Quo vadis, USA?

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Re: McMongo macht seinem Namen mal wieder alle Ehre

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Jul 2024, 11:41

Yukterez hat geschrieben:LOL Mikesch ist zwar selbst nicht grad der Hellste, aber jetzt fällt ihm schon selber langsam auf mit was für Idiоten er im Boot sitzt (:
Das ist mir schon lange klar. Ich kenne dich schon lange genug.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Heinzendres » Mo 15. Jul 2024, 11:48

McMurdo hat geschrieben:[Die Attentate gegen Butler waren ja auch nicht erlaubt.

Auch bei einem Erfolg zweifel ich an einer Verbesserung der Situation denn ein Diktator erhält ja nicht einsam die Macht.

Die ganzen Mörder hat Adenauer wieder ganz nach oben befördert.
Verfasser der Nürnberger Gesetze Kanzleramts Präsident
BND der die SPD ausspioniert hat
Alle Blutrichter die sich selbst Amnesty geben haben.
Die Ärzte die ihre Versuche an Verbringung Kindern fortgesetzt haben
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 15. Jul 2024, 11:51

Heinzendres hat geschrieben:Auch bei einem Erfolg zweifel ich an einer Verbesserung der Situation denn ein Diktator erhält ja nicht einsam die Macht.

Ein 3. Reich ohne Hitler ist kaum vorstellbar.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Jul 2024, 12:15

McMurdo hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das jemand was will ist letztendlich eine Vermutung. Das ist dann sozusagen eine Art Gesinnungshaft, die aus gutem Grund verboten ist.

Unzweifelhaft sind Attentate verboten aber eben manchmal sehr sinnvoll. Ein frühes gelungenes Attentat auf Hitler hätte Millionen Menschenleben gerettet.
Das ist aber eine ganz andere Situation. Die Rechtsstaatlichkeit war durch die Na_zis aufgehoben, usw. etc.
Die Rechtsprechung bezieht sich immer auf den Kontext. Und im Rechtsstaat hier gilt, nur weil du einen Verdacht hast, dass jemand so und so handeln will, kannst du ihn nicht einfach bestrafen.
McMurdo hat geschrieben:
Wird von den Gerichten geurteilt. Das gehört sich im Rechtsstaat so.

Die Fakten liegen ja auf dem Tisch. Nur was machst du wenn der Präsident dann immun gegen Strafverfolgung ist.
Das ist eine Feststellung der Gerichte und damit aus rechtsstaatlicher Sicht in Ordnung.
Wenn das anders sein soll, da ist die Legislative gefragt, die Gesetze entsprechend zu ändern.
So funktioniert die Gewaltenteilung, Wenn du das nicht so haben willst, landest du in Russland bei Putin. Da bestimmt eine Elite unter Putin nach eigenem Ermessen.
McMurdo hat geschrieben:
Das ist immer noch Unrecht. Und in Europa ist das eine gute Praxis, dass sich nicht jeder ein Waffe anschaffen und führen darf und das Sturmgewehr und ähnliches in privater Hand nicht erlaubt sind.

Ich persönlich halte es für eine nicht so gute Praxis. Ist so der Bürger doch der Gewalt des Staates hilflos ausgesetzt. Und den Kriminellen im Land, die so oder so Zugang zu Waffen haben eben auch.
Hilflos ausgesetzt? Erstens kannst du dich gegen den Missbrauch staatlicher Gewalt wehren. Dazu stehen dir die Gerichte, vom Verfassungsgericht bis hin zum Verwaltungsgericht, zur Verfügung.
Und wohin ein grenzenloser Zugang zu Waffen führt, sieht man ja an den USA. Den Kriminalitätsindex ist fatal. Der freie Zugang zu Waffen verschärft eher das Problem.
McMurdo hat geschrieben:
Nicht so ohne Weiteres.. Dazu müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. In Deutschland ist das geregelt nach dem §20 GG
Alle Punkte sind nicht erfüllt und somit ist Gewalt gegen Trump auszuüben nicht erlaubt.

