Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Fr 15. Feb 2019, 20:39

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hui, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, Harald hat ja dazu was eingestellt, es ist hier!
http://www.mahag.com/srt/gps2.php


Trotz Louis Essen, dort wird von der "relativistischen Korrektur" gesprochen.


Es ist keine relativistische Korrektur notwendig, Grund: es gibt keine relativistischen Effekte, das ist alles ein reines Hirngespinst.

Lagrange hat geschrieben:
Essen war jahrzehntelang für das britische Zeitnormal zuständig. Als Physiker hatte er sich von Anfang an für Probleme der Relativitätstheorie interessiert [2][3]. Er war ein beharrlicher Kritiker der Speziellen Relativitätstheorie [4][5], insbesondere des Konzepts der Zeitdilatation, das er strikt ablehnte. Er weigerte sich, bei der Uhrensynchronisation den Lorentz-Faktor zu berücksichtigen.


Man könnte höchstens von der gravitativen Korrektur sprechen (genauso wie bei einer Pendeluhr).


Mit Gravitation hat der Gang einer Uhr nichts zu tun, reagiert sie darauf, ab in die Tonne.
Es ist halt so das eine Uhr schneller/langsamer tickt wenn sie anderen Ortsumständen ausgesetzt ist.
Die Ortsumstände sind 'schuld', nicht irgendwelche "relativistischen Effekte", sowas findet nämlich nicht statt.
Wird eine Uhr im SAT hochgebracht dann tickt sie dort oben schneller als herunten.

Die Behauptung das es sowas wie eine "gravitatorische Rotverschiebung" gibt ist auch so ein Kind der Märchenwelt RT.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 15. Feb 2019, 20:57

Kurt hat geschrieben:Schau dir das Bild mit der Bezeichnung "Frame" an
Das sieht mir nach den Paketen aus, mit denen die Satelliten vom Master Control überwacht und gesteuert (Bahnkorrekturen usw.) werden. Ein ziviler GPS-Empfänger braucht nicht mal die Hälfte davon.

Es ging bei GPS immer nur darum, dass ein GPS-Empfänger so oft wie möglich und so genau wie möglich und dabei so flexibel wie möglich seine Position und die Ortszeit bestimmen kann.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Fr 15. Feb 2019, 21:10

Kurt hat geschrieben:Mit Gravitation hat der Gang einer Uhr nichts zu tun, reagiert sie darauf, ab in die Tonne.
Es ist halt so das eine Uhr schneller/langsamer tickt wenn sie anderen Ortsumständen ausgesetzt ist.
Die Ortsumstände sind 'schuld', nicht irgendwelche "relativistischen Effekte", sowas findet nämlich nicht statt.
Wird eine Uhr im SAT hochgebracht dann tickt sie dort oben schneller als herunten.

Die Behauptung das es sowas wie eine "gravitatorische Rotverschiebung" gibt ist auch so ein Kind der Märchenwelt RT.

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Genau. Unten kann nicht mehr ankommen als von oben gesendet.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 15. Feb 2019, 21:22

Kurt hat geschrieben:Mit Gravitation hat der Gang einer Uhr nichts zu tun, reagiert sie darauf, ab in die Tonne.
Geringere Gravitation ist der Hauptgrund dafür, dass die Uhren in GPS-Satelliten dauerhaft per Frequenzstabilisator korrigiert werden müssen. Gravitative Rotverschiebung und Atomuhr-Drift ist durch diese Maßnahme schon mal vom Tisch.
Und auch Atomuhren reagieren auf wechselne Gravitationsfelder. Siehe Maryland-Experiment.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Fr 15. Feb 2019, 21:30

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Schau dir das Bild mit der Bezeichnung "Frame" an
Das sieht mir nach den Paketen aus, mit denen die Satelliten vom Master Control überwacht und gesteuert (Bahnkorrekturen usw.) werden.


