Anerkannte Rechenregeln

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Addition

Beitragvon rmw » So 14. Feb 2010, 07:51

Highway hat geschrieben:Genau! Unsinnige Additionsregel ist das Stichwort. Mal bitte auch die SRT diesbezüglich überprüfen.

Ja gut gesagt. Die nehmen dort das Wort Additonstheorem in den Mund und denken dann dass davon ein ein offensichtlicher Schwachsinn zu einer physikalischen Theorie wird.

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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Feb 2010, 08:30

Highway hat geschrieben:c*c = c oder c/c = c bei den Blitzbirnen funktioniert aber auch noch c+c = c und c-c = c


Wo wird das behauptet?
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Feb 2010, 11:50

Chief hat geschrieben:
Wo wird das behauptet?


Hier unten - zwar geschickt verpackt aber doch klar erkennbar.

Ein Beobachter B' bewege sich gegenüber dem Beobachter B mit der Geschwindigkeit v in Richtung der x-Achse. Für den Beobachter B' bewege sich ein Körper mit der Geschwindigkeit Bild. Dann hat dieser Körper für den Beobachter B die Geschwindigkeit u mit Komponenten

Bild


http://de.wikipedia.org/wiki/Relativist ... ndigkeiten


Nein, das steht hier nicht. Wenn du anderer Meinung bist, dann rechne bitte vor, wie du von den dir hier zitierten Formeln (oben) auf

Highway hat geschrieben:c*c = c oder c/c = c bei den Blitzbirnen funktioniert aber auch noch c+c = c und c-c = c


kommst. Das muss mit ausschließlich mathematischen Mitteln und Regeln möglich sein, wenn deine Behauptung stimmen soll.
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Feb 2010, 15:12

Chief hat geschrieben:Aus
Ein Beobachter B' bewege sich gegenüber dem Beobachter B mit der Geschwindigkeit v in Richtung der x-Achse
und
Für den Beobachter B' bewege sich ein Körper mit der Geschwindigkeit u'

folgt

u=v+u'.


Das ist falsch. Das folgt nicht, sondern korrekt muss es lauten:

Newton behauptet u=v+u'

und

Einstein behauptet u=(v+u')/(1+vu'/c²)

Beides sind Theorien, die für u unterschiedliche Vorhersagen treffen, die nur unter bestimmten Bedingungen nahezu die gleich sind (v<<c und u'<<c)

Wenn du die beiden Theorien willkürlich kombinierst, kommt natürlich Blödsinn heraus.
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Feb 2010, 16:09

Highway hat geschrieben:
Eben! Dann muss der Unfug ja zumindest für kleine v gelten, da für kleine v die SRT in Newton übergeht. Gelle?

So wird's jedenfalls von eingefleischten Relativisten für die SRT vereinnahmt.

Grüße,

Highway


So ist es auch wie man leicht feststellen kann. Laut Einstein soll gelten:

u = (v+u')/(1+vu'/c²)

Für v<<c gilt nun das folgende:

v/c << 1 und u'/c <= 1 damit folgt (v/c) * (u'/c) << 1

und weiter

1/(1+(v/c)*(u'/c)) ~ 1

damit gilt für v<<c und u'<=c dass

u=(v+u')/(1+vu'/c²) näherungsweise in u=v+u' übergeht, und das ist der Newton.
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Feb 2010, 17:16

Highway hat geschrieben:Oder für v << c gilt:

v+u' ≈ (v+u')/(1+vu'/c²) => 1+vu'/c² ≈ 1


Richtig

Highway hat geschrieben: => vu'/c²≈0


Falsch
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 14. Feb 2010, 18:18

Highway hat geschrieben:Ah... auch so ein Floh in den Hintern Gucker.

Worauf willst du hinaus?

Auf vu'/c²≈ -0 weil es doch nicht ganz Null ist?

Geschenkt und akzeptiert.

Grüße,

Highway


Null ist sehr klein, daher meine Pedanterie ...

Nehmen wir an, dass wir bereit sind eine Abweichung von 0,1% zwischen Newton und Einstein zu akzeptieren und wollen wissen, bis zu welchen Relativgeschwindigkeiten das der Fall ist.

