisse welche vor einer Stunde, einer Nanosekunde, einem Jahrtausend, einer Oszillationsperiode unseres Alls waren?
Nein, sie braucht das alles nicht.
Aber wozu bracht sie denn dann Zeit?
Nun, sie braucht keine Zeit, sie hat keine Zeit, es existiert keine Zeit.
Einzig wir, die Primitivilos brauchen so ein Gedankenkonstrukt.
Warum?
Ganz einfach, weil wir Bilder aufeinanderlegen müssen um Abläufe und Zustände erkennen zu können.
Evolutionsbedingt hat sich das so ergeben.
Denn wie sollten wir sonst erkennen können ob es sich um einen Feind oder Freund handelt, ob dort ein
lohnender Wildschwein(braten) oder eine grosse Wurzel ist.
Das ist so, das ist gut so, das ist notwendig.
Ja gut, aber!!
Aber wir sollten auch in der Lage sein das zu erkennen, zu wissen, zu verstehen, auszublenden wenn es darum geht zu versuchgen die -Vorgänge- die sind zu verstehen.
Diese Trennung ist notwendig, sonst versinken alle Versuche des Verstehens im Sumpf.
im Sumpf von Hilfsvorstellungen.
Zeit ist das was Uhren zeigen, Uhren eigen eine von ihnen selbst erstellt Menge, eine Zahl, dargestellt in einer geschichtlich gewachsenden Form.
Und diese Form nennt man Zeit.
jetzt existiert das Jetzt.
Und sonst Nichts.
Kein Vorher, kein Nachher.
Es bedarf keiner Trennung der Jetzt's, es gibt sie nicht, es gibt nur das Jetzt.
Kurt