Kurt´s Paper analysiert

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 13. Nov 2022, 21:07

Daniel K. hat geschrieben:keine Geschwindigkeit beeinflusst selber den Gang der Uhr.


Aber Manuel, sind die, die festgestellt haben, dass der Gang einer Uhr auch von ihrer Bewegungsgeschwindigkeit abhängt alles Deppen oder was?
Haben die sich alles aus den Fingern gesogen und lügen uns was vor?

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 13. Nov 2022, 21:09

Kurt hat geschrieben:Welchen Einfluss hat dieser Beobachter auf den Gang der U2?
.

Die Geschwindigkeit die dieser Beobachter für die Uhr misst ist entscheident dafür wie viel langsamer diese Uhr für ihn tickt.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 13. Nov 2022, 21:11

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Welchen Einfluss hat dieser Beobachter auf den Gang der U2?
.

Die Geschwindigkeit die dieser Beobachter für die Uhr misst ist entscheident dafür wie viel langsamer diese Uhr für ihn tickt.


Kannst du denn nicht Sinnverstehend lesen?

Hat das was der Beobachter an Geschwindigkeiten wahrnimmt irgendeinen Einfluss auf den Gang der U2?
Hat das "wie der Beobachter die U2 wahrnimmt" irgendeinen Einfluss auf den Gang der U2?


Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 21:24

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit hat keinen Einfluss auf die Uhr selber

Doch hat sie, je schneller die Uhr unterwegs ist desto langsamer taktet sie.

Falsch, je schneller sie gemessen wird, um so langsamer wird die Taktrate der Uhr gemessen. Das Problem für Dich ist, dass Sprache nicht präzise genug ist und man Dinge oft einfach so daher sagt. Klar habe ich das auch so schon gesagt, ganz oft, aber ich weiß, wie es ist und impliziere eben so, dass auch mein Gegenüber das richtig verstehen kann, weil er weiß, was Geschwindigkeit genau ist und was es eben nicht ist. Für jemand wie Dich geht das nicht, weil Du eben nicht verstanden hast, was Geschwindigkeit ist. Und darum verstehst Du so eine Aussage einfach falsch. Darum glaubst Du, die Geschwindigkeit selber kann die Uhr selber beeinflussen.

Kann sie nicht, die Geschwindigkeit beeinflusst eine andere Messung, das Messergebnis, einen Wert, eben den Wert mit dem die Laufgeschwindigkeit der Uhr gemessen wird.

Mal ein Beispiel, Kurt ist 170 cm groß, Karl ist 180 cm und Heinz 190 cm.

Ich kann sagen, Karl ist 10 cm größer als Kurt. Diese 10 cm sind eine Relation, so wie eine Geschwindigkeit. Nun kann ich auch sagen, Heinz ist 20 cm größer als Kurt. Und 20 cm sind mehr als 10 cm, aber ich habe damit nicht die Größe von Kurt verändert.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... sondern auf die Messung der Geschwindigkeit mit der die Uhr läuft.

Wo/was/von wem wird welche Geschwindigkeit gemessen?

Mit einer anderen Uhr Kurt, wird Dir doch die ganze Zeit erklärt. Du musst immer zwei Uhren vergleichen, die sollten zueinander bewegt sein, auf die eine darfst Du Dich setzen, das ist Deine Taschenuhr, da Du darauf sitzt, ruht diese Uhr zu Dir, zu sich, in ihrem und Euren Ruhesystem, darfst Du S nennen, oder Karl, wie Du magst. Von mir aus auch S', der Name ist Wurst. Die andere Uhr ist dann eben die zu Euch bewegte Uhr, Du kannst die Geschwindigkeit dieser Uhr eben in Bezug zu Dir messen, in Deinem Ruhesystem. Da bekommst Du ein Relation, einen Wert, in Bezug zu Dir, so wie Karl zu Kurt und Heinz zu Kurt. Beide messen unterschiedliche Werte, aber beides beeinflusst nicht die Größe von Kurt.

