Hey All,
ich liebe Wortspiele und du hast mich schon das eine oder andere Mal zum schmunzeln gebracht

. Pfysiker
Ohne Sprache geht es nicht, um aber einigermaßen vernünftig miteinander reden zu können, braucht man anerkannte Definitionen. Das Problem hatten wir ausgiebig beim Objekt, welches von Mathematikern auch als reales Objekt (Sache, Gegenstand) verstanden wird, obwohl es sich um ein mathematisches Objekt handelt. Wenn man diese geistige Trennung im Hirn nicht mehr zustande bringt, dann wird es schwierig. Logik ist etwas, dem kann man nicht widersprechen, in der Natur ist alles logisch aufgebaut. Alle Fragen nach dem "Warum...?" lassen sich solange logisch erklären, bis die letzte Warum-Frage des Nihilisten kommt: "Warum existiert etwas und nicht nichts?"
Warum fließt das Wasser den Berg runter?
Warum können Vögel fliegen?
Warum können wir sehen?
Warum dreht sich die Erde?
Warum dreht sich die Galaxie?
Warum dreht sich das Universum

?
Letztere Frage ist hypothetischer Natur. Wir sehen keine Rotation des sichtbaren Universums, schließlich leben wir ja im Zentrum des Urknall-Universums. Ansonsten lässt sich Rotation ganz leicht auf die EM-WW zurückführen - Rechte-Hand-Regel.
Sollten sog. Wissenschaftler in Zukunft einen Quanten-Computer herstellen, dann wird dieser in seinem Innersten auch nur wieder mit Elektronen funktionieren. Die Strukturen werden soweit reduziert, bis nur noch einzelne Atome als Kondensator und Transistor funktionieren.
Verschränktheit oder Beschränktheit?Könnte man den Zustand von einem Atom absichtlich ändern, z.B. durch kontrollierte Anregung, dann sollte ein verschränktes Atom, in beliebiger Entfernung synchron dasselbe tun. Wenn das ginge, dann wäre ja alles Quatsch. Das geht aber nicht! Der Krampf mit den verschränkten Photonen ergibt doch keinen Sinn. Wenn man das eine Beobachtet, ist das andere genauso. Wer garantiert, dass diese "verschränkten" Photonen nicht schon von Anfang an gleich waren?
Bei Wiki steht dazu Aufschlussreiches, man muss nur lesen können:
Wiki - Erzeugung verschränkter Systeme hat geschrieben: Verschränkte Photonen können durch die parametrische Fluoreszenz (parametric down-conversion) in nichtlinear optischen Kristallen erzeugt werden. Dabei wird aus einem Photon mit hoher Energie im Kristall ein verschränktes Paar von Photonen mit niedrigerer Energie (der Hälfte der Energie des Ursprungsphotons) erzeugt. Die Richtungen, in die diese beiden Photonen abgestrahlt werden, sind miteinander und mit der Richtung des eingestrahlten Photons korreliert, so dass man derartig erzeugte verschränkte Photonen gut für Experimente (und andere Anwendungen) nutzen kann.
Bestimmte Atomsorten kann man mit Hilfe eines Lasers derart anregen, dass sie bei ihrer Rückkehr in den nichtangeregten Grundzustand ebenfalls ein Paar verschränkter Photonen abstrahlen. Diese werden jedoch mit gleicher Wahrscheinlichkeit in jede beliebige Raumrichtung abgestrahlt, so dass sie nicht sehr effizient genutzt werden können.
Bei Photonen bezieht sich die Verschränkung meist auf die Polarisation der Photonen. Misst man die Polarisation des einen Photons, ist dadurch die Polarisation des anderen Photons festgelegt (z. B. um 90° gedreht).
Bei Atomen bezieht sich die Verschränkung auf deren Spin. Regt man ein zweiatomiges Molekül mit einem Spin von null mit einem Laser derart hoch an, dass es zerfällt (dissoziiert), sind die beiden freiwerdenden Atome bezüglich ihres Spins verschränkt. Bei einer entsprechenden Messung wird eines von ihnen den Spin +1/2 zeigen, das andere −1/2. Es ist aber nicht vorhersagbar, welches der beiden Atome den positiven und welches den negativen haben wird. Misst man aber den Spin eines der beiden Atome, wird dadurch der Spin des anderen festgelegt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenverschr%C3%A4nkung#Erzeugung_verschr.C3.A4nkter_SystemeDer letzte Absatz ist besonders interessant, denn der Spin tritt immer auf, nur da er vorher null war und hinterher auch null sein muss, bekommt ein Teilchen +1/2 und das andere -1/2. Man weiß nur vorher noch nicht, welches der beiden + oder - wird. Den Trick kennt man doch. Man wirft eine Münze mit Kopf oder Zahl. Vorher weiß man nicht, ob Zahl oder Kopf oben liegt. Liegt Kopf oben, hat man damit die Verschränktheit bewiesen, weil dann Zahl unten liegt! Entschuldigung, sagte ich Beschränktheit?
Grüße!
McDaniel-77