julian apostata hat geschrieben:Die Strahlungsquelle oben strahlt eben im Vergleich zu unten mit: f*(1+2*g*h/c²)
Willst du dieses von mir dargebotene Gegenargument für dich in Anspruch nehmen?
Du hast im Wiki-Artikel wohl die Sätze übersehen: "Die Differenz der Verschiebungen für die beiden unterschiedlichen Richtungen ergibt also den doppelten Effekt, der für die einfache Strecke zu erwarten wäre. Das Messergebnis entspricht also in Größe und Genauigkeit einem reinen Rotverschiebungsexperiment mit 45 m Steighöhe oder einem Blauverschiebungsexperiment mit 45 m Fallhöhe."
Die Frequenzverschiebung für die einfache Strecke von 22,47 m ergibt sich mit

Mit der Annahme einer Masse des Photons mit hf/c² ist das alles Newton. Pound & Rebka erhielten den doppelten Wert aufgrund der Differenz von oben empfangener Frequenz zur unten empfangener Frequenz.
Pound & Rebka bestätigen weder die ART-Variante der ZD noch jene mit der Lorentz-Interpretation, nach welcher gelten würde:
f=fo sqrt(1-2M/r),
weil hier kein unterschiedlicher Zeitenlauf bzw. Uhrengang für die Frequenzverschiebung verantwortlich ist.
Ein Problem mit der Energierhaltung gibt es genau genommen mit allen 3 Varianten, da sich das Gravitationsfeld nicht ändert und daher diesem weder Energie zugeführt noch entnommen wird und im Sinne der Energieerhaltung sich die Gesamtenergie der Erde um den Betrag vermindern müsste, um den sich die Energie des Photons erhöht bzw. et vice versa. Das ist deshalb problematisch, weil das Photon keine Ruhemasse hat!
Da sind wohl noch einige Fragen offen, die von der Physik noch nicht ausreichend beantwortet werden konnten. Auch wenn wir uns hier mit Licht befassen, tappen wir nach wie vor im Dunklen
Grüße
Harald Maurer
