Dopplerradar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Sa 17. Aug 2019, 17:03

Rudi Knoth hat geschrieben:Und hier noch die Formel im Falle eines sich entfernenden Reflektors auf Seite 37 in diesem Dokument.

Dies sollte "ofiziell" genug sein.

Gruss
Rudi Knoth
Rudi Knoth hat geschrieben:Und hier noch die Formel im Falle eines sich entfernenden Reflektors auf Seite 37 in diesem Dokument.

Dies sollte "ofiziell" genug sein.

Im Gegentei, das ist Murks in drei Inertialsystemen.
Ich habe dir die Seite der kompetenten Radartechniker verlinkt.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Ernst » Sa 17. Aug 2019, 17:12

Rudi Knoth hat geschrieben:Das sehe ich anders.

Das bleibt dir unbenommen.

Rudi Knoth hat geschrieben: Im Übrigen hat "Ihre" Formel diese merkwürdige Nullstelle bei v = -c/2.

Was ist da merkwürdig. Ein Tennisball, der mit einer Schlägergeschwindigkeit angenommen wird, die halb so groß ist, wie die Ballgeschwindigkeit, fliegt auch nicht zurück, sondern fällt auf den Boden.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon krona » Sa 17. Aug 2019, 18:14

Das ist wohl eher ein Fall für den Impulserhaltungssatz eines elastischen Stoßes.
Als Analogie eher gewagt.

LG
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Sa 17. Aug 2019, 18:37

Rudi Knoth hat geschrieben:Und hier noch die Formel im Falle eines sich entfernenden Reflektors auf Seite 37 in diesem Dokument.

Dies sollte "ofiziell" genug sein.


Das ist wirklich "offiziell" genug.
So einen Murks in Reinkultur, das mit dem Doppler, sieht man wirklich selten.
Und solch ein Stuss wird dann den Schülern vorgesetzt.
Kein Wunder wenn sie ihr logisches Denkvermögen einbußen.

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » Sa 17. Aug 2019, 18:39

krona hat geschrieben:Das ist wohl eher ein Fall für den Impulserhaltungssatz eines elastischen Stoßes.
Als Analogie eher gewagt.


Also ich meine auch das er nicht runterfällt sondern umkehrt (die "Welle" betreffend).

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Aug 2019, 06:58

@Kurt » Sa 17. Aug 2019, 19:37

So einen Murks in Reinkultur, das mit dem Doppler, sieht man wirklich selten.
Und solch ein Stuss wird dann den Schülern vorgesetzt.
Kein Wunder wenn sie ihr logisches Denkvermögen einbußen.


Dieser "Murks" ist die Beschreibung eines Experimentes im Praktikum für Fortgeschrittene. Physikalisch sollte sie daher korrekt sein. Der dort beschriebene Dopplereffekt ist daher wohl als physikalisch korrekt anzusehen.

Ich denke das Missverständnis liegt in folgenden falschen Annahmen begründet.

1. Die ankommende Welle wird wie ei Teilchen betrachtet, das vom Reflektor "zurückgeworfen" wird. Dem ist meiner Meinung nach nicht so. Selbst der RT-Kritiker Preikschat geht davon aus, daß die zurückkommende Welle Ergebnis der Schwingung im Reflektor ist. Nach seiner Emissionstheorie hat man daher

fe = fs *(1+v/c)**2

2. Ein Photon reagiert anders als ein materielles Teilchen. Es verliert beim Zusammentreffen mit einem anderen Teilchen Energie (Copton-Effekt), was sich aber dann in eine Frequenzänderung zeigt. Da wir es bei solchen Experimenten mit Mikrowellen zu tun haben, spielen Quanteneffekte nur eine geringe Rolle.

Gruss
Rudi Knoth
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Kurt » So 18. Aug 2019, 08:38

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Sa 17. Aug 2019, 19:37

So einen Murks in Reinkultur, das mit dem Doppler, sieht man wirklich selten.
Und solch ein Stuss wird dann den Schülern vorgesetzt.
Kein Wunder wenn sie ihr logisches Denkvermögen einbußen.


Dieser "Murks" ist die Beschreibung eines Experimentes im Praktikum für Fortgeschrittene.


Um so schlimmer!
Naja, es geht ja schon quasi "schon im Kindergarten" los, da wird bereits der Grundstein für Denkumleitung gelegt.

Rudi Knoth hat geschrieben:Physikalisch sollte sie daher korrekt sein.


Sollte sie, ist sie aber nicht.

Rudi Knoth hat geschrieben:Der dort beschriebene Dopplereffekt ist daher wohl als physikalisch korrekt anzusehen.


Der ist Murks und physikalisch unmöglich.