Das es erlaubt ist habe ich auch nicht gesagt. Sondern das es notwendig ist. Da er anders sonst vermutlich nicht mehr zu stoppen ist, wenn er erstmal wieder Präsident ist.
Die Attentate gegen Butler waren ja auch nicht erlaubt. Dennoch werden sie heute als Vorbild für den Widerstand gefeiert.
Selbst die Notwendigkeit ist nicht gegeben. Mit welcher Begründung denn?
Das er vermutlich nicht mehr zu stoppen ist? Das ist eine Tat-Vermutung, wo eine präventive Maßnahme auf der Basis "er könnte" ein absolutes No-Go im Rechtsstaat ist, weil es den Missbrauch Tür und Tor öffnet.
Und das es einen anderen Fall 'Butler' gibt (kenne ich jetzt nicht), ist kein Grund dafür das hier gleichzutun. Solche Entscheidungen werden im Rechtsstaat auf Basis der Gesetze im jeweiligen Kontext als Einzelfall entschieden. Wenn man das später feiert, hat das nichts mit der Rechtsstaatlichkeit zu tun.

Ich glaube, du solltest dich ein wenig mit dem Rechtsstaatsprinzip auseinander setzen, da steckt mehr Schutz des Bürgers vor dem Staat dahinter, als du glaubst.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 15. Jul 2024, 12:24

Mikesch hat geschrieben:Das ist aber eine ganz andere Situation.

Finde ich nicht. Auch in den 20ern, hätte ein entsprechendes Attentat schlimmeres verhindert. Was die NSDAP für ein Verein war , war ja allgemein bekannt.

Selbst die Notwendigkeit ist nicht gegeben. Mit welcher Begründung denn?

Das er die Demokratie als nächster Präsident abschaffen will. Das reicht mir schon. Der beste autokrat ist immer noch derjenige der gar nicht erst an die Macht gelangt.

Und das es einen anderen Fall 'Butler' gibt (kenne ich jetzt nicht), ist kein Grund dafür das hier gleichzutun.

Man kann aus der Geschichte lernen.

Solche Entscheidungen werden im Rechtsstaat auf Basis der Gesetze im jeweiligen Kontext als Einzelfall entschieden. Wenn man das später feiert, hat das nichts mit der Rechtsstaatlichkeit zu tun.

Ein Attentat ist keine Entscheidung aufgrund von Gesetzen.


Ich glaube, du solltest dich ein wenig mit dem Rechtsstaatsprinzip auseinander setzen, da steckt mehr Schutz des Bürgers vor dem Staat dahinter, als du glaubst.
Das ist kein Grund den Bürgern Waffen vorzuenthalten , meiner Meinung nach. Im Zweifel ist der Rechtsstaat nämlich gar nicht da um mich zu schützen.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Jul 2024, 12:28

Heinzendres hat geschrieben:Auch bei einem Erfolg zweifel ich an einer Verbesserung der Situation denn ein Diktator erhält ja nicht einsam die Macht.
Kommt darauf an, inwieweit der Staat auf diese einzelne Person ausgerichtet ist. Da Diktatoren ihr Machtgebilde gegeneinander ausbalanzieren müssen, damit sie sich gegenseitig in Schach halten, kann eine Entfernung dieser Person, das ganze Gebilde zusammenbrechen lassen. Problematisch ist allerdings, dass man nciht weiss, welche Gruppe dann an die Macht kommt und ob das nicht noch schlimmer wird.
In einer Demokratie ist dieser Machtverlust geregelt und passiert ja auch regelmässig und ist mit jeder Wahl möglich.

Heinzendres hat geschrieben:Die ganzen Mörder hat Adenauer wieder ganz nach oben befördert.
Verfasser der Nürnberger Gesetze Kanzleramts Präsident
BND der die SPD ausspioniert hat
Alle Blutrichter die sich selbst Amnesty geben haben.
Die Ärzte die ihre Versuche an Verbringung Kindern fortgesetzt haben
Sicherlich waren es nicht alles Mörder.
Adenauer selber war eine der integeren Personen muss man wissen.
Das viele ehemalige Na_zis wieder zu Amt und Würden kam hat auch damit zu tun, den Rechtsfrieden zu bewahren und bürgerkriegsähnliche Zustände zu vermeiden. Das Deutschland sich damit sehr schwer tat sieht man ja an den jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zu diesem Thema bis hin zu den 68er-Demonstrationen und darüber hinaus.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Jul 2024, 12:46

McMurdo hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das ist aber eine ganz andere Situation.

Finde ich nicht. Auch in den 20ern, hätte ein entsprechendes Attentat schlimmeres verhindert. Was die NSDAP für ein Verein war , war ja allgemein bekannt.
Wissen wir nicht. Wir wissen nicht was dann gefolgt wäre.
Was wir wissen ist, das ein solches Attentat selber ein Verbrechen ist.
McMurdo hat geschrieben:
Selbst die Notwendigkeit ist nicht gegeben. Mit welcher Begründung denn?