Ein anderer Beobachter, der am Bahnhof, kann sich auch auf eine Uhr setzen, seine Taschenuhr, auch der kann nun die Geschwindigkeit gegenüber einer zu ihm bewegten Uhr messen. Und bekommt eine Geschwindigkeit. Und diese gemessene Geschwindigkeit bestimmt eben dann auch die Größe mit der die Laufgeschwindigkeit der Uhr gemessen werden kann. Aber keine gemessene Geschwindigkeit hat selber einen Einfluss auf die Uhr. Die läuft eben immer volle Pulle.

Hab ich Dir schon mal erklärt, magst Du auch nicht haben, man kann ein radioaktives Isotop auf jede Uhr legen und die Halbwertszeit messen. Die ändert sich nicht, die ist so etwas wie eine natürlich Uhr, mit festem Takt. Wenn Du nun eine Uhr selber verstellst, also schneller oder langsamer machst und dann die Halbwertszeit misst, dann ändert diese sich, konkret ändert diese sich natürlich nicht, sondern eben der Wert den Du dann mit der verstellten Uhr misst.

Heißt, wenn die Halbwertszeit sich ändert, dann wurde die Uhr selber verstellt.

Und kannst Du auf einer Uhr hocken und die Halbwertszeit messen, und messen und messen. Und egal wer nun kommt und die Geschwindigkeit der Uhr misst und sagt, er ist aber am Bahnhof und hat die Uhr mit 100 m/s gemessen, und ein anderer sagt, er ist auf dem Mond und hat die Uhr aber so was von schnell gemessen, es ist egal, keine dieser gemessenen Geschwindigkeiten hat einen Einfluss auf den Gang der Uhr.

Wäre das so, würdest Du auf der Uhr hockend das messen können, in dem die Halbwertszeit des Isotops sich verändert.

Es tut mir wirklich leid Kurt, aber es scheint wirklich immer mehr so, dass Du wirklich einfach nie verstanden hast, was eine Geschwindigkeit ist und somit auch nie begreifen konntest, was gemeint ist, wenn wer sagt, je schneller die Uhr bewegt ist, um so langsamer taktet sie. Klar verstehst Du dann eben, die Geschwindigkeit selber würde den Lauf der Uhr beeinflussen können. Nein, an dem ist es nicht.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 13. Nov 2022, 21:31

Daniel K. hat geschrieben:Geschwindigkeit ist aber eben nicht etwas, dass man in ein Objekt selber drücken kann, und welche dann dem Objekt innewohnt.

Ich hoffe du kannst dir das merken und kommst nicht wieder mit entsprechenden Leerbehauptungen daher.

Daniel K. hat geschrieben:Geschwindigkeit benötigt immer etwas für eine Relation, es ist die Geschwindigkeit zwischen der Uhr und "Etwas"


Ich habe dir erst vor kurzem den Unterschied in diesem Begriff, die notwendige Differenzierung, erklärt, schon wieder vergessen?

Zur Erinnerung:

- ist mit x Geschwindigkeit unterwegs
- hat eine Geschwindigkeit gegen...

Das erste bedarf einer Strecke und einer Zeiteinheit, das zweite eines Gegenüber, dabei kann es sich durchaus um eine Relativgeschwindigkeit handeln.



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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 13. Nov 2022, 21:32

Kurt hat geschrieben:Kannst du denn nicht Sinnverstehend lesen?

.

Ich sage dir wie es ist. Ob du das verstehst steht auf einem anderen Blatt. Welche der Millionen anderer Geschwindigkeiten sollte sonst einen Einfluss darauf haben wie die Uhr für den Beobachter auf der Plattform läuft.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 13. Nov 2022, 21:37

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit hat keinen Einfluss auf die Uhr selber

Doch hat sie, je schneller die Uhr unterwegs ist desto langsamer taktet sie.

Falsch, je schneller sie gemessen wird, um so langsamer wird die Taktrate der Uhr gemessen.


Hat deine Messerei irgendeinen Einfluss auf die Taktung irgendeiner Uhr?

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » So 13. Nov 2022, 21:39

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kannst du denn nicht Sinnverstehend lesen?

.

