Hallo Ralf,
Ralf Maeder hat geschrieben:
@Kurt, mal angenommen, dass sich Materie schneller als das Licht bewegte, wuerde ich schon annehmen, das sich das Licht, das von dieser Materie ausgestrahlt wird, uns ganz normal mit c erreichen sollte (laut der derzeitigen Meinung ist da halt die Grenze fuers Licht, egal wie schnell sich der Emitter bewegt.
Die Frage ist was -ganz normales c- ist.
Wir kennen ja nur eins, und das ist das was bei uns auf derErdoberfläche im VAC sich ergibt.
Dieses c gilt halt nur da wo es den gleichen Umständen ausgesetzt ist wie da wo es bestimmt wurde.
Materie kann sich selbstverständlich, so meine Überzeugung, schneller als Licht bewegen.
Ralf Maeder hat geschrieben:
Dieser Ausserirdische, der nicht richtig deutsch sprechen kann, meint aber, dass es ja schon Supernovas gegeben hat, als noch nicht mal die Sterne sich so richtig zusammengefunden hatten.
Also das kann ich mir durchaus vorstellen.
Grosse Sterne leben sehr kurz, und sie enden halt u.U. als Supernova.
Er hat aber vergessen dass es auch seine Zeit dauert bis die Wolken sichz gebildet haben.
Jedenfalls passt es nicht zu dem was so allgemein über Galaxien bekannt ist dass das in 500 mill Jahren alles so geschehen ist.
Angenommen ein "Sternhaufen" gerät ins SL, dieser Haufen war ja schon sehr lange unterwegs bis er den Weg ins Zentrum zurückgelegt hätte.
Somit kann das zentrale SL nicht -rieseg- sein.
Egal, e passt hinten und vorne nicht!
Ralf Maeder hat geschrieben:
Sicher kann man behaupten, dass damals alles wie in Zeitraffer passiert ist, aber das ist auch nur reine Fantasie und dient nur dazu, das Unmoegliche erklaeren zu koennen.
Um die Rotverschiebung zu verstehen/erklärten reicht es nicht aus nur die Fluchtgeschwindigkeit zu verwenden.
Es reicht auch nicht aus irgendwelche "relativistischen Effekte" aus dem Hut zu zaubern denn diese existieren nicht.
Dass Abläufe unterschiedlich sind, also vom Ort, besser gesagt von den am jeweiligem Ort herrschenden Umständen abhängen ist klar.
Das muss bei der Rotverschiebung mitbedacht werden.
Denn "früher" dürften Uhren schneller -getickt- haben als heute, also die Eigenfrequenzen von Atomen und Molekülen höher gewesen waren als heute.
Ralf Maeder hat geschrieben:
Ich waere schon zufrieden, wenn man ohne weitere relativistische und Inflations-Tricks die Galaxienbildung in diesem kurzen Zeitraum einwandfrei und logisch erklaeren koennte. Und du hast sicher recht, dass mit der Zeit wir immer weiter zurueckblicken werden koennen und sicher den Big Bang Zeitpunkt dabei jedesmal neu datieren muessen (weil wir wieder nur Galaxien sehen werden).
Wir sehen nicht immer nur Galaxien, das erwarte ich nicht.
Irgendwann/wo sind keine mehr vorhanden, da gibts dann nur Dunkle Materie.
Und noch weiter weg ist diese auch nicht da.
Und noch weiter weg ist wieder DM zu -sehen-, noch weiter weg dann wieder Galaxien.
Das alles innerhalb unseres Universums.
Zurück zu meiner Behauptung:
Licht von Galaxien die sich mit 5c oder was auch immer, von uns wegbewegen (meinetwegen auch auf uns zu) kommt bei uns in Erdnähe mit c an.
Dieses Licht ist auch mit c in der Sendegalaxie gelaufen, hat alle Galaxien die es durchlaufen hat mit c durchquert.
Gruss Kurt