Das er die Demokratie als nächster Präsident abschaffen will. Das reicht mir schon. Der beste autokrat ist immer noch derjenige der gar nicht erst an die Macht gelangt.
Noch einmal, du scheinst es nicht zu verstehen: Jemanden zu ermorden, weil du vermutest, dass er die Demokratie, so wie du sie dir vorstellst, abschaffen will, ist ein Verbrechen und rechtfertigt dies in einem Rechtsstaat auf keinen Fall.
Mit deiner Begründung kann ich jeden umbringen von dem ich vermute, er wird irgendwann mal was machen, was mir persönlich nicht passt und ich glaube, dass es gegen das Gesetz verstösst, so wie ich es auslege.
Jetzt deutlich, warum dein Vorgehen Gewalt Tür und Tor öffnet?
McMurdo hat geschrieben:
Und das es einen anderen Fall 'Butler' gibt (kenne ich jetzt nicht), ist kein Grund dafür das hier gleichzutun.
Man kann aus der Geschichte lernen.
Geschichte wiederholt sich erstens nicht und zweitens muss man dann dazu die geeigneten Gesetze schaffen, die das Unrecht verhindern. Siehe das Grundgesetz.
Aber nicht hingehen und jemanden ermorden. Das ist Anarchie.
McMurdo hat geschrieben:
Solche Entscheidungen werden im Rechtsstaat auf Basis der Gesetze im jeweiligen Kontext als Einzelfall entschieden. Wenn man das später feiert, hat das nichts mit der Rechtsstaatlichkeit zu tun.

Ein Attentat ist keine Entscheidung aufgrund von Gesetzen.
Nee stimmt. Indem Fall ist es Willkür und man schafft genau das ab, was man erhalten will.
McMurdo hat geschrieben:
Ich glaube, du solltest dich ein wenig mit dem Rechtsstaatsprinzip auseinander setzen, da steckt mehr Schutz des Bürgers vor dem Staat dahinter, als du glaubst.
Das ist kein Grund den Bürgern Waffen vorzuenthalten , meiner Meinung nach. Im Zweifel ist der Rechtsstaat nämlich gar nicht da um mich zu schützen.
Wilde Schwurbelei. Aber für Verschwörungstheorien bin ich nicht zu haben.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 15. Jul 2024, 12:58

Mikesch hat geschrieben:Wissen wir nicht. Wir wissen nicht was dann gefolgt wäre.

Doch, wir wissen Hitler wäre dann nicht gefolgt.

Was wir wissen ist, das ein solches Attentat selber ein Verbrechen ist.

Darum geht es mir gar nicht.

Noch einmal, du scheinst es nicht zu verstehen: Jemanden zu ermorden, weil du vermutest, dass er die Demokratie, so wie du sie dir vorstellst, abschaffen will, ist ein Verbrechen und rechtfertigt dies in einem Rechtsstaat auf keinen Fall.

1. vermute ich das nur selbst sondern auch andere, er selbst erwähnt das ja auch immer wieder und zweitens stellt sich die Frage ob das durch einen Rechtsstaat legitimiert ist oder nicht für einen Attentäter gar nicht.

Geschichte wiederholt sich erstens nicht und zweitens muss man dann dazu die geeigneten Gesetze schaffen, die das Unrecht verhindern. Siehe das Grundgesetz.

Auch unsere Verfassung bietet keinen 100%igen Schutz gegen erneute Diktatoren.

Wilde Schwurbelei. Aber für Verschwörungstheorien bin ich nicht zu haben.

Wenn du nachts mit ner Kanone am Kopf ausgeraubt wirst ist das keine Verschwörungstheorie, als Beispiel.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Jul 2024, 13:56

McMurdo hat geschrieben:Wenn du nachts mit ner Kanone am Kopf ausgeraubt wirst ist das keine Verschwörungstheorie, als Beispiel.
Nee, aber reine Schwurbelei.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 15. Jul 2024, 17:13

Mikesch hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Wenn du nachts mit ner Kanone am Kopf ausgeraubt wirst ist das keine Verschwörungstheorie, als Beispiel.
Nee, aber reine Schwurbelei.

Straftaten gegen andere Menschen werden täglich begangen. Und in den allermeisten Fällen ist der Rechtsstaat eben nicht in der Lage mich vor diesen gesetzwidrigen Übergriffen zu schützen. Das ist von Schwurbelei ganz weit weg.
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