Ich sage dir wie es ist. Ob du das verstehst steht auf einem anderen Blatt. Welche der Millionen anderer Geschwindigkeiten sollte sonst einen Einfluss darauf haben wie die Uhr für den Beobachter auf der Plattform läuft.


Na wie ist es denn?
Hat das was der Beobachter an Geschwindigkeiten wahrnimmt irgendeinen Einfluss auf den Gang der U2?
Hat das "wie der Beobachter die U2 wahrnimmt" irgendeinen Einfluss auf den Gang der U2?


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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » So 13. Nov 2022, 21:42

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Egal wie schnell mich wer im Auto misst, es beeinflusst mich nicht.

Das ist richtig , darum schrieb ich ja: Und von diese Geschwindigkeit ist der Gang der Uhr für diesen Beobachter abhängig.

Schön und gut, und ich würde Dir gerne applaudieren, aber es ist genau genommen falsch, der Gang der Uhr selber ändert sich nicht, so wie Du es schreibst klingt es eben so, als würde die Uhr selber schneller gehen, als ob wer die schneller dreht. Da wird aber nicht was gedreht.


McMurdo hat geschrieben:
Und darum schrieb ich ja auch: Alle anderen Geschwindigkeiten die die Uhr für andere Beobachter hat können nicht entscheidend sein.

Wie gehabt, keine Geschwindigkeit entscheidet etwas. Genau das ist das Problem von Kurt, er glaubt, es müsste doch eine Geschwindigkeit geben, die eben wichtiger ist, die nun für den Gang der Uhr entscheidend ist, es gibt zwei, die vom Beobachter im Zug und die am Bahnhof, Kurt will eben die vom Bahnhof haben. Und da die dann den Gang der Uhr ändert, muss der im Zug das auch mitbekommen können. Weil es da real eine physikalische Veränderung gegeben hat.

Du erklärst es nun so, dass die Geschwindigkeit des Beobachters im Zug für den Gang der Uhr bestimmend ist, die Uhr habe gefälligst ihren Gang an der Geschwindigkeit auszurichten, mit der sie im Zug gemessen wird, physikalisch, real die Laufgeschwindigkeit der Uhr. Ist genauso falsch wie die Nummer von Kurt, nur ein anderer Beobachter.

Richtig ist, keine der beiden Geschwindigkeiten hat einen physikalischen Einfluss auf den Gang der Uhr, wie sollte das auch möglich sein, das geht einfach nicht.

Man misst die Geschwindigkeit der Uhr und diese Geschwindigkeit hat nur einen Einfluss auf eine andere Größe, eben die Dauer des Taktes mit der man den Lauf der Uhr dann misst.

Anderes Beispiel, ist eventuell klarer, nehmen wir die kinetische Energie, die ist abhängig von der Geschwindigkeit mit der man ein Objekt misst.

Nehmen wir mal eine Masse von 2 kg und messen eine Geschwindigkeit von 1 m/s dann bekommen wir 1 J wenn ich mich nicht vertan habe. Nun misst ein anderer die Geschwindigkeit derselben Masse mit 2 m/s und bekommt die kinetische Energie von 4 J. Die Geschwindigkeit bestimmt schon wo die Energie, aber diese ist keine intrinsische Eigenschaft der Masse selber, so wie man eine Batterie aufladen kann.

So wie zwei Beobachter zwei unterschiedlich große Geschwindigkeiten für dieselbe Masse messen können, messen sie dann auch je nach Geschwindigkeit eine andere kinetische Energie, aber diese gemessenen Geschwindigkeiten beeinflussen eben nur die Größe einer anderen Messung, nicht die Masse des Objektes selber.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » So 13. Nov 2022, 21:43

Kurt hat geschrieben:Na wie ist es denn?
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So wie ich schrieb. Es gibt Millionen von möglichen Geschwindigkeiten aber nur eine die für den Beobachter auf der Plattform relevant ist: eben die 5m/s. Diese 5m/s beeinflussen wie die Uhr für den Beobachter auf der Plattform läuft. Welche Geschwindigkeit Millionen andere Beobachter messen kann logischerweise nicht entscheident sein. Oder siehst du es anders?
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