Also inzwischen geht das schon wieder mal langsam nur in gegenseitige Beschimpfungen über.
Damit das aufhört, lösen wir das Rätsel halt mal auf (ich bin aber nie davon ausgegangen dass es wirklich ernst gemeint war was da geschrieben wurde).
Was sich zeigt ist, das man mit einer falschen (oder nicht wirklich verstandenen) Beschreibung schnell in die Irre geführt werden kann.
Schaun wir uns also an warum ein Auto weniger Sprit braucht um vom 0 auf 100 km/h zu beschleunigen als um von 100 auf 200 km/h zu beschleunigen.
Zum Beschleunigen muss ein Kraft aufs Auto wirken, diese ist gegeben als F = m x a.
Daraus ist schon mal ersichtlich, das bei konstanter Kraft (beim Auto also Drehmoment) auch ein konstante lineare Beschleunigung folgen muss.
Konstante Kraft bedeutet beim Auto aber auch sicher konstanter Spritverbrauch - daran sollte man schon mal nicht zweifeln.
Für die aufgewendete Energie gilt aber E = F x s.
Und schon haben wir des Rätsels Lösung. Der Weg s ist auf der Strecke, in der das Auto von 0 auf 100 beschleunigt, natürlich wesentlich kürzer als auf der Strecke, die das Auto bei der Beschleunigung von 100 auf 200 km/h benötigt.
Wir brauchen also nicht aus irgendwelchen geheimnisvollen Gründen mehr Sprit, sondern weil wir beim Beschleunigen von 100 auf 200 km/h eine wesentlich längere Stecke zurücklegen müssen.
Um es in Zahlen zu belegen:
Nehmen wir an das wir mit 3 m/s^2 beschleunigen.
Nach 10 Sekunden wären wir ( v = a x t ) auf 30 m/s (vergleichbar Euren 100 km/h) und hätten eine Strecke von s = a/2 x t^2 also 150 m zurückgelegt.
Wir beschleunigen weiter - nach 20 Sekunden hätten wir also 60 m/s (vergleichbar Euren 200 km/h) und eine Strecke von 600 m zurückgelegt.
Dass wir für die 4 fache Strecke auch den 4 fachen Sprit verbrauchen (wie es übrigens etwa auch im Beitrag
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=16&t=918&start=280#p152120 herauskommt) , sollte daher nicht verwundern.