Dazu entwickeln wir 1/(1+vu'/c²) in eine Taylofeihe:

1/(1+vu'/c²) = 1 - vu'/c² + (vu'/c²)² - ... ≈ 1 - vu'/c²

nachdem wir u' <= c eingeschränkt haben gilt im schlechtesten Fall

1/(1+vu'/c²) ≈ 1 - v/c

Damit also ein Fehler von 0,1% nicht überschritten, wird muss gelten:

|v/c| <= 0,001

und damit

|v| <= 0,001 * c = 299.792,458 m/sec. = 299,792458 km/sec. ≈ 1,2 Mio km/h

Im günstigsten Fall beträgt die 3. kosmische Geschwindigkeit (zum Verlassen des Sonnensystems - inkl. Relativgeschw. von der Erde) etwa 12,3km/sec. relativ zur Erde. Das ist die höchste Relativgeschwindigkeit (relativ zur Erde) von massebehafteten Teilchen, die wir selbst erzeugen können/wollten. Damit sind wir noch weit von den oben gerechneten 0,1% weg. Daher hat Harald auch versucht, eine Ätherdrift relativ zum CMB zu messen (v=350km/sec.).

Bezüglich Null kannst du keine Genauigkeit angeben. 0,1% von Null sind immer noch Null.
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon Mordred » So 14. Feb 2010, 19:31

Hay,fb557ec2107eb1d6
lang nich mehr geschrieben wir beiden :-)

Nehmen wir an, dass wir bereit sind eine Abweichung von 0,1% zwischen Newton und Einstein zu akzeptieren und wollen wissen, bis zu welchen Relativgeschwindigkeiten das der Fall ist.
Wodurch begründet sich diese Annahme einer Abweichung ?
Und wozu eine Annahme akzeptieren ?

Wenn ich so vorgehe, und als Annahme akzeptiere, dass wir uns mit dem Universum in einer Glaskugel befinden, wie soll ich dann Dich nicht nur überzeugen das Selbe anzunehmen, sondern viel besser, mit Dir darüber reden wie Groß die Kugel ist, weil man so einen ungefähren Wert hat mit dem man so halt mal rechnen kann?


Was ich damit sagen will, ..voraussetzen kann man alles, ..und wenn ich was voraus setze, dann kann ich natürlich auch damit arbeiten.
Und natürlich wird mein Ergebnis auch zu meiner Annahme passen.
Wenn was nicht passt, setze ich halt weiteres voraus.
Jeder der nachrechnen kann, wenn er das mit meinen Formeln richtig gelernt hat, kommt zum selben Schluß.

Aber wieso soll bei bissi über c, ..mal angenommen das ginge, plötzlich alles anders sein ?
Warum setzt ihr voraus, dass eine Geschwindigkeit die Zeit beeinflusst/beeinflussen könnte ?
Ihr setzt etwas voraus, dann erklärt ihr es zum Fakt, und dann sollen alle nach Diesem einfach mal vorausgesetzte Fakten erechnen.
Das können manche dann auch, ..und wenn dann das Ergebnis stimmt, dann bekommt man ein lohnenswertes, ..
siehst Du, richtig gerechnet.
Die angenommene Vermutung stimmt also nicht nur, sondern nun weißt Du auch, warum sie Fakt ist und wir in einer Glaskugel leben......
Sollten dann aber dennoch Unstimmigkeiten auftauchen, gibt es immer noch ´nen hypothetischen Trumpf im Ärmel. Noch ´ne weitere, andere erdachte Voraussetzung......

Gruß
Mordred
 
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon Britta » So 14. Feb 2010, 20:36

Mordred hat geschrieben:Aber wieso soll bei bissi über c, ..mal angenommen das ginge, plötzlich alles anders sein ?

Warum nur ein bischen - denk dir doch mal ein Vielfaches....

und du könntest innerhalb kürzester Zeit die Grenze erreichen, die das Licht seit der Entstehung unseres Universums bereits zurückgelegt hat, weil du ja alles überholt hast. Was denkst du kann man da finden? Wäre es dann dunkel?
Britta
 
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Re: Anerkannte Rechenregeln

Beitragvon Mordred » So 14. Feb 2010, 22:02

Aber wieso soll bei bissi über c, ..mal angenommen das ginge, plötzlich alles anders sein ?
Britta hat geschrieben:Warum nur ein bischen - denk dir doch mal ein Vielfaches....
Damit habe ich kein Problem, doch was sollte dann anders sein ?
Britta hat geschrieben:und du könntest innerhalb kürzester Zeit die Grenze erreichen, die das Licht seit der Entstehung unseres Universums bereits zurückgelegt hat,
In kürzester Zeit ?
Wie kurz soll die Reise durchs Universum denn werden ?
Wenn das Licht schon 14 Mrd. Jahre unterwegs ist ?

Britta hat geschrieben:weil du ja alles überholt hast. Was denkst du kann man da finden? Wäre es dann dunkel?
Unser Universum ist bis zum letzten Zipfel durchsichtig.
Das heißt, Du wirst aus dem letzten Zipfel heraus beim Blick ins innere auch noch ein Stern sehen können.

Gruß
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