Rudi Knoth hat geschrieben:Ich denke das Missverständnis liegt in folgenden falschen Annahmen begründet.


Es handelt sich nicht um Missverständnisse, es handelt sich um Märchenweltaussagen.

Rudi Knoth hat geschrieben:1. Die ankommende Welle wird wie ei Teilchen betrachtet, das vom Reflektor "zurückgeworfen" wird. Dem ist meiner Meinung nach nicht so.


Meiner Meinung nach auch, so kann man die Vorgänge nicht realistisch betrachten.

Rudi Knoth hat geschrieben:Selbst der RT-Kritiker Preikschat geht davon aus, daß die zurückkommende Welle Ergebnis der Schwingung im Reflektor ist. Nach seiner Emissionstheorie hat man daher

fe = fs *(1+v/c)**2


Licht hat mit "Abwurftheorie" nichts zu tun.
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.

Rudi Knoth hat geschrieben:2. Ein Photon reagiert anders als ein materielles Teilchen.


Nein, es gibt keins.

Rudi Knoth hat geschrieben:Es verliert beim Zusammentreffen mit einem anderen Teilchen Energie (Copton-Effekt),


Es verliert nicht weils nicht existiert.
Der "Compton" ist, ebenso wie die Zwittertheorie ums Licht, ein Hirngespinnst.
Rudi Knoth hat geschrieben:was sich aber dann in eine Frequenzänderung zeigt.


Nein, Ein Signal das unterwegs ist kann seine Frequenz nicht ändern. Es gibt keinen Mechanismus der das bewerkstelligen könnte.

Gehst du mit dann besehen wir das "Radar" aus logischer und realer Sicht?

Kurt

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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » So 18. Aug 2019, 09:38

Rudi Knoth hat geschrieben:Und hier noch die Formel im Falle eines sich entfernenden Reflektors auf Seite 37 in diesem Dokument.

Dies sollte "ofiziell" genug sein.

Gruss
Rudi Knoth

Das ist schon mal falsch weil im Dokument "relativistisch" gerechnet wird.

Ein Reflektor reflektiert alle Wellen die vom Sender emittiert werden. Kein Wellenberg kann unterwegs verschwinden. Die SRT wird bereits durch die Tatsache dass keine Welle verschwinden kann ad absurdum geführt.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Lagrange » So 18. Aug 2019, 09:58

Ernst hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun nochmal zum Ausgangsthema. In diesem Teil des Wikipedia-Artikels wir die Streuung an einem bewegten Objekt betrachtet. IM Fall vom Radar sind beide Einheitsvektoren entgegengesetzt. Bedenkt man dann noch, daß im Fall des zum Radargerätes bewegten Reflektors der Einheitsvektor eSO entgegen der Bewegungsrichtung und eOB in der Bewegungsrichtung sind, erhält man meine Formel für den Radar-Dopplereffekt.


Bild

Die dort stehende Beziehung ist die Dopplerfrequenz am Empfänger im Medium (Luft, Äther etc), in welchem sich der Empfänger mit vb und der Sender mit vs bewegen.

Genau.

Die Formel gilt nur dann wenn alle Geschwindigkeiten parallel oder antiparallel gerichtet sind.

Bei vS=0 sieht der Empfänger die Frequenz fB=fS*(c+vB)/c wenn die Bewegung in Richtung Sender erfolg.

Es ist also nur eine Frequenzverdopplung möglich. Die SRT fordert eine unendliche Frequenz, was völlig unmöglich ist. Das kommt nur dadurch zustande, weil bewegte Atomuhren bei v=c nicht funktionieren. Mit einer Pendeluhr wird maximal doppelte Frequenz gemessen.
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Re: Dopplerradar

Beitragvon Rudi Knoth » So 18. Aug 2019, 10:25

@Kurt » So 18. Aug 2019, 09:38

Nun noch einiges zu deinem Verständnis der Physik:

Licht hat mit "Abwurftheorie" nichts zu tun.
Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.


Das ist Unsinn. Denn warum gibt es denn in Hohlleitern eine minimale Frequenz, unter der der Hohlleiter nicht mehr ungedämpft überträgt (steht auch im Dokument)?

Es verliert nicht weils nicht existiert.
Der "Compton" ist, ebenso wie die Zwittertheorie ums Licht, ein Hirngespinnst.


Dieses "Hirngespinst" war aber in den Messungen ein Störfaktor, dessen Eliminierung eine meiner Aufgaben war. Das Fe57 hat einen mehrstufigen Gammazerfall, in dem auch höherenergetische Gammaquanten ausgesendet wurden. Deren Compton-Untergrund befand sich im Energiebereich der 14 KeV Quanten.

Gruss
Rudi Knoth
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