Das sind die Daten die der Empfänger (vorher) kennen muss wenn er seine Position und die Uhrzeit zu bestimmen beginnt.
Da sind die Bahndaten drinnen und auch die Korrekturen dazu.
Da ist die Systemzeit drinnen und auch die Korrekturen dazu.
Diese Datenblöcke werden von den SAT 'langsam' verteilt und dem Empfänger zugestellt.
Mich nerft es einfach wenn sich jemand hinstellt und völlig Falsches behauptet (du hast es ja nur abgeschrieben, also betrifft das dich auch nicht).

Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Ein ziviler GPS-Empfänger braucht nicht mal die Hälfte davon.

Das ist das was das NAVI braucht (es gibt Tricks die die 12,5 Minuten abkürzen), militärische Empfänger haben wesentlich mehr zur Verfügung, das ergibt dann etwa 10fachere Genauigkeit.


Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Es ging bei GPS immer nur darum, dass ein GPS-Empfänger so oft wie möglich und so genau wie möglich und dabei so flexibel wie möglich seine Position und die Ortszeit bestimmen kann.

Eben, darum sollte auch nichts Falsches dazu unters Volk gejubelt werden.

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Was bisher nicht zur Sprache kam ist der Umstand das die "Kennung" des SAT alle 1 mS gesendet wird.
Das sind rund 300 Km Abstand zueinander, der Sendepunkt ist aber mindestens 20.000 Km entfernt.
Es sind also etliche Kennungen (C/A-Code/GOLD-Code) unterwegs und das muss der Empfänger erstmal selber erkennen und berücksichtigen.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Fr 15. Feb 2019, 21:35

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mit Gravitation hat der Gang einer Uhr nichts zu tun, reagiert sie darauf, ab in die Tonne.
Geringere Gravitation ist der Hauptgrund dafür, dass die Uhren in GPS-Satelliten dauerhaft per Frequenzstabilisator korrigiert werden müssen. Gravitative Rotverschiebung und Atomuhr-Drift ist durch diese Maßnahme schon mal vom Tisch.
Und auch Atomuhren reagieren auf wechselne Gravitationsfelder. Siehe Maryland-Experiment.

Nein, das sind Falschvorstellungen.
Reagiert eine Atomuhr auf Gravitation > Tonne.
Der Grund für Gangänderungen der Atomuhr (auch der modernen "Lichtuhren"), also der Resonanzfrequenz von Atomen, liegt in veränderten Ortsumständen begründet.

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 15. Feb 2019, 21:51

Kurt hat geschrieben:Nein, das sind Falschvorstellungen.
Dann ists wohl weiterhin sinnlos, sich mit dir über GPS zu unterhalten, wenn immer nur Andere Falsche Vorstellungen haben.
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Kurt » Fr 15. Feb 2019, 22:37

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nein, das sind Falschvorstellungen.
Dann ists wohl weiterhin sinnlos, sich mit dir über GPS zu unterhalten, wenn immer nur Andere Falsche Vorstellungen haben.


Es ist egal wer der -andere- ist.
Sind die Vorstellungen falsch dann sind sie halt falsch.

Ausserdem geht es da um die Gangänderungen von Uhren die da oben in den SATs rumkreisen, mit GPS hat das primär nichts zu tun.

Kurt

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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 15. Feb 2019, 22:52

Kurt hat geschrieben:Ausserdem geht es da um die Gangänderungen von Uhren die da oben in den SATs rumkreisen, mit GPS hat das primär nichts zu tun.
Ja, natürlich. Diese Gangänderungsmaßnahmen nimmt man nur just for fun vor oder weil mans kann. :lol:
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Re: Lorentztransformation, E=mc² und zwei Myonen.

Beitragvon Lagrange » Fr 15. Feb 2019, 22:59

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ausserdem geht es da um die Gangänderungen von Uhren die da oben in den SATs rumkreisen, mit GPS hat das primär nichts zu tun.
Ja, natürlich. Diese Gangänderungsmaßnahmen nimmt man nur just for fun vor oder weil mans kann. :lol:

Das hilft wenig, jede Uhr geht trotzdem anders. Die Fehler werden dann nur rechnerisch korrigiert.

Ob Gangänderungsmaßnahmen überhaupt etwas bringen, ist schwer zu sagen. Einige Uhren würden bestimmt genauer gehen wenn gar keine Maßnahmen vorgenommen werden.
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